Waffeln mit Apfelkompott: Schritt-für-Schritt-Rezept, Varianten und praktische Tipps

Diese schnellen Apfel-Waffeln kann man sich definitiv mal an einem Sonntagmorgen gönnen. Sie sind wirklich schnell gemacht, super saftig und nicht zu süß. Und außerdem echt einfach zu machen. Für mich sind es definitiv die besten Apfelwaffeln. Meine Waffeln mit Apfelmus kommen ganz ohne zusätzlichen Zucker aus und sind nur durch Apfelmus gesüsst. Das finde nicht nur ich großartig, sondern auch den Kindern schmeckt.

Hallo, ihr Lieben! Hat es euch dieses Jahr auch so kalt erwischt? An einem Tag herrliches Herbstwetter und am nächsten Tag - zack! - Regenwetter, Nebel, alles schweinekalt. Wenn’s draußen so ungemütlich ist, ist endlich wieder Zeit für Heißgetränke und andere Leckereien, die Herz und Seele erwärmen. Ganz besonders hoch im Kurs stehen bei mir dann immer Waffeln! Dazu noch eine heiße Schoki oder einen Cappu mit Schuss und das Wetter kann einem echt egal sein.

Frisch gebackene Waffeln mit warmem Apfelkompott, Zimtstange und Puderzucker

Zutaten und Portionierung

Unten findest du zwei bewährte Varianten: klassisch mit Buttermilch und eine belgische Version mit Buchweizenmehl. Beide harmonieren perfekt mit Apfelkompott.

Zutaten (klassisch, ca. 8 Waffeln)

  • 1 kg Äpfel
  • Saft von 1 Zitrone
  • 200 ml Apfelsaft
  • 1 Pck. Vanillin-Zucker
  • 90 g Zucker
  • 60 g Butter oder Margarine
  • 250 g Mehl
  • 1 ½ TL Backpulver
  • ½ TL Salz
  • 500 ml Buttermilch
  • 2 Eier (Gr. M)
  • 2 EL Puderzucker
  • 200 g Crème fraîche
  • Zimt zum Bestäuben

Zutaten (belgische Vanille-Waffeln, ca. 7-8 Stück)

  • 100 g weiche Butter
  • 200 g Buchweizenmehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL Honig oder 3 EL Zucker
  • 2 Eier
  • 150 g Naturjogurt
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 EL Apfelkompott
  • 4-5 Äpfel (ich empfehle Holsteiner Cox oder reife Boskop), bei Bedarf etwas Zucker

TIPP: passen auch perfekt in die Jausenbox.

Apfelkompott: drei bewährte Varianten

Variante 1: Schnell und klassisch

  1. Äpfel waschen, schälen, vierteln, Kerngehäuse herausschneiden. Äpfel in Würfel schneiden und mit Zitronensaft beträufeln.
  2. Apfelsaft, Vanillin-Zucker, 75 g Zucker und Äpfel in einem Topf aufkochen.
  3. Bei schwacher Hitze ca. 5 Minuten köcheln lassen. Kompott in eine Schale füllen und abkühlen lassen.

Variante 2: Aromatisch mit Karamell und Gewürzen

  1. Äpfel vierteln, schälen, ohne Kerngehäuse klein würfeln und mit Zitronensaft vermengen.
  2. 50 g Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen. Mit Apfelsaft ablöschen und kochen, bis der Karamell gelöst ist.
  3. Vanillemark und -schote zum Saft geben. Mit Zimt und Muskatnuss würzen. Alles ca. 5 Min. Äpfel zugeben.
  4. Stärke mit 2 EL Wasser an- und in den heißen Saft einrühren. Nochmal aufkochen und dann abkühlen lassen.

