Schweizer Weiße Schokolade Herstellung: Ein umfassender Leitfaden
Weiß, cremig, süß - Weiße Schokolade sticht sofort ins Auge. Manche schwören auf ihren feinen Schmelz, andere zweifeln, ob sie überhaupt „echte“ Schokolade ist. Aber warum sieht sie so anders aus als dunkle und Vollmilchschokolade? Dieser Artikel beleuchtet die faszinierende Welt der weißen Schokolade, von ihrer Entstehung und Herstellung bis hin zu ihren vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten und gesundheitlichen Aspekten.
Die Ursprünge der Weißen Schokolade
Weiße Schokolade ist eine vergleichsweise junge Erscheinung in der Welt der Schokolade. Während dunkle und Milchschokolade schon im 19. Jahrhundert bekannt sind, kam die weiße Variante erst im 20. Jahrhundert auf den Markt. Um 1930 kreierte Henri Nestle das erste Stück weißer Schokolade - ursprünglich wurde sie nur kreiert, um überschüssige Kakaobutter loszuwerden, aber im Laufe der Zeit wurde sie von einer größeren Gruppe von Süßwarenliebhabern geschätzt. In den 1930er-Jahren begannen Hersteller, die bei der Kakaoverarbeitung anfallende Kakaobutter zu nutzen - und entwickelten daraus eine neue, helle Schokolade, die bald ihren eigenen Platz im Sortiment fand. Der Durchbruch kam 1948 - damals kam das erste Exemplar einer massenproduzierten weißen Schokolade auf den Markt, und zwar in Form einer Alpinweiß-Tafel. Seitdem wächst die Popularität dieser Art von Süßigkeiten ständig. Die Entstehung der weißen Schokolade ist eng mit der Entwicklung der Milchschokolade verbunden.
Was ist Weiße Schokolade?
Weiße Schokolade ist mehr als nur eine helle Variante der klassischen Schokolade. Ihre einzigartige Zusammensetzung aus Kakaobutter, Milchbestandteilen und Zucker verleiht ihr Farbe, Geschmack und Textur, die sie unverwechselbar machen. Sie ist eine einzigartige Variation der Schokolade, die sich durch ihren cremigen Geschmack und ihre helle Farbe auszeichnet. Der Hauptunterschied zur dunklen Schokolade besteht darin, dass weiße Schokolade kein Kakaopulver enthält. Stattdessen basieren die Zutaten weiße Schokolade hauptsächlich auf Kakaobutter, Milchpulver und Zucker.
Rechtliche Definition
Ja - auch wenn sie oft misstrauisch beäugt wird, gehört sie rechtlich eindeutig zur Familie der Schokoladen. Rechtlich ist übrigens genau festgelegt, was Weiße Schokolade ausmacht. Sie enthält keine Kakaomasse und damit keine dunklen Farbbestandteile oder herben Geschmackstoffe des Kakaos. Stattdessen basiert sie auf Kakaobutter, Milchbestandteilen und Zucker. In der Europäischen Union gilt: mindestens 20 % Kakaobutter, 14 % Milchbestandteile und 3,5 % Milchfett müssen enthalten sein, damit das Produkt den Namen „Weiße Schokolade“ tragen darf. Diese Regelung ist praktisch eins zu eins übernommen von der deutschen Kakaoverordnung. Laut Kakaoverordnung müssen mindestens 20 % Kakaobutter in weißer Schokolade vorhanden sein - nur dann darf sie die Bezeichnung „weiße Schokolade” tragen. Zudem muss der Inhalt von weißer Schokolade klassischerweise aus einem Trockenmilchanteil von mind. 14 % und 3,5% Milchfett bestehen. Darüber hinaus enthalten die besten weißen Schokoladen Zutaten wie Rohrzucker und natürliche Vanille. Eine weiße Schokolade ohne Vanille ist eine echte Rarität unter den hellen Schokoladen. Es gibt weltweit nur wenige Schokoladenhersteller, die auf die Beigabe von Vanille zur Abrundung des Geschmacks verzichten.
