Rommelsbacher Eismaschine IM 12 (Kurt) — Testbericht & Erfahrungen
Die Rommelsbacher Eismaschine IM 12 (Kurt) richtet sich an Haushalte, die unkompliziert und kostengünstig selbstgemachtes Eis, Sorbet oder Frozen Yogurt zubereiten möchten. In diesem Testbericht untersuchen wir Funktionsweise, Handhabung, Ergebnisse, Vor- und Nachteile sowie Praxis-Tipps für den Einsatz des Geräts.
Kurzbeschreibung des Geräts
Die Rommelsbacher IM 12 Kurt ist eine Eismaschine ohne Kompressor, das bedeutet, dass die Kühlleistung ausschließlich durch den herausnehmbaren Gefrierbehälter erbracht wird. Als Eismaschine ohne Kompressor arbeitet sie zwar energiesparend, benötigt jedoch ein Vorfrosten von mindestens zwölf Stunden im Gefrierfach. Die Bedienung mit Hilfe der LCD Anzeige wird von Nutzern als einfach empfunden. Eine 40 Minuten Zeitschaltuhr ist integriert und gibt per Countdown und Signalton Auskunft, wenn die Eismasse fertig ist.
Technische Daten & Ausstattung
- Maße: 20 x 20 x 23,5 Zentimeter (L x B x H) - kompakt und platzsparend.
- Gewicht: knapp unter drei Kilogramm - sehr leicht und gut verstaubar.
- Fassungsvermögen: Gefrierbehälter befüllbar bis maximal 500 Milliliter pro Durchgang (Herstellerangabe).
- Gefrierbehälter: herausnehmbar, dickwandig (Kühlflüssigkeit in Zwischenwand) und schwerer als bei einigen Konkurrenten.
- Motor: auf dem Deckel montiert, abnehmbarer Motorblock mit LED-Display; 12 Watt Angabe in Werbematerial.
- Zubehör: Eisportionierer aus Kunststoff, Deckel für Gefrierbehälter, abnehmbare Rühreinheit, Bedienungsanleitung mit Rezepten.
- Besonderheit: Zusatz-Gefrierbehälter optional erhältlich (IB 05 mit 1,5 Liter Inhalt als Zubehör).
Aufbau, Bedienung und Reinigung
Die Bedienung des Gerätes ist denkbar einfach und auf zwei Tasten reduziert, was die Eismaschine auch für technisch weniger versierte Nutzer attraktiv macht. Mit einer passt ihr den Timer an, mit der anderen startet ihr die Eismaschine und pausiert den Vorgang. Voreingestellt ist der Timer auf 20 Minuten. Nach Ablauf der Zeit informiert ein Signalton darüber, dass das Eis fertig ist.
Der Motorblock mit Display und Kabel konnte ich aus dem Deckel lösen - so war sie noch platzsparender zu verstauen. Dank herausnehmbarer Teile gelingt die Reinigung ohne Probleme. Gefrierbehälter und Rührwerk sind so konstruiert, dass sie auch nach der Herstellung von sehr klebrigen oder festen Eismischungen leicht zu reinigen sind.
So funktioniert die Zubereitung in der IM 12
Bei der Rommelsbacher IM 12 muss der Gefrierbehälter vor der Zubereitung mindestens 12 Stunden in den mindestens -18 Grad kalten Gefrierschrank. Dabei sollte er aufrecht stehen, um ein Kippen der Kühlflüssigkeit zu vermeiden. Die zubereitete Eisbasis sollte vor der Zubereitung zwei bis drei Stunden in den Kühlschrank gestellt werden.
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Wichtig: Die vorbereitete Eismasse wird NACH dem Start des Rührvorgangs durch eine Öffnung eingefüllt. Dies ist wichtig, damit die vorbereitete Eismasse nicht an den kalten Wänden des Gefrierbehälters festfriert. Aufgrund des vorgefrorenen Behälters dürft ihr die Eisbasis nur nach und nach durch das Fach auf der Oberseite zugießen, während die Maschine bereits rührt.
Praxis: Zubereitungsablauf im Test
Wir stellen alle Timer auf 20 Minuten ein, da dies die häufigste Empfehlung der Hersteller ist. Wir kontrollieren laufend, ob das Eis schon verzehrfertig ist. Bei unseren Testläufen mit Sorbet und Milcheis traten unterschiedliche Ergebnisse auf.
- Beim Sorbet: Die ersten Läufe zeigten, dass das Sorbet stellenweise nur ungleich gefroren wurde - ein Teil war homogen gefroren, etwa ein Drittel der Masse jedoch noch flüssig. Das feste Teil schmeckte gut, hatte aber einige Eiskristalle.
- Beim Milchspeiseeis: Beim Schoko-Rezept blieb die Maschine in einem Versuch komplett stehen - der Rührer begann sich nicht zu drehen. Trotz mehrfacher Versuche ließ sich das Gerät nicht in Gang setzen, sodass der Test abgebrochen werden musste.
Während eines Laufs stoppten wir mehrfach und mussten durch leichtes Klopfen das Gerät wieder in Gang bringen. Etwa zehn Minuten vor Ende blieb die Maschine einmal endgültig stehen. Offenbar schafft es der Rührer nicht immer, sich durch dick werdende Massen zuverlässig hindurchzuarbeiten.
Ergebnisse: Konsistenz, Geschmack und Ergonomie
Von der Konsistenz her ist das Endprodukt eher mit Softeis statt mit klassischem Kugeleis zu vergleichen. Das Vanilleeis war lecker-cremig, aber etwas zu weich zum Formen von Eiskugeln. Das Erdbeer-Sorbet und der Frozen Joghurt gelangen am besten. Geschmacklich konnten die zubereiteten Varianten überzeugen; die Rezepte aus der Anleitung lieferten gute Grundresultate.
