Sanella schnelles Apfelkuchen Rezept – saftig, lecker und einfach gemacht

Äpfel gehören zu den beliebtesten Früchten in Deutschland, jeder von uns verzehrt durchschnittlich etwa 40 kg pro Jahr. Apfelkuchen ist dabei eine der liebsten Varianten, Äpfel zu genießen - sei es als klassischer gedeckter Apfelkuchen, als Streuselkuchen, Rührteig- oder der französischen Tarte Tatin-Version. Besonders beliebt sind Rezepte, die schnell zuzubereiten sind und trotzdem köstlich schmecken, wie dieses Sanella Apfelkuchen Rezept, das mit einer saftigen Textur und einfacher Zubereitung überzeugt.

Warum Sanella für Apfelkuchen?

Sanella ist ein sehr vielseitiger Margarine- und Backfett-Ersatz, der sich ideal für Apfelkuchen eignet. Die Butteralternative sorgt für lockeren, luftigen Teig und unterstützt eine saftige Konsistenz. Im Rezept wird Sanella zusammen mit Eiern, Zucker und Mehl verwendet und der Teig wird so wunderbar cremig und elastisch.

Sanella Margarine für Apfelkuchen

Die Grundlage: Einfacher Rührteig mit Sanella

Für den Teig werden 350 g Mehl mit 175 g Sanella in kleinen Flöckchen, 100 g Zucker, 1 Ei, 1 Eiweiß und eine Prise Salz verwendet. Mit den Knethaken eines elektrischen Rührgeräts werden diese Zutaten zunächst vermengt. Anschließend wird der Teig mit den Händen zu einer glatten Masse verknetet. Diese wird in drei Portionen geteilt, wobei zwei Portionen noch einmal verknetet werden. Danach werden die Teigstücke in Frischhaltefolie gewickelt und mindestens eine Stunde gekühlt. So lässt sich der Teig später besser ausrollen und Formen verwandeln.

Die Apfelfüllung: Fruchtig, würzig und perfekt abgestimmt

Für die Füllung werden 1 kg Äpfel geschält, grob geraspelt und mit 75 g Rosinen, 1 Teelöffel Zimt, 3 Esslöffel Speisestärke und 2 Esslöffel Zucker vermischt. Wichtig ist, dass die Kerne nicht mitgeraspelt werden. Der Saft von etwas Zitrone (ca. 1 Esslöffel) wird über die Apfelmischung geträufelt, um die Frische zu erhalten und ein Braunwerden der Äpfel zu verhindern.

Apfelfüllung mit Zimt und Rosinen

Zubereitung des gedeckten Apfelkuchens

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen.
  2. Eine Springform einfetten oder mit Backpapier auslegen.
  3. Die größere Portion Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in die Springform drücken, dabei einen Rand formen. Den Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
  4. Die Apfelfüllung gleichmäßig auf dem Teig verteilen und leicht ausdrücken, damit keine Lufttaschen entstehen.
  5. Die kleinere Teigportion ausrollen und mit einem Plätzchenausstecher Herzen oder andere Formen ausstechen (optional). Diese Teigdecke als Deckel auf die Äpfel legen.
  6. Das Eigelb von einem Ei verquirlen und den Teigdeckel damit bestreichen, damit die Oberfläche schön glänzt.
  7. Im vorgeheizten Ofen ca. 45 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun ist und die Füllung blubbert.
  8. Den Kuchen anschließend etwa 45 Minuten abkühlen lassen.
  9. Zum Schluss wird ein Guss aus 100 g Puderzucker und 2-3 Esslöffeln Zitronensaft cremig gerührt und auf den gekühlten Kuchen gestrichen. Die Glasur trocknet innerhalb von 15 Minuten und verleiht dem Kuchen den letzten Schliff.

Alternative: Schneller Apfelkuchen mit Joghurt und Zimt

Wer es noch schneller und leichter mag, kann einen Apfelkuchen ohne Butter zubereiten, der stattdessen mit Öl und Joghurt gebacken wird. Dieses Rezept ist perfekt für ein verregnetes Herbstwochenende und besonders saftig.

