Vigor King Honig Erfahrungen, Wirkung und Inhaltsstoffe
VIGOR King Honig 240 g wird als kraftvolle Kombination aus natürlichen Inhaltsstoffen beworben, die speziell für aktive Männer entwickelt wurde. Die Anwendung ist einfach und der Geschmack angenehm. Dieser Honig lässt sich mühelos in den Alltag integrieren und eignet sich hervorragend für Männer, die jeden Tag ihr Bestes geben möchten. Ideal für Männer, die einen aktiven Lebensstil pflegen, unterstützt VIGOR King Honig die Energie und Ausdauer im Alltag. Ein erstklassiges Produkt für alle, die ihre Vitalität steigern und sich rundum wohlfühlen möchten.
Behördliche Warnungen und Rückrufe: Warum Vorsicht geboten ist
Besonders häufig handelt es sich um Waren, die im Internet als «natürliche» Schlankheitsmittel oder «naturnahe» Mittel zur Potenzsteigerung angepriesen werden. Swissmedic warnt grundsätzlich vor jeglichem Bezug von Arzneimitteln und Medizinprodukten aus unbekannten Quellen im Internet und aus sozialen Netzwerken. Die Verbraucherzentrale warnt daher generell davor, Nahrungsergänzungsmittel übers Internet aus dem Ausland zu bestellen.
In vielen Ländern gäbe es Rückrufe wegen unzulässiger Inhaltsstoffe in diversen Produkten, die hierzulande aber gar nicht bekannt würden. Man solle sich bei Nahrungsergänzungsmitteln daher bestenfalls an bekannte Hersteller oder Produkte aus der Apotheke halten.
VIGOR King #69 Series (Chargennummer PSN: 20250315 mit dem MHD 01. September 2027) wurde in einem Verbraucherportal genannt: aktuell finden sich auf dem Verbraucherportal Lebensmittelwarnung.de mehrere Produkte, die in der Türkei hergestellt werden und in denen das verschreibungspflichtige Medikament Sildenafil nachgewiesen wurde. Gleiches gilt für andere Honig- oder Honig-Pasten-Produkte, in denen Sildenafil oder Tadalafil nachgewiesen wurde.
Beispiele für fundierte Laborbefunde und Rückrufe
- Tadalafil und Sildenafil wurden in verschiedenen Honig- und Nahrungsergänzungsprodukten nachgewiesen (Prüfberichte: Juni 2024, Dezember 2024).
- Produktrückrufe durch verschiedene Firmen: Magic X Retail AG, P.ART GmbH, Digitec Galaxus AG und Erotik-Märkte sind dokumentiert (ab 2. Juli 2024; ab 18. ...), ebenso frühere Rückrufe wegen N-phenyl propoxyphenyl carbodenafil (Prüfbericht März 2022) und Nortadalafil (Prüfbericht Januar 2022).
- In einigen Fällen wurden solche Produkte in der Türkei hergestellt und international vertrieben; betroffen sind Marken wie „Vigor King“, „Lotus Mixed Herbal Paste with Honey“ und andere.
Welche Inhaltsstoffe sind problematisch?
Wirklich wirksame Schlankheitsprodukte und Potenzmittel sind in der Regel verschreibungspflichtig. Möchten Sie solche Produkte bestellen, sollten Sie das nur bei zugelassenen Versandapotheken tun - und die Einnahme vorher mit Hausärztin oder Hausarzt besprechen, um Wechselwirkungen mit Medikamenten auszuschließen.
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Obwohl es weiterhin einige rechtliche Lücken bei den Nahrungsergänzungsmitteln gibt, sind zwei Kategorien von Zutaten auf jeden Fall verboten. Dazu zählen (verschreibungspflichtige) Arzneistoffe und sogenannte neuartige Zutaten, also Lebensmittel(-zutaten) die in der EU vor 1997 nicht in nennenswertem Maße gegessen wurden.
Das EU-Schnellwarnsystem RASFF führt vor allem Produkte mit diesen zugesetzten Wirkstoffen auf: die Potenzmittel Sildenafil, Homosildenafil und Tadalafil/Nortadalafil; weltweit vom Markt genommene Appetitzügler wie Sibutramine; das verschreibungspflichtige Antidepressivum Fluoxetin oder andere problematische Wirkstoffe.
