REWE Produkte ohne Zuckerzusatz Übersicht

Schwarz oder weiß, ganz oder gar nicht - das ist nicht immer die beste Lösung. Vor allem in puncto Ernährung machen Vorsätze à la "nie wieder Schokolade" wenig Sinn. Früher oder später haben wir alle unsere schwachen Momente und das ist auch völlig okay. Solange du nicht gleich die ganze Schachtel Pralinen futterst, sondern dir mit viel Genuss und Freude eine oder zwei der kleinen Schoko-Sünden gönnst. Davon wird der Zeiger der Waage garantiert nicht in die Höhe schnellen.

Gesunde Ernährung beginnt schon beim Einkaufen. Von welchen Lebensmitteln du lieber die Finger lassen solltest, wenn du deinen Zuckerkonsum reduzieren möchtest, erfährst du durch unsere praktische Checkliste. Strikt auf Zucker zu verzichten, ist durch unser heutiges Überangebot an Lebensmitteln eine Herausforderung. Zum Glück ist das für einen gesunden Lebensstil auch gar nicht notwendig. Die Geschmacksnerven wieder sensibler für Süße zu machen und dadurch einen bewussten Umgang mit Zucker zu etablieren, reicht für die meisten schon völlig aus.

Naschen erlaubt! Fünf süße Snacks mit überraschend wenigen Kalorien

Doch nicht nur bei der Menge, auch bei der Auswahl der Süßigkeiten kannst du deinem Körper einige Kalorien ersparen. Fünf der besten Kompromisse für Süßigkeiten-Lover haben wir dir hier zusammengestellt. Bedenke: Übertreiben solltest du es damit natürlich trotzdem nicht. Die Basis einer ausgewogenen Ernährung sollten immer frische Lebensmittel wie Gemüse, Obst und Vollkorngetreide sein. Egal ob du abnehmen möchtest oder nicht.

1. Popcorn

Kein Kino ohne Popcorn? Wenn du die gepufften Maiskörner vor der großen Leinwand liebst, warum nicht auch zuhause? Im Vergleich zu fettigen Kartoffelchips oder Schokolade belasten sie das Kalorienkonto weniger und das Beste: Du kannst Popcorn super einfach und günstig selber machen. Durchschnittlich stecken rund 400 Kalorien in 100 Gramm Popcorn. Nicht gerade wenig, dennoch sind die gepufften Körnchen relativ leicht, wodurch deine Schale mit 50 Gramm Popcorn gut gefüllt ist.

Bereitest du das Popcorn selber zu, hast du die Möglichkeit an Öl und Zucker zu sparen. Statt süß schmeckt Popcorn nämlich auch mit etwas Salz super lecker. Alternativ kannst du es mit Zimt, Curry- oder Paprikapulver würzen und deine eigenen Kreationen ausprobieren.

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Popcorn in Schale mit Gewürzvarianten

2. Schaumküsse

Außen knackig und schokoladig, innen luftig und herrlich zuckrig: Wer richtig Lust auf Süßes hat, macht mit Schaumküssen einen guten Kompromiss. 78 Kalorien sind für ein solches Küsschen echt nicht viel, sodass du dir ab und zu ein oder zwei gönnen kannst. Nur die ganze Packung solltest du nicht auf einmal vernichten ...

3. Gummibärchen

Egal ob rot, weiß oder orange - Gummibärchen sind echte Süßigkeiten-Klassiker. Wenn auch du auf die Weingummi-Tierchen stehst, hast du Glück. Denn auch sie zählen zu den kleinen Sünden, die gar nicht so schwer ins Gewicht fallen. Etwa 15 Gramm Gummibärchen - eine kleine Handvoll - haben rund 50 Kalorien. Problematisch wird es demnach nur, wenn du regelmäßig die ganze Tüte wegsnackst. Nimm dir besser eine kleine Portion raus, pack die Tüte wieder weg und genieß die Bärchen ganz in Ruhe mit genügend Sicherheitsabstand zum Rest der Packung.

Gummibärchen-Portion in einer Hand

4. Marshmallows

Marshmallows oder auch Mäusespeck machen zum Glück gar nicht so schnell speckig. Die pastellfarbenen Süßigkeiten sind nämlich federleicht, sodass in einer Portion (20 Gramm) nur rund 70 Kalorien stecken. Trotzdem sind sie so schön süß, dass du hoffentlich nach ein paar Stück schon genug davon hast. Übrigens: Im Sommer kannst du sie super grillen und als Dessert-Alternative zu Sahneeis und Co. verputzen.

