Was ist Sharkara — ayurvedischer Zucker: Herstellung, Eigenschaften und gesundheitliche Vorteile
Sharkara ist ein traditioneller, in Indien hergestellter Ayurveda-Zucker, der mit hohem Aufwand in kleinen Fabriken unter Aufsicht ayurvedischer Berater hergestellt wird. Im Ayurveda werden mehrere Zuckerarten beschrieben, von denen Sharkara der hochwertigste ist. In den traditionellen ayurvedischen Schriften wird Sharkara als der beste Ayurveda-Zucker gefeiert.
Qualität, Farbe und pH-Wert
Anders als konventioneller Zucker wird unser Sharkara® nicht mit Schwefelsäure oder Bleichmitteln behandelt. Der echte Sharkara von Classic Ayurveda wird nicht mit Schwefelsäure behandelt, was Sie an der leicht gräulichen Farbe erkennen können. Sharkara® ist einer der wenigen Zuckerarten, die einen neutralen pH Wert besitzen. Sein pH-Wert ist fast neutral. Bei Sharkara® (Produkt der Amla Natur GmbH) weist ein gemessener pH-Wert von 6.0 - 7.5 darauf hin, dass er im Gegensatz zu weißem Zucker zu keiner Übersäuerung des Körpers und der Gewebe führt.
Herstellungsverfahren - traditionell und schonend
«Sharkara» wird in aufwändigen Prozessen aus Zuckerrohr gewonnen. Zur Produktion von Sharkara wird zunächst der Zuckerrohrsaft hergestellt: Dazu wird das Zuckerrohr gekocht und die aufsteigenden Bestandteile abgeschöpft. Beim Kochvorgang steigt eine Masse auf, die hauptsächlich aus den säurebildenden Bestandteilen des Zuckerrohrs besteht. Diese Masse wird nach und nach abgeschöpft. Die Herstellungverfahren entstammen sowohl den klassischen ayurvedischen Schriften als auch den Familientraditionen.
Beim echten ayurvedischen «Sharkara» kommen keine der sonst üblichen Bleichmittel wie Schwefelsäure etc. zum Einsatz. Sharkara wird mit hohem Aufwand in kleinen Fabriken unter Aufsicht der ayurvedischen Berater Dr. Kirit Pandya und Dr. Prerak Shah produziert. Um Sharkara genau nach den ayurvedischen Richtlinien herzustellen und damit auch seine volle ayurvedische Wirkung zu erhalten, lässt die Firma AMLA Natur GmbH den Zucker in Indien unter Aufsicht ayurvedischer Experten nach den traditionellen Verfahren in kleinen Familienbetrieben herstellen. Wir beaufsichtigen jeden einzelnen Produktionsschritt und garantieren, dass Sharkara ein rein ayurvedisches Produkt ist, frei von chemischen Zusatzstoffen.
Anschließend wird die Flüssigkeit auf Blechen an der Sonne getrocknet. Nach der Kristallisation in große ungleichmäßige, leicht gelbliche Kristalle wird Sharkara in der Hitze des indischen Sommers durch die Sonne getrocknet. Unter der heissen Sonne Indiens trocknen die kristallisierten Zuckerbrocken über längere Zeit. Dabei „reift“ er und gewinnt seine ayurvedische Potenz. Nach der Trocknung werden die hellen, gelblich-weissen Zuckerbrocken fein gemahlen.
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Unterschiede zu Industriezucker
Kristall- oder Industriezucker besteht zu mindestens 98% aus reiner Saccharose und enthält keine Vitamine und Mineralstoffe. Um einen so reinen Zucker herzustellen, werden eine ganze Reihe mechanischer und chemischer Verfahren benötigt. Dazu gehört u.a. das Bleichen des Zuckers mit Hilfe von Schwefelsäure. Durch diese Verfahren entsteht ein denaturiertes Produkt mit einem pH-Wert von 5.5-6. Im Gegensatz dazu wird bei Sharkara der Zuckerrohrsaft mit Kräutern und Asche eingekocht, so dass die im Zuckerrohr natürlich vorkommenden Säuren gebunden werden.