Die Maschine eignet sich gut für Milchspeiseeis, Sorbet und Frozen Yoghurt und erlaubt zudem Eigenkreationen - egal ob zuckerfrei, fettarm, vegan oder laktosefrei. Mit den richtigen Zutaten und dem richtigen Rezept lassen sich in ca. 20-40 Minuten (je nach Sorte) brauchbare Ergebnisse erzielen. Mag man sein Eis eher fest, kann man es aber anschließend einfach nochmal in das Gefrierfach stellen.
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Stärken
- Kompaktes, leichtes Design - nimmt wenig Stellfläche ein und lässt sich gut verstauen.
- Einfache Bedienung mit nur zwei Tasten und LCD-Anzeige; integrierte 40-Minuten-Zeitschaltuhr mit Signalton.
- Herausnehmbare Teile erleichtern die Reinigung.
- Leise im Betrieb - dank fehlendem Kompressor sehr niedrige Lautstärke im Vergleich zu Kompressor-Geräten.
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis - Einsteigermodell für gelegentlichen Einsatz.
- Zubehör wie Eisportionierer und Deckel für Gefrierbehälter sind inklusive; weitere Behälter optional erhältlich.
Schwächen & Kritikpunkte
- Kein Kompressor: kein spontanes Eismachen, da der Behälter 12-24 Stunden vorkühlen muss.
- Maximale Einfüllmenge pro Durchgang begrenzt auf 500 ml - für größere Mengen sind zusätzliche Behälter nötig.
- Rührer aus Plastik wirkt recht dünn und kann sich verbiegen; bei dickeren Massen gerät er an seine Grenzen und bleibt gelegentlich stehen.
- Die Öffnung zum Einfüllen ist relativ klein, das erfordert Präzision beim Befüllen.
- Stabilität: ohne Inhalt bewegt sich die Maschine bei Ruck am Tisch; Standfestigkeit könnte besser sein.
- In einigen Testläufen kam es zu vollständigem Ausfall des Rührers - hier besteht Qualitätsrisiko.
Für wen eignet sich die Rommelsbacher IM 12?
Die Rommelsbacher IM 12 ist eine sinnvolle Option für Nutzer, die gelegentlich selbstgemachtes Eis essen wollen, wenig Platz haben und nicht viel Geld ausgeben möchten. Für Einsteiger, Singles oder Paare reicht die Kapazität meist aus. Wer jedoch häufig größere Mengen, mehrere Sorten hintereinander oder besonders cremige, eisdielenähnliche Ergebnisse erwartet, ist mit einer selbstkühlenden Kompressor-Eismaschine besser bedient.
Tipps für bessere Ergebnisse mit der IM 12
- Gefrierbehälter mindestens 12-24 Stunden vorfrosten; besser 24 Stunden, wenn möglich.
- Die zubereitete Eisbasis vorab 2-3 Stunden im Kühlschrank kühlen, um die Bildung großer Eiskristalle zu vermeiden.
- Die Maschine erst starten, dann die Eismasse nach und nach durch die Einfüllöffnung zugeben - so friert nichts an den Wänden fest.
- Bei zu hartem Endprodukt: kurzes Antauen im Kühlschrank, nicht direkt bei Raumtemperatur.
- Für größere Mengen: optionalen zusätzlichen Gefrierbehälter verwenden und diesen ebenfalls vorfrosten.
Vergleich zu Alternativen
Im Vergleich zu anderen Geräten im Testfeld zeigt die Rommelsbacher IM 12 typische Vor- und Nachteile von Eismaschinen ohne Kompressor: Sie ist leichter, leiser und günstiger als Kompressor-Modelle wie die Cuisinart oder die Medion MD 18387, kann aber weder spontan noch in größeren Mengen ohne Vorplanung Eis produzieren. Gegenüber sehr günstigen Konkurrenzgeräten punktet sie mit solidem Gehäuse und sinnvoller Ausstattung; gegen hochwertige Kompressor- oder innovativ arbeitende Maschinen (z. B. Ninja Creami) bleibt die Konsistenz des Eises jedoch meist hinter den Spitzenmodellen zurück.
Fazit aus dem Test (kein eigener Schlussabschnitt)
Die ROMMELSBACHER Eismaschine IM 12 Kurt überzeugt als solide und benutzerfreundliche Maschine für hausgemachtes Eis. Mit einfacher Bedienung und Reinigung bietet sie eine hervorragende Eisqualität für den gelegentlichen Einsatz. Die Maschine eignet sich für Einsteiger und Nutzer mit geringem Platzbedarf, die Wert auf niedrige Anschaffungskosten legen. Wer jedoch regelmäßig größere Mengen oder eine stets perfekte, eisdielenähnliche Konsistenz möchte, sollte ein Kompressorgerät in Erwägung ziehen.
| Merkmal | Bewertung / Info |
|---|---|
| Größe & Gewicht | Kompakt, leicht (20 x 20 x 23,5 cm, ~3 kg) |
| Fassungsvermögen pro Durchgang | Max. 500 ml (Hersteller), ergibt ca. 1,5 l Endprodukt laut Herstellerangabe mit Einschränkungen in der Praxis |
| Betriebsart | Ohne Kompressor - vorgefrorener Behälter |
| Lautstärke | Sehr leise (deutlich unter 65 dB) |
| Reinigung | Einfache Reinigung, abnehmbare Teile |
| Preis-Leistung | Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Gelegenheitsnutzer |
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