Kinder Schoko-Bons Kinowerbung Hintergrund
kinder Schoko-Bons sind ein Klassiker im Sortiment von Ferrero. Seit 1992 gibt es die Schokoladeneier und seither stehen sie für Familienspaß. Gemeinsamem Spaß verbindet und bringt alle Familienmitglieder zusammen. Knapp drei Jahre nach dem letzten TV-Commercial schickt der Süßwaren-Riese zusammen mit Stammagentur Leo Burnett jetzt einen neuen Spot ins Rennen - und dabei steht einmal mehr der Familienspaß im Fokus.
Produktbeschreibung und Positionierung
Es handelt sich um bonbonartig verpackte Eier aus Vollmilchschokolade, die mit einer Mischung aus Milchcreme und Haselnuss-Splittern gefüllt sind. Kinder Schoko-Bons bieten feine Haselnussstücke in Milchcreme, umhüllt von zarter Vollmilchschokolade. Das Produkt steht für gemeinsamen Spaß und Genuss in der Familie. Ein Schoko-Bon wiegt 6 Gramm. Das wertvolle Feedback gibt es kostenlos dazu.
Die neue Kampagne: Idee und Umsetzung
Nun lädt Ferrero das leckere Schokoladenprodukt mit einer Kampagne neu auf, die in enger Zusammenarbeit mit der Kreativagentur Leo Burnett in Frankfurt entstanden ist. Herzstück der Kampagne ist die Neuinterpretation eines musikalischen Familien-Klassikers für Groß und Klein: „Wer hat die Kokosnuss geklaut“? Im TV-Spot bemerkt eine Familie, dass die Tüte mit Schoko-Bons plötzlich leer ist. Doch wo sind die Schoko-Bons? Sofort suchen die Familienmitglieder gemeinsam mit dem animierten Markencharakter Mr. Bon in der gesamten Wohnung nach den Schokoladeneiern, wobei alle gut gelaunt den Song „Wer hat die Schoko-Bons versteckt?“ singen.
Bis ausgerechnet der Opa schelmisch gesteht, dass er die Schoko-Bons hat, und die ganze Familie sich wieder im Genuss der leckeren Süßigkeiten zusammenfindet. Für die Kampagne wurde das populäre Musikstück umgetextet und umkomponiert sowie in einem zeitgemäßen Arrangement neu eingespielt. Das Ziel war, der Komposition einen modernen Charakter zu verleihen und sie so für Familien von heute attraktiv zu machen. „Der Song geht nicht nur ins Ohr. Er sorgt für die Wiedererkennbarkeit auf allen Kanälen und in den verschiedenen Kommunikations-Phasen,“ sagt Nicole Blechschmidt, Senior Produkt Manager und bei Ferrero für die 360 Grad-Kampagne verantwortlich.
Neben TV werden kinder Schoko-Bons auch mit Display-Ads und in unterschiedlichen Social Media-Kanälen beworben. Darüber hinaus wird „Wer hat die Schoko-Bons versteckt?“ auch auf Youtube und in Funkspots zu hören sein. Die Szenen mit Großvater und Enkelkindern vermitteln ein vertrautes, fast schon nostalgisches Gefühl, das vermutlich gerade bei Familien als sehr positiv wahrgenommen wird. Die visuelle Gestaltung fällt durch die Mischung aus echten Personen und kleinen, animierten Elementen auf - hier dem Cartoon-Schocko-Bon, der die heitere Stimmung etwas auflockert.
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Visuelle Details und Szenenbeschreibung
Ein blauer Teller mit einem verpackten Bonbon in der Mitte. Daneben ein Buch mit Leopardenmuster, ein orangefarbenes Kabel und ein grüner Würfel. Ein Mädchen mit lockigem Haar und ein Mann blicken vergnügt von unten über ein Möbelstück. Daneben steht ein animierter Cartoon-Charakter mit Brille und blauen Augen. Alle Köpfe sind kopfüber zu sehen, während unten ein Teppich den Boden bedeckt.
Ein Junge im blauen Pullover hält eine Kamera oder einen Block in der Hand. Eine Frau neben ihm hält Buntstifte. Beide schauen mit Interesse in die Kamera. Ein Mädchen mit lockigem blondem Haar hält ein Glas vor ihr Auge und lacht. Sie trägt einen orange-rosa Pullover über einem weißen Shirt. Ein älterer Mann mit Brille sitzt in einem Sessel und lächelt. Er trägt einen blauen Pullover und bietet eine Schüssel mit roten Bonbons an. Links sitzt ein älterer Mann mit Brille, grauem Bart und blauem Pullover in einem Sessel. Er hält eine Glasschale mit bunten Süßigkeiten und lächelt. Eine Frau mit lockigem, blondem Haar steht daneben und berührt seine Schulter.
