Schwartau Nuss Nougat Creme: Inhaltsstoffe und Geschichte
Nuss-Nougat-Cremes erfreuen sich sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern großer Beliebtheit. Die Basis von Nuss-Nougat-Cremes ist Zucker mit einem Anteil von etwa 50 % (Vorgabe: max. 67 %). Die Zusammensetzung von Nougatcremes ist in den Leitsätzen für Ölsamen und daraus hergestellte Massen und Süßwaren festgelegt. Danach enthält Nuss-Nougat-Creme mindestens 10 % Haselnusskerne, höchstens 67 % Zucker, Kakaoerzeugnisse sowie pflanzliche Speisefette und -öle. Es können geringe Mengen geschmackgebender Stoffe wie z.B. Vanillin zur Abrundung des Geschmacks und geringe Mengen Lecithin (E 322) zugesetzt werden.
Typische Zutaten und Deklaration
Unsere Inhaltsstoffbewertung erfolgt unabhängig vom konkreten Produkt. Angaben für eine Portionsgrösse von 100g.
Zutaten (Beispielhafte Deklaration nach Verpackungsangaben): Zucker, pflanzliche Öle (Raps, Palm), VOLLMILCHPULVER 7%, Kakaopulver 3%, SÜßMOLKENPULVER, Calciumcarbonat, Emulgator Lecithine, Aroma (enthält MILCH), Salz.
*Aufgrund zeitlicher Verzögerungen und Tippfehlern kann nicht garantiert werden, dass die auf dieser Seite publizierten Zutaten bzw. Nährwerte mit den Informationen auf der Etikette des Produktes übereinstimmen. Relevant sind nur die Angaben auf der Etikete des Produktes.
VOLLMILCHPULVER, SÜßMOLKENPULVER, MILCH. Enthält: Milch und Milcherzeugnisse (einschließlich Lactose). Kann enthalten: Haselnuss und Haselnusserzeugnisse. Mandeln und Mandelerzeugnisse.
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Dieses Produkt ist glutenfrei. Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Verwenden die Verpackungsangaben keine üblichen Formulierungen zum Glutengehalt oder sind die Angaben unvollständig oder nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die Einschätzung falsch sein.
Allergen- und Ernährungsinformationen
Allergiker-Info: Kann Spuren von Soja enthalten. Dieses Produkt enthält Laktose. Dieses Produkt enthält Bestandteile tierischen Ursprungs. Die Schwartauer Werke weisen die Informationen zu rezeptorisch enthaltenen Allergenen bzw. Stoffen, die eine Unverträglichkeit auslösen können, nach bestem Wissen und Gewissen aus.
Die Einschätzung beruht auf der Analyse der Verpackungsangaben, die entweder aus Produktdatenbanken stammen und zum Teil von Nutzer:innen erfasst wurden. Verwenden die Verpackungsangaben keine üblichen Formulierungen zum Laktosegehalt oder sind die Angaben unvollständig oder nicht korrekt erfasst worden oder veraltet, so kann die Einschätzung falsch ein.
Veganismus ist eine Lebens- und Ernährungsweise. Dabei wird auf den Konsum von Produkten verzichtet, die tierischen Ursprungs sind oder Bestandteile tierischen Ursprungs beinhalten. Codecheck.info kann nicht für die Richtigkeit der Angaben garantieren.
Fette, Emulgatoren und mögliche Kontaminanten
Nuss-Nougat-Cremes enthalten außerdem pflanzliche Fette und/oder Öle wie Rapsöl und Palmöl/-fett. Der deklarierte Fettgehalt lag in den Proben zwischen 32 und 46 %. Mit Brennwerten von etwa 560 kcal/100 g zählen Nuss-Nougat-Cremes zu den hochkalorischen Lebensmitteln.
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Folgender Inhaltsstoff ist aus Bestandteilen der Ölpalme hergestellt: Palm. Palmöl findet sich in rund jedem zweiten Supermarktprodukt von Margarine, Pizzen und Süßwaren bis zu Kosmetika und Waschmitteln. Seit 2016 müssen in der EU Lebensmittel die Palmöl enthalten entsprechend deklariert werden.
