Schulte Marzipan Dominosteine: Inhaltsstoffe und Herstellung im Überblick
Dominosteine sind eine Backware aus Lebkuchen und weiteren Zutaten. Es sind Würfel aus mehreren Schichten aus braunem Lebkuchen und verschiedenen Füllungen, vor allem Fruchtgelee, Marzipan oder Persipan, mit einem Schokoladenüberzug. Dominosteine mit verschiedenen Füllungen. Feine Dominosteine müssen mindestens zwei Lagen Füllung enthalten, davon mindestens eine aus einer Fruchtzubereitung und eine aus Marzipan oder Persipan. Sehr verbreitet sind doppelt gefüllte Dominosteine mit einem Lebkuchenboden, darauf eine Schicht Fruchtzubereitung, unmittelbar darauf Persipan (seltener Marzipan); einfach gefüllte Dominosteine oder andere Füllungen findet man fast nur beim Bäcker oder Lebküchner. Der Dominostein wurde 1936 vom Dresdner Chocolatier Herbert Wendler (1912-1998) erfunden. Die Schichtpraline sollte breitere Käuferschichten ansprechen, da sie billiger war als die übrigen Produkte seiner Pralinenmanufaktur. In Zeiten der Lebensmittelknappheit während des Zweiten Weltkriegs wurde der Dominostein als „Notpraline“ populär. Als Nachfolger dieser Tradition führt die Firma Dr. Quendt die Dominosteine fort. Sie erbte das Originalrezept von Herbert Wendler, als dessen Firma 1996 in Insolvenz ging.
Grundstruktur und Herstellung
Dominosteine bestehen aus mehreren Schichten: einer Lebkuchenbodenschicht, einer Fruchtzubereitung, einer Marzipan- oder Persipanlage und einer glatten Schokoladenhülle. Feine Dominosteine müssen mindestens zwei Lagen Füllung enthalten, davon mindestens eine aus einer Fruchtzubereitung und eine aus Marzipan oder Persipan. Den Lebkuchenteig auf einem mit Backpapier belegten Blech gleichmäßig ausrollen und bei 180°C 10-15 Minuten backen. Das Rezept erfordert einige Fertigkeiten im Backen und Umgang mit Marzipan, ist jedoch für Hobbybäcker gut machbar. Die Dominosteine können in einer schönen Keksdose aufbewahrt und als Snack oder süßes Dessert serviert werden. Sie eignen sich hervorragend für Weihnachtsfeiern oder als kleines Geschenk aus der Küche.
Zutatenbestandteile und Funktionsweise
Invertase, Sorbit, Ammoniumcarbonate und Lecithin finden sich in der Vielzahl an Informationen rund um Süßspeisen und deren Zubereitung; diese Bestandteile sind in der Beschreibung der Inhaltsstoffe erwähnt und beeinflussen Textur, Feuchtigkeit und Bräunung von Teigen sowie die Verhinderung von Kristallbildung. Invertase zerlegt Saccharose in Glucose und Fructose und wird in der Lebensmittelindustrie genutzt, um Füllungen weich zu halten oder zu verflüssigen. Sorbit gehört zu den Zuckeralkoholen und wirkt als Zuckeraustauschstoff sowie Feuchthalter in vielen Produkten; es kann aber abführend wirken, wenn in größeren Mengen konsumiert. Ammoniumcarbonat vergrößert Teige durch Nachtrieb im Backofen und verbessert die Bräunung von Backwaren. Lecithin dient als Emulgator, erleichtert das Mischen von Fett- und Wasserphasen und wirkt als Mehlbehandlungsmittel, was die Knet- und Formeigenschaften verbessert.
Pektin (E 440) gehört zu den Geliermitteln, die eine Gelbildung in Fruchtfüllungen unterstützen. Citronensäure wird im Citronensäurezyklus verarbeitet und dient als Zwischenprodukt des Energiestoffwechsels; sie unterstützt die Stabilisierung von Produkten und wird biotechnologisch hergestellt. Sorbit wirkt als Feuchthalter, kühlt die Zunge leicht und verhindert das Austrocknen von Lebensmitteln.
Allergene und Kennzeichnung
Dieses Produkt enthält Gluten, Laktose und Bestandteile tierischen Ursprungs. Glutenhaltige Getreidearten umfassen Weizen, Dinkel, Roggen und Hafer; Mais, Reis, Buchweizen und Hirse sind glutenfrei. Laktose ist Milchzucker und Bestandteil vieler Milchprodukte. Vegane oder vegetarische Bewertungen richten sich nach der Deklaration auf dem Etikett; bei fehlenden oder unklaren Angaben kann die Einschätzung fehlerhaft sein. Die Allergenkennzeichnung ist Pflicht, und mögliche Abweichungen können auftreten, wenn Verpackungsangaben unvollständig oder veraltet sind.
Lesen Sie auch: Prinzess Lebkuchen: Ein Überblick
Historische Einordnung und Herstellertradition
Der Dominostein wurde 1936 vom Dresdner Chocolatier Herbert Wendler erfunden. In Zeiten der Lebensmittelknappheit während des Zweiten Weltkriegs wurde der Dominostein als Notpraline populär. Als Nachfolger dieser Tradition führt die Firma Dr. Quendt die Dominosteine fort und erbt das Originalrezept von Wendler, nachdem dessen Firma 1996 Insolvenz anmeldete.
Serviervorschläge und Nutzungsideen
Dominosteine können in einer schönen Keksdose aufbewahrt und als Snack oder süßes Dessert serviert werden. Sie eignen sich hervorragend für Weihnachtsfeiern oder als kleines Geschenk aus der Küche. Serviervorschläge: Anrichten in einer dekorativen Box, passende Kakao- oder Glühweinbegleitung, Luftdicht verpackt als Präsent.
| Schicht | Hauptbestandteile | Beispielfüllung |
|---|---|---|
| 1 | Lebkuchenboden | Standard Lebkuchen |
| 2 | Fruchtzubereitung | Orangenmarmelade oder Gelee |
| 3 | Marzipan oder Persipan | Marzipan |
| 4 | Schokoladenüberzug | Dunkle oder Vollmilchschokolade |
Lesen Sie auch: Alles über Schulte Waffeln
Lesen Sie auch: Tipps für den Schulte Lebkuchen Werksverkauf
tags: #Schulte #Marzipan #Dominosteine #Inhaltsstoffe #und #Herstellung


