Saftiger Kuchen mit Puddingpulver Rezept: Streuselkuchen und Rührkuchen mit Pudding
Bei diesem Streuselkuchen mit Pudding passt einfach alles! Klar, alleine schon die Einzel-„Elemente“ beim Puddingkuchen mit Streuseln sind super: ein feiner, buttriger Knetteig und eine samtige Vanillepuddingfüllung. Da kann das Ergebnis quasi nur gut schmecken 😉 . Durch die Creme ist der Kuchen super saftig und lässt sich auch gut am Vortag backen.
Warum Puddingpulver den Kuchen so saftig macht
Das Geheimnis dieses Kuchens liegt im Vanillepuddingpulver. Es wird nicht gekocht, sondern trocken unter das Mehl gemischt. Genau dadurch verändert sich die Struktur des Teigs. Das enthaltene Stärke-Gemisch bindet mehr Flüssigkeit als normales Mehl. Gleichzeitig bringt das Puddingpulver eine milde Vanillenote mit, ohne dass der Kuchen süß oder künstlich schmeckt. Dieses Prinzip funktioniert besonders gut in der Kastenform, weil der Kuchen dort länger backt. Der Teig ist schnell gerührt, bleibt weich und trocknet nicht aus.
Varianten und Ideen
Mit Zitronen- oder Orangenabrieb bekommt der Kuchen eine frische Note. Schokostückchen oder etwas Kakao machen den Kuchen schokoladig. Obst wie Kirschen oder Beeren funktioniert ebenfalls. Wenn du es klassisch-fruchtig magst, passt auch mein saftiger Rührkuchen mit Apfel oder mein Zitronen-Blaubeer-Kuchen, der besonders weich bleibt. Statt Vanillepudding könnt ihr auch Schokoladen-, Karamell- oder Pistazienpudding verwenden. Gewürze wie Zimt, Kardamom oder Tonkabohne geben dem Pudding zusätzlich eine besondere Note. Obst bietet sich perfekt für den Vanillekuchen mit Puddingpulver an. Egal ob Himbeeren, Heidelbeeren, Kirschen oder Johannisbeeren. Füge das Obst deiner Wahl einfach zum glattgerührten Teig hinzu und verrühre den Teig so, dass das Obst perfekt mit dem Teig vermengt ist. Für besondere Anlässe könnt ihr den Kuchen mit frischen Beeren, Schokoraspeln oder gerösteten Nüssen dekorieren. Auch essbare Blüten machen sich toll als Garnitur und verleihen dem Kuchen eine elegante Optik.
Streuselkuchen mit Pudding: Rezept (Springform, klassische Variante)
Weil ich für Boden und Topping denselben Teig verwende, ist der Pudding-Streuselkuchen trotz dreier Schichten auch fix gemacht. Die großen Butterstreusel kommen, so wie sie sind, teils unten in die Form (natürlich gut fest gedrückt), teils obendrauf. Mit diesem Rezept macht ihr einen schnellen Streuselkuchen mit Pudding wie vom Bäcker - nur in besser. Denn ihr könnt ihn nach Lust und Laune variieren. Wer zum Beispiel lieber ein bisschen weniger Streusel und dafür mehr Creme mag, passt die Mengen leicht an.
Zutaten Streuselkuchen (Springform)
- Mehl, Backpulver, Zucker, Salz, 1 Ei und kalte Butter in kleinen Stückchen (für den Streuselteig)
- 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
- Zucker (für den Pudding: insgesamt angegebenes Zucker aufteilen)
- ca. 650-700 ml Milch (aufgeteilt, siehe Zubereitung)
- Schmand (etwas), alternativ Crème fraîche oder Frischkäse
Zubereitung Streuselkuchen
- Als erstes den Pudding für die Füllung kochen. Dafür das Pulver mit 40 g vom Zucker mischen und mit ca. 150 ml von der Milch glattrühren.
- Die übrige Milch mit dem restlichen Zucker aufkochen, dann von der Herdplatte nehmen und den angerührten Pudding-Milch-Mix mit einem Schneebesen unterrühren.
