Tort Regina Maria Rezept: Eine Himbeer-Sahne-Torte und mehr

Dieses Rezept für Tort Regina Maria, eine Himbeer-Sahne-Torte, überzeugt mit einer luftig-leichten Joghurt-Mascarpone-Creme und der Verwendung von frischen und gefrorenen Himbeeren. Das Rezept stammt von Franziska. Neben diesem Rezept werden auch andere Kuchenrezepte vorgestellt, wie Wunderkuchen und Zitronenkuchen, sowie Tipps und Tricks für Biskuitteig und Eiweißcreme.

Himbeer-Sahne-Torte: Tort Regina Maria

Zutaten

Für den Teig:

  • 120 g Weizenmehl (Type 405)
  • 4 Eier (Gr. M)
  • 120 g Zucker
  • 1 EL Speisestärke
  • 20 g flüssige Butter

Für die Creme:

  • 6 Blatt Gelatine
  • 250 g gefrorene Himbeeren
  • 35 g Zucker
  • 1 Limette
  • 150 g Naturjoghurt (3,5% Fett)
  • 125 g Mascarpone
  • 40 g Zucker
  • 400 g Sahne
  • 2 Pck. Sahnesteif

Für das Topping:

  • 375 g frische Himbeeren
  • 2 Pck. roter Tortenguss (für 250 ml Flüssigkeit)
  • 250 ml Wasser
  • 2 EL Zucker

Zubereitung

  1. Teig: Den Backofen auf 180 Grad (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Die Springform (Ø 26 cm) mit Backpapier auslegen. Eier mit Zucker mindestens 5 Minuten zu einer stabilen Masse aufschlagen. Mehl mit Stärke mischen und sieben, zur Eimasse hinzufügen und unterheben. Die abgekühlte flüssige Butter hinzufügen und unterheben. Die Masse in die Form füllen und ca. 25 Min. backen, den Tortenboden komplett auskühlen lassen und einmal in der Mitte durchschneiden.
  2. Himbeerfüllung: Gelatine in kaltem Wasser für mindestens 10 Min. einweichen lassen. Die gefrorenen Himbeeren mit dem Zucker in einem Topf erhitzen. Die Himbeer-Zucker-Mischung aufkochen lassen und die eingeweichte, ausgedrückte Gelatine darin auflösen, etwas abkühlen lassen. Wer keine Himbeerkerne in der Masse möchte, kann die Himbeeren nach dem Erhitzen (aber bevor die Gelatine hinzugefügt wird) durch einen Sieb streichen.
  3. Creme: Saft der Limette auspressen. Joghurt, Mascarpone, Zucker und Limettensaft zu einer glatten Masse verrühren. In kleinen Portionen die Joghurtmasse zur Himbeer-Gelatine-Mischung hinzugeben und umrühren. Die Masse in den Kühlschrank stellen bis sie leicht zu stocken beginnt. Sahne mit Sahnesteif steif schlagen, dann die geschlagene Sahne unter die gestockte Creme heben.
  4. Zusammensetzen: Den ersten Tortenboden auf eine Tortenplatte legen und den Tortenring darum stellen. Die Hälfte der Himbeer-Sahne-Creme darauf verteilen. Den zweiten Tortenboden auflegen und die restliche Himbeer-Sahne darauf verteilen. Die Torte für ca. 120 Min. kühl stellen.
  5. Topping: Für das Topping die frischen Himbeeren auf der Torte gleichmäßig verteilen. 250 ml Wasser, Zucker und Tortengusspulver mischen und kurz aufkochen lassen. Den Guss 1-2 Min. abkühlen lassen, dann direkt auf den frischen Himbeeren verteilen. Die Torte für weitere 30 Min. kühl stellen.

Wunderkuchen: Ein vielseitiges Grundrezept

Der Wunderkuchen ist ein geschmacklich sehr variabler Kuchen, der sich gut an die Torte oder Füllung anpassen lässt. Im Gegensatz zum klassischen Rührkuchen, der mit Butter zubereitet wird, kommen beim Wunderkuchen Öl und Flüssigkeit ins Spiel.

