Schwedische Kardamomkekse: Ein Rezept für die Weihnachtszeit und darüber hinaus
Diese schwedischen Kardamomkekse, auch bekannt als Kardamomsterne, sind ein köstlicher Genuss, der besonders gut in die Weihnachtszeit passt, aber auch das ganze Jahr über Freude bereitet. Das folgende Rezept bietet eine detaillierte Anleitung, um diese aromatischen Kekse selbst zu backen.
Zutaten: Eine duftende Mischung
Für die Zubereitung der schwedischen Kardamomkekse benötigen Sie folgende Zutaten:
- 250 g Puderzucker (gesiebt)
- 2 Eier
- 1 EL Kirschwasser (alternativ heißes Wasser)
- 1 Päckchen Vanillinzucker
- ½ TL Kardamom, gemahlen
- 275 g Mehl
- ½ TL Backpulver
- Mehl für die Arbeitsfläche
Zubereitung: Schritt für Schritt zum Keksgenuss
Die Zubereitung der schwedischen Kardamomkekse erfordert ein wenig Geduld, wird aber mit einem unvergleichlichen Geschmack belohnt.
1. Vorbereitung der flüssigen Zutaten:
Die Eier und das Kirschwasser (oder alternativ heißes Wasser) werden in einer Schüssel gegeben und 1 Minute lang auf höchster Stufe schaumig geschlagen.
2. Vermischen der trockenen Zutaten:
Den Puderzucker sieben, um Klümpchen zu vermeiden, und mit dem Vanillinzucker vermischen. Diese Mischung wird dann nach und nach zum Ei-Wasser-Gemisch gegeben. Anschließend den gemahlenen Kardamom unterrühren, um das charakteristische Aroma zu entfalten.
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3. Der Teig: Eine Herausforderung, die sich lohnt:
Mehl und Backpulver in einer separaten Schüssel vermischen. Nun kommt der etwas anspruchsvollere Teil: Das Mehlgemisch wird nach und nach unter die Eiermasse gerührt, bis ein dicker Brei entsteht. Das restliche Mehlgemisch wird auf einer bemehlten Arbeitsfläche untergeknetet. Hierbei ist Fingerspitzengefühl gefragt, da die benötigte Mehlmenge variieren kann, da der Teig dazu neigt, an den Händen zu kleben. Es empfiehlt sich, nach und nach Mehl hinzuzufügen, bis der Teig eine geschmeidige Konsistenz erreicht hat. Eine "Mehlvulkan"-Technik, bei der in der Mitte ein Loch geformt wird, in das der flüssige Teig gegossen und das Mehl vom Rand eingeknetet wird, kann hierbei hilfreich sein.
4. Ausrollen und Ausstechen:
Nachdem der Teig die richtige Konsistenz erreicht hat, wird er etwa 7 mm dick ausgerollt. Anschließend können mit Ausstechformen Sterne (oder andere Formen) von etwa 5 cm Durchmesser ausgestochen werden. Es ist ratsam, eher runde Förmchen zu verwenden, da spitze Enden beim Backen schnell austrocknen können.
5. Trocknen lassen:
Die ausgestochenen Kekse werden auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gelegt. Anschließend lässt man sie ohne Abdeckung bei Zimmertemperatur über Nacht (oder mindestens 2 Stunden) trocknen. Ursprünglich wird empfohlen, die Kekse 24 Stunden zu trocknen, aber einige Bäcker finden, dass sie dadurch zu hart werden. Hier ist Ausprobieren angesagt, um die optimale Trocknungszeit für den eigenen Geschmack zu finden.
6. Backen:
Die getrockneten Kekse werden im vorgeheizten Ofen bei 140°C (Ober- und Unterhitze) etwa 20-30 Minuten gebacken. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Die Kekse sollten hell bleiben und nicht braun werden. Es ist wichtig zu beachten, dass die Kekse direkt nach dem Backen noch weich sind, aber innerhalb der nächsten 10 Minuten aushärten.
Tipps und Tricks für perfekte Kardamomkekse
- Mehlmenge: Die benötigte Mehlmenge kann variieren. Fügen Sie das Mehl nach und nach hinzu, bis der Teig die richtige Konsistenz hat.
- Trocknungszeit: Experimentieren Sie mit der Trocknungszeit, um die gewünschte Konsistenz zu erzielen.
- Formen: Runde Förmchen sind besser geeignet als solche mit spitzen Enden, da diese schneller austrocknen.
- Backzeit: Behalten Sie die Kekse während des Backens im Auge, um sicherzustellen, dass sie nicht zu braun werden.
- Aufbewahrung: Bewahren Sie die Kekse in einer luftdichten Dose auf, um ihre Frische zu bewahren.
Variationen und Ergänzungen
- Glasur: Die abgekühlten Kekse können mit einer einfachen Puderzuckerglasur verziert werden.
- Nüsse: Gehackte Nüsse können dem Teig hinzugefügt werden, um den Geschmack und die Textur zu verbessern.
- Gewürze: Neben Kardamom können auch andere Gewürze wie Zimt, Nelken oder Anis verwendet werden.
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