- Etwa eine Minute auf mittlerer Hitze unter Rühren weiterköcheln lassen. Pudding lauwarm abkühlen lassen, dabei immer wieder umrühren, sodass keine Haut entsteht.
- Sobald er lauwarm ist, den Schmand gut unterrühren.
- Während des Abkühlens den Teig zubereiten. Dafür Mehl, Backpulver, Zucker, Salz, das Ei und die kalte Butter in kleinen Stückchen zunächst mit den Knethaken, dann mit den Händen zu einem Streuselteig verarbeiten.
- Springformboden mit Backpapier bespannen, die Ränder einfetten. Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
- Gut die Hälfte bis zwei Drittel des Teigs mit den Händen auf dem Boden verteilen und gut festdrücken. Den Pudding darüber geben und glatt streichen. Den Rest Teig als Streusel auf der Creme verteilen.
- Kuchen ca. 50-60 Minuten backen, dabei eventuell nach ca. 35 Minuten abdecken, damit er schön hell bleibt. Vor dem Anschneiden mindestens auskühlen lassen.
Falls du dich für Streusel „interessierst“, der Mürbteig: Alle Zutaten für den Mürbteig mit einer Küchenmaschine zu einem glatten Teig verrühren. Dann in eine Klarsichtfolie als Kugel einschlagen und für 30 Minuten in den Kühlschrank damit. Die Streusel sind dann von der Optik her etwas in Stücke „zerfleddert“, das ist ok so.
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Schneller Rührkuchen mit Puddingpulver (Kastenform)
Schneller Rührkuchen mit Puddingpulver ist mein zuverlässiger Kastenform-Kuchen, wenn es saftig werden soll, ohne extra Aufwand. Das Vanillepuddingpulver kommt direkt in den Teig, ersetzt einen Teil des Mehls und sorgt dafür, dass der Kuchen weich bleibt und nicht austrocknet. Der Teig ist schnell gerührt, bleibt weich und trocknet nicht aus.
Zutaten Kastenform (25 cm)
- 200 g Butter weich
- 180-300 g Zucker (Rezepte variieren)
- 4 Eier (Größe M)
- 280-300 g Weizenmehl (Typ 405)
- 1-2 Päckchen Vanillepuddingpulver (à 35 g)
- 3 TL Backpulver
- Salz, 75 ml Milch (je nach Rezept)
Zubereitung Kastenform
- Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Fette die Kastenform 25 cm oder lege sie mit Backpapier aus.
- Schlage Butter und Zucker cremig und rühre die Eier einzeln unter.
- Mische Mehl, Vanillepuddingpulver, Backpulver und Salz. Rühre die Mischung abwechselnd mit der Milch kurz unter.
- Fülle den Teig in die Kastenform und streiche ihn glatt.
- Backe den Kuchen auf mittlerer Schiene 55-60 Minuten. Mache die Stäbchenprobe. Lasse den Kuchen 10 Minuten in der Form ruhen, nimm ihn heraus und lasse ihn vollständig abkühlen.
Gugelhupf-Variante mit Puddingpulver
Gugelhupf-Fans aufgepasst! Bei uns gibt es heute einen saftigen und fluffigen Vanillekuchen mit Puddingpulver. Heize den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 Grad) vor. Eine Gugelhupfform (Ø 24 cm) gut einfetten und mit Semmelbröseln oder Mehl bestäuben. Mehl mit Vanillepuddingpulver und Backpulver vermischen und zum restlichen Teig geben. Den Teig mithilfe eines Teigspatels in die vorbereitete Gugelhupfform geben und glattstreichen. Den Gugelhupf im vorgeheizten Ofen ca. 50-55 Minuten backen. Mithilfe der Stäbchenprobe überprüfen, wann der Kuchen durchgebacken ist. Etwas Puderzucker zum Bestreuen. Gugelhupf vollständig auskühlen lassen, erst dann vorsichtig aus der Form stürzen und vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben.
