Sojasauce ohne Salz und Zucker herstellen oder kaufen
Sojasauce besticht durch ihren köstlichen Umami-Geschmack. Umami ist ein Geschmack, den du auch in rotem Fleisch, Tomaten, Thunfisch und - als einem der besten Vertreter - in Sojasauce findest. Viele Experten beschreiben Umami als die geschmackliche Definition von etwas 'Leckerem'.
Die traditionelle Sojasauce wird aus fermentierter Sojabohnenpaste und oft auch aus glutenhaltigen Getreide wie Weizen hergestellt. In einem ersten Schritt werden gedämpfte Sojabohnen mit Koji vermischt. Bei Koji handelt es sich um gedämpften Reis, der mit dem Schimmelpilz Aspergillus oryzae überzogen ist. Dieser Schimmelpilz setzt die Fermentation der Sojabohnen in Gang. Im zweiten Schritt werden Wasser und Salz hinzugefügt und die Mischung wird in 100 Jahre alte Zedernholzfässer umgefüllt. Die Zugabe von Salz führt dazu, dass sich keine Mikroorganismen ansiedeln können, die zum Verderben der Sojabohnen führen würden. In den Zedernholzfässern fermentiert die Mischung nun für mindestens 18 Monate und für bis zu 4 Jahre. Am Ende der Fermentation ist aus der Masse eine dicke Paste geworden. Es muss allerdings erwähnt werden, dass dieser Prozess stark vereinfacht beschrieben ist.
Was bedeutet „salzreduziert“ und wie wird das erreicht?
Der Begriff „salzreduziert“ ist nicht standardisiert und der tatsächliche Salzgehalt kann von Marke zu Marke stark variieren. Eine verlässliche Orientierung bietet ausschließlich die Nährwerttabelle auf dem Etikett. Vergleichen Sie den Wert für „Salz“ pro 100 ml. Bei der Herstellung von salzreduzierter Sojasauce wird nach dem Brauprozess ein Teil des Salzes durch ein spezielles Verfahren entzogen. Ziel der Hersteller ist es dabei, den vollen Umami-Geschmack bestmöglich zu erhalten.
Der primäre Unterschied liegt im Salzgehalt. Der niedrigere Salzgehalt tut diesem Geschmackserlebnis keinen Abbruch. Durch Fermentation der Sojabohnen entsteht der charakteristische Umami-Geschmack, den man so eigentlich nur aus Sojasaucen kennt.
Gängige salzreduzierte Produkte: Beispiele und Eigenschaften
Darf es etwas weniger Salz sein? Dann ist unsere salzreduzierte Variante der Natürlich gebrauten Sojasauce mit Sicherheit die richtige Wahl. Der Sauce wird durch ein spezielles Verfahren fast die Hälfte des Salzgehaltes entzogen. Optimal also für alle, die Wert auf eine salzreduzierte Ernährung legen, ohne auf vollen Geschmack verzichten zu wollen. Dem Original steht die salzreduzierte Sojasauce in nichts nach: Das einzigartig vollmundige Aroma bleibt selbstverständlich erhalten. Somit ist sie genauso vielseitig einsetzbar wie unser Klassiker.
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Diese Sojasauce wurde offiziell von der unabhängigen European Vegetarian Union (EVU) nach einem strengen Prüf- und Auswahlverfahren europaweit mit dem V-Label ausgezeichnet. Die salzreduzierte Variante von Kikkoman wird nach dem gleichen traditionellen Brauverfahren wie das Original hergestellt. Dadurch behält sie den bekannten, ausgewogenen Geschmack und das Aroma, was sie zu einer verlässlichen und vielseitigen Wahl für eine Vielzahl von Gerichten macht.