Zutaten und Zubereitung

  • Öl: Vorzugsweise geschmacksneutrales Öl wie Speise-, Pflanzen- oder Sonnenblumenöl verwenden.
  • Flüssigkeit: Hier kann man variieren, z.B. Sprudelwasser, stilles Wasser, Fanta, Orangensaft, Milch usw., je nachdem, was am besten zur Füllung der Torte passt. Auch alkoholische Geschmacksgeber sind möglich.
  • Backen: Ob Ober-/Unterhitze oder Umluft, richtet sich nach dem eigenen Backofen. Persönlich wird Umluft für den Wunderkuchen bevorzugt, während für den klassischen Rührkuchen Ober-/Unterhitze bessere Ergebnisse liefert.

Vielseitigkeit

Der Wunderkuchen ist ein tolles Grundrezept, das vielseitig eingesetzt werden kann. Er kann einfach mit Puderzucker bestreut oder mit einer Schokoladenglasur versehen werden und dient als leckerer Kaffeekuchen. Er eignet sich aber auch ideal für gefüllte Torten oder als Basis für Motiv-, 3D- oder mehrstöckige Torten.

Geschmacksvariationen

Die Sorte der gewählten Flüssigkeit richtet sich meist nach der Füllung der Torte. Bei etwas Fruchtigem im Kuchen passen Fanta, Orangen- oder Zitronensaft gut, bei der Schokoladenvariante Milch oder Buttermilch. Liköre können den Geschmack noch etwas abrunden.

Mokka-Wunderkuchen

Ein Beispiel für eine Geschmacksvariation ist ein Wunderkuchen in der Geschmacksrichtung Mokka. Dafür etwa 140ml Milch, einen stark gekochten Espresso (ca. 40ml) und einen Schuss (ca. 20ml) Baileys verwenden.

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Weitere Tipps

  • Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben.
  • Eier, Zucker und Vanilleextrakt 8 bis 10 Minuten hellcremig aufschlagen, bis sich das Volumen mindestens verdoppelt hat.
  • Danach das Öl und die gewählte Flüssigkeit zugeben und weiter rühren.
  • Mehl mit dem Backpulver und dem Salz mischen, sieben und anschließend in die Eiermasse geben und gründlich, aber so kurz wie möglich verrühren.
  • Den Teig in eine Springform geben (Boden mit Backpapier auslegen, die Seiten nicht - auch keine Butter - damit der Teig „hochkrabbeln“ kann) und ca. 50 - 55 Minuten backen.

Zitronenkuchen: Ein Klassiker

Ein Rezept für Zitronenkuchen darf nicht fehlen. In Frankreich wird der Zitronenkuchen auch „Le Week-end“ genannt. Dieser erfrischende Kastenkuchen mit Zitrone lässt sich sehr gut im Voraus backen und auch super einfrieren (bis zu einem Monat).

Gateaux de Voyage

Als sogenannter Gateaux de voyage ist er der perfekte Pique-nique Kuchen für das Wochenende oder auch als Mitbringsel für eine Einladung zum Nachmittagskaffee geeignet. Denn dem Zitronenkuchen können auch längere Transporte und Geschaukel im Picknick-Korb nichts anhaben.

Aromaentfaltung

Der Zitronenkuchen wird am besten ca. 24 Stunden im Voraus gebacken und in Frischhaltefolie verpackt, so entfaltet er sein ganzes Aroma. Durch das Tränken mit Zitronensirup wird er zu einem richtig saftigen Zitronenkuchen.

Rezeptvarianten

Es gibt viele verschiedene Rezepte für Zitronenkuchen. Oft werden zwei Rezepte parallel gebacken, um zu entscheiden, welches besser schmeckt.

Persönliche Note

Ein bestimmtes Rezept für Zitronenkuchen kann an eine besondere Zeit erinnern, z.B. an einen längeren Aufenthalt in Paris und die dortige Ausbildung in französischer Pâtisserie. Der Duft und der intensive Geschmack nach Zitrone machen außerdem einfach gute Laune.