Ammoniumphosphatide entstehen durch die Veresterung von Glycerin (E 422) mit Phosphor- und Fettsäuren. Die unterschiedlich zusammengesetzten Verbindungen sind besonders gut dazu geeignet, wasser- und fettlösliche Substanzen in gleichmäßigen Mischungen zu halten. Ammoniumsalze können in hohen Konzentrationen (4-6g täglich über mehrere Tage) zu Übersäuerungen sowie zu Störungen im Magen- und Darmbereich führen.
Die Verbindung von Polyglycerin und Polyrizinsäure hat stark emulgierende Wirkung und eignet sich besonders, um wasserlösliche Verbindungen sehr fein in ölhaltigen Substanzen zu verteilen. Sie verbessert die Wirksamkeit von Lecithin (E 322), verringert die Zähflüssigkeit von Schokoladenmassen und verbessert ihre Fließfähigkeit. Polyglycerin-Polyricinoleat hilft darüber hinaus, dünne und sehr gut haftende Kuvertüre-Überzüge zu erzeugen.
Bei Glycerinverbindungen tierische Herkunft oder Herstellung aus genverändertem Soja möglich. Die duldbare tägliche Aufnahmemenge kann leicht überschritten werden, z. B. bei Kindern durch den Verzehr einer Tafel Schokolade. Im Tierversuch wurden bei hoher Dosis Nieren- und Lebervergrößerungen festgestellt.
Calciumcarbonat ist in der Natur weit verbreitet und im allgemeinen Sprachgebrauch als Kalk oder Kreide bekannt. In hoher Reinheit wird Calciumcarbonat in der Lebensmittelherstellung für verschiedene Zwecke eingesetzt: Als Farbpigment färbt es verschiedene Lebensmittel weiß.
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Lecithin kommt in jeder lebenden Zelle vor. Als natürlicher fettähnlicher Stoff gehört es zur Gruppe der Phospholipide. Aufgrund seines bipolaren Aufbaus ist Lecithin ein wichtiger Emulgator: Lecithin ermöglicht als Emulgator, dass sich Fett- und Wasser-Phasen eines Lebensmittels nicht trennen. Lecithin wird überwiegend aus Sojabohnen gewonnen. Kann aus Sojabohnen, Mais, Erdnüssen, Eigelb, Sonnenblumen- oder Rapsöl hergestellt sein. Daher Pflicht der Allergenkennzeichnung.
Prozesskontaminanten und Sicherheitsbewertung
Das Lebensmittel- und Veterinärinstitut Braunschweig/Hannover hat Nuss-Nougat-Cremes auf Prozesskontaminanten und auf die Belastung mit Schimmelpilzgiften (Aflatoxine) untersucht. Insbesondere Nüsse und daraus hergestellte Erzeugnisse haben ein hohes Gefährdungspotential. Aflatoxine sind stark krebserregend, wobei Aflatoxin B1 die stärkste krebserregende Wirkung besitzt.
In 28 Proben wurden die Gehalte an Aflatoxinen bestimmt. In allen untersuchten Proben wurden Aflatoxine nachgewiesen. Die Summe der Aflatoxine B1, B2, G1 und G2 lag in zwei Proben unter der Bestimmungsgrenze (Bestimmungsgrenze 0,12 µg/kg), in den übrigen Proben wurden Gehalte zwischen 0,33 und 1,44 µg/kg ermittelt. In allen Proben wurde der Grenzwert von 4 µg/kg eingehalten.
Weiterhin wurden 28 Proben auf ihre Gehalte an 2- und 3-Monochlorpropandiol- (MCPD) und Glycidyl-Fettsäureestern untersucht. Diese Kontaminanten können während der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln gebildet werden, insbesondere durch die Temperaturbelastung bei der Fettraffination. In allen untersuchten Nuss-Nougat-Cremes wurde mindestens eine dieser Prozesskontaminanten nachgewiesen (Nachweisgrenze 0,1 mg/kg Fett).
Zum Vergleich: Die tolerierbare tägliche Aufnahmemenge (TDI-Wert) für 3‑MCPD wurde 2016 von der EFSA auf 0,8 μg/kg Körpergewicht festgelegt. Das bedeutet, dass ein 35 kg schweres Kind täglich 28 µg 3‑MCPD zu sich nehmen kann, ohne ein gesundheitliches Risiko befürchten zu müssen.
