Aero Schokolade: Eine luftige Süßigkeit im Wandel der Zeit
Schokolade ist mehr als nur eine Süßigkeit; sie ist ein Genussmittel, das Erinnerungen weckt und Emotionen hervorruft. Die Suche nach bestimmten Schokoladensorten aus der Kindheit, wie der Kokos-Schokolade, die einst bei Aldi Nord unter dem Namen Romy bekannt war, zeigt die tiefe Verbindung, die Menschen zu bestimmten Marken und Geschmacksrichtungen haben.
Die Geschichte der Luftschokolade
Die Geschichte der Luftschokolade reicht bis ins Jahr 1935 zurück, als der britische Süßwarenhersteller Rowntree die erste Luftschokolade unter dem Namen „Aero“ auf den Markt brachte. Diese Schokolade zeichnete sich durch ihre einzigartige, makroskopische Schaumstruktur aus, die durch eingeschlossene Luftbläschen entsteht.
Aero in Deutschland: Ein komplexes Feld
In Deutschland gestaltet sich die Situation rund um die Marke Aero etwas komplizierter. Die Firma Krüger, zu der auch die Ludwig Schokoladen der Marke Trumpf gehören, hält hierzulande die Rechte an einer Luftschokolade mit dem Namen „Aero“. Trumpf bietet seine Aero-Schokolade in verschiedenen Varianten an, darunter auch saisonale Editionen mit Geschmacksrichtungen wie Buttermilch-Zitrone oder Buttermilch-Erdbeer-Rhabarber.
Nestlé versuchte im Jahr 2017, mit einem Riegel namens „Flair“ auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen. Dieser Riegel, ebenfalls eine Luftschokolade mit UTZ-Kakao, ähnelte der Aero-Schokolade von Nestlé in England. Allerdings setzte sich Flair nicht durch und wurde wieder vom Markt genommen.
Vielfalt auf dem Markt
Neben Aero gibt es noch weitere Luftschokoladen auf dem deutschen Markt. Mondelez bietet unter der Marke Milka die Luflée an, die in verschiedenen Geschmacksrichtungen wie Caramel und Kokos erhältlich ist. Auch andere Hersteller wie Nidar mit Stratos bieten Luftschokoladen an.
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Inhaltsstoffe und Herstellung
Die grundlegenden Inhaltsstoffe von Schokolade sind Kakaomasse, Kakaobutter und Zucker. Milchschokolade enthält zusätzlich Milchpulver, während Zartbitterschokolade einen höheren Kakaoanteil und weniger Zucker aufweist. Weiße Schokolade enthält keine Kakaomasse, sondern besteht hauptsächlich aus Kakaobutter, Milchpulver und Zucker.
Die Herstellung von Luftschokolade beinhaltet das Einbringen von Luftbläschen in die Schokoladenmasse. Dies kann durch verschiedene Verfahren erfolgen, die jedoch alle darauf abzielen, eine leichte und schaumige Textur zu erzeugen.
Schokolade im Supermarkt: Aldi und seine Partner
Aldi bezieht seine Schokoladenprodukte von verschiedenen Herstellern. Die meisten Schokoladenprodukte für die Aldi-Eigenmarke "Choceur" werden von der Wiha GmbH hergestellt, einem Unternehmen unter der Schirmherrschaft der August Storck KG, die auch Marken wie Merci und Toffifee produziert. Die "Choceur Alpenmilch 100 Gramm"-Schokolade stammt von der Stollwerck GmbH, die auch für Lidl, Rewe und Kaufland produziert. Eine weitere bei Aldi vertretene Marke ist Moser-Roth, hinter der sich ebenfalls die August Storck KG verbirgt.
Lidl bezieht die Schokoladenartikel für die Eigenmarke fin Carré hauptsächlich von der Ludwig Schokolade GmbH & Co. KG, die auch Marken wie Trumpf, Aero und Schogetten herstellt, sowie von der Ludwig Weinrich GmbH & Co. KG. Bestimmte Sorten werden exklusiv für Lidl und Kaufland von der Solent Übach-Palenberg GmbH & Co. KG produziert.
Nachhaltigkeit und faire Bedingungen
In den letzten Jahren ist das Thema Nachhaltigkeit und faire Bedingungen in der Schokoladenproduktion immer wichtiger geworden. Die Schoko Winterscheidt GmbH beispielsweise hat sich zum Ziel gesetzt, Schokolade unter menschenwürdigen und umweltfreundlichen Bedingungen herzustellen. Das Unternehmen bezieht Fairtrade-zertifizierten Kakao und ist Teil der „Tony’s Open Chain“-Initiative, die sich für höhere Löhne und verbesserte Produktivität für Kakaobauern einsetzt.
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