Die Kakaoverordnung
Die Kakaoverordnung (offiziell: „Verordnung über Kakao- und Schokoladenerzeugnisse“) regelt in Deutschland die Zusammensetzung, Kennzeichnung und Bezeichnung von Kakao- und Schokoladenerzeugnissen.
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- Die Kakaoverordnung definiert verschiedene Kakao- und Schokoladenprodukte wie Milchschokolade, Zartbitterschokolade, weiße Schokolade, Kakaopulver, Kakaomasse und andere.
- Die Verordnung gibt vor, wie viel Kakao- und Milchtrockenmasse mindestens enthalten sein muss.
- Die Kakaoverordnung erlaubt den Einsatz bestimmter pflanzlicher Fette (bis zu 5 % des Gesamtgewichts) neben der Kakaobutter, die traditionell für Schokolade verwendet wird. Dabei handelt es sich um Fette wie Palmöl, Sheaöl oder Mangokernfett.
- Die Verordnung schreibt genaue Kennzeichnungsregeln vor, einschließlich der Angabe des Kakaogehalts in Prozent.
Herstellung von Schweizer Weißer Schokolade
Die Herstellung weißer Schokolade ähnelt auf den ersten Blick der von dunkler oder Milchschokolade: Kakaobutter, Milchbestandteile und Zucker werden gemischt, fein vermahlen und anschließend conchiert (ein intensives Rühren und Erwärmen, das für den glatten Schmelz sorgt). Schließlich wird die Masse temperiert und in Formen gegossen. Im Prinzip läuft der Prozess gleich ab - der entscheidende Unterschied liegt in den Zutaten. Da Weiße Schokolade keine Kakaomasse enthält, fehlen die dunklen Farbpigmente und die herben Aromastoffe. Der Herstellungsprozess weiße Schokolade beginnt mit den ersten Schritten, die ebenfalls bei der Produktion dunkler Schokolade Anwendung finden. Es beginnt mit dem Rösten und Mahlen der Kakaobohnen, um die perfekte Grundlage zu schaffen.
Die wichtigsten Schritte im Detail
- Rösten und Mahlen der Kakaobohnen: Nach der Ernte der Kakaofrüchte werden die Kakaobohnen zunächst sorgfältig fermentiert. Bei der Fermentation verlieren die Kakaobohnen einen Großteil ihrer Bitterstoffe, da die Süße der Pulpa, des Kakaoschoten-Fruchtfleisches, von der Bohne aufgenommen wird. Anschließend werden die Bohnen zum Trocknen in der Sonne großflächig ausgebreitet. Beim Rösten der Kakaobohnen werden die Aromen intensiviert, was einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität der Schokolade hat. Die Bohnen werden bei kontrollierten Temperaturen geröstet, um die besten Aromen freizusetzen. Anschließend werden die gerösteten Bohnen fein gemahlen, um eine glatte Kakaomasse zu erhalten. In den nächsten Schritten werden die Bohnen geröstet, gebrochen, gemahlen und gepresst.
- Pressen der Kakaomasse zur Gewinnung von Kakaobutter: Die fein gemahlene Kakaomasse wird dann gepresst, um die Kakaobutter zu extrahieren. Erst ab jetzt unterscheidet sich die Herstellung von weißer Schokolade von der ihrer dunkleren Geschwister. Für die Herstellung der weißen Schokolade wird lediglich die weiße Kakaobutter für weiße Schokolade und nicht die dunkle Kakaomasse verwendet. Diese Kakaobutter ist ein essenzieller Bestandteil im Herstellungsprozess weiße Schokolade. Sie gibt der weißen Schokolade ihre charakteristische Textur und sorgt für den zarten Schmelz im Mund. Die zurückbleibende Kakaomasse wird entweder weiterverarbeitet oder als Nebenprodukt verwendet.
- Mischen der Zutaten: Anschließend werden Milchpulver, Zucker und gegebenenfalls Vanille als weitere Bestandteile weißer Schokolade hinzugefügt. Um unerwünschte Begleitstoffe zu entfernen wir die Kakaobutter gereinigt (desodoriert). Gereinigte Kakaobutter ist so gut wie geschmacksneutral.
