Einfache sommerliche Schokoladenkuchen Rezepte
Es gibt Tage, da braucht man einfach Schokolade - warm, saftig und duftend aus dem Ofen. Da ist mein Schokokuchen immer die richtige Wahl! Schon ein kleines Stück kann mir wirklich den Tag versüßen.
Warum dieser Schokokuchen ein Klassiker ist
Dieser Schokokuchen gehört zu den Rezepten, die ich immer wieder backe - nicht nur, weil er einfach gelingt, sondern weil er jedes Mal kleine Wunder wirkt. Nach knapp einer Stunde ist der süße, fluffige Glücklichmacher servierbereit. Mein Schokokuchen ist ein klassischer Rührkuchen - einfach gemacht, wunderbar schokoladig und dank der Glasur auch optisch ein kleiner Hingucker. Ich liebe dieses Rezept, weil es unkompliziert ist und trotzdem jedes Mal ein voller Erfolg!
Zutaten für meinen saftigen Schokokuchen (Springform 26 cm, ca. 12 Stück)
- 3 Eier, Größe M
- 325 g Weizenmehl, Type 405 - alternativ Dinkelmehl Type 630
- 275 ml Vollmilch
- 225 g Zucker
- 200 g Butter, sehr weich (so weich wie eine Creme) - alternativ Margarine
- 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
- 1 Pck. Backpulver
- 5 EL Backkakao
- 1 Prise Salz
- 100 g Zartbitter-Schokotröpfchen - nach Belieben
Für die Glasur
- 1 Becher Zartbitter-Kuchenglasur
- Zartbitter-Schokoraspel - zum Bestreuen
Vorbereitung und Backen - Schritt für Schritt
- Den Backofen rechtzeitig auf 180 °C Ober- / Unterhitze vorheizen.
- Die 26er Springform fettest du mit wenig Butter ein und bestäubst sie dann mit etwas Mehl.
- Für den Teig gibst du in eine große Rührschüssel 200 g sehr weiche Butter (sie sollte so weich sein wie eine Creme), 225 g Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker und verrührst alles mit den Quirlen des Handrührgeräts oder in der Küchenmaschine bei hoher Geschwindigkeit etwa 3 bis 4 Minuten hell und cremig.
- Die 3 Eier rührst du jeweils einzeln 30 Sekunden nacheinander unter.
- In einer zweiten Rührschüssel vermischst du 325 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 5 EL Backkakao und 1 Prise Salz.
- Die Mehlmischung mit 275 ml Milch komplett zur Eier-Butter-Zucker-Masse geben und wirklich nur kurz, maximal 30 Sekunden, unterrühren.
- Nach Belieben 100 g Schokotröpfchen mit dem Teigschaber kurz unterheben.
- Den Teig füllst du gleichmäßig in die Form und streichst ihn glatt.
- Im Anschluss den Kuchen im vorgeheizten Backofen auf der zweiten Schiene von unten (Rost) etwa 55 Minuten backen. Mit der Stäbchenprobe prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist.
- Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form 30 Minuten ausdampfen lassen, dann aus der Form vorsichtig auf ein Kuchengitter heben und ganz auskühlen lassen.
- Die Kuchenglasur lässt du nach Packungsanweisung schmelzen. Den ausgekühlten Kuchen damit begießen oder bepinseln. Nach Belieben noch zusätzlich mit Schokoraspeln bestreuen.
Wichtige Tipps für das Gelingen
- Die Butter muss wirklich schön weich sein, sonst lässt sie sich nicht gut aufschlagen.
- Eier und Milch haben am besten ebenfalls Zimmertemperatur. So verbinden sich die Zutaten gut miteinander. Wenn du kalte Milch zur Butter gibst, kann diese ausflocken.
- Rühre den Teig, nachdem das Mehl hinzugekommen ist, nicht länger als nötig um. Der CHEFKOCH Check sichert die wichtigste Gelingstelle ab: Mehl nur noch kurz unterheben. So wird der Kuchen locker in der Krume und bleibt schön saftig.
- Teig nicht zu lange rühren, damit die Krume nach dem Backen locker und zart bleibt. Sobald das Mehl dazugegeben wird, die Zutaten nur noch miteinander verbinden. Das sollte nicht länger als 30 Sekunden dauern.
