Zuckerfreie Weihnachtskekse: Rezepte für gesundes Naschen in der Adventszeit

Alle Jahre wieder werden im Dezember köstliche Plätzchen gebacken und genascht. Eine Adventszeit ohne die beliebten Weihnachtsleckereien ist für viele unvorstellbar, denn sie gehören einfach zu den festlichen Tagen dazu. Doch das bedeutet nicht, dass du alle gesunden Vorsätze über den Haufen werfen musst - zuckerfreie Weihnachtskekse bieten eine hervorragende Möglichkeit, Süßes ohne schlechtes Gewissen zu genießen und dabei deine Figur zu schonen.

Zucker bringt zwar schnelle Energie und schmeckt lecker, aber ein hoher Konsum hat negative Folgen für unsere Gesundheit. Neben schlechten Zähnen kann Zucker Übergewicht verursachen, was Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck begünstigt. Zudem wird Zucker eine suchterzeugende Wirkung nachgesagt. Deshalb verzichten viele während der Feiertage gerne auf den raffinierten Zucker, ohne dabei auf köstliche Plätzchen verzichten zu müssen.

Zuckerersatz und natürliche Süße: Die Grundlage für zuckerfreie Weihnachtskekse

Wer auf Zucker verzichten möchte, findet zahlreiche Alternativen. In unseren Rezepten wird hauptsächlich Xylit verwendet, auch bekannt als Birkenzucker, da es aus der Rinde der Birkenpflanze gewonnen wird. Xylit schmeckt genauso süß wie normaler Zucker, sorgt aber kaum für einen Anstieg des Blutzuckerspiegels, was es auch für Diabetiker geeignet macht. Im Gegensatz zu Stevia besitzt es keinen bitteren Nachgeschmack und eignet sich daher hervorragend zum Backen.

Darüber hinaus kommen in einigen Rezepten Trockenfrüchte als natürliche Süße zum Einsatz, die von Natur aus Fruchtzucker enthalten. So lassen sich leckere Kekse backen, ohne industriellen Haushaltszucker zu verwenden.

Zuckerfreie Weihnachtskekse auf Backblech

Fünf einfache Rezepte für zuckerfreie Weihnachtsplätzchen

Weihnachtsplätzchen ohne Zucker sind einfach selbst zu machen. Hier stellen wir dir fünf gelingsichere Rezepte vor, die dir die festliche Zeit versüßen - ganz ohne Zuckerzusatz.

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1. Zuckerfreie Vanillekipferl mit Xylit

  • Margarine rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen und zimmerwarm werden lassen.
  • Alle trockenen Zutaten vermengen, dann die weiche Margarine nach und nach unterkneten.
  • Den glatten Teig zu zwei Rollen formen, in Folie wickeln und etwa eine Stunde im Kühlschrank kühlen.
  • Ofen vorheizen (Heißluft: 160 °C, Ober-/Unterhitze: 180 °C).
  • Rollen in 1 cm dicke Stücke schneiden, zu mondförmigen Kipferln formen und auf ein Backblech legen.
  • Ca. 10-12 Minuten backen, nach dem Abkühlen mit Xylit-Puderzucker bestäuben und luftdicht verpacken.

Tipp: Für fitnessgerechte Plätzchen kannst du eine Portion Vanille-Proteinpulver hinzufügen.

2. Zuckerfreie Schokoladenplätzchen mit Nussmus

  • Margarine aus dem Kühlschrank nehmen und weich werden lassen.
  • Alle trockenen Zutaten vermengen, dann Margarine und Milch unterkneten.
  • Teig zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und für eine Stunde kühlen.
  • Teig ca. 3 mm dünn ausrollen, Kreise ausstechen und bei der Hälfte kleine Motive ausstechen (Herz, Stern, Kreis).
  • Backofen vorheizen und Plätzchen ca. 10 Minuten backen, komplett auskühlen lassen.
  • Das Nussmus mit Zimt glatt rühren, auf eine Hälfte der Kekse streichen und die gelochten Kekse daraufsetzen.

3. Plätzchen mit Banane für Babys und Kleinkinder

Diese Kekse sind ideal für Babys ab etwa neun bis zehn Monaten, wenn sie schon verschiedene Lebensmittel gewöhnt sind. Die Süße kommt nur von der Banane, ohne jeglichen Zuckerersatz, was sie besonders familienfreundlich macht.

