Schoko-Bananen bei Netto: Herkunft, Herstellung und Nachhaltigkeitsinitiativen
Netto Marken-Discount führt nachhaltigere Bananen im Preiseinstiegssortiment ein. Die Edeka-Tochter Netto Marken-Discount bietet ab sofort Bananen aus verantwortungsbewussterem Anbau im Preiseinstiegssegment an. Etwa 85 % der in Deutschland erhältlichen Bananen stammen aus dem konventionellen Bananenanbau. Umso mehr Grund, genau hier anzusetzen, um einen Unterschied zu machen.
Bei den Bananen aus dem gemeinsamen Programm mit dem WWF wird das Thema Nachhaltigkeit ganzheitlich gedacht und auf langfristig ausgelegte Strategien und Partnerschaften gesetzt. Gestartet in Ecuador und Kolumbien, setzen die Programmfarmen nun auch in Costa Rica, Panama und Kamerun schrittweise bis zu 80 gezielte Maßnahmen für mehr ökologische und soziale Nachhaltigkeit um.
Herkunft der Netto-Bananen und Programmländer
Woher kommen die Bananen? Möglichst aus nachhaltigem Anbau, finden der Discounter Netto und sein Partner WWF. Das Programm setzt Netto Marken-Discount auf Bananenfarmen in Ecuador, Kolumbien, Costa Rica und Kamerun um. Gestartet in Ecuador und Kolumbien, setzen die Programmfarmen nun auch in Costa Rica, Panama und Kamerun schrittweise bis zu 80 gezielte Maßnahmen für mehr ökologische und soziale Nachhaltigkeit um.
- Die Anbauregionen von Bananen gehören zu den artenreichsten Gebieten der Erde.
- Um natürliche Ökosysteme wie Flüsse oder Wälder vor schädlichen Pestizideinflüssen zu schützen und Rückzugsorte für Wildtiere zu schaffen, werden dort Schutzzonen zwischen Anbauflächen und empfindlichen Lebensräumen eingerichtet und aufgeforstet.
Partnerschaft Netto-WWF und Programmansatz
Netto arbeitet seit zehn Jahren mit dem WWF Deutschland zusammen, um das Eigenmarkensortiment nachhaltiger zu gestalten. Bereits seit über einem Jahrzehnt bringt Netto Marken-Discount gemeinsam mit dem WWF- mehr Nachhaltigkeit in das Eigenmarkensortiment und ab sofort auch in das Angebot an Bananen. Der Edeka-Verbund inklusive Netto Marken-Discount und der WWF revolutionieren gemeinsam den konventionellen Bananenanbau: Was 2014 als Modellprojekt begann, wird 2025 auf eine neue Stufe gehoben: Mehr Nachhaltigkeit im Bananenanbau zum günstigen Preis.
Ab sofort ist Netto exklusiver Handelspartner und unterstützt das Programm durch den Vertrieb der Früchte. Es gibt sie in den Netto Märkten unter der Marke Markttag. Unsere Programmbanane steht für mehr Umweltverträglichkeit im Massenmarkt und bietet damit den Hebel für eine echte Markttransformation!
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Wie funktioniert der Mengenausgleich?
Zunächst vermarktet Netto die Bananen nach dem Prinzip des Mengenausgleichs. Die Markttag Bananen werden vorerst mit einem Mengenausgleichsansatz* vermarktet, um die größere Verkaufsmenge kurzfristig anbieten zu können. Das bedeutet, dass die Früchte, die von Programmfarmen stammen und die Nachhaltigkeitsanforderungen des Programms umsetzen, durch Bananen von anderen Farmen der teilnehmenden Lieferanten ergänzt werden, die bisher nur die Mindestanforderungen erfüllen. Ein Teil der Netto-Eigenmarken-Bananen stammt von Ausgleichsfarmen, die Mindestvoraussetzungen wie die Rainforest Alliance-Zertifizierung erfüllen.
