Stachelbeer Maracuja Marmelade Rezept

Stachelbeeren sind dabei ein echter Geheimtipp - je nach Sorte bringen sie unterschiedliche Geschmacksnuancen mit. Diese einfache Stachelbeer-Marmelade gelingt garantiert und konserviert den Sommer im Glas.

Zutaten

  • 1 kg Stachelbeeren
  • 2 TL Vanillezucker
  • 500 g Gelierzucker, 2:1
  • Bio-Zitrone, Saft
  • für die Maracuja-Variante: Maracujasaft (Menge siehe Anleitung unten) und Limettensaft
  • optional: 6 cl weißer Rum (für eine Variante)

Küchengeräte und Vorbereitung

Als Erstes die Stachelbeeren verlesen, putzen und in einem Sieb gründlich waschen. Wer schon einmal Marmelade, Konfitüre oder Gelee selbst gemacht hat, weiß: Hier wird nicht nur Frucht ins Glas gebracht, sondern purer Genuss konserviert.

Grundrezept: Stachelbeer-Marmelade (simpel, ca. 25 Min.)

  1. Die Stachelbeeren waschen und in einem Sieb gut abtropfen lassen.
  2. Mit dem Vanillezucker und dem Zitronensaft in einen hohen Kochtopf geben. Leicht erhitzen und dann mit einem Stabmixer glatt oder etwas stückiger pürieren. Die pürierten Stachelbeeren in einem großen Topf mit dem Gelierzucker und dem Zitronensaft mischen und zwei Stunden zugedeckt ziehen lassen (Option: sofort weiterverarbeiten).
  3. Den Gelierzucker zugeben und bei starker Hitze unter Rühren zum Kochen bringen, bis das Püree kräftig sprudelt. Etwa 4-5 Minuten sprudelnd aufkochen. Dann eine Gelierprobe machen. Ist die Masse bislang nicht fest genug, erneut 1-2 Minuten kochen lassen.
  4. Zum Schluss optional 6 cl weißen Rum unterrühren.
  5. Die Stachelbeer-Marmelade in saubere und sterile Gläser mit einem Twist-off-Deckel füllen, sofort verschließen und auskühlen lassen. Die Gläser an einem dunklen Ort lagern oder sofort genießen. Die Marmelade hält sich bis zu einem Jahr bei richtiger Lagerung.
Stachelbeeren am Strauch

Variante: Stachelbeer-Maracuja-Gelee

Die Stachelbeeren putzen, abspülen und mit 300 ml Wasser in einen Topf geben. Die Früchte mit einem Kartoffelstampfer grob zerdrücken und die Mischung aufkochen.

Das Mus in ein Mulltuch geben und den Saft auffangen. Die Früchte im Mulltuch etwas ausdrücken. 700 ml Saft abmessen und mit dem ausgepressten Limettensaft, dem Maracujasaft und dem Gelierzucker in einem Topf mischen. Langsam erhitzen und dann unter Rühren 3 Minuten sprudelnd kochen lassen.

Das Gelee sofort randvoll in saubere Schraubgläser (Inhalt etwa 375 ml) füllen. Gläser fest verschließen und 5 Minuten kopfüber stehen lassen.

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Gläser mit Stachelbeer-Maracuja-Gelee

Alternative Zubereitungsweise (ohne Thermomix)

  1. Die Stachelbeeren waschen und in einem großen Topf mit Gelierzucker langsam aufkochen. In der Zwischenzeit Gläser und Schraubdeckel abkochen und bereit stellen.
  2. Mit einem Pürierstab die weichgekochten Beeren pürieren und Zitronensaft hinzufügen. 3 Minuten kochen lassen und dann in die sterilen Gläser abfüllen.
  3. Schraubverschluss fest zudrehen und mit dem Deckel nach unten stellen, bis die Marmelade abgekühlt ist.

