Geschichte und Tradition von Schokolade als Weihnachtsgeschenk
Was gibt es Schöneres im Jahr als die Weihnachtszeit. Lebkuchen, Kerzenschein und Weihnachtslieder. Das alles und mehr gehört zur schönsten Zeit des Jahres. Der Dezember ist geprägt von Gemütlichkeit, einer wunderbaren Stimmung und jeder Menge gutem Essen, und das schon seit Jahrhunderten. Solange ich denken kann, war das Verschenken von Schokolade schon immer eine emotionale Geste, die Menschen miteinander verbindet.
Von Mittelamerika nach Europa: Ursprung und Wanderung der Schokolade
Der Ursprung von Schokolade liegt in Mittelamerika im Gebiet des heutigen Mexiko, Guatemala und Honduras beim Stamm der Olmeken. Um etwa 1000 v. Chr. kultivierten die Olmeken Kakaobäume und bereiteten aus deren gerösteten Samen ein Getränk, das heute als Urform der Trinkschokolade angesehen wird. Ihre Nachfahren, die Azteken und Mayas, nannten ihren Powerdrink aus gemahlenem Kakao "Xocolatl" oder „chacau haa“. Die Maya bauten die Kakaobohnen an und verarbeiteten sie zu einem Kakaogetränk. Die Kakaobohne wurde als heilig angesehen und das Kakaogetränk symbolisierte Kraft. Besonders bei den Maya wurde das Wissen um Schokolade hoch geschätzt: Noch Jahrhunderte nach dem Verschwinden der Olmeken waren die kostbaren Kakaobohnen als Zahlungsmittel gebräuchlich.
Die Maya tranken ihren Kakao warm und ließen dem Getränk seinen herb-bitteren Geschmack; sie würzten ihn mit Piment, Pfeffer, Chili oder Vanillemark. Die Azteken genossen ihre scharfe Kreation lieber kalt. Diese ersten Kakaogetränke bestanden laut Überlieferung aus zerstoßenen, gerösteten Kakaobohnen, die in Wasser schaumig geschlagen wurden. Auf alten Wandgemälden ist zu sehen, dass die flüssige Schokolade aus großer Höhe eingeschenkt wurde, um möglichst viel Schaum zu erhalten. Die Arbeit und die teuren Gewürze, die in jedem einzelnen Getränk steckten, machten es zu einer wertvollen Spezialität.
Unter Eroberer Hernando Cortés entdeckten die Spanier 1519 in Mexiko das Geheimnis der Kakaobohnen. 1544 brachten Dominikanermönche als Geschenk der Mayas (bereits gezuckerte) Schokolade an den spanischen Hof und schnell entwickelte sich das Getränk zum Trend unter dem spanischen Adel. Über 100 Jahre lang hielt Spanien das Handelsmonopol auf die begehrten Bohnen - doch über die Fürstenhöfe verbreitete sich die Schokolade schnell in ganz Europa und es entstanden so genannte Kakaostuben, vor allem in Italien.
1828 gelang es dem Niederländer Coenraed Johannes Van Houten, Kakaopulver herzustellen, wie wir es kennen. Die britische Schokoladenmanufaktur "Fry & Sons" mischte dieses Kakaopulver mit Zucker und geschmolzener Kakaobutter und entwickelte so 1847 die erste Tafelschokolade. Mit der ersten Milchschokolade von Daniel Peter 1875 begann der Siegeszug des braunen Glückes in der Arbeiterklasse. Nochmals verfeinert wurde die Schokolade durch Rudolphe Lindts Erfindung des Conchierens.
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Schokolade als Geschenk: Luxus, Diplomatie und Symbolik
Die süße Nascherei hat sich rasch auf der ganzen Welt verbreitet. Der Luxus und die Exklusivität, die mit der Schokolade von Anfang an verbunden waren, haben sich bis heute erhalten. In der Zeit der Kolonialisierung wurde die Schokolade aufgrund ihrer Knappheit und Exklusivität zu einem wertvollen Gut. Europäische Monarchen und Adlige verwendeten sie häufig als Geschenk bei offiziellen Anlässen, wodurch eine Verbindung zwischen Schokolade und Macht hergestellt wurde.
In der Geschichte der Schokolade spielte sie eine wichtige Rolle beim Austausch von Geschenken und in der Diplomatie. Die Kakaobohne wurde sogar bis ins 16. Jahrhundert als Zahlungsmittel eingesetzt. So wurde Schokolade zum Statussymbol und blieb lange ein Privileg der Oberschicht, bevor sie im 19. Jahrhundert breite Bevölkerungsschichten erreichte.
