Schokokuchen Rezept für Springform: saftig, einfach und schokoladig
Gerade bin ich wieder so richtig im Backfieber und möchte dir heute einen weiteren Lieblingskuchen vorstellen. Einen echten Klassiker unter den beliebten Rührkuchen. Es ist Zeit für Schokokuchen! Mein saftiger Schokokuchen ist schnell und einfach gebacken und bisher hat er alle Gäste und Freunde begeistert.
Warum dieses Rezept?
Das Besondere an diesem Rezept: Dieses Top-Rezept ist die schnelle Wahl, wenn du ohne Planung einen einfachen, saftigen Schokokuchen für Kaffee, Familie oder spontanen Besuch brauchst. In 10 Minuten ist der Teig bereit für den Ofen. Der CHEFKOCH Check sichert die wichtigste Gelingstelle ab: Mehl nur noch kurz unterheben. So wird der Kuchen locker in der Krume und bleibt schön saftig.
Keine Sorge, wenn du beim Rührteig unsicher bist, sobald das Mehl im Teig ist, reichen 20-30 Sekunden Rühren, bis sich alles gerade verbunden hat. So bleibt der Kuchen luftdicht verschlossen (in einem Kuchencontainer o.ä.) mehrere Tage lang frisch und saftig.
Zutaten (für eine Springform Ø 26 cm, ca. 12 Stücke)
- 3 Eier, Größe M
- 325 g Weizenmehl, Type 405 (alternativ Dinkelmehl Type 630)
- 275 ml Vollmilch, Zimmertemperatur
- 225 g Zucker
- 200 g Butter, sehr weich (so weich wie eine Creme) - alternativ Margarine
- 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
- 1 Pck. Backpulver
- 5 EL Backkakao
- 1 Prise Salz
- 100 g Zartbitter-Schokotröpfchen - nach Belieben
- Butter und Mehl für die Form
- Für die Glasur: 1 Becher Zartbitter-Kuchenglasur oder Zartbitterkuvertüre
Alternative Basisvarianten
Du kannst ihn aber auch in einer Springform oder als Kastenkuchen backen, der Geschmack bleibt der gleiche. Ich backe meinen Schokokuchen gerne als Gugelhupf, weil ich die Optik gerne mag. Du kannst ihn aber auch in einer Springform oder als Kastenkuchen backen, der Geschmack bleibt der gleiche.
Vorbereitung
- Den Backofen rechtzeitig auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Die 26er Springform fettest du mit wenig Butter ein und bestäubst sie dann mit etwas Mehl. Fette und mehle deine Form gründlich! Das ist das A und O, um den Kuchen später aus der Form stürzen zu können.
- Die Butter muss wirklich schön weich sein, sonst lässt sie sich nicht gut aufschlagen. Eier und Milch haben am besten ebenfalls Zimmertemperatur. So verbinden sich die Zutaten gut miteinander. Wenn du kalte Milch zur Butter gibst, kann diese ausflocken.
Zubereitung Schritt für Schritt
- Für den Teig gibst du in eine große Rührschüssel 200 g sehr weiche Butter, 225 g Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker und verrührst alles mit den Quirlen des Handrührgeräts oder in der Küchenmaschine bei hoher Geschwindigkeit etwa 3 bis 4 Minuten hell und cremig. Die Butter und Zucker hell weiß aufschlagen und danach kommen die Eier einzeln hinzu. Dies ist die Basis für das Volumen Deines Kuchens.
- Die 3 Eier rührst du jeweils einzeln 30 Sekunden nacheinander unter. Nun nach und nach die Eier zur Butter geben und unterrühren.
- In einer zweiten Schüssel vermischst du 325 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 5 EL Backkakao und 1 Prise Salz. Die Mehlmischung gut miteinander vermischen, um Backpulver- oder Backkakaonester zu vermeiden.
- Die Mehlmischung mit 275 ml Milch komplett zur Eier-Butter-Zucker-Masse geben und wirklich nur kurz, maximal 30 Sekunden, unterrühren. Rühre den Teig, nachdem das Mehl hinzugekommen ist, nicht länger als nötig um. Sobald alles verbunden ist, hörst du auf zu rühren.
- Zum Schluss 100 g Schokotröpfchen oder Schokoraspel kurz unterrühren.
- Den Teig gleichmäßig in die vorbereitete Springform füllen und glattstreichen.
- Im vorgeheizten Backofen auf der zweiten Schiene von unten etwa 55-60 Minuten backen. Ich nenne hier eine Zeitspanne, weil mancher den Kuchen etwas fudgy mag; wir mögen ihn klassisch und daher backe ich ihn 40-60 Minuten je nach Rezeptvariante. Bereits nach 45 Minuten mit einer Stäbchenprobe prüfen, ob der Kuchen durch ist.