- Conchieren der Schokoladenmasse: Für den feinen Schmelz der fertigen besten weißen Schokolade sorgt jetzt das Conchieren, bei dem sich das Aroma wunderbar entfalten kann und die körnige Konsistenz der Schokoladenmasse geglättet wird. Hierbei wird die Schokoladenmasse über einen längeren Zeitraum hinweg gerührt und verfeinert. Dies führt zu einer gleichmäßigen Verteilung der Zutaten und einer glatten Konsistenz. Das Conchieren intensiviert zudem das Aroma der weißen Schokolade und sorgt für die gewünschte Geschmeidigkeit.
- Temperieren und Formen: Schließlich wird die Masse temperiert und in Formen gegossen.
Warum ist Weiße Schokolade Weiß?
Weiße Schokolade fällt sofort ins Auge: ihre helle, cremige Farbe hebt sie deutlich von Zartbitter- oder Vollmilchschokolade ab. Die Farbe entsteht, weil Weiße Schokolade ausschließlich aus Kakaobutter, Zucker und Milchbestandteilen besteht - die dunkle Kakaomasse fehlt komplett. Die Hauptzutaten von weißer Schokolade sind Kakaobutter und Milch. Da diese beiden Grundstoffe von Natur aus weiß sind , ist das der Grund, warum weiße Schokolade weiß ist. In purer, bester weißer Schokolade wird lediglich noch Zucker und Vanille hinzugefügt. Diese weiteren Bestandteile von weißer Schokolade verändern nicht die Tatsache, dass weiße Schokolade weiß ist. Zudem fehlt die Kakaomasse, die die typisch dunkle Farbe in Schokolade bringt. Die einzige Ausnahme bilden beste weiße Schokoladen, die mit echter Vanille-Schote hergestellt werden.
Geschmack und Textur
Der Unterschied liegt in den Zutaten: Ohne Kakaomasse fehlen die herben und bitteren Noten, die dunkle Schokolade so charakteristisch machen. Stattdessen dominieren Zucker, Milchbestandteile und die feine, buttrige Kakaobutter. Neben Geschmack und Inhaltsstoffen ist auch die Textur entscheidend für das Erlebnis. Weiße Schokolade schmilzt besonders schnell im Mund, weich und gleichmäßig, und vermittelt dadurch einen cremigen, luxuriösen Eindruck.
Weiße Schokolade und Gesundheit
Aufgrund ihres intensiven, süßen Geschmacks wird weiße Schokolade manchmal als viel weniger gesund empfunden als Milch- und Zartbitterschokolade. Diese Meinung hat jedoch sehr wenig mit der Realität zu tun! Im Gegensatz zu dieser schädlichen Theorie enthält Schokolade viele wertvolle Nährstoffe, die sowohl für unseren Körper als auch für unseren Geist von Vorteil sind.
Mögliche gesundheitliche Vorteile
- Weiße Schokolade trägt auch dazu bei, den schädlichen Cholesterinspiegel zu senken, und verbessert die Effizienz der Aufnahme von Vitaminen und Nährstoffen aus der Nahrung, die Sie zu sich nehmen.
- Ein weiterer Vorteil des Genusses weißer Schokolade (natürlich in Maßen!) ist der Schutz vor Arthritis. Diese Krankheit wird durch die Ansammlung von Harnsäurekristallen in den Gelenken verursacht.
- Zuallererst kann es uns beim Einschlafen helfen - es zu essen versorgt unser Gehirn mit einem soliden Dopaminanstieg was wiederum unseren Geist beruhigt und uns somit das Einschlafen erleichtert.
- Weiße Schokolade enthält auch sogenannte Flavonoide, die unser Gedächtnis verbessern.
- Allgemein gilt: Jede gute Schokolade, ob weiß, Vollmilch- oder dunkel, wirkt, in Maßen genossen, durch die Stoffe aus der Kakaobohne unterstützend auf unsere Gesundheit.