5. Russisch Brot

K-A-L-O-R-I-E-N: Selbst wenn du all die Buchstaben vernaschst, hast du von gleichnamigen verhältnismäßig wenige zu dir genommen. Klarer Vorteil gegenüber Schoko-Cookies und Co.: Russisch Brot enthält hauptsächlich Zucker, Mehl und Eiweiß und kaum Fett. Durch den leckeren karamelligen Geschmack vermisst man Butter oder Öl auch gar nicht. Eine Portion mit 20 Gramm kommt auf rund 80 Kalorien.

REWE: Produkte ohne Zuckerzusatz - worauf achten?

Wenn die Angaben nicht mit den Informationen auf der Verpackung übereinstimmen, können Sie sie ergänzen oder korrigieren. Der Green-Score wurde ursprünglich für Frankreich entwickelt und wird nun auf andere europäische Länder ausgeweitet. Diese Produktseite ist noch nicht vollständig. Sie können dabei helfen, sie zu vervollständigen, indem Sie sie bearbeiten und weitere Daten aus den uns vorliegenden Fotos hinzufügen oder indem Sie mit der mobilen App für Android oder iPhone/iPad weitere Fotos aufnehmen.

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Ein hoher Zuckerkonsum kann zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen. Manchmal muss man einfach loslegen! Statt Schokoriegeln, Softdrinks und Co. hinterzutrauern, freu dich lieber aufs Ausprobieren neuer Rezepte und auf die Effekte, die du durch die zuckerarme Ernährung spüren wirst. Es gibt sogar Alternativen, um ohne Zucker zu backen.

Checkliste für zuckerarmes Einkaufen

So triffst du die richtige Wahl:

  • Besteht der Einkauf größtenteils aus Obst und Gemüse? Frische, natürliche Lebensmittel zu kaufen, ist die einfachste Lösung, wenn man sich zuckerarm ernähren möchte.
  • Habe ich zuckerhaltige Getränke im Wagen? Zucker in Form von Getränken aufzunehmen, ist fatal. Lass daher jegliche Art von Soft- oder Energydrinks links liegen und greif stattdessen zu Wasser und Tee.
  • Was steht auf der Zutatenliste? Nimm dir Zeit die Zutatenliste und die Nährwertangaben der Produkte genau zu studieren. Taucht Zucker schon ganz am Anfang der Auflistung auf: Finger weg!
  • Kenne ich die "versteckten" Zuckernamen? Nur weil der Begriff "Zucker" nicht auftaucht, heißt das nicht, dass keiner enthalten ist. Die Industrie nutzt viele Bezeichnungen (Saccharose, Dextrose, Glukose, Fruktosesirup).
  • Gibt es zuckerärmere Alternativen? Schau dich nach Produkten mit reduziertem Zuckeranteil um (z. B. Konfitüren mit 30-50 % Zucker).

Praktische Produktauswahl: Beispiele für Alternativen

  • Balsamico vs. Apfelessig: Ein guter Balsamico kommt ohne Zuckerzusatz aus, alternativ: Apfelessig.
  • Fruchtjoghurt vs. Naturjoghurt: Statt Fruchtjoghurt lieber Naturjoghurt plus frische Früchte.
  • Süßer Senf vs. mittelscharfer Senf: Wer Zucker reduzieren will, greift zu mittelscharfem Senf.
  • Stapelchips vs. Kartoffelchips: Stapelchips enthalten oft Zucker, rohe Kartoffelscheiben nicht.
  • Wurstwaren: Leberwurst kann Zucker enthalten - beim Metzger nachfragen oder Serranoschinken wählen.
Einkaufswagen mit frischem Obst und Gemüse

Zuckerreduktion im Alltag: Tipps und Ersatzideen

10 Tipps zur Zuckerreduktion im Alltag:

  1. Gehe Schritt für Schritt vor.
  2. Höre auf Zucker zu trinken.
  3. Alternativen finden.
  4. Starte zuckerfrei in den Tag.
  5. Bereite dich vor.
  6. Erzähle anderen davon.
  7. Räume deine Küche auf.
  8. Zelebriere den zuckerfreien Einkauf.
  9. Kaufe nur kleine Verpackungen.
  10. Verurteile dich nicht für Rückfälle.

Für akuten Heißhunger: Sorge dafür, dass der Kühlschrank stets gut mit zuckerfreien Lebensmitteln gefüllt ist. Ein selbstgemachter Quark mit einer sehr reifen Banane schmeckt beispielsweise schön süß ohne zugesetzten Zucker zu enthalten. Eine Tüte Nüsse ist ideal für die Handtasche und rettet dich bei akutem Hunger unterwegs. Als Ersatz für Schokolade nach dem Mittagessen können ein paar Trockenfrüchte wie Datteln oder Feigen den Appetit auf Süßes stillen.

