Alpia Schokolade Hersteller Informationen
Alpia wurde 1906 gegründet und produziert Schokoladentafeln, die für viele süße und verschiedenartige Genussmomente sorgen. In jüngeren Jahren ist Alpias Sortiment um Schokoladensnacks aus Keksen, Brezeln und Trockenfrüchten erweitert worden.
Markenprofil und Sortiment
Alpia wurde 1906 gegründet und produziert Schokoladentafeln, die für viele süße und verschiedenartige Genussmomente sorgen. In jüngeren Jahren ist Alpias Sortiment um Schokoladensnacks aus Keksen, Brezeln und Trockenfrüchten erweitert worden. Unsere Schokoladensnacks passen in jede Tasche, in jedes Leben und zu jeder Stimmungslage.
Herstellungsprozess: Von der Bohne zum Produkt
Alles aus einer Hand: von der Bohne zum Produkt. Die angelieferten Kakaobohnen werden sorgfältig von uns kontrolliert, gereinigt, geröstet und vermahlen. Die gewonnene Kakaomasse wird nun vor allem mit Kakaobutter, Milch und Zucker verfeinert, gewalzt und conchiert.
Wesentliche Produktionsschritte
- Kontrolle und Reinigung der Kakaobohnen
- Röstung und Vermahlung zu Kakaomasse
- Mischen mit Kakaobutter, Milch und Zucker
- Walzen und Conchieren zur Geschmacksentwicklung
- Formgebung und Verpackung
Positionierung und Philosophie
Unsere Marken tragen diese Unterschrift. Alpia bietet durch seine Produktpalette viele süße Genussmomente und richtet sich an Konsumenten, die unkomplizierten Schokoladengenuss schätzen. Die Marke präsentiert sich als Teil eines größeren Portfolios traditioneller Schokoladenmarken wie Eszet, Sarotti und Schwarze Herren, die zusammen verschiedene Konsumgewohnheiten und Qualitätsansprüche adressieren.
Verwandte Marken im Konzernumfeld
Machen Ihr Frühstück einmalig mit Eszet. Seit 1933 machen unsere hauchdünnen Schokoladentafeln das Frühstück zu einem besonderen Genusserlebnis. Sie haben schon Generationen beglückt. Sarotti stammt aus Berlin und ist für seine zartschmelzende Schokolade aus feinstem Kakao bekannt, die seit 1852 höchste Genüsse beschert. Für Sarotti zählt nur eines: die Kakaobohne. Mit Leidenschaft, Tradition und großem Know-how entwickeln wir neueste schokoladige Genussmomente. Sarotti setzt sich in seinem Unternehmen für nachhaltige Konzepte ein.
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Seit 1903 verleihen die besten Kakaobohnen und exquisite Zutaten unseren Schokoladensorten von Schwarze Herren ihren einmaligen Geschmack.
Nachhaltigkeit und Herkunftsaspekte
Diese nachhaltige Schweizer Marke kombiniert die guten Eigenschaften Schweizer Schokolade mit ihrer Liebe für die Natur. Frische Luft, wunderbare Begegnungen in der Natur und ein Gefühl fast grenzenloser Freiheit: Das alles und noch viel mehr haben die Schweizer Alpen zu bieten. Wem die Schweizer Bergwelt mit ihrer einmaligen Natur und vielfältigen Kultur am Herzen liegt, der wird auch unsere Marke Alprose mögen. Denn mit Alprose können Sie dieses Gefühl überall und jederzeit genießen, wenn Sie sich ein Stück dieser köstlichen Schweizer Schokolade auf der Zunge zergehen lassen. Alproses Zusatz SWISS ALPS INSIDE gilt nicht nur für die Zutaten der Schokolade, sondern auch für das starke Engagement der Marke für den Schutz der Schweizer Bergwelt.
Alpia im Kontext der Stollwerck-Geschichte
Heute gehören beispielsweise noch folgende Marken zu Stollwerck: Alpia, Eszet, Sarotti und Schwarze Herren. Die Stollwerck GmbH ist ein deutsches Lebensmittelunternehmen mit Sitz in Norderstedt (früher Köln), das durch die Produktion von Schokolade bekannt wurde. Stollwerck gehörte von 2002 bis 2011 der Barry Callebaut AG.
Im Jahr 1839 eröffnete Franz Stollwerck in Köln ein Werk zur Hustenbonbon-Produktion, dem nach zwei Jahren der Durchbruch gelang. Nach dem Tod von Franz Stollwerck 1876 übernahmen seine fünf Söhne die Leitung der Firma. 1871 wurde die Firma Gebr. Stollwerck gegründet, die die Industrialisierung der Schokoladenproduktion voranbrachte. Insbesondere der zweitjüngste der Brüder, Ludwig Stollwerck, war technischen Entwicklungen gegenüber aufgeschlossen.
