Schokoladeneis in der Waffel: Kalorien und Wissenswertes
Sobald die Temperaturen steigen, verspüren viele Menschen das Verlangen nach einer erfrischenden Kugel Eis. Eis gehört zu Frühling und Sommer einfach dazu. Wer jedoch auf seine Linie achten möchte, sollte sich bewusst sein, dass Eis nicht gleich Eis ist. Je nach Sorte und Zubereitung können die Kalorien stark variieren. Dieser Artikel beleuchtet die Kalorien von Schokoladeneis in der Waffel und gibt Tipps, wie man bewusster genießen kann.
Die klassische Eiswaffel: Kalorien im Überblick
Die Kalorienanzahl einer Eiswaffel hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere von den Zutaten des Eises und der Art der Waffel. Eine einfache Eiswaffel, die lediglich aus Mehl und Wasser besteht, enthält etwa 20 Kilokalorien. Diese leichten Waffeln sind die Basis für viele Eisdielen-Klassiker.
Wird die Waffel jedoch mit einer Schokoglasur versehen, steigt der Kaloriengehalt. Auch die Eissorte selbst spielt eine entscheidende Rolle. Eine Waffeltüte mit Eis, die aus Milcheis, Zucker, Mehl, Sirup sowie Fruchtsaft oder -püree besteht, hat einen höheren Kalorienwert als eine einfache Waffel.
Schokoladeneis in der Waffel: Eine Kalorienbombe?
Schokoladeneis gehört zu den beliebtesten Eissorten. Allerdings enthält es in der Regel mehr Kalorien als beispielsweise Fruchteis. Dies liegt am höheren Fett- und Zuckergehalt. Milch, Sahne, Zucker und Schokolade sind die Hauptbestandteile, die den Kaloriengehalt in die Höhe treiben.
Eine Kugel Schokoladeneis (ca. 50 g) kann zwischen 120 und 150 Kilokalorien enthalten. Zusammen mit der Waffel kommt man so schnell auf über 150 Kilokalorien pro Portion. Wer es besonders schokoladig mag und noch Streusel oder Soße hinzufügt, muss mit noch mehr Kalorien rechnen.
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Alternativen und Tipps für bewussten Genuss
Wer Kalorien sparen möchte, muss aber nicht ganz auf Eis verzichten. Es gibt einige Alternativen und Tricks, um den Genuss bewusster zu gestalten:
- Fruchteis und Sorbet: Diese Sorten enthalten in der Regel weniger Kalorien als Milcheis, da sie auf Wasserbasis hergestellt werden und einen höheren Fruchtanteil haben. Viele Hersteller verzichten bei Sorbets zudem auf zusätzlichen Zucker.
- Frozen Yoghurt: Eine fettarme Joghurtvariante kann eine erfrischende und kalorienarme Alternative sein. Allerdings sollte man aufpassen, welche Toppings und Soßen verwendet werden, da diese den Kaloriengehalt schnell in die Höhe treiben können.
- Selbstgemachtes Eis: Wer die volle Kontrolle über die Zutaten haben möchte, kann sein Eis einfach selbst machen. So kann man Zucker und Fett reduzieren und stattdessen frische Früchte verwenden.
- Pappbecher statt Waffel: Wer auf die Waffel verzichtet und das Eis im Pappbecher bestellt, kann etwa 20 Kilokalorien einsparen.
- Bewusste Auswahl: Ein Blick auf die Nährwertangaben kann helfen, die kalorienärmere Variante zu wählen. Fragen Sie im Zweifelsfall beim Eisverkäufer nach den Inhaltsstoffen.
Industriell hergestelltes Eis: Vorsicht vor versteckten Kalorien
Im Supermarkt locken zahlreiche Eiswaffeln und Stieleis. Diese industriell hergestellten Produkte enthalten jedoch oft eine Vielzahl von Zutaten, die man nicht unbedingt erwartet. Emulgatoren, Konservierungsstoffe und Aromen sind keine Seltenheit. Auch der Anteil an Milch, Sahne und Schokolade kann variieren.
Ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich daher, um versteckte Kalorien und unnötige Zusatzstoffe zu vermeiden. Achten Sie auf den Milchfettanteil, denn die Bezeichnung "Eiscreme" darf nur verwendet werden, wenn mindestens zehn Prozent Milchfett enthalten sind.
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