Inhaltsstoffe und ihre Wirkung
- Kakaobutter: Kakaobutter besteht aus einer speziellen Mischung aus gesättigten und ungesättigten Fettsäuren, die es ihr ermöglicht bei Zimmertemperatur sowie in der Hand fest zu sein und erst ab einer Temperatur von etwa 34°C zu schmelzen. Zu den knapp 60% gesättigten Fettsäuren in Kakaobutter zählen vorrangig Palmitin- und Stearinsäure. Diese haben zwar als „böse Fette“ einen schlechten Ruf, sind jedoch in moderaten Mengen alles andere als ungesund und werden sogar vom menschlichen Organismus sehr gut aufgenommen. Palmitinsäure ist außerdem die Form, in der Fett zum größten Teil im Körper gespeichert wird. Nebstdem wird Stearinsäure im Körper schnell zu Ölsäure umgewandelt, die als einfach ungesättigte Fettsäure auch in Olivenöl vorhanden ist und keine negativen Auswirkungen auf den Cholesterinspiegel hat. Neben den unterschiedlichen Fetten nutzt unser Körper ebenfalls die Kohlenhydrate aus der Kakaobutter zur effizienten Energiegewinnung.
- Mineralstoffe und Vitamine: Darüber hinaus versorgt uns beste weiße Schokolade mit Mineralstoffen, wie Calcium für den Aufbau von Knochen und Zähnen, Magnesium als Motor für die Enzymaktivitäten, Kalium für einen regulierten Wasserhaushalt und Phosphor, was für den lebenden Organismus unverzichtbar ist. All diese Mineralstoffe kann unser Körper nicht selbst herstellen. Wir müssen sie im besten Fall über die Nahrung, z.B. Von den insgesamt 13 bekannten Vitaminen enthält weiße Schokolade bereits sieben. Auf diese Weise trägt eine gute weiße Schokolade ebenfalls zu einer vielfältigen und gesunden Ernährung bei. Unser Körper selbst ist nicht in der Lage, Vitamine zu synthetisieren. So müssen diese lebenswichtigen Substanzen über die Nahrung aufgenommen werden.
Maßvoller Genuss
Die oben genannten Beispiele beweisen, dass weiße Schokolade - in Maßen genossen - sehr gesundheitsfördernd sein kann. Weiße Schokolade ist wesentlich besser für uns als ihr Ruf suggeriert. Denn eine weiße Schokolade, die in einer kleinen Manufaktur aus hochwertigen Zutaten hergestellt wurde, bleibt eine Genussfreude, die man sich ohne Gewissensbisse gönnen kann. Zudem verfügt sie über viele Vitamine, Mineralstoffe und andere Nährstoffe, die wir über die Nahrung aufnehmen müssen, da unser Körper nicht in der Lage ist sie selbst herzustellen. Unserer Meinung nach sollte dabei stets der gute Geschmack, hohe Qualität und der Genuss im Vordergrund stehen.
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Verwendung von Weißer Schokolade
Heute gibt es Weiße Schokolade in unzähligen Varianten. Klassische Tafeln werden ergänzt durch Sorten mit Nüssen, getrockneten Früchten oder Karamellstückchen. Weiße Schokolade lässt sich hervorragend mit einer Vielzahl von Aromen kombinieren, da ihr milder, süßer Geschmack eine ideale Basis für Kontraste bietet. Besonders gut harmoniert sie mit säuerlich-fruchtigen Komponenten wie Beeren (z. B. Himbeeren, Johannisbeeren oder Erdbeeren), die ihre Süße abrunden. Auch kräftige Aromen wie Kaffee, Matcha oder Zimt setzen spannende Akzente. In der Patisserie wird sie gern mit Nüssen, Pistazien oder leicht salzigen Zutaten wie Meersalz oder Salzkaramell kombiniert, um Tiefe zu erzeugen. Selbst Kombinationen von Süße und Schärfe - etwa mit Chili oder Ingwer - bringen die milde Note der weißen Schokolade besonders gut zur Geltung und eröffnen neue Geschmackserlebnisse. Aktivitäten wie das Backen mit Schokolade oder die Kreation eleganter Desserts werden durch die Anwendung weiße Schokolade bereichert. Damit lassen sich nicht nur Geschmack, sondern auch visuelle Highlights setzen.
