Wie hackt man Schokolade am besten – welches Werkzeug eignet sich am meisten?

Schokolade ist eine sehr beliebte Backzutat. Doch damit die Schokolade oder Kuvertüre zur Weiterverarbeitung dienen kann, muss man sie erstmal zerkleinern. Aber wie? Hier gibt es die verschiedensten Möglichkeiten.

Die einfachste Methode: Messer und Schneidebrett

Wer schnell und einfach Schokolade zerkleinern will, greift meist zum Messer. Mit Sicherheit die einfachste und sauberste Methode. Alles was man hierfür braucht, ist ein Schneidebrett und ein Messer. Die einfachste, schnellste und sauberste Methode ist und bleibt für mich das Zerschneiden mit dem Messer.

Wer beim Schokolade zerkleinern nicht allzu viel Kraft und Druck ausüben will, sollte darauf achten, dass das Messer schön scharf ist. Legt euch ein richtiges Messer zu, es ist nicht nur für Schokolade von Vorteil. Wenn ihr die Schokolade nur zerkleinern wollt (danach evtl. schmelzen), eine Art Raspel machen wollt ... setzt ihr das Messer bei Schokolade oder Kuvertüre einen oder zwei Millimeter vom Rand entfernt an und drückt die Klinge einfach hinunter. Wenn ihr die Schokolade als kleine Brocken einbacken wollt, dann sind die Stückchen der oberen Variante definitiv zu klein. Doch ihr könnt bei Schokolade einfach die Tafeln stapeln und wild draufloshacken, oder ihr macht es auf eine zivilisiertere Art und Weise und legt eine Schokolade hin, legt eure Hand auf den Messerrücken und drückt sie kreuz und quer auf die Tafel, welche aufgrund ihrer geringen Dicke ganz leicht auseinanderbricht.

Wiegemesser: Normalerweise vorwiegend für Kräuter verwendet, eignet sich ein großes Wiegemesser auch dazu, Schokolade in feine Stücke zu hacken. Großes Küchenmesser: Denselben Effekt, wenn auch mit ein wenig mehr Aufwand verbunden, erreichen Sie mit einem schweren und scharfen Küchenmesser, das mindestens so breit sein sollte, wie die Tafel oder der Block Schokolade selbst. Ich nehme immer mein großes Gemüsemesser.

Praktischer Tipp: Nach dem Hacken schubse ich die Schokobrocken so vom Brett, daß der Staub auf dem Brett bleibt. Wenn man versucht, zu kleine Stücke abzuschneiden, zerbröselt die Schokolade. Deshalb lieber etwas breiter ansetzen, sodass ihr größere Stücke habt.

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Gefrierschrank, Kälte und Splittern statt Krümeln

Lege die Schokolade vorher in den Kühlschrank. Lege die Schokolade immer ins Gefrierfach, danach nehme ich ein scharfes Messer und handhabe es so wie kochspatz. Habe das mit dem einfrieren mal irgendwo gelesen, die Schokolade splittert dann besser und sie schmilzt nicht sofort.

Die Idee, die Schokolade so weich wie möglich zu schneiden, taucht ebenfalls auf, doch für krümelfreies Schneiden ist Kälte oft hilfreicher: kühlschrankkalt oder sogar leicht angefroren im Thermomix schreddern... Die Schokolade splittert dann besser und sie schmilzt nicht sofort.

Schlagen statt Schneiden: Gefrierbeutel + Nudelholz oder Fleischklopfer

Eine Empfehlung lautet, die Schokolade in einen Gefrierbeutel zu packen und durch Drauftreten oder durch gezielte Schläge mit dem Nudelholz zu zerkleinern. Als stabile Unterlage nehme ich ein Holzbrett und schlage mit dem Fleischklopfer drauf, das gibt dann kleinere Stückle. Dieses Prinzip klappt auch mit Nüssen und Mandeln, wenn man diese hacken will.

Die Methode funktioniert auch irgendwie, ist aber zum einen sehr anstrengend (und laut) und zum anderen gibt das auch häufig eine Sauerei, weil der Gefrierbeutel Löcher rein gehauen bekommt oder reißt. Funktioniert auch irgendwie, ist aber zum einen sehr anstrengend (und laut) und zum anderen gibt das auch häufig eine Sauerei, weil der Gefrierbeutel Löcher rein gehauen bekommt oder reißt.

Elektrische Helfer: Mixer, Küchenmaschine, Thermomix und Moulinette

Bequemer und schneller geht es natürlich mit einem Mixer. Doch etwas Vorarbeit muss schon geleistet werden. Denn einfach nur die ganze Tafel oder Kuvertüre in den Mixer zu werfen ist meist nicht zu empfehlen, da diese sehr heiß werden und die Schokolade zum Schmelzen bringen können. Bessere Ergebnisse werden erzielt, wenn die Schokolade im Vorfeld zerbröckelt wird. Die Obergrenze sollte bei 200 Gramm liegen.

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Viele elektrische Geräte machen Mus oder zu feinen Staub aus der Schokolade. Zauberstab ist auf Brei ausgelegt, eignet sich darum meiner Meinung nach nicht für krümel. Wenn man nur ein paar stückchen reingibt und nur paar mal kurz drückt, gibt es fast kein Pulver (z. B. Moulinette).