Schwartau: Unternehmensphilosophie und Fruchtkompetenz
Zentis GmbH & Co. Ob Brombeeren, Erdbeeren oder Aprikosen: Bei Schwartau dreht sich alles um die Frucht. Mehr als 40 Fruchtsorten verarbeiten wir zu über 100 unterschiedlichen Konfitüren und anderen Fruchtprodukten. Dabei gehört die Erdbeere hierzulande zu den beliebtesten Früchten und steht auch bei Schwartau im Mittelpunkt.
Qualität ist bei uns das A und O. Deshalb sind uns bei der Auswahl unserer Zutaten höchste Qualitätsstandards extrem wichtig. In den Lieferverträgen ist die Qualität und Herkunft der Früchte genau definiert. Für die Gesamtproduktion unserer Konfitüren, Sirupe und Dessert-Saucen kaufen wir unsere Früchte vor allem in Europa ein. Insgesamt stammen über 90 Prozent aller von uns verarbeiteten Früchte aus der Europäischen Union.
Die Schwartauer Werke weisen die Informationen zu rezeptorisch enthaltenen Allergenen bzw. Stoffen, die eine Unverträglichkeit auslösen können, nach bestem Wissen und Gewissen aus. Im Rahmen unserer Allergenrisikobetrachtung haben wir selbstverständlich Vermeidungsstrategien für den Eintrag von Kreuzkontaminationen getroffen. Rezepturen können sich ändern. Das bedeutet, dass Produkte mit identischer Verkehrsbezeichnung jedoch unterschiedlichen Rezepturen für einen gewissen Zeitraum zeitgleich im Handel erhältlich sind. Daher beachten Sie bitte immer die Zutatenliste der Produkte.
Palmoil-Thematik: Umwelt- und Sozialauswirkungen
Um Platz für Ölpalmplantagen zu schaffen, werden grosse Flächen von Regenwäldern gerodet. In Indonesien sind bereits über zwei Drittel der Regenwälder zerstört und zahllose Lebewesen vom Aussterben bedroht. Besonders der Orang-Utan, der weltweit nur in den Regenwäldern von Sumatra und Borneo vorkommt, ist in akuter Gefahr.
Durch die Waldzerstörung wird so viel Kohlendioxid freigesetzt, dass Indonesien zum drittgrössten Treibhausgasemittenten geworden ist - nach den USA und China. Dabei kommt ein grosser Teil des CO2 Ausstosses von der Zerstörung der Torfgebiete. Für den Anbau von Ölpalmen werden die Torfböden entwässert, wobei Kohlendioxid und Methangas freigesetzt wird. Zusätzlich wird bei der Brandrodung und den damit einhergehenden, alljährlichen Torf- und Buschbränden viel CO2 emittiert.
Die Ausdehnung der Palmölplantagen führt immer wieder zu sozialen Konflikten. Die einheimische Bevölkerung verliert ihr Land, welches ihnen als Lebensgrundlage dient, an die Palmölindustrie. Zusätzlich halten die Palmölfirmen dabei häufig ihre Versprechungen zur Kompensation gegenüber der Landbevölkerung nicht ein.
Palmöl kann als nachhaltig bezeichnet werden, wenn seine Produktion nicht zu Regenwald- und Torflandzerstörung und/oder zu sozialen Konflikten führt. Leider ist der Anteil an wirklich nachhaltigem Palmöl auf dem Markt aber noch sehr klein. Der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO) geht zwar mit seinen Kriterien zur Zertifizierung in die richtige Richtung, wird aber leider auch von vielen Firmen als grünes Feigenblatt missbraucht.
Rechtliches, Kennzeichnung und Qualitätskontrollen
Für die Nutzung des Symbols auf den Verpackungen muss eine zusätzliche Lizenzgebühr entrichtet werden. Seit 2009 ist es nicht mehr Pflicht, das Symbol auf Verpackungen anzubringen. Er ist lediglich ein Symbol dafür, dass die entsprechende Verpackung über die Gelbe Tonne beziehungsweise den Gelben Sack entsorgt werden darf. Der Grüne Punkt sagt nichts über die Umweltverträglichkeit der Verpackung aus.
