Veganer Mallorquinischer Mandelkuchen (glutenfrei möglich) — Rezept und Zubereitung

Heute teile ich das Rezept für diesen super fluffigen und leckeren Mallorquinischen Mandelkuchen mit euch. Meine freiknuspern-Variante ist natürlich glutenfrei und außerdem auch vegan.

Warum dieses Rezept?

Dieser Kuchen könnte fluffiger fast nicht sein. Wenn ich schreibe fluffig, dann meine ich wirklich seeeehr fluffig! Dieser Kuchen ist traumhaft weich und saftig, er zergeht förmlich auf der Zunge. Mandelmus: Das Mandelmus unterstreicht natürlich nochmal die leckere Mandelnote dieses Kuchens. Ihr könntet aber auch Cashewmus oder Sonnenblumenkernmus stattdessen verwenden.

Mandelkuchen aufgeschnitten, saftige Krume

Zutaten (Basis, Mengen anpassbar)

Für die glutenfreie, vegane Variante orientiere ich mich an den Zutaten, die sich bewährt haben:

  • Für den Teig: Mehl (bei glutenfreiem Teig passende Mehlmischung verwenden), Zucker, Vanillezucker, Salz, Pflanzenmilch (z. B. Haferdrink oder Sojamilch), geschmacksneutrales Öl oder vegane Margarine, Trockenhefe oder frische Hefe, optional ein Spritzer Zitronensaft.
  • Für die mandelige Note: Mandelmus oder Alternativmus (Cashew- oder Sonnenblumenkernmus), Mandelblättchen (gehobelte Mandeln).
  • Für den Belag: kalte Pflanzenbutter / Margarine in Würfeln, Rohrohrzucker oder Zucker deiner Wahl, Pflanzensahne zum Beträufeln nach dem Backen.

Konkrete Mengen (Orientierung aus mehreren Varianten)

KomponenteMenge (Beispiel)
Mehl~250-490 g (je nach Rezeptgröße)
Zucker50-125 g (Teig und Belag zusammen)
Vanillezucker1-2 Päckchen
Pflanzenmilch130-250 ml
Vegane Butter / Margarine90-100 g (für Teig und Belag)
Mandeln (Blättchen)50-125 g
Hefe0,5-1 Päckchen Trockenhefe bzw. 21 g Frischhefe

Vorbereitung

Der Ofen bleibt schon mal vorerst aus. Wir erwärmen ganz sanft unsere Pflanzenmilch (bloß nicht zu heiss, nur einen Moment), gießen sie in ein Schüsselchen, geben die Hefe und eine Prise des Zuckers dazu. Währenddessen die Hefe beginnt zu arbeiten, wiegen wir bereits die übrigen Teigzutaten ab: Mehl, Rohrohzucker, Vanillezucker, Öl und Salz geben wir also in eine Rührschüssel.

Teigzubereitung

Nun kommt die Hefemilch hinzu. Den Teig mit der Küchenmaschine 5-6 Minuten oder mit den Händen ruhig 8-10 Minuten ordentlich kneten. Anschließend lassen wir den Teigklops abgedeckt an einem warmen Ort 1½- 2 Stunden gehen (bis er sich verdoppelt hat).

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Alternativvarianten: Für eine andere vegane Hefeteig-Anleitung trockene Zutaten in einer Rührschüssel mischen: Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz. Sojadrink leicht erwärmen und die Hefe darin auflösen. Die Mischung zu den anderen Zutaten in die Schüssel geben, einen Spritzer Zitronensaft dazugeben und zu einem festen Teig kneten. Dann 50 g zimmerwarme Margarine unterrühren und gut durchkneten. Den zugedeckten Teig an einem warmen Ort 2 Stunden gehen lassen.

Formen, Ausrollen und zweite Gehzeit

Gegen Ende der Gehzeit heizen wir den Backofen auf hohe Temperatur vor (bei einem Butterkuchen-Rezept wird oft mit 245°C gearbeitet, bei klassischen Varianten 180°C). Den Teig lösen wir vorsichtig aus der Schüssel und geben ihn auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche. Er kann einen kurzen Moment geknetet werden und wird nun mit einem Nudelholz grob ausgerollt. Nun wandert der Teig in die Form und wird gleichmäßig verteilt. Abgedeckt darf er nun noch einmal etwa 25 Minuten gehen.

