Schokohörnchen Rewe: Inhaltsstoffe und Herstellung

Schokolade gehört zu den liebsten Naschereien zahlreicher Haushalte. Etwa 9,2 Kilogramm werden im Jahr pro Person vernascht. Ob Pralinen, Schokobonbons, gefüllte Tafeln oder schöne Schokoladenfiguren - eines haben alle gemeinsam: Sie bestehen zu einem großen Teil aus Kakaobohnen und werden in einem mehrstufigen Prozess zu den leckeren Naschereien verarbeitet.

Produktbeschreibung und Zutatenliste

Die auf der Produktseite aufgeführte Zutatenliste des Schokohörnchens bei REWE lautet: Entrahmte Milch, Zucker, Molkenerzeugnis, Weizenmehl, Kokosfett, Glukose‑Fruktose‑Sirup, fettarmes Kakaopulver 3%, pflanzliche Öle (Sonnenblume, Raps in veränderlichen Gewichtsanteilen), Kakaomasse, Emulgatoren (Mono‑ und Diglyceride von Speisefettsäuren, Lecithine (enthält Soja)), Stabilisatoren (Johannisbrotkernmehl, Guarkernmehl), Kakaobutter, modifizierte Stärke, Speisesalz, Bourbon‑Vanilleextrakt.

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Schokohörnchen Verpackung und Zutaten

Wichtige Hinweise zu Zucker und Gesundheit

Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen. Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen. Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen.

Rolle und Funktion einzelner Inhaltsstoffe

  • Entrahmte Milch, Molkenerzeugnis, fettarmes Kakaopulver: Liefert Milchbestandteile und Kakaoaroma, typisch für Milchgebäck und Schokoveredelung.
  • Zucker, Glukose‑Fruktose‑Sirup: Süßen das Gebäck, beeinflussen Textur und Feuchtigkeit.
  • Weizenmehl: Bildet die Basis des Hörnchens und liefert Struktur.
  • Kokosfett, pflanzliche Öle (Sonnenblume, Raps): Sorgen für Fettanteil, Textur und Haltbarkeit. In Schokoladenprodukten sind neben Kakaobutter auch bis zu 5 % erlaubte Pflanzenfette möglich (siehe Kakaoverordnung).
  • Kakaomasse, Kakaobutter: Verantwortlich für das typische Schokoladenaroma und Schmelzverhalten.
  • Emulgatoren (Mono‑ und Diglyceride, Lecithine): Diese Verbindungen bestehen aus Glycerinmolekülen, die mit einer oder zwei Fettsäureketten verbunden sind und zur Stabilisierung und Mischung von Zutaten auf Wasser‑ und Ölbasis beitragen. Lecithine helfen, die Fett‑Wasser‑Bindung zu verbessern und die Textur zu verfeinern; Soja‑Lecithin ist ein häufiger Vertreter.
  • Stabilisatoren (Johannisbrotkernmehl, Guarkernmehl): Verbessern die Konsistenz, halten Cremes und Füllungen stabil und verhindern Entmischung.
  • Modifizierte Stärke: Unterstützt Struktur, Bindung und Feuchtigkeitsmanagement im Gebäck.
  • Bourbon‑Vanilleextrakt, Speisesalz: Feinabstimmung des Aromas und Verstärkung des Geschmacksprofils.

Herstellungsaspekte: Wie aus Kakao Schokolade und Schokofüllungen werden

Unabhängig vom auserwählten Geschmack besteht die Basis jeder Schokolade aus flüssiger Kakaomasse. Diese Masse wird durch das Mahlen von Kakaobohnen gewonnen, die zuvor geröstet, gebrochen und geschält wurden. Häufig ist auf der Liste der Inhaltsstoffe zusätzlich Kakaobutter, auch Kakaofett genannt, aufgeführt. Kakaobutter entsteht durch das Pressen von Kakaomasse - zum Beispiel, wenn man aus dieser Masse Kakaopulver herstellen möchte. Die Masse wird dann mithilfe sogenannter Fettpressen in zwei Bestandteile getrennt: Fett (Kakaobutter) und Pressrückstände (Kakaopresskuchen). Letzteres wird für die Herstellung von Kakaopulver benötigt.