Schokolade im Weihnachtskontext: Traditionen und Bräuche
Vor der Einführung des Handels beschenkt hat man sich schon lange. In vielen Kulturen gehörte das Schenken zu Festen: Besucher brachten anderen Stämmen ein kleines Geschenk mit, um ihre Freundschaft zu unterstreichen. In der christlichen Tradition symbolisieren Weihnachtsgeschenke einen Dank für das Gottesgeschenk, also für die Geburt Christi, und sollen an die Gaben der 3 Weisen aus dem Morgenland erinnern.
Vor allem Weihnachten steht ganz im Zeichen der Schokolade: Überall sind Schoko-Weihnachtsmänner in den verschiedensten Größen und Sorten zu sehen. Das gleiche Bild ist an Ostern zu sehen: Schoko-Osterhasen findest Du überall in allen möglichen Größen. Adventskalender aus Schokolade kehren zurück zu dem, was Weihnachten einmal war - warm, echt und voller kleiner Wunder. Adventskalender dienten ursprünglich dazu, sich auf Heiligabend vorzubereiten; der Adventskalender, wie wir ihn heute kennen, hatte aber erst einmal einige Vorläufer, so zum Beispiel das Aufhängen von 24 weihnachtlichen Motiven an Fenstern und Türen.
Die Weihnachtsfeierlichkeiten haben ihre Wurzeln in heidnischen Glaubensanschauungen und Überlieferungen; so war der 25. Dezember das Datum des Geburtsfestes des Sol Invictus, des Sonnengottes, auch das des Saturn Festes. Die Feiern des Saturn Festes dauerten mehrere Tage. Die Menschen trugen Girlanden um den Hals und tauschten Weihnachtsgeschenke aus. Dieser Ursprung lässt sich auch im Wort Weihnachten ablesen, welches in mehreren Sprachen ein Synonym für ‚Geburt‘ ist. Heute lässt das religiöse Fest Raum für ein weltliches und familiäres Fest, das dennoch die traditionellen Elemente der vergangenen Jahrhunderte aufnimmt.
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Schokolade als emotionales Geschenk: Liebe, Dankbarkeit, Erinnerung
Schokolade ist das perfekte Geschenk, um Liebe, Freundschaft, Dankbarkeit und viele andere Emotionen auszudrücken, ohne dass dafür Worte nötig sind. Eine erlesene Pralinenschachtel kann zum Beispiel einen Blumenstrauß oder eine Liebesbotschaft erfolgreich begleiten. Die Persönlichkeit ist das Ausschlaggebende bei jedem Präsent; auch und besonders bei personalisierter Schokolade: Die Nascherei ist zwar vergänglich, doch mit der richtigen Individualisierung wird die beschenkte Person das Präsent auch nach dem Verzehr noch in Erinnerung behalten.
Die Wahl des Geschmacks und der Art der Schokolade (Zartbitter-, Vollmilch-, weiße Schokolade, handwerklich hergestellte Schokolade, gefüllte Schokolade usw.) kann die Botschaft verändern, die Sie beim Verschenken vermitteln möchten. Pralinen können beispielsweise als romantische Geste interpretiert werden, während eine Tafel Zartbitterschokolade die Absicht der Fürsorge und Unterstützung vermitteln kann.
| Schokoladensorte | Assoziierte Botschaft |
|---|---|
| Zartbitterschokolade | Leidenschaft, Intensität, Kultiviertheit |
| Vollmilchschokolade | Zuneigung, Süße, Trost |
| Weiße Schokolade | Zartheit, Reinheit, Zärtlichkeit |
| Kunsthandwerkliche Schokolade | Originalität, Kreativität, Liebe zum Detail |
| Gefüllte Schokolade | Überraschung, Vielfalt, Abenteuer |
Je individueller die Wahl der Schokolade, desto intimer und bedeutungsvoller ist die Botschaft, die vermittelt wird. Handgefertigte Pralinen sind Ausdruck von Mühe und Hingabe; personalisierbare Schokolade mit Foto oder Gravur erzählt eine kleine Geschichte.
Schokolade, Geschmack und Gesundheit
Wissenschaftler finden immer wieder neue Hinweise darauf, dass Schokolade beziehungsweise Kakao zahlreiche wirksame Stoffe enthält. Macht Schokolade glücklich? Schokolade enthält Tryptophan, das im menschlichen Körper abgebaut wird, wodurch das „Glückshormon“ Serotonin entsteht. Auch das enthaltene Theobromin gilt als Stimmungsaufheller. Doch von beiden Stoffen ist so wenig enthalten, dass sie nicht für das Glücksgefühl beim Schokoladengenuss verantwortlich sind. Auch Phenylethylamin, das für eine aphrodisierende Wirkung in Schokolade verantwortlich sein soll, ist in zu geringer Dosierung vorhanden, um wirksam zu sein.