Viele "natürliche" Produkte aus dem asiatischen Raum enthalten hier nicht erlaubte neuartige Pflanzenzutaten, oft aus der traditionellen chinesischen Medizin. Da diese Pflanzen oder deren Extrakte vor 1997 nicht in nennenswertem Umfang in der EU gegessen wurden, bedürfen sie eines Sicherheitsnachweises und einer Zulassung. Bis diese erteilt ist, dürfen Nahrungsergänzungsmittel mit neuartigen Inhaltsstoffen nicht in die EU eingeführt werden.
Weitere gefährliche oder unsichere Zutaten
- Verschreibungspflichtige Arzneistoffe: Sildenafil, Tadalafil, Nortadalafil, Homosildenafil und andere.
- Sport- und Schlankheitsstoffe: anabole Steroide, DMAA/Methylhexanamin, DMHA, Agmatinsulfat, BMPEA, SARMs.
- Giftige oder gefährliche Zusätze: Dinitrophenol (DNP), Miracle Mineral Supplement (MMS/CDL), kolloidales Silber.
- Nicht erlaubte neuartige Pflanzenzutaten: z. B. Mucuna pruriens, Eurycoma longifolia (Tongkat Ali), Epimedium, Kava-Kava u. v. m.
Gesundheitsrisiken von verborgenem Sildenafil/Tadalafil
Sildenafil dient zur Behandlung von Erektionsstörungen und darf aufgrund von Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Nebenwirkungen nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden. Die Verbraucherzentrale warnt daher generell davor, Nahrungsergänzungsmittel übers Internet aus dem Ausland zu bestellen.
Sildenafil kann massive Nebenwirkungen haben und in Kombination mit bestimmten Medikamenten wie Nitraten gefährlich oder lebensbedrohlich sein. Die unkontrollierte Einnahme über mit Arzneistoffen gepanschte Nahrungsprodukte birgt das Risiko schwerer Wechselwirkungen und unerwarteter Nebenwirkungen.
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Erfahrungen von Verbrauchern und die Problematik von Werbeversprechen
Werbung für Nahrungsergänzungsmittel verspricht häufig Wohlbefinden, mehr Energie oder eine Steigerung der Potenz. Vitamintabletten für das Immunsystem, Kollagenpulver für die Haut oder probiotische Kapseln für einen gesunden Darm - es gibt für fast jedes Organ oder Körperteil ein Mittel, das dessen Funktion verbessern und etwaige Leiden lindern soll. Nahrungsergänzungsmittel sind nicht zur Behandlung von Krankheiten gedacht. Werden sie dafür angepriesen, sollten Sie misstrauisch werden.
Die Verbraucherzentrale warnt: In einigen Nahrungsergänzungsmitteln wurden Salmonellen und sogar ein verschreibungspflichtiges Erektionsmittel nachgewiesen. Nahrungsergänzungsmittel werden vor allem in den Sozialen Medien gerne angepriesen. Besonders häufig wird vor ausländischen Produkten aus USA/Kanada, Asien und Osteuropa gewarnt. Daher "Augen auf" bei der Bestellung im Internet und Portale mit Warnmeldungen nutzen.
Werbung, Recht und Kontrolle
Häufig konnte durch den Einsatz der Verbraucherzentralen, ggf. auch mit juristischen Mitteln, eine Änderung der Werbung erreicht werden. Immer wieder fallen bei Kontrollen Nahrungsergänzungen mit verbotenen Arzneistoffen oder nicht zugelassenen neuartigen Zutaten auf. Vielfach ist zu lesen, dass Stoffe "höhere Bioverfügbarkeit" hätten oder "besonders bioverfügbar" seien - solche Aussagen können irreführend sein und sollten kritisch überprüft werden.
Konkrete Empfehlungen: Wie Sie sich schützen können
- Bestellen Sie potenziell wirksame Schlankheits- oder Potenzmittel nur bei zugelassenen Versandapotheken und besprechen Sie die Einnahme mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
- Nehmen Sie Abstand von Produkten, die nur online oder über soziale Netzwerke mit starken Gesundheitsversprechen beworben werden. Werden "natürliche" Produkte als besonders wirksam angepriesen, sind aber nicht im deutschen Einzelhandel erhältlich, hat das Gründe.
