Riegelein Schoko-Weihnachtsmann: Herstellung und Unternehmensgeschichte
Schokolade gehört zu Weihnachten wie der Weihnachtsbaum oder der Adventskalender, und zwar in vielen Ländern der Welt. Schoko-Weihnachtsmänner aus der Adventszeit sind heute nicht mehr wegzudenken. Schokolade ist mehr als eine bloße Süßigkeit. Verführen, oder sich verführen lassen? Zum Beispiel mit Schokolade? Wer kann, oder will dieser süßesten aller Verführungen widerstehen!
Riegelein: Herkunft, Wachstum und Internationalisierung
Der Stammsitz des 1953 gegründeten Unternehmens ist Cadolzburg bei Nürnberg. In Cadolzburg, sowie in 6 weiteren Produktionsstandorten sind insgesamt saisonabhängig etwa 1.600 Mitarbeiter beschäftigt. Die Unternehmen Riegelein und Rübezahl gehört europaweit zu den Marktführern von Schokoladen-Figuren. Mehr als 750 verschiedene Schokoladen-Produkte bilden den Kern des Sortiments. Ob Weihnachten, Ostern, Silvester, Valentinstag oder Halloween - Riegelein bietet die größte Auswahl an Schokoladen-Saisonartikeln.
Über die Grenzen Deutschlands hinaus ist das Unternehmen für seine Kreativität und große Produktvielfalt bekannt. Deutsche Schokoladenprodukte der Marke Riegelein werden in über 50 Länder exportiert, von Österreich, der Schweiz und Frankreich bis nach Skandinavien, von Osteuropa und den USA über Kanada, Australien und Südafrika bis nach Japan. Die Exportquote beträgt heute bereits rund 40 Prozent.
1991 wurde die sächsische Traditions-Schokoladenfabrik Bergland unter der Firmierung Kathleen in die Riegelein-Gruppe integriert. 1995 kam das tschechische Werk in Jablonec hinzu. Im selben Jahr wurde in Frankreich die eigene Vertriebstochter „Riegelein France“ mit Sitz in Paris gegründet. Mit dem Erwerb der Mehrheitsbeteiligung an der chocri GmbH, erfolgte 2014 der Eintritt in den Online-Handel. Die Premium-Marke chocri, gegründet 2008 in Berlin, ist Marktführer im Bereich von handbestreuten Manufaktur-Schokoladen und Deutschlands größte Online-Confiserie.
Im Jahr 2019 fusionierten die Süßwarenproduzenten Riegelein und Rübezahl Schokoladen in Dettingen. Durch den Zusammenschluss entsteht ein Schokoladenunternehmen mit einem Umsatz von etwa 260 Millionen Euro im Jahr. Die Geschäftsführer sind Claus Cersovsky - der ehemalige Rübezahl-Chef - sowie Peter Riegelein - der bisherige Riegelein-Chef und Rüdiger Bonner. Die Familienunternehmen betonen, dass es Ihnen wichtig ist, die „DNA des Mittelstandes“ zu bewahren. Vertrauensvolle Kundenbeziehungen, konsequentes Nischen-Marketing sowie stetige Investitionen in Produkt- und Prozessqualitäten haben die führende Position im Markt gesichert und so den Umsatz in den letzten 20 Jahren mehr als verzehnfacht.
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Unternehmensphilosophie und Produktfokus
Wir bei Riegelein tun alles, um unsere Kunden mit immer neuen Creationen und Köstlichkeiten aus der Welt der Schokolade zu begeistern. Denn wir können uns nichts Schöneres vorstellen, als mit viel Liebe zum Detail Qualitätsprodukte herzustellen, die allen Menschen Freude bereiten. Wir konzentrieren uns von Anfang an und mit aller Konsequenz auf kreative Schokoladensegmente für spezielle Anlässe das ganze Jahr hindurch. Unsere Kernkompetenz ist die Herstellung und Vermarktung von Saison- bzw. Event-Spezialitäten zum Naschen, Dekorieren und Schenken. Produkt- und Prozessqualität genießen dabei höchste Priorität. Mit viel Esprit und Originalität setzen wir immer wieder Zeichen im Markt.
Auf den Spuren von Weihnachtsmann, Osterhase & Co kreieren wir zusammen mit einem Netzwerk kompetenter Designer kontinuierlich Neues zu traditionellen Themen. Und wenn Riegelein-Figuren auch oft den aktuellen Zeitgeist widerspiegeln, in einem Punkt bleiben wir ganz traditionell: höchste Qualität durch erlesene Zutaten und beste Verarbeitung. Die Herstellung feinster Schokoladenprodukte erfolgt bei uns nach altbewährten Familienrezepten.
Herstellungsprozess des Schoko-Weihnachtsmanns
Als Spezialist für Schokoladen-Saisonartikel werden wir häufig gefragt, wie eigentlich Schokoladenfiguren wie Weihnachtsmänner und Osterhasen entstehen. Der Grundstein für jede unserer Schokoladenhohlfiguren ist eine zweiteilige Form, bestehend aus Vorder- und Rückseite. Sind die Details fertig und ein wenig fest, wird die halbe Form auf eine Waage gelegt und der Süßwarenspezialist gibt die benötigte Menge Vollmilch- oder Zartbitterschokolade hinzu. Erst jetzt wird die Rückseite mit der Vorderseite der Form verbunden.