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Tipps für die Zubereitung

  • Auslegen der Kastenkuchenform mit Backpapier: Dies dient dazu, dass am Rand des Kuchens und am Boden keine Krümel entstehen und er ganz besonders glatt wird und sich die Glasur besonders schön auftragen lässt.
  • Einschneiden während der Backzeit: Den Kastenkuchen nach ca. 15 Minuten kurz aus dem Ofen nehmen und ihn der Länge nach in der Mitte mit einem in flüssige Butter getauchten Messer einschneiden.
  • Wahl der richtigen Backform: Für einen optisch ansprechenden Kastenkuchen bedarf es auch die zum Rezept passende Form. Besonders wichtig ist es, sich für die richtige Größe zu entscheiden.
  • Hitzeisolation: Manchmal kann es nötig sein, den Kastenkuchen ein wenig vor der Hitze in eurem Ofen zu schützen.
  • Backzeit und Kerntemperatur: Anstatt dem Stäbchentest empfiehlt es sich, mit einem Thermometer die Kerntemperatur zu messen. Bei einer Kerntemperatur von 93 - 96 °C ist der Kastenkuchen sicher durchgebacken.
  • Tränken mit Sirup: Das Tränken mit Sirup macht einen Kastenkuchen extra saftig, aber auch empfindlicher. Generell eignen sich etwas kompaktere Rezepturen (schwere Sandteige) besser, da der Sirup den Kuchen noch etwas auflockert.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Backform vorbereiten und Backpapier zuschneiden.
  2. Die Schale von 4 Zitronen fein abreiben.
  3. Mehl mit Backpulver durchsieben.
  4. Butter erwärmen, sie sollte flüssig aber nicht heiß sein.
  5. Crème fraîche, Zitronenabrieb, Salz und das Mehl mit dem Backpulver dazugeben und kurz weiter rühren, bis eine homogene Masse entstanden ist.
  6. Die Backform mit etwas weicher Butter einpinseln und mit dem vorbereiteten Backpapier auskleiden.
  7. Nach 15 Minuten die Backform aus dem Ofen nehmen und mit einem in flüssige Butter getauchten Messer einmal der Länge nach mittig durch den Teig schneiden.
  8. Die Backform zurück in den Ofen geben und für weitere ca. 35 Minuten backen. Die Gesamtbackzeit beträgt ca. 50 - 55 Minuten.
  9. Zitronenkuchen aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten in der Form etwas abkühlen lassen.
  10. Mit dem Backpapier aus der Backform heben und auf einen Kuchenrost geben und Backpapier abziehen.
  11. Den Zitronenkuchen auskühlen lassen. Danach am besten in Frischhaltefolie verpackt einen 24 Stunden durchziehen lassen.
  12. Falls der Zitronenkuchen getränkt werden soll: Den Zitronenkuchen 10 Minuten abkühlen lassen und mit einem Pinsel den kalten Sirup gleichmäßig auf dem ganzen Kuchen verteilen bzw.
  13. Ofen auf 200 °C heizen.
  14. Puderzucker mit Zitronensaft verrühren und über einem Kuchenrost auf dem Zitronenkuchen verteilen und abfließen lassen.
  15. Danach für ca. 2 - 3 Minuten in den heißen Ofen geben.

Biskuitteig: Tipps und Tricks für einen perfekten Boden

Ein Biskuitteig ist die Grundlage für viele Torten und Kuchen. Hier sind einige Tipps und Tricks für einen gelingsicheren Biskuitteig.

Definition

Unter Biskuit versteht man eine lockere, schaumige Masse aus vielen Eiern, Zucker und Mehl. Mit Ausnahme des Wiener Bodens steckt kein Fett (außer das aus den Eiern) darin, wodurch das Ergebnis recht fettarm, aber u.U. auch etwas trocken wird.

Zubereitungsarten

Für Biskuitteig gibt es zwei unterschiedliche Zubereitungsarten: Biskuit mit ganzen Eiern sowie heißem Wasser, oder aber Biskuit mit getrennten Eiern und steifem Eischnee. Das Biskuit-Rezept mit heißem Wasser und ganzen Eiern wird etwas lockerer und voluminöser, das mit Eischnee etwas fester. Bei Verwendung einer Küchenmaschine wird die Variante mit ganzen Eiern empfohlen. Wer nur einen Handrührer hat, sollte lieber getrennte Eier nehmen und den Eischnee steif schlagen.

Grundlagen

Grundlage eines jeden guten Biskuits ist eine voluminöse Masse. Die Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Die Backform wird nicht eingefettet, sondern nur der Boden mit Backpapier bedeckt.

Eischnee

Für Biskuit mit getrennten Eiern ist perfekter Eischnee entscheidend. Hierfür die Eier sauber trennen; Schüssel und Rührbesen müssen absolut fettfrei sein, damit der Schnee steif wird. Der Eischnee ist fertig, wenn er Spitzen bildet und man die Schüssel theoretisch auf den Kopf stellen könnte.