Der Anteil der Programmfarmen wird kontinuierlich angehoben. Das Ziel ist es, dass 2030 alle Programmbananen unter Programmanforderungen auf Programmfarmen angebaut werden. Unser Ziel ist es, dass 2030 alle Markttag Bananen unter Programmanforderungen auf Programmfarmen angebaut werden.
*Mengenausgleich bedeutet, dass Bananen von Programmfarmen und Bananen von sogenannten Ausgleichsfarmen im Markt vermischt werden dürfen. Die Lieferanten setzen auf der gesamten Produktionsfläche der Programmfarmen Programmmaßnahmen um. Netto Marken-Discount kann allerdings nur einen Teil der produzierten Bananen abnehmen, z. B. aufgrund der Qualitätsanforderungen. Dadurch produzieren sie eine wesentlich größere Menge an Bananen aus nachhaltigerem, konventionellem Anbau als an Netto Marken-Discount verkauft werden. Der Ansatz des Mengenausgleichs erlaubt es den Lieferanten, die auf Programmfarmen produzierte, aber nicht an Netto Marken-Discount vermarktete Menge durch Bananen zu ersetzen, die von Ausgleichsfarmen stammen. Diese erfüllen Mindestanforderungen, wie eine Rainforest Alliance Zertifizierung. Der Mengenausgleichs-Ansatz ermöglicht den Bananenlieferanten, Schritt für Schritt den Weg zu einem nachhaltigeren konventionellen Anbau zu gehen.
Sechs zentrale Themenfelder des Programms
Das Programm konzentriert sich auf sechs zentrale Themenfelder: Schutz natürlicher Ökosysteme und Biodiversität, Wassermanagement, integriertes Anbaumanagement, Klimaschutz, Abfallmanagement und soziale Verantwortung. Es zielt nach Unternehmensangaben darauf ab, dass die Bedingungen des konventionellen Anbaus verbessert und sowohl ökologische als auch soziale Nachhaltigkeitsbemühungen erhöht werden.
- Unsere Programmfarmen verzichten auf besonders toxische Pestizide und ersetzen schrittweise Herbizide durch nachhaltigere Alternativen zur Beikrautentfernung.
- Der Boden und somit auch das Grundwasser soll durch eine natürliche Bodenbedeckung nachhaltig und langfristig vor der Verunreinigung mit Pestiziden und Düngemitteln geschützt werden.
- Hinzu kommen die Überwachung und Verminderung des Wasserverbrauchs und der verbesserte Umgang mit Abfällen.
- Die Ermittlung und Senkung von Treibhausgasemissionen sind ein weiteres Thema.
- Die Programmmaßnahmen kontrollieren die Einhaltung der nationalen Gesetze zu Arbeitsrechten sowie zu Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz.
Wasserbedarf und Ressourceneffizienz
In einigen Regionen, die Bananen anbauen, wird das Wasser immer knapper. Allerdings wird beim Bananenanbau besonders viel Wasser benötigt. Rein rechnerisch benötigt eine einzelne große Frucht bis zu 160 Liter Wasser im Anbau. Um Wasser zu sparen, werden auf einigen der Programmfarmen Wasseraufbereitungsanlagen für die Wassernutzung in der Nacherntebehandlung eingesetzt.
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Klimarisiken und Emissionsminderung
Die Folgen der Erderwärmung sind weltweit bereits deutlich spürbar. Auch der Bananenanbau ist davon betroffen. Veränderte Wetter- und Niederschlagsmuster sowie zunehmende Extremwetterereignisse beeinträchtigen die Produktion und begünstigen die Ausbreitung von Pflanzenkrankheiten, was in den Anbauregionen zu Ertragseinbußen führen kann. Gleichzeitig tragen die Farmen durch Emissionen - etwa infolge des Einsatzes von Düngemitteln - selbst zum Klimawandel bei. Unsere Programmfarmen erstellen detaillierte Klimabilanzen und setzten sich dafür ein, die Treibhausgasemissionen, z.B.