Viele Studien belegen, dass vor allem der maßvolle Genuss dunkler Schokolade auch positive Effekte hat. So soll sie das Risiko für Herzinfarkte senken. In Kakao kommen so genannte Flavanole vor, die zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören. Sie machen die Blutgefäße elastischer und können leicht blutdrucksenkend wirken. Doch dafür muss es schon Schokolade mit einem Kakaoanteil von mindestens 60% sein - also dunkle Schokolade. Für Zartbitterschokolade genügt schon ein Kakaogehalt von mindestens 34%.
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Weihnachtliche Schokoladentraditionen heute: Geschenkideen und Bräuche
Wenn Sie nach dem idealen Leckerbissen für die Feiertage suchen, werfen Sie doch einen Blick auf unsere Weihnachtsschokoladen und Schokoladengeschenke. Wer zu Weihnachten Schokolade verschenkt, verschenkt Zeit. Zeit, um innezuhalten, zu genießen und den Moment zu schmecken. Eine feine Praline oder eine handgegossene Tafel werden zur kleinen Einladung, langsamer zu werden - für die Beschenkten ebenso wie für die Schenkenden. In festlichen Kollektionen treffen edle Pralinen, kunstvoll gegossene Tafeln und liebevoll gestaltete Schokoladenfiguren aufeinander - jedes Produkt mit dem Anspruch, nicht nur zu gefallen, sondern zu begeistern.
Ob Edel-Vollmilch, Zartbitter, Weiß oder Haselnuss: In Sachen Schokolade hat jeder seine speziellen Vorlieben. Um in den Geschenkebergen aufzufallen, sollte daher ein Schokoladen-Geschenk möglichst edel und gut ausgesucht sein. Achte deshalb darauf, eine personalisierte Schokolade zu verschenken, die möglichst edel und zugleich etwas Besonderes ist.
Für Familienfeiern und Kinder eignen sich Schokoladenfiguren und Tafeln im weihnachtlichen Design; für Feinschmecker und Geschäftspartner bieten sich edle Pralinen in handgefertigten Boxen oder eine stilvolle Adventskalender-Variante an. Personalisierbare Schokolade mit Foto oder Gravur macht das Geschenk zur kleinen Geschichte. Ob als kleines Mitbringsel oder als Hauptgeschenk - besondere Schokolade zu Weihnachten passt zu verschiedenen Anlässen.
Warum Schokolade als Weihnachtsgeschenk verbindet
Das Wichtigste beim Geben und Erhalten von Geschenken ist für viele, anderen ihre Liebe zu zeigen und sich selbst geliebt zu fühlen. 67 % halten das Schenken für eine tolle Möglichkeit, ihre Liebe zum Ausdruck zu bringen, und 56 % fühlen sich geliebt, wenn Sie ein Geschenk erhalten. Die Mehrheit der Menschen scheint den Prozess des Schenkens zu lieben: angefangen beim Stöbern über die Kaufentscheidung bis hin zum festlichen Verpacken. Gutes Schenken hat wenig mit Größe zu tun, aber viel mit Gefühl.
Ein Geschenk beginnt nicht erst beim Öffnen, sondern bereits im Augenblick der Überreichung. Deshalb sind Verpackungen mehr als nur eine Hülle: Feine Prägungen, seidige Oberflächen, edle Schleifen - Details, die zeigen, dass Schenken mit Hingabe gedacht ist. Wer besondere Schokolade zum Verschenken wählt, schenkt immer auch Achtsamkeit - und den Gedanken, dass Genuss nichts Lautes braucht, um Eindruck zu hinterlassen.
Praktische Hinweise für Schokoladengeschenke zu Weihnachten
- Überlegen Sie kurz: Für wen soll das Geschenk sein? Was soll es bewirken?
- Berücksichtigen Sie Vorlieben: Edel-Vollmilch, Zartbitter, Weiß oder Nussvarianten.
- Personalisierung erhöht den Erinnerungswert: Foto-Schokolade, Gravur oder handgeschriebene Botschaft.
- Achten Sie auf Verpackung und Präsentation: Details zeigen Wertschätzung.
- Für Geschäfts- oder Dankesgeschenke eignen sich edle Holzboxen oder Geschenksets.
Wenn Sie also das nächste Mal jemandem Ihre Gefühle ausdrücken wollen, zögern Sie nicht: ein Schokoladengeschenk kann die perfekte Wahl sein. Denn Schokolade verbindet - als Tradition, als Genussmittel und als liebevolle Geste in der Weihnachtszeit.
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