Teig in der Springform, gleichmäßig verteilt

Belag vorbereiten

In der Zwischenzeit würfeln wir die kalte Pflanzenbutter und holen Mandeln, Zucker und einen Kochlöffel herbei. Nach der Gehzeit drücken wir mit dem Holzstiel alle 1-2cm kleine Kuhlen in den Hefeteig und stecken einen Würfel Pflanzenbutter hinein. Nun verteilen wir etwa ⅓ des Zuckers auf dem Teig. Es folgen Mandelblättchen und der Rest des Zuckers (wer es gerne süß mag streut noch etwa 10g Zucker auf den Kuchen).

Backzeit und Feinheiten

Nun wird die Ofentür schnellstens aufgerissen, der Butterkuchen hineingeschoben und flott wieder geschlossen. Für 8 Minuten verweilt er dort. Achtung: am besten in der Nähe bleiben oder Wecker stellen. Jeder Ofen ist anders. Die Zeit kann jeweils ein klein wenig variieren. Der Kuchen darf nicht zu dunkel werden (und das geht schnell - bei 245°C), damit er schön saftig und weich bleibt. Bei einer moderateren Ofentemperatur (z. B. 180°C) kann sich die Backzeit entsprechend verlängern; beobachte die Bräunung.

Demonstration: Löcher stechen, Butterwürfel einlegen, Mandeldecke

Nach dem Backen

Nach der Backzeit wird der warme Butterkuchen mit Pflanzensahne beträufelt. Kuchen nach dem Backen vollständig abkühlen lassen und danach mindestens 2-3 Stunden kalt stellen, bevor er aus der Form gelöst und angeschnitten wird. Wird der Kuchen erst am Folgetag vertilgt, sollte er unbedingt gut eingepackt werden, damit er frisch bleibt und nicht trocken wird.

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Varianten und Tipps

  • Glutenfrei: Verwende eine bewährte glutenfreie Mehlmischung; die Konsistenz kann leicht abweichen, eventuell mehr Flüssigkeit geben oder Kürzen der Gehzeit beachten.
  • Mandeln intensivieren: Mandelmus in den Teig oder als leichtes Swirl vor dem Backen einarbeiten - oder wie im Rezept beschrieben Mandelmus verwenden.
  • Alternative Fette: Als pflanzliche Butter verwenden wir die vegane Alternative aus dem Kühlregal. Vegane Butter soll warm, aber nicht heiß sein, damit sie sich gut verteilt.
  • Einfrieren: Wir frieren uns diesen Kuchen übrigens auch gerne portionsweise ein. Dafür schneide ich ihn schon in die gewünschten Stücke und lasse ihn, wenn uns dann nach einem Stückchen Kuchen zu Mute ist, nur noch auftauen. Veganer Butterkuchen lässt sich wunderbar einfrieren.
  • Ohne viel Dekoration: Ich mag solche Rührkuchen, die ganz ohne Füllung, Frosting, Früchte oder Toppings auskommen, manchmal unheimlich gerne. Schnell und unkompliziert zubereitet, kein Arbeitsaufwand für die Dekoration und einfach lecker.

Serviervorschläge & Anlässe

Saftiger, fluffiger Butterkuchen für das Kaffeekränzchen, das Picknick im Park oder das Mitbringbuffett. Der pure Kuchengenuss! Diesen Kuchen haben meine Familie und ich sehr schnell verspeist.

Häufige Fragen

Wie erreichst du die fluffige Konsistenz?

Wichtig sind ausreichend Knetzeit, eine gute Gehzeit bis zur Verdoppelung des Teigs und die richtige Verarbeitungs- und Backtemperatur. Nicht zu viel zusätzliches Mehl zufügen, sonst wird der Teig zu trocken.

Muss der Kuchen kalt gestellt werden?

Ja: Kuchen nach dem Backen vollständig abkühlen lassen und danach mindestens 2-3 Stunden kalt stellen, bevor er aus der Form gelöst und angeschnitten wird.

Wie lange geht der Teig?

Gehzeit insgesamt: etwa 1½-2 Stunden (bei manchen Hefeteigrezepten bis zu 2 Stunden oder etwas länger); für Hefeteige allgemein gilt: mindestens 1-2 Stunden, länger geht auch, bis zu 3-4 Stunden in manchen Anleitungen.

Feedback und Anmerkungen

Mit dem Ergebnis bin ich super happy 🙂 Ich freu mich über eine Bewertung. Guten Appetit!

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