Soziale Verantwortung und Arbeitsrechte
Die Programmmaßnahmen kontrollieren die Einhaltung der nationalen Gesetze zu Arbeitsrechten sowie zu Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Dazu gehört unter anderem, dass die Arbeiterinnen und Arbeiter in festen Arbeitsverhältnissen angestellt und ins Sozialversicherungssystems eingeschrieben werden.
Marke und Sortiment: Markttag-Bananen bei Netto
Die Bananen der Eigenmarke Markttag stammen aus einem Programm, das einen verantwortungsbewussteren konventionellen Anbau unterstützt. Es gibt sie in den Netto Märkten unter der Marke Markttag. Die Markttag Bananen werden vorerst mit einem Mengenausgleichsansatz* vermarktet, um die größere Verkaufsmenge kurzfristig anbieten zu können.
Patricia Graf, Leiterin Transformation, Landschaft und Gesellschaft der Netto-Partnerschaft beim WWF, betonte die Bedeutung des Programms: „Die nachhaltigere Banane zum günstigen Preis ist ein bedeutender Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit im Massenmarkt.
Fairer Handel im Süßwarensegment: Schoko-Bananen von Casali
Casali ist eine Marke des österreichischen Süßwaren-Herstellers Manner. Die Wurzeln der Firma Casali reichen bis 1792 zurück. Damals gründete Joseph Casali in Triest das Unternehmen, das Rosolio (Rosen(blüten)likör), Rum und Punsch erzeugte. Die Spirituosen und Liköre von Casali wurden in die gesamte Monarchie verkauft. Im Jahr 1955 kaufte es Franz Andres, der bereits 1948 die Firma Napoli gegründet hatte und fusionierte die Unternehmen.
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Eines der bekanntesten Produkte von Casali ist die Schoko-Banane. Erfunden oder entwickelt wurde diese Süßigkeit in der Zeit des Ersten Weltkrieges. Durch Adolf Beer wurde ein Schaumzucker mit Bananengeschmack entwickelt. In dieser Machart wurde es bis in die 1960er Jahre erzeugt. Zu dieser Zeit wurde es erstmals mit echtem Bananenmark gefüllt.
In den 1980er Jahren wurde ein Lizenzabkommen mit Chiquitabananen geschlossen, deren Logo fortan zusammen mit dem Schriftzug „natürlich mit Chiquita Bananen“ auf der Schachtel angebracht wurde. Dies hat man Anfang 2015 zugunsten von Fairtrade International aufgegeben; Casali wirbt seitdem mit deren Siegel und damit, dass insgesamt 58 % der Zutaten der Süßware im Einklang mit den durch „Fairtrade International“ definierten Standards erwirtschaftet werden.
FAIRTRADE-Zertifizierung und Wirkung
Casali, die österreichische Traditionsmarke aus dem Hause Manner, feiert heuer ein besonderes Jubiläum: Seit zehn Jahren ist der Kakao sowie das Bananenmark und der Zucker der Casali Schoko-Bananen FAIRTRADE-zertifiziert und trägt damit das „All that can be“-Siegel. FAIRTRADE steht weltweit für gerechtere Handelsbedingungen und bessere Zukunftschancen für Bauernfamilien im Globalen Süden. Produzent*innen profitieren von einem garantierten Mindestpreis sowie einer zusätzlichen FAIRTRADE-Prämie, die in Gemeinschaftsprojekte wie Schulen, Gesundheitsversorgung oder nachhaltige Landwirtschaft fließt.
Eine aktuelle Studie aus Côte d’Ivoire zeigt, dass sich die Lebensbedingungen der Kakaobauernfamilien in FAIRTRADE-zertifizierten Kooperativen deutlich verbessert haben: Die Haushaltseinkommen sind nachweislich gestiegen, und der Anteil der Haushalte in extremer Armut ist seit 2020 von 36 auf 17 Prozent gesunken. „Zehn Jahre FAIRTRADE-Kakao bei Casali sind eine gelungene Partnerschaft, die das nachhaltige Engagement von Manner mit der lokalen Expertise von FAIRTRADE im Globalen Süden verbindet - mit einem positiven Impact für alle.
