Urmelis weihnachtlicher Apfelkuchen Rezept

Weihnachtszeit ist Apfelzeit. Kaum ein anderes Obst passt so gut in den Winter, oder? Kombiniert mit weihnachtlichen Gewürzen, in Torten, Kuchen oder im Nachtisch - der Apfel ist einfach ein Allrounder!

Ihr Zuckerschnuten, hinter unserem heutigen Kalendertürchen verbirgt sich die wunderbare Veronika mit ihrem Blog Carrots for Claire. Wer den noch nicht kennt, hat was verpasst und sollte unbedingt einmal auf ihrem Blog vorbeischauen, dort verrät euch Veronika superleckere Rezepte für eine gesunde Ernährung, die schmecken. Veronika, ich freue mich unglaublich, dass du heute mein Gast bist. Du bist mir so ans Herz gewachsen und eine ganz liebe Bloggerfreundin geworden. Fühl dich ganz doll gedrückt. Und jetzt freue ich mich auf deinen Apfelkuchen. Und das nur so nebenbei - ganz ohne Zucker! Grandios!

Apfelkuchen mit Mandelblättchen und Zimt

Ich weiß so zu schätzen, dass du mich in deinen traumhaften Adventskalender aufgenommen hast! Da gehört schon Mut zu, jemanden wie mich auf deinen Blog zu lassen, die Zucker umgeht, als gäbe es nichts Leichteres als das! Und ehrlich, so fühlt es sich auch an, denn in diesem Kuchen fehlt es an nichts! Er ist quasi der Beweis dafür, dass gesund und richtig lecker einander nicht ausschließen. In diesem Sinne, lasst mich kurz erklären: Dieser Apfelkuchen stand neulich bei meiner Freundin auf dem Geburtstagstisch und war von allen anwesenden Kuchen der erste, der weggeputzt war. Die Konkurrenz war reich an Zucker und Butter, wohlgemerkt. Dieser hingegen enthält weder Zucker, noch Butter, wenn man so mag, dafür ein wenig Ahornsirup, Süße der Äpfel und natives Kokosöl.

Das Kokosöl erhaltet ihr im Bioladen und es hat nicht zu unterschätzende Eigenschaften, denn es wandelt sich nicht in ungeliebtes Hüftgold um, sondern in Energie. Ich liebe das: Leckeres im Mund, wohltuendes für den Körper! Ich wünsche euch allen eine wunderbare Weihnachtszeit und dich, liebe Jenni, drücke ich fest von Herzen!

Zutaten

  • 1 Apfel und 1 Birne (für das Kompott)
  • 100 ml Wasser
  • Zimt, Sternanis und Vanille (für das Kompott)
  • etwa 2 EL Ahornsirup (nach Geschmack)
  • Mehl, Flocken, gemahlene Mandeln und Backpulver (für den Teig)
  • 2 EL Ahornsirup (für den Teig)
  • natives Kokosöl oder weiche Butter (für den Teig)
  • evtl. 1-2 EL Milch
  • weitere Äpfel für die dünnen Scheiben
  • Mandelblättchen zum Bestreuen

Vorbereitung und Hinweise

Das native Kokosöl in einem Glas auf die Heizung stellen und während die anderen Zutaten verarbeitet werden, vorsichtig schmelzen lassen. Der Schmelzpunkt liegt bei 24 Grad. Alternativ weiche Butter bereit halten.

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Apfel-Birnen-Kompott

1 Apfel und 1 Birne schälen, klein schneiden und mit 100ml Wasser, Zimt, Sternanis und Vanille zugedeckt zu einer Art Kompott kochen. Den Topf dabei zugedeckt lassen, zwischendurch umrühren und kontrollieren, ob mehr Wasser erforderlich ist. Sobald das Obst weich gekocht ist, den Zimtstern entfernen und das Kompott pürieren. Es soll eine sämige, nicht zu flüssige Konsistenz entstehen, dafür ggf. weiteres Wasser nachgießen. Das Mus abschmecken und je nach Süßempfinden etwa 2 EL Ahornsirup unterrühren, zur Seite stellen.

Teig zubereiten

Für den Teig Mehl, Flocken, Mandeln und Backpulver mischen, 2 EL Ahornsirup und flüssig gewordenes Kokosöl bzw. Butter in Flocken dazu geben und erst mit einer Gabel verrühren, dann mit der Hand kneten. Evtl. 1-2 EL Milch zufügen. Ein Backpapier auf den Boden einer Springform mit 24cm Durchmesser einklemmen und die Seiten einfetten. Den Teig gleichmäßig am Boden festdrücken und einen Rand hochziehen. Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Teig in Springform mit hohem Rand

Schichten und Backen

Die restlichen Äpfel schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden, evtl. zwei Lagen Apfelscheiben auf den Kuchenboden schichten. Etwas Mus darauf verteilen und nun Apfelscheiben und weiteres Mus im Wechsel schichten, bis alles verbraucht ist. Obenauf Mandelblättchen verteilen und für 50 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Nach der Hälfte der Zeit ggf. die Temperatur oder Position prüfen.

Er sieht einfach superweihnachtlich aus, 2. er schmeckt auch so und 3. Er ist so saftig-apfelig, dass man noch nicht mal Eis oder Sahne dazu benötigt. Muss ich eigentlich erwähnen, dass ich diesen Kuchen nicht selber gebacken habe???

Gebackener Apfelkuchen mit goldbraunen Mandelblättchen

Servierempfehlungen

Diese Torte ist einfach Weihnachten pur! Dieser unsichtbare Apfelkuchen (Gateau Invisible aux Pommes) ist wohl der einfachste und apfeligste Apfelkuchen der Welt. Er besteht eigentlich nur aus vielen dünnen Apfelschichten. Also gaaanz viel Frucht, ein bisschen Crunch durch die Mandelblättchen und etwas Teig dazwischen.

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Die Kombi aus Spekulatius und Apfel ist einfach toll, oder? Dieser Blechkuchen ist einfach gemacht und trotzdem ein Hingucker. Ihr habt noch nicht das richtige Nachtisch-Rezept für die Weihnachts-Feiertage gefunden? Dann seid ihr hier richtig!

Zubereitungsschritte: Schichten des Apfelkuchens

Varianten und Ergänzungen

  • Wer mag, kann statt Kokosöl weiche Butter verwenden.
  • Für mehr Weihnachtsaroma zusätzlich Spekulatius- oder Lebkuchengewürz in den Teig mischen.
  • Als Füllung passen auch gedünstete Apfelstückchen mit Vanille und etwas Zucker - für eine klassische süßere Variante.
  • Mit einer Mascarpone-Quark-Creme oder Vanillepudding als Begleitung wird der Kuchen noch reichhaltiger.

Tabelle: Wichtige Arbeitsschritte auf einen Blick

Schritt Kurzanweisung Zeit
Kokosöl schmelzen In Glas auf Heizkörper stellen oder Butter bereithalten 5-10 Min.
Kompott kochen Apfel & Birne mit Wasser und Gewürzen weich kochen und pürieren 10-15 Min.
Teig vorbereiten Mehl, Flocken, Mandeln, Backpulver mischen, Öl & Ahornsirup einarbeiten 10 Min.
Schichten Teig in Form, Apfelscheiben & Mus abwechselnd schichten, Mandelblättchen 15-20 Min.
Backen 180 °C Umluft, mittlere Schiene ca. 50 Min.

Ich freue mich über Kommentare und Bewertungen.

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