Steinbeck Schokolade: Qualität, Herkunft und Inhaltsstoffe im Detail
Die Welt der Schokolade ist facettenreich und begeistert täglich Genießer auf der ganzen Welt. Besonders Produkte wie Steinbeck Schokolade stehen bei Konsumenten hoch im Kurs - doch wie steht es eigentlich um deren Qualität, Inhaltsstoffe und die Transparenz der Herkunft? In diesem Artikel erhalten Sie einen detaillierten Überblick über alles, was bei der Auswahl und dem Genuss von Steinbeck Schokolade wissenswert ist.
Die wesentlichen Zutaten der Steinbeck Schokolade
Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Kakaomasse, Süßmolkenpulver und Emulgator: Sojalecithine - diese Bestandteile prägen die typische Zusammensetzung vieler Steinbeck Schokoladenprodukte. Dabei enthält dieses Produkt Laktose. Laktose, auch Milchzucker, ist ein Zweifachzucker aus Glukose und Galaktose, der unter anderem in Kuhmilch, Schafsmilch, Ziegenmilch und Stutenmilch vorkommt. Auch Produkte wie Käse, Joghurt, Buttermilch oder Sahne enthalten Milchzucker, ebenso wie viele industriell verarbeitete Lebensmittel, die aus Milch hergestellt werden.
Dieses Produkt enthält Bestandteile tierischen Ursprungs, ist aber vegetarisch. Vegetarismus kennzeichnet eine Lebens- und Ernährungsweise, bei der keine Produkte aus Fleisch oder Fisch aufgenommen werden, jedoch Milchprodukte, Eier oder Honig erlaubt sind. Veganismus ist eine Lebens- und Ernährungsweise, bei der auf jegliche Produkte tierischen Ursprungs verzichtet wird. Die Einschätzung zum Vegetarismus- oder Vegan-Status beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden.
Dieses Produkt ist glutenfrei. Gluten ist ein Klebereiweiß, das in vielen Getreidesorten wie Weizen, Dinkel, Roggen und Hafer vorkommt. Mais, Reis, Buchweizen und Hirse sind hingegen glutenfrei. Die Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit ist eine Autoimmunerkrankung, die zu einer chronischen Erkrankung der Dünndarmschleimhaut auf Grund einer Überempfindlichkeit gegen Bestandteile von Gluten führt.
Als Emulgator: Die Rolle des Sojalecithins in Steinbeck Schokolade
Lecithin gehört als natürlicher fettähnlicher Stoff zur Gruppe der Phospholipide. Wegen seines bipolaren Aufbaus ist Lecithin ein wichtiger Baustein der Zellwände. Besonders Knochenmark, Nervengewebe, Herz und Leber sind reich an Lecithinen. Die Stoffe beeinflussen darüber hinaus den Transport von Fetten und Cholesterin im Blut und wirken als Bestandteil der Gallenflüssigkeit an der Fettverdauung mit.
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Lecithin ermöglicht als Emulgator, dass sich Fett- und Wasser-Phasen eines Lebensmittels nicht trennen. Als Mehlbehandlungsmittel verbessert es die Knet- und Formeigenschaften von Teigen und verlangsamt das Altbackenwerden von Gebäck. In Margarine sorgt Lecithin dafür, dass sie in der Pfanne nicht spritzt. Als Antioxidationsmittel schützt die Fette zudem vor den verderbenden Einflüssen des Sauerstoffs.
Lecithin wird überwiegend aus Sojabohnen gewonnen. Auch Sonnenblumen, Raps, Erdnüssen, Mais und Eigelb können Rohstoffe sein. Das so gewonnene natürliche Lecithin kann ebenso in Lebensmitteln eingesetzt werden, wie die Lecithine, die durch chemische Modifikation daraus gewonnen werden. Die chemisch modifizierten Lecithine werden auf besondere technologische Anforderungen zugeschnitten und erweitern so das Anwendungsgebiet des Stoffes deutlich.
Nährwerte und Verzehr: Worauf sollte geachtet werden?
Angaben für eine Portionsgröße von 100g sind bei industrieller Schokolade üblich. Unsere Inhaltsstoffbewertung erfolgt unabhängig vom konkreten Produkt. *Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikette des Produktes.
Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen. Die Kennzeichnung hilft dabei, insbesondere bei einem bewussten Verzehr auf die eigene Gesundheit zu achten.
Transparenz und Herkunft der Rohstoffe: Woher stammt der Kakao?
Öko-Test untersuchte 25 verschiedene Schokoladensorten von Marken sowie Discounter-Eigenmarken. Die Herkunft der Kakaobohnen spielt eine wichtige Rolle in Sachen Nachhaltigkeit sowie sozialer Standards. Doch bei vielen Sorten vergeht einem bei den Ergebnissen des Tests der Appetit.
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Die Kakaobohnen für Schokoladen bestehen nämlich aus Kakaobutter und -masse, ebenso aus Milchpulver und Zucker. Wie Öko-Test selbst beschreibt, kommt es beim Anbau der Kakaopflanzen zur Ausbeutung der Bauern und Arbeitenden sowie illegalen Rodung von Wald. Das Ergebnis ist mehr als unbefriedigend.
