Einfaches Zimt-Waffeln Rezept: Traditionell, knusprig und aromatisch
Zimtwaffeln sind ein traditionelles Gebäck, das besonders im Saarland und der Pfalz sehr beliebt ist. Die quadratischen Zimtwaffeln sind eine Spezialität, die besonders zu Weihnachten sehr beliebt ist und in einem ganz besonderen Waffeleisen gebacken wird. Aus einer Handvoll einfacher Zutaten ist der Teig im Handumdrehen zubereitet.
Zutaten (für ca. 6-10 Waffeln / Mengenangaben variieren)
- 500 g Weizenmehl (Type 550) oder 250 g Mehl in kleineren Rezepten
- 250 g Zucker (alternativ 125-150 g Zucker bei kleineren Mengen)
- 250 g Butter (bzw. 125 g Butter in halber Rezeptmenge)
- 3 Eier (oder 2 Eier bei kleineren Mengen)
- 40 g Zimt (oder 1-2 TL gemahlener Zimt bzw. 25 g in kleinen Varianten; Zimt kann auch mehr sein, ist Geschmacksache)
- Optional: etwas Kirschwasser nach Geschmack
- Optional: 1 Prise Salz, Vanillezucker, Backpulver oder weitere Gewürze wie Muskatblüte (Macis)
- Milch oder Pflanzendrink nach Bedarf (z. B. 125-375 ml je nach Rezept)
Warum Ceylon-Zimt verwenden?
Für besonders leckere Zimtwaffeln solltest du den hochwertigen Ceylon-Zimt verwenden. Er verfügt über ein feineres Aroma als der günstige Cassia-Zimt.
Grundrezept - Schritt-für-Schritt Zubereitung
- Butter und Zucker cremig rühren. Nach und nach die Eier dazugeben und unterrühren.
- Zimt und Mehl mischen. Löffelweise dazugeben und unterrühren.
- Den fertigen Zimtwaffel-Teig mindestens eine Stunde, am besten über Nacht, kaltstellen.
- Den Teig zu etwa walnussgroßen Kugeln formen. Je 8 Stück in das vorgeheizte Waffeleisen setzen und die Zimtwaffeln ca. 3 Minuten goldbraun backen.
- Die fertigen Zimtwaffeln vorsichtig aus dem Waffeleisen nehmen, auf eine schnittfeste Unterlage ziehen, noch heiß entlang der Nahtstellen in Quadrate schneiden und auskühlen lassen.
Riecht im rohen Zustand stark nach Zimt, verfliegt aber beim Backen! Gut auskühlen lassen, da sich erst dann der Geschmack richtig entfalten kann.
Alternative kompaktere Version (für Zimtwaffelautomat oder viele Waffeln)
125 g Butter, 125 g Zucker, 2 Eier, 25 g Zimt, 250 g Mehl; Butter, Zucker und Eier schaumig rühren. Das Mehl mit dem Zimt mischen und portionsweise unterrühren, Kirschwasser nach Geschmack und Belieben hinzufügen. Kühl stellen. Vor dem Backen im Zimtwaffelautomaten etwa walnussgroße Kugeln formen. Pro Waffel eine Kugel auf das Waffeleisen legen und bis zur gewünschten Bräune backen.
Tipps zum Backen & Waffeleisentyp
- Was ist ein Zimtwaffeleisen? Auf der einen Seite verfügt das Zimtwaffeleisen über ein feines Gittermuster, auf der anderen Seite ist es in kleine Quadrate mit verschiedensten Motiven unterteilt.
- Während traditionell schwere Geräte aus Eisen genutzt wurden, gibt es heutzutage moderne Zimtwaffeleisen mit Antihaft-Beschichtung.
- Ein klassisches Waffeleisen funktioniert nicht gut, da der Teig zu dünn ist. Ideal ist ein Zimtwaffeleisen oder - wie bei manchen Familien - ein Hörnchen-Waffeleisen.
- Das Hörnchen-Waffeleisen kann die Waffeln etwas dünner machen, dadurch zarter und luftiger.
Aufbewahrung und Reifung
Die Zimtwaffeln müssen 2-3 Tage in einer Dose lagern, erst dann sind sie perfekt und so richtig lecker. Die ausgekühlten Zimtwaffeln in eine luftdichte Keksdose geben und an einem kühlen Ort aufbewahren. So bleiben sie bis zu 4 Wochen frisch und knusprig. Gut zu wissen: Je länger die Waffeln lagern, desto intensiver wird der Zimtgeschmack. Bitte nicht in Plastikbehälter mit feuchter Luft - sonst werden sie weich.
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Varianten und Ergänzungen
- Für winterliche Aromen: Orangenabrieb, Nelken, Kardamom, Lebkuchen- oder Spekulatiusgewürz.
- Für nussige Winter-Waffeln: gehackte, geröstete Haselnüsse oder Mandeln untermischen.
- Als Beilage: Bratapfel-Kompott, Cranberry-Kompott oder Puderzucker.
- Wer Abwechslung mag, kann Kakao oder fein geriebene Äpfel in den Teig heben.
- Vanille, Spekulatius- oder Lebkuchengewürz passen super als zusätzliche Aromen.
Beispielrezept: Zimtwaffeln mit Bratapfel-Kompott
Für das Bratapfel-Kompott: 500 g Äpfel (z. B. Boskop) schälen, vierteln und klein schneiden; 50 g gehackte Mandeln anrösten, 2 EL Zucker, 30 g Rosinen und 200 ml Apfelsaft zu den Äpfeln geben und ca. 5 Minuten dünsten. Mit 1 EL Speisestärke (z. B. Gustin) andicken.
Waffelteig mit Zimt: 125 g weiche Butter, 100 g Zucker, 1 Pck. Vanillin-Zucker, 3 Eier, 200 g Weizenmehl, 1 gestr. TL Zimt, 1 Päckchen Backpulver, 2 EL Milch; Butter geschmeidig rühren, Zucker und Vanillin-Zucker hinzufügen, Eier einrühren, Mehl mit Zimt und Backpulver mischen und mit Milch kurz unterrühren. Waffeleisen auf mittlere Temperatur fetten und goldbraun backen. Nach Herzenslust garnieren.
Nährwerte (als Orientierung)
| Pro Stück (ca.) | Kalorien | Eiweiß | Fett | Kohlenhydrate |
|---|---|---|---|---|
| 1 Zimtwaffel | ~76 kcal | 1 g | 4 g | 10 g |
Häufige Fragen und Problemlösungen
- Meine Waffeln fallen auseinander: Achte auf eine ausreichende Kühlung des Teigs und die richtige Konsistenz; klassische Waffeleisen sind oft ungeeignet.
- Der Teig kann einen Tag vorher gemacht und im Kühlschrank gelagert werden.
- Wer möchte, darf auch noch einen TL Zimt mehr reingeben.
Serviervorschläge
- Einfach pur mit Puderzucker bestäubt - klassisch und lecker.
- Mit Kompott (Bratapfel, Cranberry) oder mit einer Prise gerösteter Nüsse.
- Als Plätzchenersatz auf dem Weihnachtsgebäck-Teller: sie verbinden Erinnerungen und Duft der Vorweihnachtszeit.
Zimtwaffeln sind Familiensache, oder?! Jeder hat seine Vorlieben bei Weihnachtsplätzchen, die einen Rezepte sind von Mama, manche von den Omas und mittlerweile sind es auch einige von uns. Diese Familienschätze zu teilen, das lieben wir über alles.
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