Manner als Hersteller: Qualität und Herkunft
Manner setzt in allen Markenprodukten auf 100% zertifizierten Kakao und bekennt sich damit zu höchsten Standards in Sachen ökologischer Verantwortung und fairem Handel. Die Schokolade wird im eigenen Haus „from bean to bar“ - also von der Bohne bis zur fertigen Tafel - hergestellt. Die 1890 gegründete Josef Manner & Comp. AG ist als Spezialist für Waffeln & Schnitten, Dragees und Schaumwaren die Nummer 1 am österreichischen Schnittenmarkt. Die Zentrale befindet sich in Wien, die Produktion findet ausschließlich in Österreich statt. Manner Produkte werden weltweit in ca. 40 Ländern vertrieben, eigene Vertriebsbüros sind in Deutschland, Tschechien und Slowenien aktiv.
Zutatenwissen rund um Schoko-Bananen
Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen. Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen. Agar: Agar -aus dem Indonesischen/Malaiischen-, auch Agar-Agar, Agartang, Japanischer Fischleim, Kanten -japanisch 寒天-, oder auch Chinesische oder Japanische Gelatine genannt, ist ein Galactose-Polymer (ein Polysaccharid), das Gallerte bilden kann. Sorbit: Sorbit [zɔrˈbiːt] (der Sorbit, auch das Sorbitol, Glucitol oder Hexanhexol) zählt zu den Alditolen (Zuckeralkoholen) und findet in vielen industriell hergestellten Lebensmitteln (Lebensmittelzusatzstoff E 420) als Zuckeraustauschstoff, Trägerstoff sowie Feuchthaltemittel Verwendung.
Fairer Handel - Definition
Als Fairer Handel (englisch fair trade) wird ein kontrollierter Handel bezeichnet, bei dem die Erzeuger für ihre Produkte einen Mindestpreis erhalten, der von einer Fair-Trade-Organisation bestimmt wird.
Netto und fair zertifizierte Sortimente über Bananen hinaus
Neben Schokolade verkauft Netto bereits Fairtrade-zertifizierte Produkte wie Kaffee und Rosen. Nach dem Bananen-Bann in der vergangenen Woche geht Netto nun wieder in die andere Richtung und nimmt ein neues Produkt ins Fairtrade-Sortiment auf. Der Edeka-Discounter will in Kürze Fair-to-go-Tafelschokolade in die Regale bringen. Ab Mitte Juni 2021 zieht die Fair-to-go-Tafelschokolade unter der Eigenmarke Schokoliebe in die Regale ein.
Zeitleiste: Entwicklung der Schoko-Banane und Zertifizierungen
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| Erster Weltkrieg | Erfunden oder entwickelt wurde diese Süßigkeit in der Zeit des Ersten Weltkrieges. |
| 1960er | Zu dieser Zeit wurde es erstmals mit echtem Bananenmark gefüllt. |
| 1980er | In den 1980er Jahren wurde ein Lizenzabkommen mit Chiquitabananen geschlossen. |
| 2015 | Dies hat man Anfang 2015 zugunsten von Fairtrade International aufgegeben. |
| 2025 | Was 2014 als Modellprojekt begann, wird 2025 auf eine neue Stufe gehoben. |
Unsere Programmbanane steht für mehr Umweltverträglichkeit im Massenmarkt und bietet damit den Hebel für eine echte Markttransformation! Es zielt nach Unternehmensangaben darauf ab, dass die Bedingungen des konventionellen Anbaus verbessert und sowohl ökologische als auch soziale Nachhaltigkeitsbemühungen erhöht werden.
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