Weiße Schokolade in der Konditorei
In der Konditorei wird weiße Schokolade häufig verwendet. Besonders beliebt sind Überzüge für Pralinen und Torten sowie als dekorative Elemente auf Gebäckstücken. Ihre zarte Textur und der cremige Geschmack passen hervorragend zu vielen feinen Backwaren, wodurch die Anwendung weiße Schokolade in jeder Konditorei ein Muss ist.
Weiße Schokolade in Desserts und Gebäck
Auch in Desserts und anderem Gebäck ist weiße Schokolade eine gern genutzte Zutat. Sie verschmilzt wunderbar mit Früchten, Nüssen und Cremes, wodurch sie sich perfekt für Mousse und Panna Cotta eignet. Durch ihre natürliche Süße und das milde Aroma werden Backen mit Schokolade und die Kreation vielfältiger Desserts bereichert und zu einem echten Genuss.
Tipps zum Schmelzen von Weißer Schokolade
Das Schmelzen von weißer Schokolade erfordert besondere Aufmerksamkeit, um eine glatte und klumpenfreie Konsistenz zu erzielen. Mit diesen einfachen Tipps Schmelzen Schokolade sollte das perfekte Ergebnis bei der Verarbeitung von weißer Schokolade immer gelingen. Zum gleichmäßigen Schmelzen wird empfohlen, weiße Schokolade in einem Wasserbad zu schmelzen und ständig zu rühren, um Klumpenbildung zu vermeiden.
Weiße Schokolade einfärben
Das Einfärben von weißer Schokolade kann eine aufregende Art sein, kreative Schokoladenverzierungen zu gestalten. Der beste Weg, dies zu erreichen, ist die Verwendung von öl- oder pulverbasierten Lebensmittelfarben. Wasserbasierte Farben sollten vermieden werden, da sie dazu führen können, dass die Schokolade klumpt oder nicht richtig bindet.
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Beim Schokolade einfärben beginnt man mit dem Schmelzen der weißen Schokolade. Es eignet sich besonders gut, diese im Wasserbad zu schmelzen, um eine sanfte und gleichmäßige Erwärmung zu gewährleisten. Sobald die Schokolade vollständig geschmolzen ist, können Sie die Lebensmittelfarbe langsam und vorsichtig unterrühren. Es ist wichtig, die Farbe nach und nach hinzuzugeben und ständig zu rühren, um eine gleichmäßige Mischung ohne Klümpchen zu gewährleisten.
Durch das langsame Einarbeiten der Farbe stellen Sie sicher, dass die Schokolade ihre geschmeidige Konsistenz behält und sich das Farbpulver oder -öl gut verteilt. Dies führt zu einer gleichmäßigen Färbung, die für jede Art von Schokoladenverzierung ideal ist. Mit den richtigen Techniken und Materialien wird das Einfärben von weißer Schokolade zu einem einfachen und spaßigen Teil des kreativen Kochprozesses.
Weiße Schokolade und ihre Besonderheiten
Warum schmilzt weiße Schokolade schneller?
Die besonderen Eigenschaften der weißen Schokolade sorgen dafür, dass sie deutlich schneller schmilzt als ihre dunklen Verwandten. Dies liegt hauptsächlich am höheren Fett- und Milchanteil, die den Schmelzpunkt weiße Schokolade erheblich beeinflussen. Weiße Schokolade enthält im Vergleich zu dunkler Schokolade einen höheren Milchanteil. Diese zusätzlichen Milchbestandteile wie Milchpulver und Milchfett senken den Schmelzpunkt weiße Schokolade, wodurch sie bei niedrigeren Temperaturen schmilzt. Zudem ist die Kakaobutter in weißer Schokolade hitzeempfindlicher, was den Schmelzprozess weiter beschleunigt.
Ruby Schokolade: Eine neue Sensation?