Meilensteine der Stollwerck-Unternehmensgeschichte
- 1839: Gründung durch Franz Stollwerck in Köln
- 1871: Gründung der Gebr. Stollwerck und Industrialisierung der Schokoladenproduktion
- 1887-1893: Einführung und Ausbau von Schokoladen-Verkaufsautomaten (1893: 15.000 Automaten)
- 1894: Gründung von Volkmann, Stollwerck & Co. in den USA; Fabrikation von Automaten in New York
- 1902: Umwandlung in eine Aktiengesellschaft zur Kapitalbeschaffung
- 1929/30 und Zweiter Weltkrieg: Finanzielle Schieflage und Produktionsbeschädigungen
- 1972: Übernahme durch Hans Imhoff und erfolgreiche Sanierung
- 1993: Errichtung des Imhoff-Stollwerck-Schokoladenmuseums in Köln
- 2002: Verkauf an Barry Callebaut; später 2011 Übernahme durch die belgische Baronie-Gruppe
Produktion, Standorte und Beschäftigung
Die Stollwerck-Gruppe mit Sitz in Köln (später Norderstedt) verkauft jährlich mehr als 100 000 Tonnen Schokolade und erzielte zuletzt einen Umsatz von rund einer halben Milliarde Euro. Neben den Hausmarken stellt Stollwerck mit seinen Mitarbeitern auch Schokolade für andere Unternehmen her. An den deutschen Produktionsstätten in Berlin, Saalfeld (Thüringen) und Norderstedt bei Hamburg sowie in der Kölner Hauptverwaltung arbeiteten nach Angaben eines Stollwerck-Sprechers rund 1000 Menschen.
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Marktentwicklung und internationale Expansion
Neben dem Exportgeschäft gründete Stollwerck Tochterfirmen in Belgien und weiteren Ländern. Budapest, Chicago und Wien sowie Fabriken in Berlin, Pressburg (heute Bratislava), London und New York entstanden. In Ungarn wurde das Unternehmen nach der Eröffnung einer Fabrik in Székesfehérvár 1995 zum Marktführer auf dem Schokoladenmarkt.
Historische Innovationen und Marketing
1887 stellte Stollwerck erste Verkaufsautomaten auf; 1893 waren es 15.000 Automaten, mit denen Schokolade verkauft wurde. Sogar in den U-Bahnhöfen von New York gab es Anfang der 1890er Jahre über 4000 Stollwerck-Automaten. Auch im 1895 beginnenden Kinematographengeschäft war Stollwerck führend tätig. Schokolade wurde zum Massenprodukt - und durch die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft 1902 beschafften die Brüder das Kapital, um weiter wachsen zu können.
Sammlungen, Museum und Publikumswirkung
1993 ließ Imhoff im Kölner Rheinauhafen für 53 Millionen DM das Imhoff-Stollwerck-Schokoladenmuseum errichten, in dem viele Gegenstände aus der Stollwerck-Geschichte ausgestellt wurden, die ihn schon in seiner Kindheit begeistert hatten. Bis heute ist das Museum einer der stärksten Publikumsmagnete der Domstadt.
Wirtschaftliche Herausforderungen und Eigentümerwechsel
Infolge der Weltwirtschaftskrise geriet Stollwerck in eine finanzielle Schieflage. Die Deutsche Bank führte unter der Leitung der Bankdirektoren Georg Solmssen und Karl Kimmich eine harte Sanierung durch, in deren Verlauf nahezu alle Mitglieder der Familie Stollwerck aus dem Unternehmen gedrängt wurden. Die Maßnahmen der Sanierer waren wenig erfolgreich; 1970 wurden sie von der Wirtschaftszeitschrift Capital zum „Versager des Jahres“ gekürt.
Erst die Übernahme durch Hans Imhoff 1972 brachte Stollwerck zurück auf Kurs. Imhoff reduzierte das Sortiment von 1200 auf weniger als 100 Produkte, schaffte neue Maschinen an, entließ etwa 25 Prozent der Belegschaft und verlegte die Produktion in einen modernen Neubau in Köln-Westhoven. 2002 verkaufte Imhoff den Konzern an die Barry Callebaut AG, die Stollwerck kurze Zeit später von der Börse nahm und das traditionsreiche Werk in Köln schloss. Anfang Oktober 2011 wurde Stollwerck von Barry Callebaut an die belgische Unternehmensgruppe Baronie verkauft. Nach 177 Jahren verlegte Baronie die Stollwerck-Zentrale 2016 von Köln nach Norderstedt bei Hamburg.
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Tabelle: Wichtige Jahre und Ereignisse
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 1839 | Gründung durch Franz Stollwerck in Köln |
| 1871 | Gründung Gebr. Stollwerck |
| 1887-1893 | Einführung und Ausbau der Verkaufsautomaten |
| 1902 | Umwandlung in Aktiengesellschaft |
| 1972 | Übernahme und Sanierung durch Hans Imhoff |
| 1993 | Eröffnung Imhoff-Stollwerck-Schokoladenmuseum |
| 2002 | Verkauf an Barry Callebaut |
| 2011 | Verkauf an Baronie-Gruppe |
Unsere Marken tragen diese Unterschrift. Alpia bietet einfache, süße Genussmomente und ist Teil eines traditionsreichen Portfolios innerhalb der deutschen Schokoladenlandschaft.
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