Kurzanleitung: Zutatenliste verstehen und Zucker erkennen

Rezepte und Snacks ohne oder mit wenig Zucker

Wir haben uns Snack-Rezepte ausgedacht, die (fast) keinen Zucker enthalten, aber einfach super schmecken!

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Kleine Energiepakete: Riegel

Müsli- und Fruchtriegel haben zwar ein gesundes Image, sind aber oft voll verstecktem Zucker, z. B. in der Schokoglasur. In unseren Rezepten stammt die Süße aus Trockenfrüchten und einem kleinen bisschen Agavendicksaft.

Zum Nachmittagskaffee: Kekse und Waffeln

Du kannst das nächste Mal aber auch ganz einfach zuckerreduziert Backen. Oder probiere mal Waffeln oder Kekse, die ohne raffinierten Zucker auskommen. Der Trick? Natürlich-süße Zutaten, wie Bananen und Möhren, und der Extra-Kick durch aromatische Gewürze.

Statt Schoki & Co.: Energyballs

Sie sehen aus wie Pralinen oder Schokokugeln, kommen aber ohne Extra-Zucker aus. Die kleinen Bällchen stecken voller Energie und Süße aus Trockenfrüchten, Nüssen und Gewürzen.

Snack Portionsgröße Kalorien (ca.) Kommentar
Popcorn 50 g 200 kcal Selbst zubereitet mit wenig Öl besonders kalorienarm
Schaumkuss 1 Stück 78 kcal Guter Genuss in Maßen
Gummibärchen 15 g 50 kcal Ideal als kleine Portion
Marshmallows 20 g 70 kcal Leicht und luftig, toll zum Grillen
Russisch Brot 20 g 80 kcal Wenig Fett, karamelliger Geschmack

Wissenswertes: Zucker, Gesundheit und Empfehlungen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, dass der Mensch im Rahmen einer gesunden Ernährung weniger als 5 % seiner Gesamtkalorienzufuhr am Tag über Zucker decken sollte. Für einen erwachsenen Menschen sind dies ca. 25 g (oder ca. 6 Teelöffel), für Kinder schwankt dies je nach Alter und Größe zwischen 1 und 6 Teelöffeln. Diese Mengen schließen natürlich jeden Zucker ein, den wir essen, also auch den, der z. B. in Fertiggerichten versteckt ist. Babys im 1. Lebensjahr sollten am besten gar nichts Süßes zu sich nehmen.

Drei Gründe, warum ein hoher Zuckerkonsum oft zu Übergewicht führt:

  1. Zuckerreiche Lebensmittel enthalten oft auch viel Fett und somit viele Kalorien.
  2. Zucker ist ein Kohlenhydrat; nicht verwertete Energie wird als Fett gespeichert.
  3. Schnell verdauliche Zucker bringen den Blutzuckerspiegel ins Schwanken, führen zu erneuter Hungergefühlen.

Bei Diabetikern ist der Zuckerstoffwechsel gestört: Bei Typ-1-Diabetikern ist Insulinmangel das Problem, bei Typ-2-Diabetikern meist Insulinresistenz. Ein übermäßiger Zuckerkonsum kann die Entstehung von Typ-2-Diabetes begünstigen. Ein kleiner Lichtblick: Wird die Ernährung umgestellt, das Übergewicht abgebaut und mehr Bewegung in den Alltag integriert, kann sich der Körper in vielen Fällen erholen.

Praktischer Ernährungsplan & Alltagstipps

Starten deine Mission der Zuckerreduktion ruhig ganz entspannt, statt von heute auf morgen deine gesamten Essgewohnheiten umzukrempeln. Wie wärs, wenn du zuerst dein Frühstück unter die Lupe nimmst und optimierst? Beginne außerdem damit, alle zuckerhaltigen Getränke zu streichen. Statt Softdrinks lieber zu stark verdünnten Fruchtschorlen oder bestensfalls purem Wasser greifen. Tee und Kaffee schmecken nach kurzer Umgewöhnung auch zuckerfrei prima.

Wer es zwei bis drei Wochen erfolgreich geschafft hat den Morgen zuckerarm oder gar -frei zu gestalten, kann sich an den nächsten Schritt wagen. Denn obwohl es sich üblicherweise um eine herzhafte Mahlzeit handelt, können auch im Mittagessen in der Kantine oder auswärts Zuckerfallen lauern. Optimalerweise kochst du dein Mittagessen selber und nimmst dir schnelle Gerichte wie Couscous-Salat oder Suppen mit ins Büro. Frage in der Kantine nach, welche Speisen mit bzw. ohne Zucker zubereitet wurden. Verzichte an der Salattheke auf fertige (meist zuckerhaltige) Dressings und gib lieber Essig und Öl über deinen Salat.

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