Kulinarische Abenteuer: Von Asterix' Küche bis zur modernen Gastronomie
Die Welt der Kulinarik ist reich an Überraschungen, Traditionen und manchmal auch an skurrilen Ideen. Von den fernen Ufern Japans bis zu den fiktiven Gaumenfreuden aus den Asterix-Comics gibt es viel zu entdecken. Dieser Artikel nimmt Sie mit auf eine Reise durch verschiedene kulinarische Welten, von der Zubereitung einfacher Reisbällchen bis hin zu den Herausforderungen, ein "Gothic-Kochbuch" mit ungewöhnlichen Zutaten zu füllen.
Onigiri: Ein japanischer Snack erobert die Welt
Onigiri, die japanischen Reisbällchen, sind weit mehr als nur ein schneller Snack. Sie sind ein fester Bestandteil der japanischen Esskultur und ein beliebtes Gericht für die Arbeitspause oder Picknicks. Die Zubereitung ist denkbar einfach und bietet unzählige Variationsmöglichkeiten.
Die Grundlagen der Onigiri-Zubereitung
Das Geheimnis guter Onigiri liegt im Reis. Es ist wichtig, den Reis vor dem Kochen gründlich in kaltem Wasser zu waschen, bis das Wasser klar ist. Dies dient dazu, überschüssige Stärke zu entfernen, damit die Reiskörner besser zusammenkleben, und eventuelle Schadstoffe wie Arsen auszuspülen. Als Faustregel gilt: Auf eine Tasse Reis kommt eine Tasse Wasser.
Für die Zubereitung von Onigiri kann man entweder einen speziellen Onigiri-Former oder ein alternatives Gefäß, wie einen großen Esslöffel, verwenden. Der Former wird zur Hälfte mit Reis gefüllt, dann kommt ein Löffel Füllung in die Mitte, die anschließend mit Reis bedeckt wird.
Vielfalt bei der Füllung und Präsentation
Bei der Füllung von Onigiri sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Einige beliebte Optionen sind:
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- Erdnussbutter-Paprika: In Sesamöl, Erdnussöl oder Olivenöl angebratene Paprikastücke.
- Wakame: In Asialäden erhältliche Braunalgen, die nach dem Aufquellen in heißem Wasser verwendet werden können.
- Umeboshi: Sauer-salzig eingelegte Pflaumen, eine der typischsten Onigiri-Füllungen.
Die fertigen Onigiri können mit Sesam oder Algenblättern (Nori) verziert werden. Es ist ratsam, regionale und saisonale Zutaten in Bio- und Fairtrade-Qualität zu verwenden, um nachhaltige und qualitativ hochwertige Lebensmittel zu erhalten.
Asterix und die kulinarischen Abenteuer
Die Asterix-Comics sind nicht nur für ihren Humor und ihre spannenden Geschichten bekannt, sondern auch für ihre gelegentlichen Ausflüge in die Welt der Kulinarik. Ein besonders denkwürdiges Beispiel ist der vergiftete Kuchen in "Asterix und Kleopatra" bzw. "Mission Kleopatra".
Der vergiftete Kuchen: Ein Anschlag mit süßen Mitteln
In der Geschichte versucht Pyradonis, Kleopatra mit einem vergifteten Kuchen zu töten und den Anschlag den Galliern in die Schuhe zu schieben. Der Kuchen wird sogar in einem Lied im Zeichentrickfilm besungen, in dem die Zutaten für die Rache aufgezählt werden: "Vergiftete Kuchen und tödliche Plätzchen. Eine Bazillentorte! Verdorbene Makronen! Torte mit Schlangengift! Kirschtorte mit Curare!"
Weitere kulinarische Anspielungen in Asterix
Auch in anderen Asterix-Abenteuern gibt es kulinarische Anspielungen. In "Asterix und der Kupferkessel" bietet Baba in der Taverne "Zum gestrandeten Piraten" geg'illtes Fleisch, B'aten und E'dbee'kuchen an. In "Die Lorbeeren des Cäsar" preist ein Händler neben Gugelhupf auch Käsekuchen an.