Im nächsten Schritt dreht die Mitarbeiterin die geschlossene Form hin und her. So verteilt sich die Schokolade gleichmäßig an den Wänden der Form und bildet den typischen Hohlkörper. Ganz ähnlich ist dieser Prozess auch in der großen Produktion. Hier wird ebenfalls eine Hälfte der Form mit Schokolade befüllt, bevor die Form dann geschlossen und in alle Richtungen gedreht wird und einen Kühlbereich durchläuft.
Ist die Schokolade erkaltet und hart geworden, wird der Weihnachtsmann bzw. der Schokohase aus der Form genommen und zum Einwickeln in die Stanniolfolie an eine weitere Maschine übergeben. Übrigens: Die handdekorierten Confiserie Artikel werden direkt in unserer Chocothek in Cadolzburg hergestellt. Die Herstellung der Schokoladen-Weihnachtsmänner ist noch heute ein umfangreiches und zeitaufwendiges Unterfangen.
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Skalierung und Zeitplanung
Um den Zeitplan einzuhalten und auch im Hinblick auf die „Konkurrenz“ der Schokoladenosterhasen, beginnt die Produktion der Weihnachtsmänner aus Schokolade bereits Anfang Mai. Der Umfang der Produktion ist laut der Hersteller an die Bestellungen der Händler angepasst. In Deutschland werden jährlich etwa 150 Millionen Schokoladenweihnachtsmänner hergestellt. Allein in Deutschland wurden im Jahr 2021 rund 160 Millionen Schokoladen-Nikoläuse und Weihnachtsmänner hergestellt. Knapp ein Drittel dieser besonderen Begleiter durch die Weihnachtszeit werden exportiert und erfreuen die Menschen in Europa und Übersee.
Schon ab September lachen sie uns strahlend in allen Farben und Größen aus den Regalen an und warten nur darauf von uns verschlungen zu werden. Jedes Jahr aus Neue, rankt sich ein Mythos um die übriggebliebenen Schokoladen-Weihnachtsmänner. An diesem Gerücht ist allerdings nicht viel Wahres dran. Zum einen stellen der Rücktransport, das anschließende Entpacken der Schokoladenweihnachtsmänner und das noch bevorstehende Einschmelzen einen zu hohen Kostenaufwand für die Hersteller dar. Stattdessen werden die nicht verkauften Schokoladenweihnachtsmänner zunächst als Sonderangebote in den Läden angeboten.
Fairness, Qualität und Kooperationen
Das Besondere an der Herstellung der Schokoladen-Nikoläuse bei uns im Haus ist das Festhalten an traditionellen Werten und Figuren. Dabei spielt der Nikolaus eine zentrale Rolle. Seine Produktion erfolgt durch beste Zutaten und der ausnahmslosen Verwendung von fair gehandeltem Kakao. Seit vielen Jahren ist uns das ein großes Herzensanliegen, erklärt Peter Riegelein, der das Familienunternehmen Hans Riegelein & Sohn GmbH & Co. KG leitet und die Zusammenarbeit mit dem Hilfswerk begrüßt.
Der neue und fair gehandelte Schokoladen-Nikolaus präsentiert sich neben seinen typischen Erkennungsmerkmalen der Mitra und dem Bischofsstab, nun auch mit Herz, das er für arme, bedürftige und benachteiligte Menschen eingesetzt hat. Die Verpackung liefert entsprechende Informationen. So wie der heilige Nikolaus sich für andere Menschen stark gemacht hat, so möchte das Bonifatiuswerk die Menschen animieren, seinem Vorbild zu folgen und Orte guter Taten zu schaffen, denn: Gutes tun kann jeder.
Der echte und faire Schokoladen-Nikolaus: Bonifatiuswerk kooperiert mit Riegelein bei Produktion von Schokoladennikoläusen. In neuem Gewand, neuer Verpackung und neuem Geschmack präsentiert sich der Schokoladen-Nikolaus des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken, der ab diesem Jahr bei dem Schokoladenhersteller Riegelein in Cadolzburg produziert wird. Seit über zehn Jahren arbeitet das Hilfswerk für den Glauben mit der Firma zusammen und hat schon einige gemeinsame Produkte entwickelt.
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„Wir haben gespürt und entdecken immer wieder, dass die Firma Riegelein auch ein Herz für den Nikolaus hat und sich für Wertehaltungen gegenüber ihren Mitmenschen stark macht, die sich aus christlichem Glauben engagieren“, erklärt der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen, die Entscheidung zum Herstellerwechsel. „Wir teilen die gleiche Werteskala wie das Bonifatiuswerk und setzen uns gerne für soziale Projekte und Mitmenschlichkeit ein. Schön, dass sich Wege gefunden haben und wir gemeinsam Gutes tun können.“
Von jedem verkauften Schokoladen-Nikolaus, einige Zehntausend sind es jährlich, unterstützt das Bonifatiuswerk sozial-karitative Projekte im Kinder- und Jugendbereich in der Diaspora.