- Fette und mehle deine Form gründlich! Das ist das A und O, um den Kuchen später aus der Form stürzen zu können.
Varianten: Kastenkuchen, Gugelhupf und schnelle Versionen
Ich backe meinen Schokokuchen gerne als Gugelhupf, weil ich die Optik gerne mag. Du kannst ihn aber auch in einer Springform oder als Kastenkuchen backen, der Geschmack bleibt der gleiche. Probiere mein Schokokuchen Kastenform Rezept also unbedingt mal aus. Du wirst von diesem Schokokuchen Rezept begeistert sein.
Mein schneller Schokokuchen aus der Kastenform ist in 10 Minuten im Ofen. Heraus kommt ein saftiger Schokokuchen der einfach lecker ist. Kastenform fetten und mit Mehl ausstreuen. Teig in die Kastenform füllen und für ca. nach 15 Minuten den Kuchen mit einem Messer der Länge nach ca. 1 cm tief einschneiden. So geht er später an der gewünschten Stelle richtig schön auf und bricht Dir nicht wild. Nun darf er für weitere 45 Minuten zurück in den Backofen. Die Backzeit beträgt insgesamt 60 Minuten. Solltest Du einen alten Backofen haben oder Dir unsicher sein, kannst Du natürlich auch die Stäbchenprobe machen bevor Du den Kastenkuchen herausholst.
Alternative Mengenangaben für Gugelhupf
- 250 g Butter, weich
- 180 g Zucker
- 4 Eier, Größe M
- 250 ml Milch, Zimmertemperatur
- 275 g Weizenmehl Typ 405
- 75 g Backkakao
- 1 Pck. Backpulver
Heizt den Ofen auf 175-180°C Ober-/Unterhitze vor. Die weiche Butter zusammen mit dem Zucker in der Küchenmaschine für 10 Minuten aufschlagen, bis sich das Volumen vergrößert hat und die Masse eine helle Farbe bekommen hat. In der Zeit Mehl, Backkakao, Backpulver und eine Prise Salz in einer Schüssel mischen. Nun nach und nach die Eier zur Butter geben und unterrühren. Die Milch dazugießen und kurz verrühren. Anschließend die Mehlmischung hinzufügen und alles nur so lange verrühren, bis der Teig glatt ist. Zum Schluss die Schokoraspel kurz unterrühren. Den Teig in die Form füllen und auf mittlerer Schiene für 60 Minuten backen. In den letzten Minuten eventuell abdecken, sollte er zu dunkel werden. Mit der Stäbchenprobe prüfen, ob der Schokokuchen fertig ist.
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Glasur-Trick für schönen Glanz
Für mich darf auf einem Schokokuchen eine Schokoladenglasur nicht fehlen. Da habe ich übrigens einen tollen Tipp, wie die Glasur immer schön glänzend und nicht klumpig wird. Ich rühre immer einen TL Kokosöl mit in meine Kuvertüre. Das führt nämlich einerseits dazu, dass die Kuvertüre flüssiger wird und damit leichter zu verteilen ist und andererseits, dass die Kuvertüre beim Trocknen einen schönen Glanz bekommt. Was mitunter ja nicht ganz so trivial ist, wenn man die Schokolade nicht temperiert.
Aufbewahrung, Einfrieren und Serviervorschläge
- In einer Tortenglocke, Brotbox oder gut verpackt in Frischhaltefolie bleibt er besonders saftig.
- Der Schokokuchen lässt sich sehr gut einfrieren - dann aber am besten ohne Glasur, in Stücke geschnitten und einzeln in Frischhaltefolie gewickelt.
- Der Kuchen ist pur ein Genuss, aber mit etwas Schlagsahne, Vanilleeis oder Fruchtkompott serviert, schwebst du auf Wolken!
- Der Kuchen bleibt auch über ein paar Tage hinweg noch sehr saftig und wird dich bestimmt begeistern. 3-4 Tage nach dem Backen ist er immer noch ein echter Genuss.
