Rezept Quark-Öl-Teig mit Schokolade: Herzige Brötchen und süße Fladen

Ich liebe es, mich in meiner Küche kulinarisch auszutoben und euch an dieser Stelle die schönsten Rezepte und Gerichte zu präsentieren. Denn jetzt möchte ich euch ja von den süßen Herzen erzählen. Der Muttertag rückt immer näher und überall sieht man Herzkuchen, Küchlein und herzige Kleinigkeiten.

Warum Quark-Öl-Teig so beliebt ist

Ein Quark-Öl-Teig ist blitzschnell zubereitet und im Gegensatz zu Hefeteig absolut gelingsicher. Die Quark-Öl-Teig-Brötchen schmecken am besten frisch aus dem Ofen, bestrichen zum Beispiel mit einer süßen Maronencreme. Ich mag besonders, dass die Brötchen außen leicht goldbraun werden und innen schön weich bleiben. Außerdem braucht man nur Zutaten, die man oft sowieso im Kühlschrank hat.

herzige Quark-Öl-Teig Brötchen auf einem Teller

Zutaten (Basis) für Quark-Öl-Teig

  • 250 g Weizenmehl oder 300-500 g Mehl je nach Rezeptvariante
  • 1 Päckchen Backpulver oder 2 TL Dr. Oetker Original Backin
  • ½ TL Salz bzw. 1,5 TL je nach Rezept
  • 125-300 g Speisequark (Magerstufe) oder 250-300 g Quark
  • 50-100 ml Milch
  • 30-100 ml Speiseöl, z. B. Sonnenblumen- oder Rapsöl
  • 1 Ei (Größe M)
  • Zum Bestreichen: 1 EL Milch

Zusätzliche Zutaten für die Schokoladen-Variante

100 g Kuvertüre halbbitter, gehackt oder Schokotröpfchen bzw. Schokochunks. Optional Zucker (z. B. 60 g oder 120 g brauner Zucker) für eine süße Variante und Vanillearoma.

Grundzubereitung Quark-Öl-Teig

Mehl mit Backin in einer Rührschüssel mischen. Übrige Zutaten hinzufügen und alles mit einem Mixer (Knethaken) erst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe kurz zu einem glatten Teig verarbeiten. (Nicht zu lange kneten, der Teig klebt sonst!)

Den Quark, das Öl, den Honig, die Eier verrühren. Nun den Teig in gleichmäßig große Teile schneiden und daraus Herzen formen. Teig mit Mehl bestreuen, aus der Schüssel nehmen und auf leicht bemehlter Arbeitsfläche in etwa 8-12 gleich große Stücke teilen. Aus den Teigstücken Brötchen formen, auf das Backblech setzen und mit Milch bestreichen.

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Rezept: Schokoladige Fladen oder herzige Brötchen (Kurzversion)

  1. Aus den Zutaten bis inklusive Backpulver in gegebener Reihenfolge mit dem Handrührgerät und Knethaken einen geschmeidigen Quark-Öl-Teig herstellen, dann die Schokolade unterrühren.
  2. In 8 Fladen auf ein Backblech mit Backpapier legen und im vorgeheizten Backofen bei 160-170°C Umluft auf der mittleren Schiene backen.
  3. Oder den Teig in gleichmäßig große Teile schneiden und daraus Herzen formen, auf das Backblech setzen und mit Milch bestreichen.
Schokofladen aus Quark-Öl-Teig auf Backblech

Brötchen ohne Hefe: Detaillierte Anleitung

Backpapier auf das Backblech legen und den Backofen vorheizen. Ober- und Unterhitze: etwa 180 °C, Heißluft: etwa 160 °C. Die folgenden Zutaten reichen für zwölf kleine oder sechs große Brötchen.

Mehl, Backpulver, Salz und eventuell weitere trockene Zutaten gut miteinander vermischen. In einer separaten Schüssel Quark, Öl und Milch verrühren. Die Quarkmischung zu den trockenen Zutaten geben und grob vermengen. Nicht lange kneten! Es sollte alles gerade so vermischt sein und darf noch krümeln.

Den Teig in 6-12 Stücke teilen und Brötchen formen. Nach Wunsch mit etwas Milch bestreichen und die Brötchen mit Samen oder Käse bestreuen. Die Brötchen 15 Minuten backen (bei manchen Varianten 20-30 Minuten, je nach Größe und Ofen).

Variationen: süß, herzhaft, mit Samen oder Schokolade

Den Grundteig kannst du ganz einfach süß oder herzhaft abwandeln. Für eine süße Variante gebe ich gern etwas Zucker in den Teig oder streue vor dem Backen ein paar Mandelblättchen darüber. Auch Rosinen oder ein Hauch Vanille passen gut. Wenn ich sie herzhaft mache, kommen zum Beispiel Kräuter, geriebener Käse oder ein paar Kerne dazu.

