Saftige Schoko-Muffins mit Buttermilch und Öl – das perfekte Rezept
Muffins sind immer schnell gemacht und gut zum Teilen geeignet. Die saftigsten Schokomuffins werden mit Öl und Buttermilch gemacht. Muffins schmecken frisch am Backtag am besten. Wenn ich ehrlich bin, bin ich nicht der größte Fan von Schokomuffins. Muffins und ich - das passt irgendwie nicht zusammen. Und dabei ist es egal, um welche Muffins es geht. Wo das herkommt? In den meisten Fällen schmecken sie einfach nur trocken. Ja, vielleicht stehe ich mit dieser Meinung auch alleine da. „Dann back doch selber“, mag der ein oder andere jetzt denken. Und ja, du hast recht! Vielleicht sollte ich den kleinen Schokobomben noch einmal eine Chance geben. Sind ja schnell und einfach gemacht. Dann aber mit dem Ziel, so richtig saftige Schokomuffins zu backen.
Warum Öl und Buttermilch?
Ok, ok, ich gebe mich geschlagen. Ich tausche Butter gegen Öl. Denn das Öl - ich traue es mich gar nicht auszusprechen - hat mich überzeugt. Wie kann das sein? Schon wieder muss ich mich geschlagen geben ... Die Muffins sind so wunderbar saftig und fluffig. Sie sind richtig schön hochgekommen und weisen diese typische Muffin-Struktur auf. Hach, ihr kleinen hübschen Schokobomben.
Du ahnst es vielleicht schon. Ja - die Schokomuffins mit Öl und Buttermilch gehen als klarer Sieger hervor. Ich wollte saftige, fluffige Muffins und da habe ich sie - eben durch jene Zutaten. Also Öl und Buttermilch in Kombination mit Natron und einem kleinen Teil Backpulver. Warum das so ist? Was ich dir aber sagen kann ist, dass Natron in Kombination mit der Säure der Buttermilch wie ein zusätzlicher Booster wirkt. So machen es die Amerikaner auch immer - siehe diese klassischen Blaubeermuffins.
Die 6 Gebote für saftige Schokomuffins
- Öl statt Butter nehmen. Aus dem einfachen Grund, weil Öl einen höheren Fettgehalt hat. Und genau das hält die Muffins so schön saftig - auch nach dem Backen. Mein Test hat’s gezeigt.
- Flüssige Zutaten gründlich verrühren. Am besten geht das mit einer Küchenmaschine.
- Einen Teil des Mehls durch Kakaopulver ersetzen. Aber nur zu echtem (Back-)Kakao greifen. Das sorgt für noch mehr Saftigkeit.
- Natron in Kombination mit Buttermilch und einer kleinen Menge Backpulver verwenden. Diese Kombination sorgt dafür, dass die Schokobömbchen wunderbar aufgehen.
- Trockene Zutaten mischen und nur kurz mit der Ei-Schoko-Masse verrühren, bis gerade eben so ein Teig zusammenkommt.
- Beim Backen auf Ober-/Unterhitze setzen, damit der Muffinteig langsam garen kann und nicht zu viel Flüssigkeit verliert.
Zutaten (für etwa 12 Muffins)
| Zutat | Menge (ungefähr) |
|---|---|
| Weizenmehl | 200-280 g (je nach Rezeptgröße) |
| Backkakao (Backkakao, ungesüßt) | 30-60 g |
| Backpulver | 1 TL |
| Natron | ½-1 TL |
| Salz | 1 Prise |
| Zucker (weiß oder braun) | 100-150 g |
| Vanillezucker oder Extrakt | 1 TL |
| Eier | 2-3 Stück |
| Buttermilch | 160-300 ml (Rezeptabhängig) |
| Pflanzenöl (z. B. Rapsöl) | 60-150 ml |
| Zartbitterschokolade (gehackt) oder Schokodrops | 50-150 g |
Schritt-für-Schritt-Zubereitung
Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Papiermanschetten auf das Muffinblech verteilen. Mehl, Backpulver, Salz, Puderzucker und Vanillezucker in einer Schüssel mischen. Schokotröpfchen zufügen. Öl, Ei und Buttermilch verquirlen und zur Mehlmischung geben.