Obwohl Sharkara® auch aus Zuckerrohr hergestellt wird und ebenfalls zu einem großen Teil aus Saccharose besteht, unterscheidet er sich in vieler Hinsicht von unserem Industriezucker. Dies liegt insbesondere am Herstellungsverfahren, das wesentlich schonender ist und Methoden anwendet, die dem Zucker andere Qualitäten geben. Er verliert in Laufe der Herstellung ca. 1/3 seines Volumens.
Ayurvedische Eigenschaften und Wirkung auf die Doshas
Die ayurvedische Naturheilkunde beschreibt «Sharkara» als «kühlend und schwer». Er besänftigt und harmonisiert das Vata und das Pitta Dosha. Sharkara beruhigt Vata und Pitta und gilt als vitalitätssteigernd, potenzsteigernd, kühlend, schwer und abführend. Sharkara Ayurveda Zucker ist sehr mild und soll laut Ayurveda harmonisierend wirken. Da Sharkara® (Produkt der Amla Natur GmbH) geschmacksneutral ist, mögen ihn auch Kinder.
Im Ayurveda ist nicht nur von Bedeutung, welches Dosha in einem Lebensmittel dominiert, sondern auch wie viel Licht es enthält. Da Sharkara® (Produkt der Amla Natur GmbH) an der Sonne getrocknet wird, gilt er als lichtvoll. Menschen mit Kapha Konstitutionen sollten daher mit Süßmitteln zurückhaltend sein. Aufgrund seines hohen Gehalts an ursprünglichen Pflanzenstoffen soll der originale Palmherzenzucker eine fast basische Beschaffenheit haben und gilt in einigen Quellen der ayurvedischen Literatur als Kapha reduzierend.
Ernährungswissenschaftliche Aspekte und gesundheitliche Vorteile
Gesundheitsbewusste Menschen verwenden «Sharkara» als Alternative für Kristallzucker, da er fast geschmacksneutral ist und über eine feine, abgerundete Süsse und eine gute Löslichkeit verfügt. Eine Vergleichsuntersuchung durch das Lebensmittel Forschungsinstitut Ahrensburg zeigt, dass Sharkara® deutlich mehr Mineralstoffe enthält als Weißzucker oder sogenannter biologischer ayurvedischer Kandiszucker. Sharkara ist leicht bräunlich, hat einen höheren Mineralwert als weißer Zucker und verklumpt aufgrund seiner Feuchtigkeit schneller als weißer Zucker, der maschinell getrocknet wurde.
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Obwohl die Wirkungen von Sharkara® noch nicht umfassend wissenschaftlich untersucht sind, lässt sich aus langjährigen Erfahrungen schließen, dass es im Gegensatz zu weißem Zucker zu keiner Übersäuerung des Körpers und der Gewebe kommt. Er gleicht insbesondere Vata aus, nährt das Nervensystem und ist leicht zu metabolisieren. Für den Pitta-Typ, der am ehesten in Gefahr ist, zu sauer zu werden, ist eine konsequente Umstellung auf Sharkara® eine wichtige gesundheitsfördernde Maßnahme.
Glykämischer Index und Energieeffekt
Mit etwa 71% Saccharose, 3 % reiner Glukose und 3 % reiner Fruktose hat er immer noch eine recht hohe Energiedichte. Dennoch verursacht Tala Sharkara® (Produkt der Amla Natur GmbH) mit einem GI von 35 eine langsamere Energieausschüttung, sättigt also länger und verursacht auch keine heftigen Zuckerhochs und -tiefs wie herkömmliche Zuckersorten. Palmherzenzucker schmeckt nicht so süß wie herkömmlicher Zucker. Dennoch wird empfohlen, ihn 1:1 wie Haushaltszucker einzusetzen.