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Zubereitung mit ganzen Eiern

Für Biskuit mit ganzen Eiern werden diese, zusammen mit dem Zucker, sehr lange sehr hellschaumig geschlagen. Anschließend siebt man Mehl und Backpulver (sowie eventuell Stärke), damit keine Klümpchen entstehen. Die Mehlmischung nicht unterrühren, sondern nur vorsichtig unterheben! Und zwar nicht auf einmal, sondern nach und nach! Sonst entweichen die Luftbläschen aus der Eiermasse und der Teig geht nicht auf bzw. wird nicht luftig.

Backen

Der Biskuitboden ist fertig gebacken, wenn er sich nicht mehr feucht anfühlt, aber auch noch nicht zu trocken ist. Den Ofen aber nicht zu früh öffnen! Wer einen hohen Boden schneiden will, sollte ihn zunächst gut auskühlen lassen.

Variationen

Je nach Gebäckart werden im Biskuitrezept mal mehr, mal weniger Eier verwendet. Für besonders saftigen und festen Kuchen („Wiener Masse“) kommt zusätzlich flüssige Butter in den Teig; Eier und Zucker werden über dem heißen Wasserbad aufgeschlagen. Schokoladig wird das Ganze, indem man 20-30 Gramm des Mehls durch dieselbe Kakao ersetzt. Hier eignet sich am besten ungesüßter Backkakao.

Probleme und Lösungen

  • Der Biskuitteig geht nicht auf oder fällt zusammen: Die Biskuitmasse war nicht schaumig genug, der Biskuitteig wurde gerührt statt gehoben, der Biskuitteig stand zu lange herum, die Form wurde komplett eingefettet, die Ofentemperatur hat nicht gepasst, die Ofentür wurde zu früh geöffnet, der Teig war nicht durchgebacken.
  • Der Biskuitboden wölbt sich beim Backen: Wahrscheinlich wurde der Rand der Springform gefettet.
  • Der Biskuit ist zu trocken: Der Biskuit war zu lange im Ofen, eventuelle Mehlklümpchen können den Biskuitteig trocken machen.

Grundrezept für Biskuitteig

Das folgende Biskuit-Grundrezept reicht für eine Springform. Wenn man die doppelte Zutatenmenge nimmt, erhält man einen sehr hohen Biskuitboden, den man für Torten in drei Lagen schneiden kann.

Biskuit mit ganzen Eiern

  1. Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Den Boden einer 26 cm Springform mit Backpapier belegen oder einfetten.
  3. Die Eier mit dem Wasser auf höchster Stufe rund 8-10 Minuten hellschaumig schlagen, dabei langsam den Zucker und das Salz einrieseln lassen.
  4. Das Mehl und das Backpulver in einer separaten Schüssel mischen.
  5. Die Mehlmischung nach und nach portionsweise auf die Eiercreme sieben und vorsichtig unterheben.
  6. Den Biskuitteig in die Backform geben, glattstreichen und sofort rund 15-20 Minuten backen, bis er goldgelb ist. Wenn ein höherer Boden für mehrere Schichten gewünscht ist, dann rund 30 Minuten.

Biskuit mit getrennten Eiern

  1. Backofen auf 190 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Den Boden einer 26 cm Springform mit Backpapier belegen oder einfetten.
  3. Die Eier sauber trennen.
  4. Die Eiweiße mit dem Salz steif schlagen; langsam die Hälfte des Zuckers einriesen lassen. Es darf absolut kein Eigelb ins Eiweiß gelangen; außerdem müssen die Rührschüssel und die Rührbesen fettfrei sein.
  5. Eigelbe mit dem restlichen Zucker cremig schlagen.
  6. Die Eier-Zucker-Masse danach auf den Eischnee gleiten lassen und vorsichtig unterheben. Nicht mehr rühren, da die Luftbläschen sonst entweichen!
  7. Das Mehl und das Backpulver in einer separaten Schüssel mischen.
  8. Die Mehlmischung nach und nach portionsweise auf die Eiercreme sieben und vorsichtig unterheben.
  9. Den Biskuitteig in die Backform geben, glattstreichen und sofort rund 15-20 Minuten backen, bis er goldgelb ist.

Eiweißcreme: Tipps für die perfekte Dekoration

Eiweißcreme, auch bekannt als russische Tortencreme oder italienische Meringue, eignet sich sehr gut zum Spritzen von Blumen und Dekorieren von Torten.