Qualität, Geschmack und Marktposition
„Sehr schokoladig und cremig“ genießt Lucie, „zartschmelzend“, „sehr lecker“ und „geht gut runter“ stimmen die anderen Redakteure Lucies Urteil über den Lindtmann zu. Aber auch die anderen Weihnachtsmänner können mithalten: Die Note 1 erhält auch der Riegeleinweihnachtsmann fast einstimmig, wegen seines schokoladigen und zarten Geschmacks und auch mit dem Reberweihnachtsmann unterm Weihnachtsbaum könnten alle Redakteure leben.
Dafür kann dieser uns im Preis überzeugen: die Eigenmarken von Aldi und Rewe sind mit Abstand am günstigsten, am teuersten sind die Schokomänner von Lindt und Riegelein. Dies liegt bei Riegelein auch am Fairtrade-Siegel, das unser Weihnachtsmann auf der Verpackung trägt. Unser Fazit: Wir waren ganz schön überrascht wie unterschiedlich die Schokoladenmänner geschmeckt haben, wenn man darauf achtet. Außerdem kann man sagen, dass Qualität wohl seinen Preis hat - die leckersten Weihnachtsmänner waren auch die teuersten.
Historischer Kontext der Schokoladen-Weihnachtsmänner
Bereits um 1820 soll es die ersten Schokoladen-Weihnachtsmänner gegeben haben. Mitte des 19. Jahrhunderts sind dann auch die ersten hohlen Exemplare entstanden. Daraufhin dauerte es jedoch noch rund 100 Jahre, bis die Schokoladen-Weihnachtsmänner maschinell hergestellt wurden. Dann, ab den 1950er Jahren, nahm die Erfolgsgeschichte richtig Fahrt auf und durch neue Verfahren konnte die Schokolade in verschließbare Formen gegossen werden. So entstanden die noch heute beliebten Relief-Weihnachtsmänner.
Darauf aufbauend und, eine aus Dänemark stammende Erfindung nutzend, begann in der Folge die Herstellung von Hohlfiguren, die dann geschleudert werden, so dass die flüssige Schokolade innen an der Form gleichmäßig verteilt wird. So entstehen die perfekt ausgeformten und mit vielen Details verzierten kleinen Kunstwerke. Ein Verfahren, dass auch bei Osterhasen eingesetzt wird - aber immer neu auf Basis frischer Kakaobohnen - denn aus Weihnachtsmännern werden keine Osterhasen und auch nicht umgekehrt.
Zahlen, Saisonalität und Verbrauch
Im Jahr 2011 lag der durchschnittliche Süßwarenverbrauch der Deutschen bei 31,96 Kilogramm. Das belegen die Zahlen des Bundesverbands der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. Schokolade hat mit über neun Kilogramm den größten Anteil daran. Hierzulande wurde im vergangenen Jahr mehr als eine Million Tonnen Schokolade produziert. Heute sind Schoko-Weihnachtsmänner aus der Adventszeit nicht mehr wegzudenken.
In Deutschland werden jährlich etwa 150 Millionen Schokoladenweihnachtsmänner hergestellt. Nur zum Vergleich: Die Anzahl der produzierten Schokoladenadventskalender liegt bei etwa 60 Millionen pro Jahr. Mehr als zwei Drittel der deutschen Schokoladen-Weihnachtsmänner werden innerhalb Deutschlands verkauft.
Produkte, Diversität und Innovation
Ob Weihnachten, Ostern, Silvester, Valentinstag oder Halloween - Riegelein bietet die größte Auswahl an Schokoladen-Saisonartikeln. Mehr als 750 verschiedene Schokoladen-Produkte bilden den Kern des Sortiments. Als Spezialist für Schokoladen-Saisonartikel werden wir häufig gefragt, wie eigentlich Schokoladenfiguren wie Weihnachtsmänner und Osterhasen entstehen.
Mit dem Erwerb der Mehrheitsbeteiligung an der chocri GmbH, erfolgte 2014 der Eintritt in den Online-Handel. Die Premium-Marke chocri, gegründet 2008 in Berlin , ist Marktführer im Bereich von handbestreuten Manufaktur-Schokoladen und Deutschlands größte Online-Confiserie. Auf den Spuren von Weihnachtsmann, Osterhase & Co kreieren wir zusammen mit einem Netzwerk kompetenter Designer kontinuierlich Neues zu traditionellen Themen.
| Aspekt | Detail |
|---|---|
| Gründungsjahr | 1953 |
| Stammsitz | Cadolzburg bei Nürnberg |
| Mitarbeiter (saisonabhängig) | ~1.600 |
| Produktanzahl | ~750 verschiedene Schokoladen-Produkte |
| Exportländer | Über 50 Länder, Exportquote ~40% |
| Fusion | 2019: Zusammenschluss mit Rübezahl |
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