Unsere Sojasauce hingegen wird aus hochwertig fermentierten Sojabohnen hergestellt. So entsteht auf natürliche Weise ein intensiver Umami-Geschmack, ganz ohne extra viel Salz. Das Ergebnis: Unsere Sojasauce enthält bis zu 87 % weniger Salz als führende Sojasaucen auf dem westlichen Markt. Eine deutlich gesündere Alternative, die sich perfekt mit allen möglichen Rezepten kombinieren lässt und den Geschmack verstärkt, ohne dabei nur salziger zu werden.
Sojasauce ohne Zucker: ist das möglich?
Bei HSN gehen wir einen anderen Weg: Unsere Sojasauce ist natürlich und gesünder, mit nur so viel Zucker, wie für die Fermentation notwendig ist - das sind nur 0,3 g pro 100 g Sauce, was bedeutet, dass eine Portion praktisch keinen Zucker enthält. Obwohl sie nicht salzfrei ist, enthält sie deutlich weniger Salz als andere Sojasaucen im Handel. Zucker- und fettfrei. Eine Sauce für alle Ernährungsweisen.
Ein Nachteil herkömmlicher Sojasauce ist, dass bei der Fermentation oft viel Zucker verwendet wird. Zudem werden in manchen Zubereitungen minderwertige Pflanzenöle hinzugefügt, um die Konsistenz zu verbessern. Bei qualitativ minderwertigen Produkten kommen zudem Farbstoffe, Zucker und Geschmacksverstärker wie Glutamat zum Einsatz, um die gewünschte Konsistenz, Farbe und das Aroma zu erreichen, die bei der Fermentation alle natürlich entstehen würden. Dies ist bei Shoyu und Tamari jedoch eher selten der Fall.
Für wen eignen sich salz- und zuckerreduzierte Sojasaucen?
Unsere Sojasauce passt zu jeder Ernährungsweise, von Low-Carb bis fettarm, und kann problemlos zu deinen Lieblingsgerichten hinzugefügt werden, da sie kaum Kalorien enthält. Die Sojasauce von FoodSeries ist fett- und kohlenhydratarm und ideal für Keto- oder vegane Diäten. Obwohl sie nicht salzfrei ist, enthält sie deutlich weniger Salz als andere Sojasaucen im Handel.
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Unsere Sojasauce wird komplett ohne tierische Zutaten oder Hilfsstoffe hergestellt. Das Ergebnis ist eine 100 % pflanzliche Sojabasis-Sauce, die ideal für vegane und vegetarische Gerichte ist - perfekt für alle, die die Aromen der asiatischen Küche lieben!
Für viele gesundheitsbewusste Verbraucher in Deutschland ist die Reduzierung des Salzkonsums ein wichtiges Ziel. Gleichzeitig möchte niemand auf den tiefen, komplexen Umami-Geschmack verzichten, den eine gute Sojasauce Gerichten verleiht.
Anwendungsbereiche: Kochen, Dippen, Marinieren
Ja, grundsätzlich ist eine gesunde Sojasauce mit weniger Salz sehr vielseitig und kann als universelle Sojasauce zum Kochen, Dippen und Marinieren verwendet werden. Sojasauce wird vor allem in der asiatischen Küche gern als Gewürzmittel eingesetzt. Sie ist ideal für Gerichte mit Fleisch, Fisch und Gemüse, aber auch perfekt zu kohlenhydrathaltigen Beilagen wie Nudeln oder Reis.
Ein Spritzer reicht aus, um den Eigengeschmack von Fleisch-, Fisch- oder Gemüsegerichten zu unterstreichen. Doch auch Suppen, Salatdressings und Marinaden bekommen durch unsere salzreduzierte Sojasauce den letzten Schliff. Und das gilt nicht nur für asiatische Gerichte, sondern für Rezepte aus aller Welt!
Lieblingsrezept mit salzreduzierter Sojasauce
- 100 g Konjak-Nudeln 1 Minute lang in reichlich Wasser kochen und abgießen.
- In einem Wok oder einer Pfanne anbraten: Knoblauch, Zwiebel, verschiedene Gemüsesorten (Brokkoli, Pilze, Paprika, Zucchini usw.).
- Das Gemüse 3-4 Minuten anbraten und Sojasauce hinzufügen.