Praktische Anwendung in Küche und Alltag
Da Sharkara® geschmacksneutral ist, mögen ihn auch Kinder. Zudem kann in traditionellen Backrezepten der Kristallzucker durch Sharkara® ersetzt werden. Wer besonders leicht verdauliche Kuchen und Kekse backen möchte, kann statt Weißmehl Dinkelmehl und statt Butter Ghee verwenden (ausgelassene Butter). Normalerweise wird dieser Zucker nur als ganzer Kristall angeboten. Um aber hier in Europa eine leichtere Verarbeitung im Haushalt zu ermöglichen, bietet AMLA Natur ihn in gemahlener Form an.
Die maximale Tagesdosis liegt bei etwa zwei bis drei Teelöffeln. Bei vielen Rezepten lässt sich die Zuckermenge halbieren, ohne dass sich der Geschmack wesentlich verändert. Wer also Sharkara einsetzt, sollte dies bewusst und sparsam tun. Für alle jedoch gilt, dass mehr als 3 - 5 TL pro Tag nicht zu empfehlen sind.
Andere ayurvedische Zuckeralternativen im Überblick
Im Ayurveda werden acht verschiedene Zuckerarten beschrieben. Palmzucker, Gur (Jaggery) und Honig (Madhu) sind weitere traditionelle Süßungsmittel mit eigenen Qualitäten. Zur Herstellung von Gur wird der Zuckerrohrsaft weiter gekocht, wodurch der Sirup karamellisiert. Altes Gur gilt als Rasayana, senkt Vata und Pitta und wirkt auf Kapha weitestgehend neutral, facht Agni an und erhöht die Körperkraft. Madhu, der Honig, wirkt kühlend, trocken und leicht, stärkt Agni, reinigt die Körperkanäle und wirkt antimikrobiell.
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| Produkt | Hauptmerkmal | pH / GI |
|---|---|---|
| Sharkara | Traditionell, schonend hergestellt, reich an Mineralstoffen | Nahezu neutral / moderater GI |
| Weißzucker | Raffiniert, chemisch gebleicht, keine Mineralstoffe | pH 5.5-6, hoher GI |
| Palmzucker (Tala) | Reich an Vitaminen und Mineralien, niedriger GI | fast basisch / GI ≈ 35 |
| Gur (Jaggery) | Karamellisierter Sirup, traditionell nahrhaft | variiert |
Wer sollte Sharkara bevorzugen - und wer nicht?
Speziell Menschen mit Nahrungsunverträglichkeiten, Hautproblemen und Tendenzen zur Übersäuerung haben oft positives Feedback zu Sharkara gegeben. Für den Pitta-Typ ist eine Umstellung auf Sharkara oft vorteilhaft. Menschen, die zu Übersäuerung neigen, sollten saure Zuckerarten meiden; Sharkara hingegen verursacht laut Erfahrungsberichten keine Übersäuerung. Dennoch ist Sharkara weiterhin ein Süßungsmittel und weist Kapha-Eigenschaften wie süß und klebrig auf: Menschen mit Kapha-Konstitutionen sollten daher mit Süßmitteln zurückhaltend sein.
Empfehlungen
- Verwenden Sie Sharkara sparsam und bewusst - die ayurvedische Regel des richtigen Maßes gilt auch hier.
- Ersetzen Sie Kristallzucker in Rezepten häufig 1:1 durch Sharkara, prüfen Sie aber die gewünschte Süße.
- Für empfindliche Personen (z. B. mit Magenbrennen bei Honig) kann Sharkara eine verträgliche Alternative sein.
- Bevorzugen Sie Produkte, die ohne chemische Bleiche und unter Aufsicht ayurvedischer Experten hergestellt wurden.
Sharkara ist ein einzigartiges und überaus kostbares Naturprodukt. Die Kunst, Zucker herzustellen, ist schon über 2000 Jahre alt. Die Andersartigkeit von Sharkara ist inzwischen von vielen Verbrauchern bestätigt worden.
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