Saison, Auswahl der Beeren und Lagerung

Die beste Zeit für die Verarbeitung ist übrigens von Mitte Juni bis August, wenn Stachelbeeren Saison haben und regional frisch vom Strauch geerntet werden. Frisch und regional erhalten Sie diese zwischen Mai und August, wenn in Deutschland Erntezeit ist.

Wer es lieber mild und süß mag, greift zu gelben oder weißen Sorten - die machen sich nicht nur wunderbar in Desserts, sondern sind auch direkt vernascht ein Hochgenuss. Die Grünen bringen mit herber Frische die Geschmacksknospen zum Tanzen und landen häufig in Kuchen oder im Kompott-Topf. Rote Stachelbeeren hingegen locken mit aromatischer Süße und sind wie geschaffen für fruchtige Brotaufstriche.

Kaufen Sie reife Früchte und beginnen Sie schnellstmöglich mit der Zubereitung unserer Stachelbeermarmelade. Können Sie die Beeren nicht sofort verarbeiten, breiten Sie sie auf einem Teller aus und stellen Sie sie in den Kühlschrank. Dort halten sie sich rund zwei bis drei Tage.

Verschiedene Sorten Stachelbeeren

Begriffsdefinition: Marmelade vs. Konfitüre

Doch beim Einkochen scheiden sich die Geister - darf sich die Köstlichkeit im Glas Marmelade nennen oder ist es am Ende doch eine Konfitüre? Streng genommen sprechen Küchenprofis bei Stachelbeer-Fruchtaufstrichen von Konfitüren. Marmelade bleibt eigentlich Zitrusfrüchten vorbehalten - doch im Sprachgebrauch werden die Begriffe oft munter gemixt. So oder so - Hauptsache, es schmeckt!

Um die Bezeichnung wirklich führen zu dürfen, müsste sie laut EU-Richtlinie eigentlich rein aus Zitrusfrüchten bestehen. Zudem muss ein Kilo des Fruchtaufstrichs 200 Gramm Früchte enthalten. Konfitüre besteht dagegen aus dem Mark, der Pulpe - darin sind noch kleine Fruchtstücke enthalten - oder dem Saft von Obst. Dennoch werden im gängigen Sprachgebrauch auch Beeren- oder andere fruchtige Brotaufstriche als Marmelade bezeichnet.

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Tipps und Serviervorschläge

  • Probieren Sie neben der Stachelbeer-Marmelade auch Brotaufstriche aus Himbeeren und Erdbeeren für Abwechslung auf dem Frühstückstisch.
  • Die hübschen Marmeladen-Aufkleber machen die Gläser zu perfekten Geschenken.
  • Zum Frühstück steht hier jeden Tag ein Glas Marmelade auf dem Tisch und die Stachelbeer-Vorräte sind besonders schnell aufgebraucht.
Zubereitung von Stachelbeer-Maracuja-Gelee Schritt für Schritt

Rezepte im Vergleich (kurze Übersicht)

Variante Zutaten-Schwerpunkt Kochzeit Besonderheit
Grundrezept Stachelbeeren, Gelierzucker 2:1, Vanillezucker, Zitrone 4-5 Min. sprudelnd Einfach, klassisch
Mit Rum + 6 cl weißer Rum 4-5 Min. sprudelnd Alkoholischer Aroma-Kick
Maracuja-Gelee Stachelbeersaft, Maracujasaft, Limettensaft, Gelierzucker 3 Min. sprudelnd Exotischer Fruchtmix, Gelee-Konsistenz

Sommer im Glas: Schon beim Öffnen eines Glases selbst gemachter Stachelbeer-Marmelade steigt einem der Duft des Sommers in die Nase - ein echtes kleines Fest auf dem Frühstückstisch! Wer schon einmal Marmelade, Konfitüre oder Gelee selbst gemacht hat, weiß: Hier wird nicht nur Frucht ins Glas gebracht, sondern purer Genuss konserviert. Auch heute noch gilt: Heimische Vorratsgläser sind wie Schatzkisten für die grauen Herbst- und Wintertage.

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