- Eine Proteinquelle deiner Wahl hinzugeben, zum Beispiel Schweinefleisch, Huhn, Garnelen oder eine pflanzliche Proteinquelle auf Sojabasis.
- Die gekochten Konjak-Nudeln hinzugeben und alles noch ein paar Minuten braten, damit sich die Aromen gut verbinden.
- In einer Schüssel mit etwas Sojasauce anrichten.
Kalorienarm, proteinreich und vor allem lecker! Und es ist in nur wenigen Minuten zubereitet.
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Herstellungsarten vergleichen: Shoyu, Tamari und industrielle Produkte
Im Supermarkt steht auf manchen Sojasaucen Shoyu, auf anderen Tamari und auf wieder anderen einfach nur Sojasauce. In Japan gibt es eine beeindruckende Vielfalt an Shoyu-Saucen, wie Koikuchi, Usukuchi, Shiro und Saishikomi. Jede dieser Varianten hat ihren eigenen einzigartigen Geschmack und Anwendungsbereich in der japanischen Küche. Tamari zeichnet sich durch einen intensiv-würzigen und kräftigen Geschmack aus: Dieser vereint süsse, saure, bittere und salzige Aromen. Darüber hinaus wird das Aroma auch als „umami“ beschrieben.
Tamari enthält traditionell keinen Weizen. Der Weizen macht Shoyu etwas heller, während Tamari sich durch seine dunkelbraune bis schwarze Farbe auszeichnet. In Europa werden überwiegend chinesische und japanische Sojasaucen verkauft. Chinesische Sojasaucen enthalten traditionell einen geringeren bzw. gar keinen Weizenanteil, weshalb sie Tamari ähnlicher sind als japanischen Sojasaucen (Shoyu).
Bei der industriellen Produktion werden keine Holzfässer mehr verwendet, sondern grosse Stahlfässer bzw. Fermentationstanks, um sterile Bedingungen gewährleisten zu können. Shoyu und andere Sojasaucen werden nur noch selten traditionell hergestellt. Mittlerweile gibt es sie aber auch mit geringem Weizen- oder Gerstenanteil.
Allergien, Unverträglichkeiten und Nährwerte
Sojasauce wird vor allem in der asiatischen Küche gern als Gewürzmittel eingesetzt. Jedoch kann das enthaltene Soja Allergien hervorrufen. Daher sollten Zöliakie-Betroffene vorsichtshalber immer die Inhaltsstoffe prüfen. Die Sauce enthält traditionell keinen Weizen und ist deshalb glutenfrei. Bei natürlich gebrauten Sojasaucen dürfte der Glutengehalt im Endprodukt durch die Fermentation aber dennoch kaum mehr nachweisbar sein. Durch den Herstellungsprozess können ausserdem Spuren von Gluten enthalten sein, beispielsweise wenn im selben Fass zuvor eine Sojasauce mit Weizen hergestellt wurde.
Für Personen mit Histaminintoleranz eignet sich die Würzsauce nicht, denn wie andere Sojasaucen und fermentierte Sojaprodukte generell enthält sie reichlich Histamin, das bei der Fermentation entsteht. Sojabohnen zählen ausserdem zu den Histaminliberatoren. Es ist gut möglich, dass Sie die Sauce bei einer Fructoseintoleranz vertragen: Denn sie enthält lediglich einen Restanteil des Zuckers der ursprünglichen Zutaten, weil der Zucker den Mikroorganismen als Nahrung dient.
Alternativen zur Sojasauce
Es gibt einige Alternativen zur herkömmlichen Sojasauce. Diese weichen jedoch mehr oder weniger vom eigentlichen Geschmack ab. Welcher Ersatz der richtige für dich ist, hängt dabei von deinem eigenen Geschmack ab. Für Suppen, Fleisch- und Gemüsegerichte eignet sich alternativ zur Sojasauce die Worcestersauce. Durch die Sojasauce ist die Worcestersauce nicht für Allergiker geeignet. Dennoch ist sie eine gute geschmackliche Alternative, falls du keine Sojasauce Zuhause hast. Je nachdem, welche Marke du kaufst, kannst du auch vegane Worcestersauce im Handel finden.