Tipps für perfekt saftige Puddingkuchen
- Rührt vom ersten Moment des Kochens ständig und gleichmäßig um. Besonders in den ersten zwei Minuten solltet ihr nicht nachlassen, dort entstehen die Klumpen.
- Wenn ihr den Pudding auf den Teig gebt, sollte dieser bereits vorgebacken und ausgekühlt sein. So vermischt sich der Pudding nicht mit dem Teig und behält seine cremige Konsistenz.
- Ein Tipp für besonders saftige Ergebnisse: Lasst die Früchte gut abtropfen, bevor ihr sie auf den Pudding gebt. So vermeidet ihr, dass der Kuchen durchweicht.
- Lasst den Kuchen nach dem Backen erst auf Zimmertemperatur abkühlen, bevor ihr ihn in den Kühlschrank stellt. Sonst bildet sich durch den Temperaturwechsel Kondenswasser.
- In den heißen Sommermonaten solltet ihr den Kuchen durchgehend im Kühlschrank lagern, am besten im unteren Bereich, wo es am kältesten ist. Einige Haushalte stellen Puddingkuchen sogar ins Gefrierfach für eine halbe Stunde vor dem Servieren. Das gibt ihm eine besonders erfrischende Note und die Pudding-Creme bekommt eine schöne, feste Konsistenz.
- Um die Füllung stabiler zu machen, kommt etwas Schmand dazu. Hier tun es notfalls auch Crème fraîche oder Frischkäse.
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Am besten bewahrt ihr Puddingkuchen im Kühlschrank auf, entweder in einem luftdichten Behälter oder abgedeckt mit Frischhaltefolie. So bleibt er 3 bis 4 Tage frisch und die Creme behält ihre perfekte cremige Konsistenz. Lagert den Kuchen niemals bei Zimmertemperatur, da die Pudding-Creme sonst zu weich wird und ihr schönes Aussehen verliert. Luftdicht verpackt und gekühlt ist der Vanillekuchen mit Puddingpulver ca. 3 Tage haltbar. Du kannst ihn aber auch problemlos einfrieren. Dafür kannst du den Kuchen auch bereits in Stücke schneiden.
Weitere Klassiker und Inspiration
Die Klassiker unter den Puddingkuchen: Die Donauwelle verbindet saftigen Rührteig mit säuerlichen Kirschen, cremigem Vanillepudding und knackiger Schokoladenglasur. Ebenso beliebt ist der Russische Zupfkuchen, bei dem sich dunkler Schokoladenteig und helle Quarkcreme zu einem spannenden Marmormuster verflechten. Eine „große“ Alternative zum Streusel-Kuchen mit Pudding aus der Springform, die ähnlich aussieht und schmeckt, wäre übrigens der Käsekuchen mit Streuseln vom Blech. Kuchen mit Pudding: 20 Rezepte, die garantiert gelingen. Ihr liebt es, wenn Kuchen richtig saftig ist und jeder Bissen eine cremige Überraschung bereithält? Dann sind Kuchen mit Pudding perfekt für euch. Praktisch ist auch, dass ihr die meisten Zutaten vermutlich schon zu Hause habt. Eier, Milch, Mehl und Puddingpulver reichen oft schon aus, um loszulegen.
Noch ein Tipp zum Herauslösen aus der Form
Falls du bei einem Kuchen Schwierigkeiten hast, ihn aus dem Gugelhupf zu bekommen, lege ein heißes, feuchtes Geschirrhandtuch für ca. 10 Minuten auf die Form. Versuche ihn dann noch einmal aus der Form zu stürzen. Falls auch das nicht funktioniert, stelle den Gugelhupf mitsamt Form für ca. (kurz in warmes Wasser/kurzen Wärmeschock).
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Jetzt seid ihr an der Reihe: Welcher Puddingkuchen ist euer absoluter Favorit und welcher muss in der Liste ergänzt werden? Wir freuen uns auf eure Kommentare!
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