Alternativ nach einem anderen, sehr bewährten Ablauf: Schokolade grob hacken und über einem heißen Wasserbad schmelzen, auskühlen lassen. Buttermilch mit Kakao und geschmolzener Schokolade verrühren. Eier und Öl hinzufügen und gründlich verquirlen. Mehl, Speisestärke, Backpulver, Natron, Salz, Zucker und Vanillezucker mischen. Die Schoko-Eier-Mischung in drei Portionen dazugeben und nur so lange rühren, bis gerade eben so ein Teig zusammenkommt.
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Teig auf 12 gefettete oder mit Papierförmchen ausgekleidete Mulden eines Muffinblechs verteilen. Muffins im heißen Ofen ca. 30 Minuten backen. In vielen Rezepten beträgt die Backzeit je nach Ofen und Muffingröße 15-25 Minuten bei 175-200 °C, häufig sind 15-18 Minuten für normale Muffins angegeben. Ich mache es immer so, dass ich meine Muffins das erste Mal nach 13 Minuten rausnehme - sicher ist sicher. Dann mache ich eine Stäbchenprobe. Je nach Konsistenz gebe ich sie dann noch einmal für 2-3 Minuten zurück. Aber - ganz wichtig - lieber zu früh als zu spät aus dem Ofen nehmen. Nichts ist schlimmer als harte Muffins!
Nach dem Backen die Muffins 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Anschließend aus den Mulden lösen und vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Muffins aus dem Ofen nehmen, im Blech ca. 5 Minuten auskühlen lassen bevor man sie aufs Kuchengitter legt.
Schokolade oder Kakao - oder beides?
Schokolade ist gut, Schokolade in Kombination mit Kakaopulver noch besser. Doppelt Schoko quasi. Oder auch „von Schoko kann man nie genug bekommen“. Wie auch bei der Schokolade, unbedingt den dunklen (Back-)Kakao nehmen. Also keinen Kaba oder ähnliche zuckerhaltige Kakaopulver. Nur der richtig dunkle und geschmackvolle Kakao kommt in meine Muffins. Schmeckt einfach schokoladiger und hält die Muffins dank höherem Fettgehalt zusätzlich feucht.
Lust auf richtig schokoladige Muffins? Dann unbedingt zu Zartbitterschokolade greifen! Wenn du die Auswahl zwischen 50, 70 oder 90 Prozent hast, dann die 50 oder 70 prozentige Schokolade wählen (ggf. etwas Zucker hinzufügen). Ansonsten tut es aber auch die günstigere Variante vom Discounter. Ich habe mal von einer bekannten Baking Queen gelernt, dass die hochwertigen Schokotafeln oft zu viel Fett enthalten und damit das Backergebnis verfälschen. Also du musst kein schlechtes Ergebnis haben, wenn beim nächsten Einkauf die günstigere Schokolade in deinem Wagen landet. Nur von Vollmilchschokolade, da solltest du die Finger von lassen.
Variation 1: Schokomuffins mit Schokostücken
Du bekommst einfach nicht genug von Schokolade? Kann ich total gut verstehen, geht mir genauso. Ich hacke immer noch schnell ca. 50 g Zartbitterschokolade und hebe sie unter den Teig, kurz bevor er in die Förmchen kommt. Alternativ kannst du auch Schokodrops verwenden. Die Schokostücke sorgen für noch mehr Saftigkeit in deinen Schokomuffins und schmelzen beim Backen, sodass kleine Schokoinseln im Teig entstehen. Meine neuste Erfindung sind aber Oreo-Kekse. Einfach fein mahlen und mit in den Teig geben.