Verfeinerungen und kreative Varianten
Wenn du deinem Schokokuchen eine persönliche Note geben möchtest, kannst du ganz einfach ein paar Zutaten hinzugeben. Je nachdem auf was wir Appetit haben variieren wir die Schokozutat einfach. Du kannst auch Schokolade grob hacken. Je nach Größe schmeckst Du sie mehr oder weniger heraus. Der Schokogeschmack kommt hauptsächlich vom Backkakao. Da sind die Schokostückchen einfach das i-Tüpfelchen.
Für Schokoholics: Wer mag kann zusätzlich noch Schokodrops oder gehackte Schokolade mit in den Teig geben - für den extra Schokoladen-Kick. Köstlich verfeinern: Anstatt Kokosraspel eignen sich auch gehackte Haselnüsse oder Mandeln. Mit einem Teelöffel Zimt bekommt der Kuchen eine weihnachtliche Note. Doppelt schokoladig: Mit einer Glasur aus Zartbitterkuvertüre verziert, schmeckt der Kuchen doppelt schokoladig. Wer es besonders cremig mag, rührt ein Frosting aus Schokolade und saurer Sahne an und streicht den Kuchen damit ein.
Spezielle Rezepte aus der Sammlung
Ein saftiger Schokoladenkuchen mit Kirschen kann ganz unkompliziert gebacken werden. Himmlicher Brownie Cake aus cremigem Frischkäse und feiner Zartbitterschokolade ist eine üppige Alternative. Himmlisch-saftiges Schokoladen-Himbeer Küchlein hat eine knusprige Schale und einen weichen Kern. Eher für Erwachsene: Muffins mit Rotwein, herber Zartbitterschokolade und Mandeln. Für Kokosfans: Ein Schokoladenkuchen mit exotischem Kokos, das einfache Rezept für den etwas anderen Schokoladenkuchen. Wer zu viel Nuss-Nougat-Creme hat, kann sie z.B. in Trianon oder Royal einbauen - ein Kuchen mit knackigem Boden und cremiger Schicht.
Praktische Back-Hacks
- Den Backkakao siebst Du am besten hinein, da er gerne Klümpchen bildet.
- Nach dem einfetten und mehlen stellst Du die Backform für 10 Minuten in den Kühlschrank. Ich mache dies zu Beginn und lasse sie dort bis ich sie benötige.
- Nach 15 Minuten Backzeit schneidest Du den Kastenkuchen in der Mitte der Länge nach ca. 1 cm tief ein. So geht er später an der gewünschten Stelle richtig schön auf und bricht nicht wild.
- Nach dem Herausholen lasse ich den Kuchen immer noch einen Moment stehen, damit er zur Ruhe kommen und sich festigen kann. Nach 10-15 Minuten kannst Du ihn stürzen und erkalten lassen.
Für Kinder, Feste und Alltag
Ein Schokokuchen ist ein echter Klassiker für Kindergeburtstage, Schulfeste oder Familienfeiern. Kinder und Schokolade gehören einfach zusammen. Meine Kinder lieben viele verschiedene Kuchen. Allen voran Kastenkuchen oder Gugelhupf. Da bietet sich ein Schokoladenkuchen zum Geburtstag und zum Kindergeburtstag doch an, oder?
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Weiterbacken und Inspiration
Du kannst aus dem gleichen Teig natürlich auch einen Gugelhupf oder einen Blechkuchen backen und müsstest dann ggfs. die Backzeit anpassen. Probiere doch mal meine Brownies, meine Schokomuffins oder auch meine Schoko-Crossies, wenn es mal richtig schnell gehen soll. Mein Schoko-Nuss-Kuchen ist eine tolle Alternative in der Kastenform.
| Form | Backzeit | Temperatur |
|---|---|---|
| Springform 26 cm | ca. 55-60 Minuten | 180 °C Ober-/Unterhitze |
| Kastenform | insgesamt ca. 60 Minuten (inkl. Einschnitt) | 180 °C Ober-/Unterhitze |
| Gugelhupf | ca. 55-60 Minuten | 175-180 °C Ober-/Unterhitze |
Also, ran an den Backofen und mein Rezept ausprobieren. Wenn dir mein Rezept gefallen hat, freue ich mich über einen Kommentar und auch über eine Bewertung. Ich wünsche dir einen süßen Appetit.
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