Eigenschaften

Die Eiweißcreme lässt sich gut einfärben, zerläuft nicht und hält sehr gut Form. Sie ist hitzestabil und fondanttauglich.

Unterschiede zur klassischen italienischen Meringue

Der Unterschied bei diesem Rezept zur klassischer italienischer Meringue liegt alleine in der zusätzlichen Verwendung von Gelierzucker. Das Pektin in Gelierzucker geliert beim Abkühlen und sorgt auf diesem Weg für mehr Festigkeit der Creme. Daher ist es auch wichtig, dass die Creme nicht mehr warm oder lauwarm verwendet wird.

Zubereitung

  1. In einem kleinen Topf Gelierzucker, Zucker, Vanillezucker und Wasser vermischen und bei niedriger bis mittlerer Stufe unter ständigem Rühren auf 120-122 °C erhitzen.
  2. Wenn das Thermometer 110°C zeigt, kann man anfangen das Eiweiß in einer fettfreien, sauberen Metallschüßel auf höchster Stufe steif zu schlagen.
  3. Wenn die gewünschte Temperatur von 120-122 °C erreicht ist und das Eiweiß steif geschlagen ist, den entstandenen Sirup in einem dünnen Strahl zum Eiweiß hinzugeben.
  4. Die Eiweißcreme muss jetzt auf höchster Stufe kalt geschlagen werden. Je nach Raumtemperatur und Jahreszeit kann dies zwischen 15min und 30min dauern. Damit sich die Creme schneller abkühlt, kann man Kühlakkus um die Schüssel legen.

Tipps und Tricks

  • Die doppelte Menge des Rezeptes reicht aus, um eine Ø20cm Torte einzustreichen und mit Blumen zu dekorieren.
  • Die Eiweißcreme mag keine Feuchtigkeit. Daher werden die Dekorationen auf Sahnecremes oder zu feuchten Cremes wie Frischkäse-Sahne-Creme weich und zerlaufen.
  • Als Untergrund eignen sich Ganache, Milchmädchen-Buttercreme, Swiss-Meringue-Buttecreme, Italian-Meringue-Buttercreme, Dulce de leche-Buttercreme , Fondant und die Eiweißcreme selbst.
  • Die Creme bzw. die fertigen Dekorationen können nicht eingefroren werden.
  • Bitte benutzt einen leistungsstarken Standmixer. Es hat sich herausgestellt, dass die Creme mit leistungsschwachen Handmixer nicht kräftig genug geschlagen werden kann, so dass die Creme meistens nicht gelingt und zu weich bleibt.
  • Bitte benutzt bei diesem Rezept einen Thermometer. Wenn der Sirup nicht die richtige Temperatur von 120°C - 122°C erreicht, wird eure fertige Creme nicht stabil bleiben. Sie wird sehr weich und nicht mehr formstabil.
  • Es ist sehr wichtig, dass diese Creme für Blumenspritzen nicht mehr lauwarm ist, sondern Raumtemperatur besitzt. Wenn die Creme noch lauwarm ist, ist sie für Blumen mit russischen Tüllen zu weich.
  • Die fertige Creme lässt sich am besten frisch zum Blumenspritzen verwenden.
  • Man kann einen Tag vorher die Torte mit dieser Creme dekorieren und über Nacht im Kühlschrank lagern. Am nächsten Tag sollte die Creme bzw.

Brigadeiro Schokotorte: Eine brasilianische Köstlichkeit

Brasilianer lieben dekadente Nachspeisen, und diese Schokotorte mit Brigadeiro (einer Praline) ist eine Kalorienbombe. Brigadeiro ist eigentlich eine kleine Kugel oder Praline, bestehend aus gesüßter Kondensmilch, Butter oder anderen Milchprodukten und Kakao oder Schokolade. Diese Kügelchen werden anschließend in Schokoraspeln gewälzt.

