Schokoladenhersteller und Schokoladentradition in Schottland
In Großbritannien entstehen immer mehr qualitätsbewusste Schokoladenproduzenten. Vertreter, der mittlerweile eine große Fangemeinde aus der ganzen Welt hat. Friederike Gower & Alastair Gower haben 2009 in Edinburgh ihre Chocolaterie eröffnet. Gegründet wurde die Chocolaterie vom Ehepaar Alastair und Friederike Gower im Jahr 2009.
Chocolate Tree ist ein Bean-to-Bar Hersteller und verwendet Kakaobohnen aus Peru, Kolumbien, Venezuela und Madagascar. Die schottische Schokoladenmanufaktur kooperiert hauptsächlich mit Kakaobauern-Kooperativen aus Peru, Kolumbien, Belize und Mexiko. Alastair und Friederike kennen ihre Kakaobauern persönlich. Sie haben sich alle Kakaoplantagen selbst vor Ort angesehen, um sich den Anbau und die Fermentation nach der Ernte anzusehen.
Standorte und Produktion in Schottland
In der neuen Produktionsstätte in Dunbar an der Ostküste von Schottland werden die Kakaobohnen sorgfältig geröstet, geschält, gemahlen, conchiert und verpackt. einem Stadtviertel in der Nähe der Innenstadt. Ein weiteres Lokal gibt es in der Stadt Haddington, westlich von Edinburgh. der Westküste Schottlands.
Heute trennen sich unsere Wege. Annette hat Spaß daran, den Weg von gestern noch einmal allein mit Toffi zu machen. Elli und ich starten hingegen entschleunigt in den Tag und können so viel Energie am frühen Morgen einfach nicht aufbringen. Da das Wetter trüb bis regnerisch ist und bleiben soll, haben wir gar keine Eile. Wir kaufen in Aberfeldy beim Küchenbedarf Dow einen Thermobecher für Annette und kommen mit dem Besitzer Steven ins Gespräch, der gerade am überdimensionierten Kochtopf steht, um ein fertig gekochtes Gericht in die kleinen Schalen abzupacken, die später in der Vitrine landen. Denn es stellt sich heraus, dass er nicht nur Kochbedarf verkauft, sondern auch selbst kocht. Und weil Lamm mit Rotwein und Aprikosen einfach zu gut klingt, um nicht probiert zu werden, kaufen wir kurzerhand eine Schale fürs Mittagessen. Wir sind nachher sehr zufrieden mit unserer Entscheidung!
Regionale Akteure: Beispiele aus den Highlands
Im Nachbarörtchen Grandtully gibt es nämlich den Highland Chocolatier Iain Burnett. Sein Geschäft, oder vielmehr, seine Schokoladenmanufaktur ist dann alles, was wir uns nur hätten wünschen können. Natürlich ist die Auswahl an Schokoladentrüffeln überwältigend. Aber auch der zugehörige Gift-Shop bietet eine sehr angenehme Auswahl an Geschenkideen, Postkarten und Spielzeug. Und es gibt auch kuriose Dinge, die aus Schokolade gefertigt sind. Das Beste ist es dann natürlich aber, selbst zu probieren, was in der Auslage so verlockend präsentiert wird. Wir nehmen im gemütlich eingerichteten Café Platz und können uns auf der „Speisekarte“ kaum entscheiden, welche Variante wir wählen. Wahrscheinlich wäre es auch ziemlich egal gewesen, denn es schmeckt alles Weltklasse. Angefangen bei der heißen Schokolade, die bei Annette nach Salted Caramel schmecken muss und bei mir mit einem Espresso veredelt wird. Aber auch die „Pure Ganache Selection“, die ich mir zum Probieren bestelle, ist ein wahres Geschmackserlebnis. Und der „Dark Velvet Truffle“, der Goldmedaillen-Trüffel von Iain Burnett, ist dann wirklich genauso unbeschreiblich wie erhofft. Wirklich nicht vergleichbar mit normaler Schokolade und wahrscheinlich wirklich noch einen Tacken besser als die besten Trüffel, die man bis dahin schon gegessen hat.
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Bean-to-Bar-Philosophie und Nachhaltigkeit
Schokoladenproduzenten, die einen großen Wert auf Nachhaltigkeit, Biodiversität, Transparenz und soziale Gerechtigkeit (direkter Handel mit fairen, existenzsichernden Preisen) legen. Die schottische Schokoladenmanufaktur kooperiert hauptsächlich mit Kakaobauern-Kooperativen aus Peru, Kolumbien, Belize und Mexiko. Selva Zoque in Südmexiko von indigenen Zoque- und Tzotzil-Stämmen - hierbei handelt es sich um ein ambitioniertes Umweltschutz- und Biodiversitätsprojekt, das von "Original Beans" initiiert wurde und nach wie vor geleitet wird.
Sortiment, Herkunft und Geschmacksprofile
Im Sortiment ist auch eine 100% Madagascar Schokolade aus Kakaobohnen von der Plantage Ambanja von Bertil Akesson. Zum Beispiel kommen sicherlich weitere Sorten aus anderen Ländern dazu. Unterschiedlicher Single-Origin-Schokoladen in Dunkel- und Vollmilch-Varianten hergestellt.