Ersatzweise kannst du auch eine kräftig gewürzte Gemüsebrühe verwenden. Da diese kein Soja enthält, ist sie für Allergiker geeignet. Ebenso können Veganer die Gemüsebrühe ohne Bedenken zum Würzen nutzen. Statt Sojasauce kannst du auch Fischsauce zum Würzen deiner Gerichte nutzen. Jedoch ist die nicht für vegetarische und vegane Ernährung geeignet.
Eine vegane, gluten- und sojafreie Möglichkeit bieten die Kokos Aminos, welche aus Kokosblütenzucker hergestellt und dann mit Salz abgeschmeckt werden. Wegen den enthalten Mineralstoffen, B- und C-Vitaminen sowie Aminosäuren sind die Kokos Aminos sehr gesund. Auch die japanische Teriyaki Sauce kann die Sojasauce ersetzen. Diese enthält allerdings auch Soja, weshalb wir sie nicht für Allergiker empfehlen.
Tipps für den Kauf: worauf achten?
- Achten Sie auf den Hinweis „natürlich gebraut“ auf dem Etikett. Eine kurze Zutatenliste, die hauptsächlich aus Wasser, Sojabohnen, Weizen und Salz besteht, ist ebenfalls ein gutes Zeichen.
- Eine verlässliche Orientierung bietet ausschließlich die Nährwerttabelle auf dem Etikett. Vergleichen Sie den Wert für „Salz“ pro 100 ml.
- Wählen Sie unpasteurisierte, natürlich gebraute Produkte, falls Sie von den probiotischen Effekten fermentierter Lebensmittel profitieren möchten.
- Prüfen Sie Angaben zu Zucker und Fett: Zucker- und fettfreie Saucen sind für viele Diäten besser geeignet.
- Achten Sie auf Verpackung: Entdecke unsere neue Sojasauce in einer Verpackung, die weniger Plastik enthält und zu 100 % recycelbar ist.
Kurze Nährwert- und Salzvergleichstabelle (Beispiel)
| Produkt | Salz pro 100 ml | Zucker pro 100 g | Eigenschaft |
|---|---|---|---|
| Kikkoman salzreduziert | ca. 50% weniger als Original | enthält Zucker | natürlich gebraut, V‑Label |
| HSN / FoodSeries | deutlich weniger Salz als Handelsavg. | 0,3 g | zucker- und fettfrei, vegan |
| Soyana (traditionell) | sehr niedrig | niedrig | traditionell, niedriger Salzgehalt |
Praktische Hinweise zur Lagerung und Verwendung
Nach dem Öffnen bis zu 4 Wochen im Kühlschrank haltbar. Die Sojasauce ist von Natur aus vollkommen flüssig und wird deshalb gerne zum Kochen verwendet. Durch die fermentierten Sojabohnen karamellisiert sie beim Erhitzen, wenn du sie z. B. zu gebratenem Gemüse oder Nudeln gibst - das Ergebnis ist ein intensiver, köstlicher Geschmack, der Gerichte perfekt abrundet.
Statt sie nur zum Kochen zu verwenden, kann Sojasauce auch als Dip serviert werden, etwa in einer kleinen Schale zum fertigen Gericht. Das ist besonders beim Verzehr von Sushi oder Gyozas sehr beliebt.
Oft ist es nicht einfach, Gerichte aus anderen Küchen dieser Welt authentisch nachzukochen. Wir finden aber, dass ein Schuss Sojasauce oft schon ausreicht, dem Gericht den gewünschten Touch zu verleihen. Egal, ob chinesische Wok-Gerichte oder japanische Ramen - mit der salzreduzierten Sojasauce hast Du ein Stück Asien-Urlaub auf Deinem Teller.
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