Die Nährwertkennzeichnung von drei Proben war als Fließtext und nicht tabellarisch dargestellt, obwohl auf der Verpackung ausreichend Platz vorhanden war. Eine Probe wies diverse Kennzeichnungsmängel auf, u.a. war die Nährwertkennzeichnung unleserlich und die Angabe des Haselnussanteils fehlte. Wegen der Kennzeichnungsmängel und geringen Mengen an Schadstoffen muss nicht auf Nuss-Nougat-Cremes verzichtet werden.
Selbstgemachte Alternativen
Wer Nuss-Nougat-Creme zu Hause selbst macht, kann den Zuckergehalt und die Ölsorte selbst bestimmen. Stellen Sie doch Nutella einfach mal selber her. Man braucht wirklich nicht viele Zutaten. Und wer Nuss-Nougat-Creme zu Hause selbst macht, kann den Zuckergehalt und die Ölsorte selbst bestimmen. Probieren Sie es aus!
Zutaten für die leckere Nuss-Nougat-Creme: 400 Gramm Haselnüsse, 6 Esslöffel Biokokosöl (oder Sonnenblumenöl), 3 Esslöffel Backkakaopulver, 6 Esslöffel Agavendicksaft, ausgekratztes Mark einer frischen Vanille oder einen Teelöffel Vanilleextrakt.
Und so wird die leckere Nuss-Nougat-Creme gemacht: Lassen Sie zunächst die Haselnüsse rund zehn Minuten im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad Ober- und Unterhitze rösten. Dann geben Sie die Nüsse in einen Mixer und zerkleinern diesen. Zu den zerkleinerten oder gemahlenen Nüsse geben Sie nun die sechs Esslöffel Öl ihrer Wahl und pürieren die Masse. Anschließend geben Sie das Backkakaopulver, den Agavendicksaft und die Vanille dazu und mixen noch einmal alles gut durch bis eine cremige Masse entsteht. Die füllen Sie in sorgfältig gereinigte Gläser und bewahren diese im Kühlschrank auf. Dort sind sie bis zu vier Wochen haltbar.
Historischer Kontext: DDR-Nougatcreme, Nudossi und Marktveränderungen
Die DDR-Nougatcreme, oft als "Ost-Nutella" bezeichnet, ist ein legendärer Brotaufstrich, der in der ostdeutschen Küche einen festen Platz hatte. Angesichts begrenzter Verfügbarkeit westlicher Produkte entwickelte sich die Nougatcreme zu einer geschätzten Spezialität, die nicht im Schatten eines Nutella-Konkurrenten stand.
Ein zentrales Produkt für die Zubereitung war die Nougatschokolade „Nugana“, die in der DDR in Tafelform erhältlich war. In Kombination mit gezuckerter Kondensmilch, etwas Butter und einer Portion Kakaopulver entstand eine streichfähige Masse mit intensivem Geschmack. Diese Grundrezeptur war nicht nur alltagstauglich, sondern auch anpassungsfähig. Manche Haushalte verwendeten statt Butter Margarine, je nachdem, was vorhanden war. Auch mit der Zugabe von gemahlenen Nüssen wurde experimentiert - allerdings waren Haselnüsse nicht immer verfügbar und blieben eine Ausnahme.
Die Creme fand nicht nur als Brotaufstrich Verwendung. Auch als Füllung für Kuchen, Glasur für Kekse oder Zugabe in Rührkuchen wurde sie genutzt. Ihre einfache Herstellung machte sie zur beliebten Grundlage für süßes Gebäck in Kinderkrippen, Schulen und bei Familienfeiern.
Nudossi: Das "Nutella des Ostens". Eine der bekanntesten ostdeutschen Marken ist Nudossi, ein Symbol für Nostalgie und Qualität. Die Nuss-Nougat-Creme wurde 1966 vom Entwicklungskollektiv des VEB Elbflorenz in Dresden als Alternative zu Nutella entwickelt. Der Name setzt sich aus „Nuss“ und „Vadossi“, einer bekannten Marke des Unternehmens, zusammen.
