Einfaches Papayakuchen-Rezept

Dieser Artikel präsentiert eine Sammlung verschiedener Papayakuchen-Rezepte, die von einfach bis etwas anspruchsvoller reichen. Egal, ob Sie ein erfahrener Bäcker oder ein Anfänger sind, hier finden Sie ein Rezept, das Ihren Bedürfnissen entspricht. Wir werden verschiedene Varianten erkunden, darunter solche mit und ohne Kokosraspeln, mit verschiedenen Mehlsorten und sogar Optionen für andere Früchte wie Bananen oder Apfelmus.

Papayakuchen mit Joghurt und Sahne

Dieses Rezept kombiniert die Süße der Papaya mit der Frische von Joghurt und Sahne zu einem leichten und erfrischenden Kuchen.

Zutaten:

  • 125 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillin-Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 90 g weiche Butter oder Margarine
  • 100 g Vollmilch-Kuchenglasur
  • 6 Blatt Gelatine
  • 3 Mangos (à 400 g)
  • Saft von 1 Limette
  • 500 g Vollmilchjoghurt
  • 80 ml Rum
  • 250 g Schlagsahne
  • 1 Papaya (à 250 g)
  • 100 g Physalis
  • Minze zum Verzieren

Zubereitung:

  1. Mehl, 75 g Zucker, Vanillin-Zucker, Salz und Fett in Flöckchen in eine Rührschüssel geben und mit dem Knethacken des Handrührgerätes vermengen. Anschließend mit bemehlten Händen zu Streuseln verarbeiten.
  2. Teig in eine gut gefettete Springform (26 cm Ø) geben und mit den Händen zu einem glatten Boden andrücken.
  3. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Gas: Stufe 2) ca. 20 Minuten backen, auskühlen lassen.
  4. Kuchenglasur schmelzen. Boden aus der Form lösen. Springformrand um den Boden legen. Boden mit der Glasur bestreichen, fest werden lassen.
  5. Inzwischen für die Creme Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 2 Mangos schälen, in Spalten vom Stein schneiden und mit restlichem Zucker und Limettensaft pürieren. Püree mit Joghurt und Rum verrühren.
  6. Gelatine auflösen, unter die Creme rühren. Sahne steif schlagen, unter die Joghurtcreme heben.
  7. Creme auf dem Boden geben, glatt streichen und im Kühlschrank mindestens 4 Stunden fest werden lassen.
  8. Papaya und restliche Mango schälen. Papaya halbieren, Kerne heraus kratzen. Fruchtfleisch in Spalten schneiden, 1/3 klein würfeln. Mango in Spalten vom Stein schneiden, ebenfalls 1/3 klein würfeln. Von der Physalis Hülle entfernen.
  9. Torte aus der Form lösen, mit Physalis, Minze, Mangospalten, Papayaspalten und Fruchtwürfeln verzieren.

Nährwerte pro Stück: 360 kcal, 5 g Eiweiß, 19 g Fett, 38 g Kohlenhydrate.

Papayakuchen mit Kokosraspeln

Dieses Rezept kombiniert die exotische Süße der Papaya mit dem nussigen Aroma von Kokosraspeln.

Zutaten:

  • 1 Papaya
  • 125 g Butter
  • 175 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillin-Zucker
  • 2 Eier (Gr. M)
  • 300 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 150 g Kokosraspel
  • 200 g Vollmilchjoghurt
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • Kokoschips zum Verzieren

Zubereitung:

  1. Papaya schälen, längs halbieren, mit einem Teelöffel die Kerne entfernen. Papayahälften in dünne Scheiben schneiden.
  2. Butter, Zucker und Vanillin-Zucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren. Eier nacheinander unterrühren.
  3. Mehl, Backpulver und Kokosraspeln mischen. Joghurt und Mehlmischung kurz unter die Fettcreme rühren.
  4. Kastenform (25 cm Länge; 1,5 Liter Inhalt) fetten und mit Mehl ausstäuben. Hälfte des Teiges hineingeben und glatt streichen.
  5. Eine Hälfte der Papaya auf den Teig legen, leicht andrücken und den restlichen Teig darauf glatt streichen. Restliche Papaya auf den Teig legen und leicht andrücken.
  6. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: Stufe 2) ca. 70 Minuten backen und ca. 15 Minuten vor Ende der Garzeit mit Alufolie bedecken.
  7. Kuchen mit einem Messer vom Rand lösen und ca. 20 Minuten auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Kuchen vorsichtig stürzen und auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und Kokoschips verzieren.