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Hinzu kommen Milch‑ oder Sahnepulver und Zucker. Im Rahmen der Herstellung von Schokolade wird Milchpulver Frischmilch vorgezogen, da frische Milcherzeugnisse einen hohen Wasseranteil besitzen. Für das richtige Aroma sorgen je nach Sorte, Hersteller und Zusammensetzung Würzstoffe wie Vanille oder Zimt. Mandeln oder auch Nüsse runden den Geschmack ab.

Damit die Schokoladenmasse im Rahmen der Produktion fließfähiger ist, werden innerhalb Deutschlands hauptsächlich Soja‑Lezithine genutzt. Diese dienen als Emulgator. Farb‑ und Konservierungsstoffe dürfen nicht zur Schokolade hinzugegeben werden.

Herstellungsprozess von Schokoladenfüllungen

Qualitätskriterien und rechtliche Vorgaben

Wie gut die Qualität einer Schokolade letztendlich ist, wird von vielen Faktoren bestimmt. Einer dieser Faktoren ist die Auswahl der genutzten Kakaobohnen, die für die weitere Herstellung verwendet werden. Man unterscheidet dabei zwischen Edel‑ und Konsumkakao. Während Edelkakao zusätzlich zum charakteristischen Kakaogeschmack feine Aromanoten besitzt, beschränkt sich der Geschmack von Konsumkakao nahezu ausschließlich auf das Kakaoaroma. Ein hoher Anteil an Edelkakao spricht deshalb für eine Schokolade mit hoher Qualität. Je höher der Konsumkakao‑Anteil, desto weniger hochwertig ist die Schokolade.

Hochwertige Schokolade weist zudem einen höheren Milchfettanteil im genutzten Milch‑ oder Sahnepulver auf. Magermilchpulver wird hingegen häufiger bei günstigeren Konsumschokoladen genutzt, ebenso wie ein hoher Anteil an Zucker. Die Zugabe von Zucker ist wichtig, damit die Schokolade ein süßes Aroma entfaltet. Um den Zuckeranteil in Schokolade zu regulieren, sieht in Deutschland die sogenannte Kakaoverordnung (KakaoV) eine Höchstmenge an zugegebenem Zucker vor.

Im Rahmen der Kakaoverordnung sind noch weitere Qualitätsmerkmale und ‑maßstäbe benannt, wie die Anteile an Milchfett, Kakaobutter oder Kakaobestandteilen der Trockenmasse. Wie groß der Kakaobestandteil der Gesamtkakaotrockenmasse letztendlich ist, muss für den Verbraucher ersichtlich auf der Verpackung vermerkt sein.

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Umstrittene Inhaltsstoffe

Während es früher - ähnlich wie bei Bier - ein Reinheitsgebot für Schokolade gab, wurde dies 2001 gekippt. Das bedeutet, dass in Schokoladentafeln bis zu 5 % andere Pflanzenfette beigemischt werden dürfen - dazu zählen Fette wie Sheanussöl, Palmöl oder Illipe. Die Verwendung von Palmöl wird zum Beispiel häufig kritisiert, da für den Anbau Regenwälder gerodet werden und somit Lebensraum von bedrohten Tierarten zerstört wird.

Zudem ist es in einigen EU‑Ländern erlaubt, Getreidemahlerzeugnisse oder Stärke zur Schokolade hinzuzufügen - in Deutschland ist dies jedoch mit Ausnahme weniger Fälle untersagt. Es ist also durchaus empfehlenswert, beim Kauf einer Schokoladentafel einen Blick auf die Inhaltsstoffe zu werfen.

Lagerung, Haltbarkeit und Qualitätskennzeichen

Wer Schokolade oder Pralinen über längere Zeiträume aufbewahren möchte, sollte darauf achten, dass sie keinen Fremdgerüchen, Temperaturschwankungen und keiner Wärme ausgesetzt sind. Steigen die Temperaturen, bewahrst du sie bestenfalls in kühlen Räumen oder im Kühlschrank auf. Das ist nicht nur an heißen Sommertagen empfehlenswert, sondern auch im Winter, wenn im Haus viel geheizt wird.

Hin und wieder bildet sich auf Schokoladentafeln ein weißlicher Belag. Viele gehen davon aus, dass dies ein Zeichen für abgelaufene Haltbarkeit ist - viel eher ist es jedoch ein Zeichen dafür, dass die Schokolade falsch gelagert wurde. Ist die Schokolade hohen Temperaturen ausgesetzt, kristallisiert das Fett der Kakaobutter und bildet den sogenannten Fettreif auf der Oberfläche. Dieser ist vollkommen unbedenklich und schmälert weder die Haltbarkeit noch den Geschmack der Tafel Schokolade.