  • Butter, Mehl, Backpulver und Vanillemark zu einem geschmeidigen Teig verkneten.
  • Teig dünn ausrollen und beliebige Formen ausstechen.
  • Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen.
  • Plätzchen 12-13 Minuten backen und aufbewahren oder portionsweise einfrieren.

Die Kekse sind zwar etwas feuchter als klassische Mürbeteigplätzchen, da sie Banane enthalten, können aber problemlos für etwa eine Woche in einer luftdichten Dose aufbewahrt oder eingefroren werden.

4. Husarenkrapfen ohne Zucker mit frischer Birne

  • Eine reife Birne waschen, entkernen und fein reiben.
  • Mit Butter und Ei vermengen, Haferflocken, Weinstein-Backpulver und Zimt hinzufügen.
  • Ofen auf 180 °C vorheizen.
  • 24 walnussgroße Kugeln formen, flach drücken und Mulden eindrücken.
  • Mit zuckerfreiem Fruchtaufstrich füllen und ca. 20 Minuten backen.

Diese Plätzchen halten sich frisch bis zu zwei Wochen in einer Blechdose und eignen sich auch hervorragend zum Einfrieren.

Videoanleitung: Zuckerfreie Husarenkrapfen selber backen

5. Vegane Lebkuchen ohne Zucker

Diese weichen, aromatischen Lebkuchen sind eine schokoladige, vegane Alternative ohne Zucker und mit natürlichen Zutaten. Sie sind einfach zuzubereiten und begeistern die ganze Familie mit ihrem köstlichen Geschmack.

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Tipps für die perfekte Zubereitung und Aufbewahrung

  • Butter lange schlagen, um viel Luft in den Teig zu bekommen - so werden die Kekse besonders zart und leicht.
  • Mehl und Stärke nur kurz unterheben, um eine zarte Krume zu erzielen.
  • Teigkugeln nach dem Formen etwas flacher drücken und die Formen mit feuchten Händen ausgestalten.
  • Zuckerfreie Glasuren lassen sich mit Kokosmus und Honig herstellen und können mit gemahlenem getrocknetem Obst oder Nüssen farblich und geschmacklich verfeinert werden.
  • Zuckerfreie Kekse verlieren meist schneller ihre Frische und sollten deshalb innerhalb von ca. einer Woche verbraucht oder eingefroren werden.

Besonders zuckerfreie Kekse mit fruchtigen Zutaten wie Banane oder Birne sollte man nicht zu lange aufbewahren, da sie feuchter sind als herkömmliche Plätzchen. Das Einfrieren ist eine gute Möglichkeit, die Haltbarkeit zu verlängern. Zum Auftauen die Kekse einfach bei Raumtemperatur für etwa zwei Stunden liegen lassen.

Weihnachtsplätzchen ohne Zucker: Genuss für die ganze Familie

Zuckerfreie Weihnachtskekse sind eine wunderbare Möglichkeit, auch Babys und Kleinkindern das gemeinsame Backvergnügen zu ermöglichen. Sie kommen ohne Industriezucker aus und bieten eine gesunde, leckere Alternative für die Adventszeit.

Viele Familien wissen es zu schätzen, dass man auch ohne Zucker herrlich naschen kann: Die Kekse schmecken lecker, sind dekorativ und belasten die Gesundheit nicht unnötig. So fällt der Verzicht auf raffinierten Zucker leichter, und die ganze Familie kann die Weihnachtszeit ohne schlechtes Gewissen genießen.

Familie backt gemeinsam zuckerfreie Weihnachtskekse

Weiterführende Tipps für nachhaltiges und gesundes Backen

Backen ohne Zucker ist auch eine Gelegenheit, sich bewusster mit den Zutaten und deren Wirkung auseinanderzusetzen. Wer nachhaltig und gesund backen möchte, sollte auf natürliche Süßungsmittel und unverarbeitete Zutaten setzen. Für alle, die sich dauerhaft gesund und ausgewogen ernähren möchten, kann eine Weiterbildung zum Ernährungsberater eine interessante Option sein.

Für mehr Inspiration und gesunde Rezeptideen empfiehlt es sich, den eigenen Blog mit gesunden Backrezepten zu verfolgen oder auch das neue Backbuch "Weihnachtsplätzchen zuckerfrei" zu entdecken, das viele weitere leckere und einfache Rezepte für die ganze Familie bereithält.

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