Von den insgesamt 25 getesteten Produkten konnten lediglich drei ihre Lieferkette bis zu den Kakao-Bauern offenlegen. Neun der Anbieter legen Öko-Test überhaupt keine Nachverfolgung der Lieferkette vor. Siegel wie UTZ oder Fairtrade sind keine Garantie dafür, dass die Herkunft des Produktes zurückverfolgbar ist. Um Menschenrechtsverletzungen wie Kinderarbeit bis hin zu Sklaverei erkennen zu können, muss die Herkunft zurückverfolgbar sein.
Untersuchungen und Verbraucherinformationen
Neben der Herkunft der Kakaobohnen wurden die Schokoladen-Produkte in einem Labor auch auf Mineralöle, Acrylamid, Cadmium, Nickel und Salmonellen untersucht. Seit der letzten Untersuchung 2017 hat sich in Bezug auf die Mineralöle in Schokolade nicht viel verändert. Öko-Test empfiehlt daher, Produkte mit auffälligen Werten besser nicht zu essen. Dennoch weisen die meisten Produkte keine krebsverdächtigen MOAH-Verbindungen auf.
| Getestete Schokolade | Transparenz der Lieferkette | Mineralölrückstände | Bewertung |
|---|---|---|---|
| Rapunzel Bio | Großteils nachverfolgbar | Leicht nachweisbar | gut |
| Ritter Sport Vollmilch | Großteils nachverfolgbar | Belastet | gut |
| dm Bio Vollmilch | Unzureichend | hoch | abgelehnt |
| Marke (div.) | nicht nachverfolgbar | verschieden | befriedigend |
Nachhaltigkeit und Verpackung: Der Grüne Punkt
Labelinhaber ist die Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland GmbH (DSD), ein privatwirtschaftliches Unternehmen, das wiederum der DSD - Duales System Holding GmbH & Co. KG angehört. Das DSD ist eine Reaktion der Wirtschaft auf die Verpackungsverordnung von 1991. Ziel des Labels ist, Verpackungsmaterialien wieder zu verwenden und so Rohstoffe einzusparen. Für die Nutzung des Symbols auf den Verpackungen muss eine zusätzliche Lizenzgebühr entrichtet werden. Der Grüne Punkt sagt nichts über die Umweltverträglichkeit der Verpackung aus. Er ist lediglich ein Symbol dafür, dass die entsprechende Verpackung über die Gelbe Tonne beziehungsweise den Gelben Sack entsorgt werden darf.
Regionale Schokoladenvielfalt in Lübeck
Für alle, die sich für regionale Spezialitäten interessieren: Lübeck beherbergt zahlreiche Top-Adressen für besondere Schokoladen, Bonbons und Konfekt - nicht nur zu Ostern. Im Abessa in der Hüxstraße 96 riecht es schon beim Betreten des Geschäfts einfach himmlisch nach Backwaren. Diese kleine feine Konditorei bietet köstliche handgefertigte Macarons, Tartes, Kuchen, Schokoladen, Pralinen und Teegebäck.
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In der Lübecker Familienmanufaktur findest du als Schokoladenliebhaber:in bei Angela und Dana Li Evers ein wahres Schlaraffenland vor. Hier in der Breiten Straße 9 kreiert die mehrfache Chocolatier-Vizeweltmeisterin Angela Evers in Handarbeit zusammen mit ihrer Tochter einzigartige Schokoladen in unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen für verschiedene Anlässe. Die seit etwas mehr als einer Dekade bestehende Manufaktur Evers & Tochter kommt trotz ihrer im Verhältnis jungen Firmengeschichte traditionsreich daher.
Ein weiteres Beispiel bietet das Lorenz Café, das von einem geprüften Schokoladensommelier geleitet wird. Viele Produkte werden auch vegan oder glutenfrei gefertigt. Spannend für uns, die wir heute auf der Suche nach Süßem zum Mitnehmen unterwegs sind, ist das Angebot von Tafel- und Bruchschokoladen sowie Pralinen, Teegebäck, Marzipan und Nougat.
Auch Fairtrade- und Bio-Schokoladen sind in Lübeck erhältlich. Im ONE Fairtrade Laden verkauft man bereits seit 2002 fair gehandelte Produkte, darunter ausgefallene Schokoladen aus dem Hause Zotter und klassische Schokoladen von GEPA.
Worauf sollte ich beim Kauf achten?
- Nur die Angaben auf dem Etikett des Produkts sind für die Bewertung der Inhaltsstoffe und Herkunft relevant.
- Die Herkunft des Kakaos ist meist schwer zurückzuverfolgen.
- Sowohl klassische als auch Bio- oder Fairtrade-Siegel sind keine absolute Sicherheit für faire Bedingungen oder Transparenz.
- Gluten- und Lactose-Intoleranzen sowie andere spezielle Ernährungsbedürfnisse sollten beim Kauf unbedingt berücksichtigt werden.
Der Geschmack der Schokolade hängt sowohl vom Rohstoff als auch von der Rezeptur und der sorgfältigen Herstellung ab. Auch wenn der Testsieger keine „perfekte“ Schokolade ist, können regionale Spezialitäten und Bio-Produkte eine lohnenswerte Alternative darstellen.
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