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Backofen auf 180 °C vorheizen. Äpfel waschen, schälen, vierteln und Kerngehäuse entfernen. Die Viertel vorsichtig einschneiden, ohne sie komplett durchzuschneiden. Eine Backform wird mit etwas Sonnenblumenöl eingefettet und mit Mehl bestäubt, anschließend wird der Teig hinein gegossen. Die Äpfel werden in den Teig gesteckt.

Ein Zucker-Zimt-Gemisch wird auf dem Kuchen verteilt, das beim Backen karamellisiert und den typischen Herbstduft verbreitet. Backzeit ca. 30 Minuten. Dieses Rezept eignet sich besonders gut, um sogar schon etwas schrumpelige Äpfel noch lecker zu verarbeiten.

Joghurt-Zimt Apfelkuchen im Ofen

Toskansiche Variante: Torta di Mele - der schnellste Apfelkuchen der Welt

Die Torta di Mele aus der Toskana unterscheidet sich deutlich vom klassischen deutschen Apfelkuchen. Sie hat keinen Boden, besteht zu zwei Dritteln aus Äpfeln und wird von einem dünnen Teig lediglich zusammengehalten. Das Ergebnis ist ein saftiger Kuchen, der an Apfelmus mit Teig drumherum erinnert.

Der Teig wird in wenigen Minuten ohne Küchenmaschine zubereitet. Äpfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden, dann mit Zitronensaft beträufeln. Alle übrigen Zutaten werden mit einem Schwingbesen kurz vermengt, sodass der Teig nicht luftig wird, sondern nur vermischt - das verhindert ein gummiartiges Ergebnis. Die Apfelscheiben werden vorsichtig unter den Teig gehoben und sofort in die gebutterte und bemehlte Springform gefüllt.

Der Kuchen wird 45 bis 60 Minuten bei 180 °C gebacken, je nach Ofen und Saftigkeit der Äpfel. Das feuchte Ergebnis des Kuchens ist kein Fehler, sondern typisch für dieses Rezept.

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Tabelle: Apfelsorten für Apfelkuchen

Apfelsorte Geschmack Besonderheiten
Boskop Säuerlich und fest Ideal für Apfelkuchen, kräftig im Geschmack
Elstar Mild säuerlich und saftig Auch zum Rohverzehr geeignet
Gala Mild und süß mit feiner Säure Gut ausgewogen, auch für Salate
Wellant Lieblingsapfel für den Tisch Auch zum Backen geeignet

Tipps und Tricks für perfekten Apfelkuchen

  • Zucker und Süße: Der Zucker im Rezept dient nicht nur der Süße, sondern auch der Textur. Unter 150 g Zucker wird der Kuchen schnell gummiartig und kompakt. Bei süßen Apfelsorten kann die Zuckerzufuhr reduziert werden.
  • Backzeit: Je nach Ofen und Apfelsaftmenge kann die Backzeit von 45 bis 60 Minuten variieren. Die Stäbchenprobe ist unerlässlich, um die perfekte Konsistenz zu testen.
  • Zimt: Viele Varianten des Apfelkuchens profitieren von einem Teelöffel Zimt, der sowohl in die Apfelfüllung als auch in den Teig gegeben werden kann.
  • Lagerung: Apfelkuchen bleibt bis zu drei Tage im Kühlschrank saftig und lecker.
  • Ausprobieren: Der Apfelkuchen lässt sich auch gut als Blechkuchen zubereiten, dafür einfach alle Zutaten entsprechend verdoppeln.
Schritt-für-Schritt Anleitung: Sanella Apfelkuchen zubereiten

Fazit

Das Sanella Apfelkuchen Rezept ist ein vielseitiges, schnelles und leckeres Rezept für alle, die gerne saftigen Apfelkuchen backen wollen - ohne großen Aufwand und mit großem Genuss. Ob klassisch gedeckt, als Rührkuchen mit Joghurt oder als italienische Torta di Mele - hier findet jeder Apfelkuchenliebhaber sein Lieblingsrezept.

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