Ein großer Löffel mit glänzender, flüssiger Schokolade. Der Hintergrund ist hell und einfarbig, was den Fokus auf die glatte, schokoladige Oberfläche lenkt.
Werbesprache, Tonalität und Nostalgie
Bis in die 2010er Jahre wurde in den Werbespots häufig in Reimen gesprochen. Ich finde, dieser Spot von Kinder Schokobons funktioniert vor allem auf einer emotionalen Ebene und spricht ganz klar die Zielgruppe an, die sich nach Vertrautheit und gemeinsamer Zeit mit der Familie sehnt. Ich persönlich halte das für einen smarten Kreativimpuls, der den Spot visuell von anderen Süßigkeitenwerbungen abhebt. Inhaltlich liegt der Fokus klar auf dieser Idee von „Spaß für die ganze Familie“.
Die Einbindung von unterschiedlichen Altersgruppen und der lockere Umgang zwischen den Figuren finde ich passend gewählt - vor allem, weil dadurch keine künstliche Nähe erzeugt wird. Die eigentliche Werbebotschaft, nämlich die Verbindung von Genuss und guter Laune, wird auf eine leicht verständliche Weise transportiert. Relativ authentische Darsteller und eine gewisse Spontanität im Zusammenspiel sorgen dafür, dass man sich als Zuschauer nicht als bloßer Werbeempfänger fühlt.
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Kritik, Kontroversen und Nachhaltigkeit
Im Rahmen einer 2015 durchgeführten Studie kritisierte Foodwatch mehrere Hersteller, die mit verniedlichten Werbemaskottchen und Mitmach-Aktionen Kinder zum Kauf ihrer Lebensmittel mit hohem Zucker- und/oder Fettanteil animieren würden. Unter diesen Produkten waren auch die Schoko-Bons mit einer Sammelaktion und ihrer Werbefigur „Mr.“ 2016 erschien im deutschen Greenpeace Magazin ein Artikel, der Ferrero Kinderarbeit bei der Haselnuss- und Kakao-Ernte vorwarf.
Die Nüsse, die neben weiteren Ferrero-Produkten unter anderem in Schoko-Bons enthalten sind, stammen laut dem italienischen Hersteller vor allem von türkischen Plantagen. Auf diesen stelle Kinderarbeit ein großes Problem dar. Dieselbe Situation gelte laut Greenpeace zudem für die Kakao-Ernte für Ferrero-Produkte in der Elfenbeinküste. Marcus Rohwetter: Sklaven der Königsnuss. In: Die Zeit. 17. Oktober 2023.
Reaktionen und Folgen
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Medienmix und Reichweite
„Der Song geht nicht nur ins Ohr. Er sorgt für die Wiedererkennbarkeit auf allen Kanälen und in den verschiedenen Kommunikations-Phasen,“ sagt Nicole Blechschmidt. Neben TV werden kinder Schoko-Bons auch mit Display-Ads und in unterschiedlichen Social Media-Kanälen beworben. Darüber hinaus wird „Wer hat die Schoko-Bons versteckt?“ auch auf Youtube und in Funkspots zu hören sein. Einfachen Zugriff und Verwaltung Ihrer TV-Spots immer aktuell, abteilungsübergreifend und in Echtzeit finden Sie hier.
Tabelle: Wichtige Eckdaten zur Kampagne und zum Produkt
| Aspekt | Information |
|---|---|
| Produkt | kinder Schoko-Bons - Eier aus Vollmilchschokolade mit Milchcreme und Haselnuss-Stückchen |
| Gewicht pro Stück | 6 Gramm |
| Marktstart in Deutschland | 1992 |
| Agentur | Leo Burnett, Frankfurt |
| Musikalisches Element | Neuinterpretation von „Wer hat die Kokosnuss geklaut?“ als „Wer hat die Schoko-Bons versteckt?“ |
| Werbekanäle | TV-Spot, Display-Ads, Social Media, Youtube, Funk |
| Kritik | Foodwatch-Kritik zu kinderlicher Ansprache; Greenpeace-Vorwürfe wegen Kinderarbeit in Lieferketten |
Ich denke, dass die Beschreibung der Haselnussstücke in Milchcreme und Schokolade zwar wenig überraschend ist, aber handwerklich sauber klingt und das Produkt begehrenswert macht. Die Kampagne zielt darauf ab, Familien anzusprechen und die Marke als Teil gemeinsamer, positiver Alltagserlebnisse zu verankern.
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tags: #Kinder #Schoko-Bons #Kinowerbung #Hintergrund