Thermomix: Bei Stufe 8 lassen Sie für wenige Sekunden den Thermomix die Arbeit machen. Ich hacke Blockschokolade mit dem Thermomix - geht schnell, einfach und ich kann genau bestimmen, welchen "Zerhackungsgrad" ich haben will. Küchenmaschine: Mit dem richtigen Schneideeinsatz kann eine Küchenmaschine sogar Schokolade verarbeiten und in gleichmäßige Stücke zerkleinern. Küchenmaschine ist super einfach mit dem Universalhäcksler.

Raspeln, Hobeln und Reiben

Raspeln von Schokolade ist Handarbeit, aber sehr nützlich für Dekor und feine Anwendungen. Mit einer Vierkantreibe oder einem Gemüsehobel lassen sich Schokoladenraspeln erzeugen. Ich schicke die Schoki durch die grobe Raffel der Gemüsereibe in eine Plastiktüte, damit vorne nix rumfliegen und rumsauen kann, klappt ebenso perfekt für Nüsse und Brösel. Raspeln von Schokolade ist für zahlreiche Leckereien aus der Backstube oder Küche essenziell.

Wenn ihr kleine Mengen braucht, nimmt man den Gurkenschäler und "schäle" die Schoki quasi, klappt prima! Ich mache es mir etwas einfacher. Ich kaufe fertige Raspelschokolade, die man zum Garnieren für Torten nimmt.

Spezialprodukte: Callets, Tropfen und fertige Raspel

Wenn ihr die Arbeit vermeiden wollt, könnt ihr sogenannte Callets kaufen. Dies sind kleine Schokoladenstücke und die lassen sich prima verarbeiten. Da musst Du für die Cookies gar keine Schokolade hacken. Allerdings weiß ich nicht ob man die im Supermarkt bekommt, da ich immer die großen Verpackungseinheiten in der Metro kaufe.

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Wenn du Tropfen ohne Krümel haben willst, fällt mir nur ein, die Schokolade zu schmelzen und von einem Löffel Tropfen auf ein Backpapier rinnen zu lassen und die wieder fest werden lassen. Wenn du flüssige Schokolade vom Löffel tropfen lässt, kannst du das ja auch ungleichmäßig machen. Schokotropfen wären eine Lösung, die sind mir aber auf Dauer zu teuer und mir gefällt auch die "wilde" Optik besser.

verschiedene Werkzeuge zum Schokolade hacken: Messer, Reibe, Thermomix

Werkzeugübersicht: Vor- und Nachteile

Werkzeug Vorteile Nachteile
Scharfes Küchenmesser / Wiegemesser Sauber, kontrolliert, wenig Staub Erfordert etwas Übung, Kraft
Gefrierbeutel + Fleischklopfer / Nudelholz Schnell, grobe Stücke, keine elektrischen Geräte Laut, Risiko für Risse im Beutel, Sauerei
Moulinette / Mixer (kurz, kleine Portionen) Schnell, wenig Kraftaufwand Kann Staub/Mus erzeugen, Schmelzen möglich
Thermomix / Küchenmaschine Präzise Kontrolle über Zerhackungsgrad Aufwand bei Reinigung, mögliches Überhitzen
Reibe / Hobel / Gurkenschäler Gute Raspel, geeignet für Dekor Handarbeit, nicht für sehr große Mengen
Callets / fertige Raspel Keine Arbeit, gleichmäßige Ergebnisse Kostet mehr, evtl. nicht im lokalen Supermarkt

Praktische Tipps für möglichst krümelfreies Arbeiten

  • Vorher kühlen: Schokolade kühlschrankkalt oder leicht angefroren besser verarbeiten.
  • Große Stücke bevorzugen: Lieber etwas weiter hinten am Messer ansetzen, um größere Brocken statt Staub zu erhalten.
  • Beim Messer: Hand auf den Messerrücken und Druck ausüben, statt sägenden Bewegungen.
  • Bei elektrischen Geräten: Kleine Portionen und kurze Impulse, um Überhitzen und Stauben zu vermeiden.
  • Krümel verwenden: Kleine Krümel nicht wegwerfen - für Glasuren, Joghurts oder Dekor nutzen.
  • Sauber arbeiten: Bei Schlagen in Gefrierbeutel eine stabile Tüte verwenden und ein Brett darunter legen.
Demonstration: Schokolade hacken mit Messer, Thermomix und Gefrierbeutel

Welche Methode soll ich wählen?

Wenn es um kleine Mengen und saubere, kontrollierte Brocken geht, ist ein großes, scharfes Messer auf einem Schneidebrett meist die beste Wahl. Wer schneller arbeiten will und Geräte nicht scheut, kann mit Moulinette, Küchenmaschine oder Thermomix gute Ergebnisse erzielen, wenn man auf Portionierung und kurze Pulsschläge achtet. Für gemütliche, grobe Stücke sind Gefrierbeutel + Fleischklopfer/Nudelholz eine robuste Alternative. Und wer regelmäßig große Mengen verarbeitet, spart Zeit durch Callets oder fertige Raspel.

Ich hoffe, ihr könnt euch vielleicht eine Methode abschauen, die euch diesen häufigen Handgriff erleichtert, immerhin will doch keiner auf seine Schokolade verzichten.

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