- Die Form aus dem Ofen nehmen und 10-15 Minuten oder 30 Minuten (je nach Rezept) in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
- Die Kuchenglasur nach Packungsanweisung schmelzen oder Zartbitterkuvertüre im Wasserbad schmelzen und den ausgekühlten Kuchen damit begießen oder bepinseln. Nach Belieben mit Schokoraspeln bestreuen.
Tipps für Gelingsicherheit und Variationen
- Entscheidender Kniff: Teig nicht zu lange rühren, damit die Krume nach dem Backen locker und zart bleibt. Das dauert etwa 30 Sekunden.
- Butter statt Margarine: Feiner und aromatischer wird der Schokokuchen mit Butter. Einfach eins zu eins mit der Margarine austauschen.
- Köstlich verfeinern: Anstatt Kokosraspel eignen sich auch gehackte Haselnüsse oder Mandeln. Mit einem Teelöffel Zimt bekommt der Kuchen eine weihnachtliche Note.
- Doppelt schokoladig: Mit einer Glasur aus Zartbitterkuvertüre verziert, schmeckt der Kuchen doppelt schokoladig. Wer es besonders cremig mag, rührt ein Frosting aus Schokolade und saurer Sahne an und streicht den Kuchen damit ein.
- Für Kinder gern eine festere Glasur verwenden und mit Streuseln dekorieren.
- Wenn der Backkakao beim Lagern hart und bröckelig geworden ist, siebe ihn zum Mehl. So vermeidest du Klumpen im Teig.
- Der Kuchen lässt sich sehr gut einfrieren - dann aber am besten ohne Glasur, in Stücke geschnitten und einzeln in Frischhaltefolie gewickelt.
Wie lange bleibt der Kuchen frisch?
Das wirklich Tolle an meinem Schokokuchen ist, dass er so lange saftig und frisch bleibt. Der Kuchen bleibt auch über ein paar Tage hinweg noch sehr saftig und wird dich bestimmt begeistern. Der Kuchen kann bis zu 3-4 Tage im Voraus gebacken werden. Einfach nach dem Backen luftdicht in Frischhaltefolie einwickeln. So bleibt er lange frisch. In einer Tortenglocke, Brotbox oder gut verpackt in Frischhaltefolie bleibt er besonders saftig.
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Alternative: Veganer Schokokuchen
Doch lieber einen veganen Schokokuchen? Dieses Rezept ist ein MUSS für alle Schokofans: Gib die Kuvertüre mit dem Kakao, Vanilleextrakt, Zucker, Wasser, Joghurt und der Butter in einen Topf. Lasse alles unter Rühren bei mittlerer Hitze schmelzen, achte darauf die Masse nicht zu kochen. Nimm den Topf vom Herd, fülle die Masse um und lasse sie vollständig abkühlen.
Rühre das Ei (oder die vegane Alternative) in die abgekühlte Masse. Vermische das Mehl mit dem Backpulver und rühre es ebenfalls kurz ein. Fülle den Teig in den Tortenring und backe den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 170 °C O/U für etwa 30 Minuten. Nimm ihn aus dem Ofen und lasse ihn abkühlen. Löse ihn zum Servieren aus der Form und bestreue ihn mit Puderzucker.
Serviervorschläge
- Der Kuchen ist pur ein Genuss, aber mit etwas Schlagsahne, Vanilleeis oder Fruchtkompott serviert, schwebst du auf Wolken!
- Ein Stück dieses Schokokuchens mit einer Kugel Eis und ein paar Beeren ist ein tolles Dessert.
- Mit Fruchtsoßen, mit einer Karamellsauce oder auch zu einem Obstsalat kannst du diesen Kuchen auf noch ein höheres Level heben.
Beliebte Varianten und Inspirationsquellen
Für alle Fans von Schokolade empfehle ich meine Mousse au chocolat, so unglaublich luftig und lecker! Eher Lust auf etwas Fruchtiges? Dann probiere mal Mamas leckeren Kirsch-Streuselkuchen. Probiere doch mal meine Brownies, meine Schokomuffins oder auch meine Schoko-Crossies, wenn es mal richtig schnell gehen soll. Mein Schoko-Nuss-Kuchen ist eine tolle Alternative in der Kastenform.
Bewertungen, Fazit und Aufruf
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Hast du meinen Schokokuchen einmal ausprobiert? Hinterlasse mir gerne unten einen Kommentar wie dir das Rezept gefallen hat und ob du eigene Tipps hast. So ein schöner Klassiker! So saftig und locker und einfach so, so lecker.
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