Variante 3: Bratapfelkompott mit Marzipan

  1. Äpfel schälen, entkernen und würfeln. In 1 EL heißer Butter unter Wenden anbraten.
  2. Zitronen- und Apfelsaft, Zimtstange und 3-4 EL Zucker zufügen und aufkochen. Ca. 5 min dünsten und ab und zu umrühren.
  3. Marzipan reiben und in das Kompott rühren. Zimtstange entfernen. Kompott auskühlen lassen.
Videoanleitung: Apfelkompott kochen und Waffeln backen - Schritt für Schritt

Waffelteig: zwei Zubereitungswege

Klassische Buttermilch-Waffeln

  1. Inzwischen Fett in einem kleinen Topf schmelzen, etwas abkühlen lassen. Mehl, 15 g Zucker, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen.
  2. Buttermilch und Eier verquirlen. Unter Rühren zur Mehlmischung gießen und zu einem glatten, dünnflüssigen Waffelteig verrühren.
  3. Flüssiges Fett zum Schluss unterrühren.

Belgische Vanille-Waffeln mit Buchweizen

  1. Wir starten mit dem Apfelkompott! Dafür die Äpfel schälen, halbieren, entkernen und dann in kleine Stücke schneiden. In einem Topf (zusammen mit dem Zucker, wenn ihr welchen braucht) auf niedriger Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis nur noch wenige Apfelstücke zu erkennen sind.
  2. Das Kompott vom Herd nehmen, in eine Schüssel geben und abkühlen lassen.
  3. Für die Waffeln die Butter schaumig schlagen, dann mit dem Zucker/Honig verrühren. Dann die Eier und den Jogurt unterrühren.
  4. Nach und nach Mehl, Backpulver und Vanilleextrakt zum Teig geben. Zum Schluss noch das Apfelkompott unterrühren.

Backen: so gelingen die Waffeln sicher

  1. Waffeleisen vorheizen und befetten, Waffeln darin backen.
  2. Das Waffeleisen auf mittlerer Hitzestufe vorheizen. Heiße Backflächen mit wenig Butter bepinseln.
  3. Etwa 2 ½ EL Teig ins Waffeleisen geben und dieses ohne Druck schließen. Waffel in ca. 3 Min. goldgelb backen, auf einem Kuchengitter etwas abkühlen lassen.
  4. Nacheinander 8 Waffeln backen.
  5. Waffeleisen vorheizen und leicht fetten. Fetten muss man, wenn überhaupt dann nur am Anfang.
  6. Etwa 2 EL Waffelteig mittig auf das Eisen geben. Waffeln ausbacken.

Wer möchte streut noch Puderzucker über die fertigen Waffeln. Waffeln mit Puderzucker bestäuben und mit Apfelkompott und Crème fraîche servieren. Mit Zimt bestäuben.

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Waffeleisen, Teigportionierung und Gargrad: kleine Infografik zur Backzeit

Apfelwaffeln ohne Zucker: kinderfreundlich und alltagstauglich

Diese Apfel-Zimt-Waffeln für Babys und Kleinkinder sind perfekt für den Beikoststart - schön weich und ohne Zucker. Durch das Apfelmark und den geriebenen Apfel schmecken sie natürlich süß und sind ideal als Fingerfood, zum Frühstück oder als Snacks für unterwegs. Außerdem kommt das Rezept für die babytauglichen Waffeln komplett ohne Ei aus und kann wahlweise mit pflanzlicher Milch (für eine komplett vegane Version) oder auch mit normaler Vollmilch zubereitet werden.

Die Waffeln sind schön weich und daher ab Beikostreife geeignet. Dein Baby kann sie auch ohne Zähne essen. Apfelmark: Verwende Apfelmark statt Apfelmus, denn dieses enthält 100 % Äpfel und keinen zugesetzten Zucker.

Ceylon-Zimt: Zimt enthält den natürlich vorkommenden Aromastoff Cumarin, dieser kann in sehr großen Mengen über einen langen Zeitraum verzehrt Leberschäden hervorrufen. Bitte verwende daher nur den etwas teureren Ceylon-Zimt, dieser ist cumarinarm. Der gelegentliche, normale Verzehr dieser Zimtsorte ist auch für Babys und Kleinkinder unbedenklich. Der herkömmliche, günstigere und daher oft in industriellen Produkten verwendete Cassia-Zimt enthält Cumarin in deutlich größeren Mengen und ist daher nicht empfehlenswert. Es muss übrigens explizit auf der Verpackung vermerkt sein, dass es sich um Ceylon-Zimt handelt.