Zutaten

  • Für die Tortenböden
  • Für die Füllung
  • Für das Frosting

Zubereitung

  1. Tortenböden: Zwei 18er Springformen mit Backpapier belegen und den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Schokolade kleinbrechen und auf niedriger Hitze oder in der Mikrowelle schmelzen. Dann Wasser und Sahne einrühren. Zur Seite stellen.
  2. Die Eier mit dem braunen Zucker in einer großen Schüssel ein paar Minuten aufschlagen bis die Masse dicklicher und heller in der Farbe wird. Das Öl und die Schokoladenmischung hinzufügen und nochmals gut vermischen. Mehl, Backkakao sowie Backpulver und Natron hinzugeben und alles nur so lange miteinander vermischen bis man keine Klümpchen mehr sieht. Gleichmäßig auf die Springformen verteilen und ca. 45-50min backen. Stäbchenprobe machen. Komplett auskühlen lassen und aus der Form lösen. Dann gut in Frischhaltefolie einschlagen und im Kühlschrank kühlen.
  3. Füllung und Frosting: Der Ablauf für die Füllung und das Frosting ist identisch, dennoch würde ich empfehlen es zwei Mal nacheinander zu machen. Dazu alle drei Zutaten in einen Topf geben und auf mittlerer Hitze so lange unter Rühren köcheln bis man eine puddingartige Masse hat. Als Richtwert sollte sich die Menge ca. halbieren. In eine Schüssel umfüllen und abgedeckt mindestens eine Stunde oder über Nacht im Kühlschrank kühlen. Genauso mit dem Frosting verfahren, der einzige Unterschied ist hier, dass man einen kleinen Teil von ca. 2-3 EL am Ende im Topf zurücklässt und diesen noch etwas fester einköcheln lässt (ca. ein bis zwei Minuten). Hier beide Teile in entsprechende Schüssel umfüllen, abdecken und kühlen.
  4. Wenn die Masse fest geworden ist, vom kleinen Teil des Frostings Brigadeiros formen. Das sind die kleinen Bällchen, die man als Dekoration oben auf der Torte sieht. Dazu Hände in Öl einreiben und ca. walnussgroße Kügelchen formen. Anschließend in Schokoraspeln wälzen. Die fertigen Brigadeiros ebenfalls abgedeckt im Kühlschrank kühlen.
  5. Zusammensetzen: Die Tortenböden zunächst begradigen und dann durchschneiden, sodass man am Ende vier Tortenböden hat. Um den untersten Boden einen Tortenring setzen, die Füllung dritteln und ein Drittel auf dem ersten Boden verstreichen. Den zweiten Boden aufsetzen, ein Drittel Füllung verteilen und ebenso mit dem dritten Boden verfahren. Den vierten Boden verkehrtherum aufsetzen, sodass man einen schönen geraden Abschluss hat. Falls man noch etwas Creme übrig hat oder die Füllung etwas herausgetreten ist, diese an den Tortenseiten verstreichen. Die Torte so vorbereitet mindestens eine Stunde kühlen. Dann für das Frosting 3 EL zunächst in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen, den Rest gleichmäßig an den Seiten und obenauf auf der Torte verteilen, ggf. abziehen. Dann die Tortenseiten mit Schokoraspeln eindecken. Obenauf mit der Tülle Sterntupfer dicht an dicht setzen und in den Zwischenräumen die Brigadeiros hineinsetzen. Oben dann in der Mitte ebenfalls Schokostreusel verteilen. Die Torte hält sich gut ein paar Tage und kann auch gut eingefroren werden.

Zuckerfreie Geburtstagstorte: Eine Torte für die Kleinsten

Bald ist es soweit und dein Baby wird ein Jahr alt? Dann gibt es hier ein schönes Rezept für die erste Geburtstagstorte. Diese Torte ist ganz ohne Zucker zubereitet und erhält ihre Süße durch die verwendeten Bananen.

Zutaten

Für den Kuchenboden:

  • 280 g Dinkelmehl (alternativ Weizenmehl)
  • 1 EL Backpulver
  • 3 reife Bananen
  • 60 ml Rapsöl
  • 1 Ei
  • 1 Apfel
  • 6 EL Milch

Für die Tortencreme:

  • 250 g Mascarpone
  • 1 Banane
  • 30 g gefriergetrocknete Erdbeeren
  • 1 Becher Schlagsahne

Zum Belegen:

  • 1 Banane
  • 4 frische Erdbeeren

Backanleitung

  1. Mische das Mehl mit dem Backpulver.
  2. Zerdrücke die Bananen mit einer Gabel.
  3. Verrühre das Öl mit dem Ei, dem geriebenen Apfel, den zerdrückten Bananen und der Milch.
  4. Rühre die Mehlmischung mit einem Teigschaber unter die feuchten Zutaten. Der Teig sollte zäh sein.
  5. Gib den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform á 20 cm und backe ihn bei 170°C Ober- und Unterhitze für ca. 25 Minuten.
  6. Zerdrücke die Banane mit einer Gabel.
  7. Mixe die gefriergetrockneten Erdbeeren zu Pulver.
  8. Mische das Erdbeerpulver mit der Banane.
  9. Rühre nun den Mascarpone unter.
  10. Schneide den oberen Teil des abgekühlten Kuchens ab, damit du eine gerade Fläche erhälst.
  11. Lege nun vorsichtig den 2. Teil auf den ersten Teil der Torte und verteile die restliche Creme darauf. Kleine Tupfen sehen besonders schön aus.