Qualitätshinweise auf Verpackungen

Auf einigen Verpackungen von Schokoladentafeln findet man Bezeichnungen wie „Feine Milchschokolade“ oder „Edelschokolade“. Das sind spezielle Qualitätshinweise, die Hersteller nur nutzen dürfen, wenn ihre gefertigte Schokolade die Voraussetzungen erfüllt. Eine Schokolade oder Milchschokolade ist „fein“, wenn diese insgesamt 43 % Gesamttrockenmasse besitzt, die wiederum mindestens 26 % Kakaobutter enthält. Bei Vollmilchschokolade weichen die Werte leicht ab. Hier müssen es 30 % Gesamtkakaotrockenmasse sein, 18 % Milchtrockenmasse mit 4,5 % Milchfett und maximal 50 % Zuckeranteil.

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Um die Bezeichnung „Edelschokolade“ an ihre Schokoladen vergeben zu dürfen, müssen Hersteller mindestens 40 % der Kakaomasse aus Edelkakaosorten gewinnen. Edelkakaosorten sind im Internationalen Kakao‑Übereinkommen festgehalten und stammen beispielsweise aus anerkannten Anbaugebieten in Venezuela, Samoa, Ecuador oder Trinidad.

Sorten, Variationen und Verwendungszwecke

Die leckeren Tafeln und Backschokoladen gibt es in allerlei Varianten, verschiedenen Formen und mit zahlreichen Zusätzen wie Rosinen, Früchten oder Mandeln. Auch den Möglichkeiten für Füllungen sind nahezu keine Grenzen gesetzt: Marzipan, Krokant, Fondant, Trüffel, Nugat, Fruchtcremes oder auch feurig scharfe Chili‑Füllungen.

Blockschokolade und Kuvertüre sind eher zum Backen und Kochen geeignet. Bei Kuvertüre sorgt der hohe Kakaobuttergehalt von mindestens 31 % dafür, dass die Masse leicht schmilzt und gleichmäßig fließt. Blockschokolade ist oft als Kochschokolade bekannt und muss laut EU‑Regelung mehr als 35 % Kakaomasse enthalten. Luftschokolade (Aero) enthält beim Herstellungsprozess gezielt Luftblasen und ist besonders locker und cremig.

Varianten von Schokolade: Tafeln, Kuvertüre, Blockschokolade

Kalorienangaben und Nährwert

Der Kaloriengehalt einer 100‑Gramm‑Tafel liegt zwischen 500 und 600 kcal. Je dunkler die Schokolade, desto weniger Zucker ist in der Regel enthalten. Weniger Kalorien hat sie dadurch aber nicht zwingend. Für Produkte wie Schokohörnchen spielen zusätzlich Mehl, Fette und Füllungen eine Rolle für den Energiegehalt.

Praktische Hinweise für Verbraucher

  1. Lesen Sie die Zutatenliste: Besonders bei Fertiggebäck wie Schokohörnchen lohnt sich ein Blick auf Zuckerarten, Pflanzenfette und Emulgatoren.
  2. Achten Sie auf Allergene wie Soja (Lecithin) oder Milchbestandteile (enthaltend in entrrahmter Milch, Molkenerzeugnis).
  3. Lagern Sie Schokolade kühl, trocken und geruchsfrei, um Fettreif und Aromaverlust zu vermeiden.
  4. Wer Kalorien oder Zucker reduzieren möchte, sollte auf Portionsgrößen achten und Sorten mit höherem Kakaoanteil bevorzugen.
Inhaltsstoff Funktion
Entrahmte Milch, Molkenerzeugnis Milchanteil, Cremigkeit
Zucker, Glukose‑Fruktose‑Sirup Süße, Feuchthaltung
Kokosfett, pflanzliche Öle Fettanteil, Textur, Haltbarkeit
Kakaomasse, Kakaobutter, fettarmes Kakaopulver Aroma, Schmelzverhalten
Emulgatoren, Stabilisatoren Struktur, Homogenität, Stabilität

Produkt hinzugefügt am 25. Letzte Bearbeitung der Produktseite am 12. Der Green‑Score wurde ursprünglich für Frankreich entwickelt und wird nun auf andere europäische Länder ausgeweitet.

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