Alpenbrot Kuchen Rezept: Ein Fest für die Sinne
Die Vorweihnachtszeit ist eine Zeit des gemeinsamen Backens, und was könnte da besser passen als ein Rezept, das Kindheitserinnerungen weckt und gleichzeitig einfach zuzubereiten ist? Das Alpenbrot, auch bekannt als Magenbrot, ist ein solches Gebäck. Es ist nicht nur schnell und einfach zu backen, sondern schmeckt auch unvergleichlich gut nach weihnachtlichen Gewürzen.
Was ist Alpenbrot?
Alpenbrot ist ein traditionelles, aromatisches Gebäck, das besonders in der Adventszeit beliebt ist. Es erinnert an Lebkuchen und Schokokekse, ist aber durch seine spezielle Würzung und saftige Konsistenz einzigartig.
Einfaches Alpenbrot Rezept
Dieses Rezept ist einfach nachzumachen und gelingt leicht. Es ist ideal für Backanfänger und alle, die in kurzer Zeit ein leckeres, weihnachtliches Gebäck zaubern möchten.
Zutaten:
Für den Teig:
- 500 g Mehl
- 250 g Margarine oder weiche Butter
- 250 g Zucker
- 2 Eier (Größe M)
- 1 TL Backpulver
- 30 g Kakaopulver
- 1 Msp. Zimt
- 1 Msp. Nelken (gemahlen)
- 1 Msp. Kardamom
- 50 g Orangeat (fein gehackt)
- 50 g Zartbitterschokolade (fein gehackt)
- 1 Pck. Dr. Oetker Finesse Weihnachts-Aroma (optional)
- 1 gestr. TL Dr. Oetker Original Backin
Für den Guss:
- 100-150 g Puderzucker
- 2 EL Zitronensaft
- Etwas warmes Wasser (falls nötig)
Zubereitung:
- Vorbereiten: Orangeat und Schokolade fein hacken. Backblech mit Backpapier belegen. Backofen vorheizen.
- Ober- und Unterhitze: etwa 180 °C
- Heißluft: etwa 160 °C (oder 180°C Umluft)
- Teig zubereiten: Mehl, Backin, Zucker, Kakao, Lebkuchengewürz (oder Zimt, Nelken, Kardamom) und Salz in einer Rührschüssel mischen. Butter in Stücken und Eier hinzufügen. Alles mit einem Mixer (Knethaken) zunächst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem homogenen Teig verarbeiten. Zum Schluss Orangeat und Schokolade unterkneten.
- Formen und Backen: Teig in 6 Portionen teilen und jede Portion zu einer Rolle (ca. 2 cm Durchmesser) formen, die so lang ist, dass sie quer oder längs auf das Backblech passt (etwa 20 cm). Rollen mit Abstand auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen.
- Backen: Die beiden Backbleche auf die mittlere Schiene im heißen Backofen nacheinander für rund 10-15 Minuten backen. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Das Alpenbrot sollte leicht gebacken sein, um saftig zu bleiben.
- Guss zubereiten: Puderzucker mit Zitronensaft und eventuell einem Teelöffel warmem Wasser zu einem dickflüssigen Guss verrühren. Die Konsistenz sollte so sein, dass der Guss dick auf den Rollen bleibt.
- Verzieren: Die fertigen Alpenbrote aus dem Ofen nehmen, 5 Minuten abkühlen lassen und dann sofort dick mit dem Guss bestreichen.
- Schneiden: Noch warm die Rollen diagonal in ca. 2 cm breite Streifen schneiden, um Rauten zu erhalten.
- Auskühlen lassen: Die geschnittenen Alpenbrote auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Tipps für das perfekte Alpenbrot:
- Gewürze variieren: Experimentieren Sie mit den Gewürzen - ein Hauch Muskatnuss oder ein Spritzer Orangenabrieb kann das Alpenbrot noch raffinierter machen. Anstelle von Lebkuchengewürz kannst du auch jeweils ¼ TL Zimt, gemahlene Nelken und gemahlenen Kardamom verwenden.
- Teigkonsistenz: Der Teig sollte weich, aber nicht klebrig sein. Falls er zu trocken ist, füge etwas Milch hinzu; ist er zu klebrig, hilft etwas Mehl.
- Backzeit beachten: Das Alpenbrot sollte nur leicht gebacken werden, um saftig zu bleiben. Ein paar Minuten zu lange im Ofen, und es wird trocken.
- Guss auftragen: Arbeite zügig mit der Glasur, solange sie warm ist. So wird sie gleichmäßig und schön glänzend. Den Guss sofort nach dem Backen dick auf die Rollen streichen.
- Umluft verwenden: Möchtest du zwei Bleche gleichzeitig backen, verwende die Umluft-Funktion. Damit wird die heiße Luft sehr gleichmäßig im Innenraum des Ofens verteilt.
Lagerung:
In einer gut schließenden Dose aufbewahren. Lege ein Stück Backpapier zwischen die Lagen, damit die Glasur nicht aneinanderklebt. Ein kühler, trockener Ort ist ideal. Das Gebäck schmeckt nach ein paar Tagen noch besser, da die Gewürze dann ihr volles Aroma entfalten können. Alpenbrot bleibt lange saftig und frisch, wenn es luftdicht gelagert wird.
Variationen für Alpenbrot
Alpenbrot ist unglaublich vielseitig und kann ganz nach Ihren persönlichen Vorlieben angepasst werden. Hier ein paar Ideen für Variationen:
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- Mit Schokolade: Fügen Sie gehackte Schokolade oder Schokotropfen in den Teig ein, um eine noch intensivere Süße zu erhalten.
- Nüsse: Gehackte Haselnüsse, Mandeln oder Walnüsse sorgen für einen knackigen Biss und harmonieren wunderbar mit den Gewürzen.
- Getrocknete Früchte: Klein geschnittene Trockenfrüchte wie Aprikosen, Rosinen oder Cranberries geben dem Alpenbrot eine fruchtige Note.
- Extra Gewürze: Wer es besonders aromatisch mag, kann Kardamom, Ingwer oder sogar etwas Pfeffer für einen leichten Schärfe-Kick hinzufügen.
- Orangenaroma: Etwas abgeriebene Orangenschale im Teig verleiht eine frische, zitrusartige Komponente.
Alpenbrot: Mehr als nur ein Rezept
Alpenbrot ist mehr als nur ein Rezept; es ist eine Erinnerung an die Kindheit, an gemütliche Stunden im Kreise der Familie und an den Duft von Weihnachten. Es ist ein Gebäck, das Wärme und Geborgenheit vermittelt.
Alpenbrot vs. Magenbrot
Das Rezept für Alpenbrot enthält all die tollen Gewürze, die wir schon vom Magenbrot kennen. Das »Problem« mit dem Magenbrot ist, dass manche seine eher zähe Konsistenz nicht besonders gerne mögen. Für all diejenigen gibt es die leckeren Gewürzkuchen deshalb in einer etwas abgewandelten Form.
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