Alternative Teige mit Apfel im Teig

  • Äpfel bei Bedarf schälen und grob raspeln. Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel hell aufschlagen. Eier nach und nach dazugeben und weiterschlagen.
  • Mehl, Backpulver und Zimt mischen und mit der Milch unter die Butter-Zuckermasse rühren. Geraspelte Äpfel vorsichtig unterziehen.
  • Waffeleisen vorheizen und leicht fetten. Sobald die Waffel leicht braun werden sind sie in der Regel fertig und können zum Abkühlen auf ein Kuchengitter gelegt werden.

Wer mag, kann den Zucker gegen Ahornsirup austauschen oder noch mehr reduzieren und dann z.B. nachträglich mit süßen Toppings, Sirup oder Honig süßen. Noch schneller geht´s übrigens, wenn die Äpfel erst gar nicht geschält werden, sondern direkt mit Schale gerieben werden.

Servieren, Aufbewahren und Aufwärmen

  • Waffeln mit Apfelkompott und Crème fraîche servieren.
  • Übrigens: Luftdicht verpackt halten sich die Waffeln und das Kompott auch noch für einige Tage im Kühlschrank. Kurz in der Mikrowelle oder im Backofen aufgewärmt, schmecken sie fast genauso gut wie frisch zubereitet.
  • Du kannst die gebackenen Apfelwaffeln luftdicht aufbewahren und nach Belieben im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad Ober-/Unterhitze ca. 7-8 Minuten aufwärmen.
  • Kann ich die Apfel-Zimt-Waffeln für mein Baby einfrieren? Antwort: Ja, die Waffeln lassen sich hervorragend einfrieren. Bewahre sie in einem luftdichten Behälter oder einem Gefrierbeutel auf und taue sie bei Bedarf stückweise auf.
Serviervorschlag: Waffeln, Apfelkompott, Crème fraîche und Zimt

Zeiten, Niveau und Nährwerte

Zubereitungszeit: 40 Min. Niveau: ganz einfach.

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Nährwerte pro Stück kcal Eiweiß Fett Kohlenhydrate
Klassische Buttermilch-Waffel 410 kcal 8 g 17 g 56 g

Häufige Fragen (FAQ)

  • Sag uns was du über dieses Rezept denkst! Ich freue mich über Kommentare und Bewertungen.
  • Da ich oft nach meinem Waffeleisen gefragt werden: Es ist von Tefal* und ich habe es mir vor kurzem selbst gekauft (daher unbeauftragte, unbezahlte Werbung).
  • Fetten muss man, wenn überhaupt dann nur am Anfang.
  • Ich freue mich über Kommentare und Bewertungen. P.S.: Ihr habt die Apfelwaffeln nachgebacken? Dann schickt mir super gerne ein Foto. Ich freue mich immer sehr über eure nachgebackenen Werke.

Weitere Ideen und Variationen

  • Zimt zum Bestäuben oder Vanilleextrakt im Teig betonen die Apfelnote.
  • Etwas Butter für das Eisen - je nach Gerät dieses noch einfetten.
  • Wer mag, kann den Zucker gegen Ahornsirup austauschen oder noch mehr reduzieren.
  • Mit Apfelkompott und Puderzucker anrichten. Serviervorschlag: Die Waffeln auf einem Teller geben und mit Schlagsahne servieren.

Ein Hit für Kinder. Kinder lieben Waffeln, Crêpes und Pfannkuchen.

Zutatenübersicht als Infografik: Mehl, Eier, Buttermilch, Äpfel, Zimt

Rezept in Kurzform (klassisch)

  1. Äpfel in Würfel schneiden, mit Zitronensaft beträufeln, mit Apfelsaft, Vanillin-Zucker und Zucker 5 Min. köcheln, abkühlen lassen.
  2. Butter schmelzen. Mehl, Zucker, Backpulver, Salz mischen. Buttermilch und Eier verquirlen, zugeben, glattrühren. Flüssige Butter unterrühren.
  3. Waffeleisen vorheizen, fetten, nacheinander 8 Waffeln backen.
  4. Waffeln mit Puderzucker bestäuben und mit Apfelkompott und Crème fraîche servieren. Mit Zimt bestäuben.

Einfach, schnell und ohne schlechtes Gewissen.

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tags: #Rezept #Waffeln #mit #Apfelkompott

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