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Variation 2: Schokomuffins mit flüssigem Kern
Schokomuffins mit flüssigem Kern? Wenn du jetzt meine Herzchenaugen sehen könntest. Für diese Variante gibt es sehr, sehr viele Rezepte. Ich mache es mir aber ganz einfach, damit das Innere der Muffins auch garantiert flüssig bleibt. Dafür gehst du so vor: Muffinteig nach Rezept zubereiten. Unteres Drittel der Papiermanschetten mit Teig füllen. Pro Muffin zwei Stücke Zartbitterschokolade übereinander auf den Teig setzen. Mit restlichem Teig bedecken und wie beschrieben im heißen Ofen backen.
Variation 3: Schokomuffins mit Frosting
Setz dem Ganzen die Krone auf und verwandle deine Küchlein doch auch mal zu Schoko Cupcakes. Sieht nicht nur hübsch aus, sondern macht sie auch noch schokoladiger. Zumindest wenn du eine Schokoladen-Buttercreme zubereitest. Dafür 230 g weiche Butter cremig rühren. Anschließend 420 g Puderzucker, 45 g Kakaopulver, 1 Prise Salz, 2 TL Vanilleextrakt und 45 ml Sahne unterrühren. Etwa 3 Minuten kräftig aufschlagen, in einen Spritzbeutel füllen und auf die Muffins geben.
Aufbewahrung und Tipps
Schokomuffins schmecken am besten, wenn sie frisch aus dem Ofen kommen - machen wir uns nichts vor. Also am besten nicht abends backen und am nächsten Morgen essen. Wenn du deine Muffins also wirklich mal einen Abend vorher backen musst, dann lass sie auf jeden Fall richtig auskühlen (ganz wichtig!) und stell sie anschließend unter eine Kuchenglocke. Am besten aus Glas, Plastik tut es zur Not auch.
Die Buttermilch im Teig sorgt für mega Saftigkeit! Im Teig sorgt das für eine mega Saftigkeit! Außerdem reagiert sie mit Backpulver und Natron und lässt die Muffins so wunderbar aufgehen. Für fluffige Schokomuffins (statt zähen) ist es wichtig, nicht zu viel zu rühren. Nach dem Vermengen der feuchten und trockenen Zutaten also gerade so lange rühren, bis keine Mehl- oder Kakaonester mehr sichtbar sind.
Backzeiten und Ofenwahl
Und hier kommt sie wieder - meine Standard-Antwort: Jeder Backofen backt anders. Heißt für dich: Ausprobieren! Woran du dich aber orientieren kannst, ist die Zeitangabe von 15 bis 18 Minuten. Schokomuffins sind nicht nur einfach gemacht, sondern auch schnell. Ich mache es immer so, dass ich meine Muffins das erste Mal nach 13 Minuten rausnehme - sicher ist sicher. Dann mache ich eine Stäbchenprobe. Je nach Konsistenz gebe ich sie dann noch einmal für 2-3 Minuten zurück. Aber - ganz wichtig - lieber zu früh als zu spät aus dem Ofen nehmen. Nichts ist schlimmer als harte Muffins!
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Übrigens: Muffins backe ich immer bei Ober-/Unterhitze. Der Vorteil daran ist, dass die Hitze „sanfter“ ist. Der Muffinteig kann langsam garen, ohne viel Flüssigkeit zu verlieren. Heißluft hingegen wirkt wie ein Föhn, der die Oberfläche schnell verbrennt.
Fazit zur Rezeptwahl
Ihr habt Lust auf tolle saftige Schokomuffins, aber nur wenig Zeit und kaum Backzutaten zuhause? Dann habe ich das perfekte Schokoladenmuffin-Rezept für euch. Ursprünglich sind diese Schokomuffins entstanden aus der Not heraus: Heißhunger, keine Butter daheim, Stress, Will-sofort-was-Süßes-Gefühl … Entstanden ist viel mehr: ein absolutes Grundrezept, das quasi für jeden Anlass passt. Die Schokoladenmuffins haben eine einmalige Konsistenz: locker, fluffig, saftig. Sie schmecken intensiv schokoladig, weil ich Kakaopulver mit Zartbitter kombiniere. Der Basisteig lässt sich gut variieren, etwa mit Obst oder Vollmilchschokolade. Es ist ein wirklich gelingsicheres Rezept, das sich auch gut fürs Backen mit Kindern eignet.
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