Das "Gothic-Kochbuch": Eine Herausforderung für kreative Köche
Die Ankündigung eines "Gothic-Kochbuchs" weckt hohe Erwartungen an ungewöhnliche und kreative Rezepte. Die Frage ist, ob das Buch tatsächlich innovative Gerichte präsentieren wird oder ob es sich lediglich um eine Sammlung gewöhnlicher Rezepte mit fantasievollen Namen handelt.
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Erwartungen und Befürchtungen
Nachdem bereits ein Asterix-Kochbuch enttäuschte, das keine Wildschweinrezepte oder einen Pudding mit Arsen enthielt, sind die Erwartungen an das "Gothic-Kochbuch" gedämpft. Es bleibt zu hoffen, dass das Buch zumindest kreative Namensfindungen wie "Feuergeschnetzeltes in Hammersauce" oder "Reiseintopf mit Reis und Pilzen" bietet.
Mögliche Zutaten und Inspirationen
Die Herausforderung besteht darin, ungewöhnliche Zutaten aufzugreifen und in schmackhafte Gerichte zu verwandeln. Eine Idee wäre, das "Fleischwanzen-Ragout" aus den Asterix-Comics zu adaptieren und eine Alternative zur Fleischwanze zu finden. Möglicherweise könnten Mehlwürmer und Heuschrecken, die in Deutschland als Lebensmittel zugelassen sind, eine Rolle spielen. Auch Riesenasseln, die der Fleischwanze optisch ähneln, könnten eine Option sein.
Ein Feuergeschnetzeltes für den Alltag
Ein "Feuergeschnetzeltes" muss nicht zwangsläufig aus exotischen Zutaten bestehen. Ein gewöhnliches Geschnetzeltes vom Schwein mit Jus und einer ordentlichen Portion Pfeffer kann bereits für eine scharfe Geschmackserfahrung sorgen. Für eine vegetarische Variante könnten Pepperonis und Rettich verwendet werden.
Cornish Pasty: Eine Spezialität aus Cornwall
Die Cornish Pasty ist eine traditionelle Teigtasche aus Cornwall, England. Sie besteht aus einem herzhaften Teig, der mit Kartoffeln, Rüben/Möhren, Rindfleisch und Zwiebeln gefüllt ist. Die Pasties werden im Ofen gebacken und sind ein beliebtes Gericht in Cornwall.
Die Geschichte der Cornish Pasty
Die Cornish Pasty hat eine lange Geschichte, die eng mit dem Zinnbergbau in Cornwall verbunden ist. Die Minenarbeiter hatten während des Tages oft keine Gelegenheit zum Händewaschen. Daher wurde die Pasty so geformt, dass sie an einem Ende einen dicken Rand hatte, den die Arbeiter festhalten konnten, ohne das Innere der Pasty zu berühren. Nach dem Essen wurde der Rand weggeworfen.
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Zubereitung der Cornish Pasty
Für die Zubereitung der Cornish Pasty wird zunächst ein Teig aus Mehl, Salz, Butter, Schmalz und Wasser hergestellt. Der Teig wird ausgerollt und in Kreise geschnitten. Die Füllung besteht aus Kartoffeln, Rüben/Möhren, Rindfleisch und Zwiebeln, die klein geschnitten und mit Salz, Pfeffer, Zucker und Senfpulver gewürzt werden. Die Füllung wird auf eine Hälfte der Teigkreise gegeben, die Ränder werden mit Wasser befeuchtet und die Teigkreise werden zusammengeklappt, um Halbmondformen zu bilden. Die Ränder werden gut zusammengedrückt und mit einer Gabel wellenartig geformt. Die Pasties werden mit verquirltem Ei bestrichen und mit einer Gabel ein paar Löcher hineingestochen. Anschließend werden sie im vorgeheizten Ofen gebacken.
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