Die 85-prozentige Porcelana-Interpretation von "Chocolate Tree" hat es wahrlich in sich! Schokoladenhersteller sich getraut hat, eine deutlich kakaohaltigere Version zu kreieren, ist eine positive Bereicherung in der Schokoladenszene. Porcelana-Versionen mit 70, 75 oder 100 Prozent Kakaogehalt vor, aber kaum etwas dazwischen. hier nahezu perfekt. In geschmacklicher Hinsicht erinnert sie wenig bis kaum an eine typische Porcelana-Schokolade. fruchtiger als man es von dieser seltenen Kakaosorte gewohnt ist. ausdrucksstarken Fruchtnoten (Kirschen, Pflaumen), allen voran von einem dominanten, aber bemerkenswert lieblichen Kirsch-Aroma im Vordergrund, übertrumpft. Lebkuchen-Noten zum Vorschein, die zusammen mit den Keks- und Fruchtnoten eine organoleptisch eindrucksvolle Symbiose eingehen.
Aromen und sensorische Eindrücke
Duftaromen: intensive Fruchtnoten (rote Früchte: v. a. Fazit: Auch die 70% Peru-Schokolade mit besonderen Kakaobohnen aus dem Dorf Chililique ist aromatisch sehr gut gelungen. wohlschmeckenden Nuss-Nougat-Grundton, in welchen auf eine harmonische Weise würzige und karamellige Akzente sowie eine prägnante Fruchtigkeit integriert werden. Fruchtnoten, die ausgesprochen marmeladig wirken, zeigen sich vor allem in Form von roten Früchten und Zitrusfrüchten. Fazit: Es ist erstaunlich, wie aromatisch bereits eine dunkle Milchschokolade mit 50% Kakaoanteil sein kann! zur Schau stellt, ist meines Erachtens eine Weltklasse-Meisterleistung.
(Beeren, Zitrusfrüchte, Maracuja), die zusammen eine faszinienerende, nicht zu süße Geschmacks-Explosion ergeben. ist nur 25% Rohrzucker enthalten, was ihr mehr Spielraum zur Entfaltung des Kakao-Aromas zulässt. ausmachen, kommt ein derart beeindruckendes Ergebnis zustande! Chapeau!
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Mexikanische Kakaos, Gewürze und Spezialkreationen
Kakaovarietät: Tabasqueno-Kakao (alte, lokale Acriollado-Varietät bzw. Fazit: Auch bei dieser 70%-Schokoladen wurde mexikanischer Tabasqueno-Kakao aus dem "Selva Zoque" Gebiet verwendet. Grund, warum das so ist, könnten die hinzugegebenen Azteken-Gewürze sein, die die Kakaoaromen derart stark überdecken, dass vom Kakao noch kaum etwas zu schmecken ist. entsprechend auf das Gesamtresultat aus. Alles in allem ist die 80-prozentige Mexiko-Schokolade auf keinen Fall eine schlechte Schokolade. der hier verwendeten Gewürz-Mischung nach Azteken-Art. verstehen ist.
Wenn auch "Chocolate Tree" eine pure Mexiko-Schokolade kreieren würde, z. B. puren dunklen Version ohne zusätzliche Zutaten zugreifen. In dieser Hinsicht ist man beispielsweise mit der 88-prozentigen Schokoladen-Interpretation von "Original Beans" bestens bedient. wahrscheinlich die weltweit allererste Ursprungs-Schokolade, die mit diesem Mexiko-Kakao hergestellt wurde.
Zusätzlich in Mezcal, einem traditionellen Agavenschnaps aus Mexiko, getränkt. Dadurch hat der Kakao den typischen Geschmack dieser Alkoholspezialität aufgenommen. Agavensüße zeigen sich hier vor allem ausdrucksstarke rauchige und alkoholische Akzente, die unterstützend von Noten fermentierter Früchte begleitet werden. was ihr mehr Biss und einen wilderen Kakao-Charakter verleiht. relativ speziell und sicherlich nicht jedermanns Sache. Von daher ist sie wohl eher für Menschen geeignet, die die Kombination aus dunkler Schokolade und rauchigem Alkohol mögen.
Verfügbarkeit und Rezeption
Die Schokoladen aus Schottland sind in Deutschland mittlerweile relativ gut verfügbar. Die Schokoladen von "Chocolate Tree" sind in Deutschland mittlerweile relativ gut verfügbar. Es kommen sicherlich weitere Sorten aus anderen Ländern dazu.
| Produzent | Herkunft | Besonderheit |
|---|---|---|
| Chocolate Tree | Peru, Kolumbien, Venezuela, Madagascar, Mexiko | Bean-to-Bar, direkte Zusammenarbeit mit Kakaobauern |
| Original Beans | Selva Zoque (Mexiko) | Biodiversitätsprojekt, Schutz indigener Gebiete |
| Iain Burnett (Highland Chocolatier) | Speyside / Aberfeldy | Preisgekrönte Trüffel, Café und Geschenk-Shop |
Empfehlungen für Genießer
- Wer puren Kakao erleben möchte, sollte zu dunklen, puren Single-Origin-Schokoladen greifen.
- Für Liebhaber fruchtiger Aromen sind die Porcelana-Interpretationen und Peru-Singles empfehlenswert.
- Experimentierfreudige können Spezialitäten wie Mezcal-getränkte Tafeln probieren.
- Beim Einkauf auf Informationen zu Herkunft, Fermentation und Nachhaltigkeit achten.
Alles in allem zeigen schottische Hersteller eindrucksvoll, wie facettenreich Schokolade sein kann: von klassischen Trüffeln und heißen Schokoladen in gemütlichen Cafés bis zu hochkomplexen Single-Origin-Interpretationen, die Aromen von roten Früchten, Zitrus und Gewürzen herausarbeiten. Wer auch nur im weiteren Umkreis von Aberfeldy unterwegs ist, muss den Umweg über den Highland Chocolatier machen.
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