- Nutzen Sie Warnportale: Das Landeszentrum Gesundheit NRW, das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz, das europäische RASFF-System und die Website lebensmittelwarnung.de veröffentlichen aktuell Warnungen und Rückrufe.
- Halten Sie Ausschau nach Rückrufen und Warnungen - Produkte mit nicht deklarierten Wirkstoffen wurden bereits europaweit und international vom Markt genommen.
- Bevorzugen Sie Produkte von bekannten Herstellern, prüfen Sie Zutatenlisten und Vorsicht bei Produkten mit unbekannten oder „neuartigen“ Pflanzenextrakten.
Tabelle: Risiken und Gegenmaßnahmen
| Risiko | Beispiel | Was tun? |
|---|---|---|
| Versteckte Arzneistoffe | Sildenafil, Tadalafil in Honigprodukten | Produkt meiden, Warnungen prüfen, Arzt kontaktieren |
| Neuartige Pflanzenzutaten | Trad. TCM-Zutaten ohne EU-Zulassung | Auf EU-Zulassung prüfen, nur zugelassene Produkte kaufen |
| Bakterielle Verunreinigung | Salmonellen in Moringa-Kapseln | Rückruf beachten, Produkt nicht verwenden |
| Gefährliche Zusatzstoffe | DNP, MMS | Unbedingt vermeiden, bei Einnahme Arzt aufsuchen |
Was sagen Behörden und Fachliteratur?
Das EU-Schnellwarnsystem RASFF, nationale Lebensmittelwarnportale und Verbraucherschutzeinrichtungen berichten regelmäßig über beanstandete Produkte. Studien und Berichte zeigen, dass nach Rückrufen immer wieder verbotene Wirkstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln gefunden werden können (Cohen et al., JAMA, Thevis, BVL-Berichte). Immer wieder sind Potenz-/Libido-Produkte, Sportlerprodukte und Schlankheitsmittel betroffen.
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit und Landeszentren raten zur Vorsicht: Werden Produkte als „natürlich“ angepriesen und sind nicht im regulären Handel erhältlich, ist Vorsicht geboten. Die Hersteller sind verpflichtet, Lebensmittel sicher in Verkehr zu bringen; dennoch tauchen unsichere Produkte immer wieder auf und werden gegebenenfalls über RASFF oder nationale Warnungen vom Markt genommen.
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Konkrete Hinweise zu VIGOR King Honig
VIGOR King Honig wird als Nahrungsergänzungsmittel für Männer beworben. Verbraucherberichte und Probenanalysen zeigen, dass bei einigen ähnlich beworbenen Honig- und Kräuterpasten-Produkten Sildenafil oder Tadalafil nachgewiesen wurde. Diese Wirkstoffe sind verschreibungspflichtig und ihre unerlaubte Zugabe ist illegal. Falls Sie VIGOR King Honig oder vergleichbare Produkte besitzen, prüfen Sie Chargennummern und Rückruflisten und informieren Sie sich auf lebensmittelwarnung.de oder beim zuständigen Landesamt.
Wenn ein Produkt als Nahrungsergänzungsmittel beworben wird, aber Wirkungen verspricht, die in den Bereich der Arzneimittel fallen (z. B. Behandlung von Erektionsstörungen), sollte dies misstrauisch machen. Nahrungsergänzungsmittel sind nicht zur Behandlung von Krankheiten gedacht.
Praktisches Vorgehen bei Verdacht
- Produkt nicht weiter einnehmen.
- Chargen- und Losnummern notieren und auf Warnportalen prüfen.
- Im Zweifel den Hausarzt informieren, besonders wenn bereits Nebenwirkungen aufgetreten sind oder andere Medikamente eingenommen werden.
- Verdächtige Produkte dem zuständigen Landesamt oder Verbraucherschutz melden.
Zusammenfassend gilt: Vorsicht bei stark beworbenen "natürlichen" Potenzmitteln und Honig-Produkten. Nutzen Sie etablierte Informationsquellen, bestellen Sie verschreibungspflichtige Präparate nur über zugelassene Wege und konsultieren Sie Ärztinnen und Ärzte bei Unsicherheiten.
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