1968 kam Nudossi in die Feinkostläden der DDR und entwickelte sich schnell zu einem beliebten Brotaufstrich. Da es in der DDR um einiges einfacher war, Haselnüsse zu beschaffen als künstliche Aromen, bekam der Nudossi-Aufstrich einen vergleichbar deutlich höheren Nussanteil als „Nutella“. Die beiden Aufstriche unterscheiden sich in etwa um 20 Prozent, welche die Nudossi-Creme mehr an Nüssen enthält.
Mit der Wende verschwand die selbstgemachte Nougatcreme weitgehend aus den Küchen, doch die Erinnerung an ihren Geschmack blieb lebendig. Mit der Wende und der Abwicklung des VEB Elbflorenz verschwand das Produkt jedoch vorerst vom Markt. Doch 1997 verkündete der Konditormeister Karl-Heinz Hartmann, dass er Nudossi wiederbeleben wolle. Anfang 1998 erwarb er die Markenrechte und brachte die Creme am 23. März 1998 zurück in die Regale.
Besonders geschätzt wird Nudossi für seinen hohen Haselnussanteil von 36 %, der deutlich über dem vieler Konkurrenzprodukte liegt. Karl-Heinz Hartmann produziert seit 1998 mit seiner Firma „Sächsische und Dresdner Back- und Süßwaren“ das ehemalige DDR-Produkt Nudossi. Der Nutella-Konkurrent Nudossi wurde von der „Lebensmittelzeitung“ im vergangenen Jahr zu den 100 Top-Marken gewählt.
Hartmann begründet den Erfolg gegenüber dem „Handelsblatt“ so: „Als Ostprodukt kann man im Westen heute nur über Innovationen in die Regale kommen.“ Denn Nudossi profitiert heute von dem immer größer werdenden Interesse am Klimaschutz. So nutzt Nudossi - anders als Nutella - statt Palmöl Sonnenblumenöl und die Saaten der Salbäume, berichtet das „Handelsblatt“.
Markt, Kennzeichnung und Verbrauchertipps
Die Nuss-Nugat-Creme aus dem Osten war nach der Wiedervereinigung vom Markt verschwunden, bis Karl-Heinz Hartmann die Produktion wieder aufnahm. Seit 1998 produziert Hartmann mit seiner Firma „Sächsische und Dresdner Back- und Süßwaren“ das einstige Kultprodukt Nudossi selbst - und verkauft die Nusscreme erfolgreich in ganz Deutschland.
Die Produkte mit den meisten Stimmen werden als nächstes berechnet. So kannst Du uns helfen, den Klima Score immer weiter zu verbessern. In vielen Ländern sind sogenannte Lebensmittelampeln bereits Pflicht. CodeCheck und Eaternity arbeiten zusammen, um einen Klima Score für Lebensmittel anzeigen zu können.
Fordere Hersteller aktiv dazu auf, kein Palmöl aus Regenwald- und Torflandzerstörung mehr zu verwenden. Das kannst Du über den jeweiligen Kundenservice oder über ein Kontaktformular tun. Je mehr KonsumentInnen wirklich nachhaltiges Palmöl verlangen, welches weder Regenwald- und Torflandzerstörung, Landkonflikte noch einen Verlust von Arten mit sich bringt, desto eher ist der Hersteller bereit etwas zu unternehmen.
Praktische Hinweise für Verbraucher
- Beachten Sie immer die Zutatenliste der Produkte, denn Rezepturen können sich ändern.
- Werden Allergien oder Unverträglichkeiten vermutet, prüfen Sie die Deklaration auf Milch, Haselnüsse und Soja.
- Wählen Sie Produkte ohne Palmöl oder mit zertifiziert nachhaltigem Palmöl, wenn Ihnen Umweltaspekte wichtig sind.
- Selbstgemachte Nuss-Nougat-Creme ermöglicht die Kontrolle von Zucker- und Fettarten.
| Komponente | Häufige Spanne / Deklaration |
|---|---|
| Zuckeranteil | ca. 50 % (Vorgabe: ≤ 67 %) |
| Haselnussanteil | meist ≈ 10-15 %; Ausnahmen bis 33-36 % |
| Fettgehalt | 32-46 % |
| Brennwert | ≈ 560 kcal / 100 g |
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