Optional für kernige Brötchen Sonnenblumenkerne, Leinsamen oder andere Nüsse und Samen; optional für eine süße Variante Trockenfrüchte wie Rosinen und Cranberrys, Schokotropfen oder eine Füllung aus Marmelade oder Schokocreme; optional Sesam, Mohn oder Reibekäse als Topping.

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Brötchen mit Samen und Schokotropfen

Tipps zur Zutatenwahl

Ich habe die Brötchen schon mit verschiedenen Quarkstufen ausprobiert und komme immer wieder auf Magerquark zurück. Der Teig wird damit schön locker und nicht zu schwer. Mit cremigerem Quark werden die Brötchen zwar etwas weicher, aber auch kompakter. Geschmacklich funktioniert beides, es ist eher eine Frage dessen, was man lieber mag.

Beim Öl bleibe ich bei neutralen Sorten wie Raps- oder Sonnenblumenöl. Die geben dem Teig Geschmeidigkeit, ohne sich geschmacklich in den Vordergrund zu drängen. Einmal habe ich Olivenöl verwendet und das war okay, aber deutlich präsenter im Aroma. Seitdem nehme ich es nur noch, wenn ich die Brötchen bewusst herzhaft serviere.

Aufbewahrung, Einfrieren und Aufbacken

Am allerbesten schmecken sie für mich tatsächlich am Backtag. Außen noch leicht zart, innen weich, genau so mag ich sie. Ich lege sie nach dem Auskühlen in eine gut schließende Dose oder wickle sie in ein sauberes Küchentuch. Im Kühlschrank lagere ich sie eher ungern, weil sie dort schneller fest werden.

Das mache ich tatsächlich regelmäßig. Gerade wenn ich ohnehin schon backe, mache ich gern ein paar mehr und friere einen Teil ein. Wichtig ist nur, die Brötchen komplett auskühlen zu lassen, bevor sie ins Gefrierfach kommen. Zum Auftauen lege ich sie einfach bei Zimmertemperatur raus oder schiebe sie kurz in den Ofen oder die Heißluftfritteuse. Danach sind sie wieder schön weich und schmecken fast wie frisch gebacken.

Anleitung: Quark-Öl-Teig zubereiten und Brötchen formen

Praktische Rezeptvarianten (Mengenbeispiele)

VarianteZutaten (Auswahl)Menge
KlassischMehl, Quark, Öl, Milch, Backpulver, Salz, Ei300 g Mehl, 250 g Quark, 100 ml Öl/Milch
Süß mit SchokoladeZusätzlich Zucker, Vanille, Kuvertüre gehackt60 g Zucker, 100 g Kuvertüre
Dinkel & brauner ZuckerDinkelmehl, brauner Zucker310 g Dinkel, 120 g brauner Zucker

Persönliche Anmerkung und Serviervorschläge

Ich überlegte, was ich für meine offene Sprechstunde auf der Arbeit zubereiten könnte und dabei fiel mir ein, dass einige dort etwas traurig waren, dass es keine Osterleckerei gab, da ich nicht im Hause war. Habe es etwas abgewandelt. Schmeckt einfach köstlich. Ideal, wenn unerwartet Besuch kommt.

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Die fluffigen Brötchen lassen sich sowohl süß als auch herzhaft belegen. Ich mag sie gerne mit etwas Salzbutter bestrichen, aber auch ein Belag aus Käse oder Schinken passt wunderbar. Wer es eher süß mag, trifft mit Marmelade, Honig oder Nuss-Nougat-Creme sicherlich die richtige Wahl.

Rezepte kurz zum Mitnehmen

  • Quark-Öl-Teig-Brötchen: Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. In 8-12 Stücke teilen und runde Brötchen formen. Ofen 180-200 °C, 15-20 Minuten backen.
  • Schokofladen: Teig mit gehackter Kuvertüre mischen, in 8 Fladen formen und bei 160-170 °C Umluft backen.
  • Schnelle Sonntagsbrötchen: Teig 1,5 Minuten Knetzeit (Thermomix) oder mit Knethaken kurz verrühren, formen, backen.

Wenn du die Brötchen vorbereiten möchtest, empfiehlt es sich, die geformten Brötchen-Rohlinge einzufrieren. Vor dem Frühstück dann einfach aus dem Gefrierfach nehmen, kurz antauen lassen und nach Anleitung backen.

Über Feedback jedweder Art freue ich mich immer sehr! Hat es Dir geschmeckt? Hast Du Verbesserungsvorschläge? Hast du etwas anders gemacht, eine kreative Zutat ausprobiert oder einfach eine Frage? Hinterlasse einen Kommentar und lass mich wissen, wie es dir ergangen ist.

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