Eierlikörtorte mit Sahne auf Mandelboden: Ein Rezept ohne Mehl

Die Eierlikörtorte mit Sahne auf Mandelboden wird ohne Mehl gebacken, statt dessen nehmen wir gemahlene Mandeln. Dunkles, zuckerfreies Kakaopulver (Back-Kakao) sorgt für die schöne dunkle Farbe. Die Zubereitung ist super einfach und gelingsicher und der Geschmack ist einfach traumhaft!

Zutaten

Für den Mandelboden:

  • 5 Eier Größe M
  • 20 g Zucker
  • 80 g Butter
  • 60 g Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • 200 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
  • 1 gehäufter EL. dunkles Kakaopulver, ungesüßt (Kakao zum Backen)
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL Rum

Für das Topping:

  • 400 ml Sahne
  • ca. 8 EL Eierlikör

Anleitung

  1. Lege den Boden einer Springform (26 cm Durchmesser) mit Backpapier aus und heize den Ofen schon mal auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor.
  2. Nun werden die Eier getrennt und das Eiweiß mit 20 g Zucker zu steifem Schnee geschlagen.
  3. Alle übrigen Zutaten verrührst du mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine zu einer homogenen Masse.
  4. Zum Schluss hebst du noch den Eischnee mit dem Schneebesen vorsichtig unter.
  5. Den Teig füllst du nun in die Springform und dann geht's für ca. 25 Minuten ab in den Ofen.
  6. Nach 20 Minuten kannst du schon mal die Garprobe machen. Dazu drückst du mit der flachen Hand vorsichtig auf den Boden. Wenn er sich elastisch anfühlt, ist er fertig. Zur Sicherheit kannst du natürlich auch noch die Stäbchenprobe machen.
  7. Löse den Kuchen vorsichtig vom Rand, indem du mit einem Messer entlang fährst. Stürze ihn anschließend auf ein Kuchengitter zum Auskühlen. TIPP: Lass das Backpapier auf dem Kuchen liegen, dann trocknet er nicht aus.
  8. Schlage die Sahne steif und verteile sie auf dem abgekühlten Boden.
  9. Zum Schluss verteilst du behutsam den Eierlikör mit einem Löffel auf der Oberfläche. Dabei darf an den Seiten ruhig etwas runter laufen, das sieht gut aus.
  10. Stelle die Torte jetzt mindestens für 1 Stunde oder über Nacht kühl, dann ist sie schnittfest.

Tipps für das Gelingen der Sahne

  1. Die Sahne muss kalt sein und sollte deshalb immer direkt aus dem Kühlschrank kommen. Einen möglichst kühlen Arbeitsplatz wählen.
  2. Das Handrührgerät und die Rührschüssel müssen ebenfalls kühl sein. Deponiere die Quirle und die Rührschüssel eine halbe Stunde vorher im Kühlschrank.
  3. Richtig steif und luftig wird Schlagsahne nur mit einem ausreichend hohen Fettgehalt. Zum Steifschlagen sollte deshalb immer Sahne mit mindestens 30 Prozent Fett gewählt werden. Sie lässt sich leichter schlagen und ist zudem ergiebiger als Sahne mit weniger Fett.
  4. Sahne nicht zu lange schlagen!
  5. Mit dem Handrührgerät erst auf niedriger, dann langsam auf immer höherer Stufe mit lockeren Kreisbewegungen steif schlagen. Zucker oder Vanillezucker zum Süßen erst einrieseln lassen, wenn die Sahne schon cremig ist. Sofort aufhören, sobald die Sahne steif ist. Wird sie zu lange geschlagen, fällt sie zusammen. Zwischendurch also immer mal wieder eine Rührpause machen und die Konsistenz prüfen.
  6. Will die Sahne trotzdem nicht steif werden, kann Sahnesteif helfen. Das Pulver mit dem Zucker vermischen und wie beschrieben einrühren.

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