Schokolade gibt es in weiß, braun und schwarz. Um es vorwegzunehmen: Bei "Ruby", dem neuesten und damit vierten Schokoladentypus, handelt es sich nicht um weiße Schokolade, die mit Erdbeeren gefüllt ist. Es ist 80 Jahre her, dass die weiße Schokolade, also der dritte Typus auf dem Markt eingeführt wurde. Barry Callebaut, der größte Schokoladenhersteller der Welt, landet mit "Ruby" einen Coup: Sie zählt zu dem vierten Typus Schokolade. Eine neue Sorte, was für eine Sensation. Die Ruby-Schokolade soll fruchtig nach Beeren schmecken. Doch der Hersteller betont, dass weder Beeren, noch Beerenaroma oder Farbstoffe zur Schokolade hinzugefügt werden. Die rosa Schokolade wird aus der Ruby-Kakaobohne hergestellt wie es in einem offiziellen Statement heißt. Der Hersteller verspricht sich mit der Entdeckung natürlich, dass "Ruby" genauso beliebt werden wird wie die bereits existierenden Schokoladensorten. Der vierte Schokoladen-Typus soll zudem ein neues Geschmackserlebnis bieten - weder bitter, noch milchig oder süß, sondern beerenfruchtig. Bislang wurde die Schokolade nur in Shanghai vorgestellt. Für die erste Geschmacksprobe hierzulande muss man sich noch etwas gedulden.
Fazit
Weiße Schokolade ist mehr als nur eine süße Sünde. Ihre Herstellung ist ein faszinierender Prozess, der auf hochwertigen Zutaten und sorgfältiger Verarbeitung basiert. Ob pur genossen, als Zutat in feinen Backwaren oder als kreative Grundlage für farbenfrohe Dekorationen - weiße Schokolade bietet vielfältige Genussmomente. Und auch wenn sie oft kritisch beäugt wird, kann sie in Maßen genossen durchaus положительное Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben.
FAQ
Was sind die Hauptzutaten der weißen Schokolade?
Weiße Schokolade besteht hauptsächlich aus Kakaobutter, Milchpulver und Zucker. Diese Kombination verleiht ihr ihren charakteristischen Geschmack und ihre cremige Textur.
Wann wurde weiße Schokolade erstmals kommerziell produziert?
Die ersten kommerziellen Produktionen weißer Schokolade begannen in den 1930er Jahren durch das Unternehmen Nestlé in der Schweiz.
Warum enthält weiße Schokolade keinen Kakaopulver?
Weiße Schokolade enthält keinen Kakaopulver, was zu ihrem milderen Geschmack und ihrer hellen Farbe führt. Stattdessen wird mehr Kakaobutter und Milch verwendet.
Was sind die wichtigsten Unterschiede zwischen weißer und dunkler Schokolade?
Der markanteste Unterschied ist das Fehlen von Kakaopulver in weißer Schokolade. Dadurch schmeckt sie milder und hat eine hellere Farbe. Weiße Schokolade hat auch einen höheren Anteil an Milchbestandteilen.
Welche EU-Richtlinien gelten für die Herstellung von weißer Schokolade?
Laut EU-Richtlinien muss weiße Schokolade mindestens 20% Kakaobutter und 14% Milchtrockenmasse enthalten, um eine gleichbleibende Qualität und Konsistenz zu gewährleisten.
Wie wird weiße Schokolade hergestellt?
Die Herstellung umfasst mehrere Schritte: Rösten und Mahlen der Kakaobohnen, Pressen der Kakaomasse zur Gewinnung von Kakaobutter und das Conchieren, ein Prozess, der das Aroma intensiviert und die Konsistenz glättet.
Warum schmilzt weiße Schokolade schneller als andere Schokoladensorten?
Der höhere Milchanteil in weißer Schokolade führt zu einem niedrigeren Schmelzpunkt, weshalb sie schneller schmilzt.
Welche Tipps gibt es zum Schmelzen von weißer Schokolade?
Zum gleichmäßigen Schmelzen wird empfohlen, weiße Schokolade in einem Wasserbad zu schmelzen und ständig zu rühren, um Klumpenbildung zu vermeiden.
Wofür wird weiße Schokolade in der Konditorei verwendet?
Weiße Schokolade wird häufig für Überzüge und als Hauptzutat in diversen Süßigkeiten verwendet. Wegen ihrer einzigartigen Textur und Farbe ist sie ein beliebter Bestandteil in Desserts und Backwaren.
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