Nährwerte pro Stück: 260 kcal, 4 g Eiweiß, 15 g Fett, 28 g Kohlenhydrate.

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Papayakuchen mit Roggenmehl

Für eine rustikalere Variante kann man einen Teil des Weizenmehls durch Roggenmehl ersetzen. Dies verleiht dem Kuchen einen kräftigeren Geschmack und eine festere Textur. Es ist sogar möglich, 100% Roggenmehl zu verwenden.

Variationen und Anpassungen

Die Rezepte lassen sich leicht anpassen. Anstelle von Papaya können auch andere Früchte wie Bananen, Apfelmus oder Birnenpüree verwendet werden. Bei anderen Obstsorten muss gegebenenfalls der Wasseranteil angeglichen werden.

Glutenfreier Papayakuchen ohne Zucker und Mehl

Dieses Rezept ist ideal für Menschen mit Glutenunverträglichkeit oder für diejenigen, die auf Zucker und Mehl verzichten möchten.

Zutaten:

  • 16 Datteln, entsteinte
  • 0. 5 große Papaya
  • 3 Eier, getrennte
  • 3 EL, gehäuft Magerjoghurt
  • 2 EL Backkakao
  • 1 Banane
  • 100 g Mandeln, gemahlene
  • 100 g Haselnüsse, gemahlene
  • 1 EL Honig

Zubereitung:

  1. Datteln, Eigelb, geschälte und entkernte Papaya, Joghurt, Backkakao und Banane mit einem Stabmixer zu Brei verarbeiten.
  2. Die Nüsse dazugeben und mit einem Schneebesen unterrühren.
  3. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und unter den Teig heben.
  4. Den Teig in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Springform geben und bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen. Am besten die Stäbchenprobe machen.
  5. Den noch heißen Kuchen mit dem Honig bestreichen.

Papayakuchen mit Limetten-Frischkäse-Frosting

Dieser Kuchen kombiniert die Süße der Papaya mit der Säure der Limette und der Cremigkeit von Frischkäse.

Zutaten:

  • Papaya
  • Eier
  • Zucker
  • Vanillezucker
  • Salz
  • Weiche Butter
  • Milch
  • Limettensaft
  • Mehl
  • Backpulver
  • Frischkäse
  • Puderzucker
  • Gehackte Pistazien

Zubereitung:

  1. Papaya halbieren, Kerne entfernen, Frucht in kleine Würfel schneiden und mit dem Saft einer halben Limette vermengen.
  2. Eier mit Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz mit den Quirlen des Rührgeräts schaumig rühren.
  3. Weiche Butter, Milch und den Saft einer Limette unterrühren, dann das mit Backpulver vermischte Mehl unterziehen.
  4. Hälfte der Papayawürfel unter den Teig heben, Masse in eine gefettete Springform (Ø 18-20 cm) mit hohem Rand (!) füllen und im 180 Grad heißen Ofen auf zweiter Schiene von unten ca. 40 Min. backen.
  5. Kuchen abkühlen lassen und anschließend aus der Form lösen.
  6. Für das Frosting übrige Butter mit Frischkäse, Puderzucker und dem Saft der übrigen Limette (1/2) aufschlagen.
  7. Kuchen mit dem Limetten-Frosting bestreichen und mit restlichen Papayastücken und gehackten Pistazien bestreuen.

Papaya-Torte mit Biskuit- und Mürbeteigboden

Dieses Rezept ist etwas aufwendiger, aber das Ergebnis ist eine wunderschöne und köstliche Torte.

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Zutaten für 16 Personen:

  • Biskuit Tortenboden
  • Mürbteigboden
  • 500 gr frische Papaya
  • 10 Blatt Blattgelantine
  • 250 gr Quark, 40 %
  • 250 gr Joghurt
  • 400 ml Sahne
  • 100 gr Bourbon-Vanillezucker, selbst gemacht
  • 2 Stück Bio Zitronen
  • 50 ml Orangensaft
  • 4 EL Ananas - Orangenkonfitüre
  • 400 ml Sahne zum Verzieren
  • 30 gr Bourbon-Vanillezucker, siehe RZ Buch
  • 4 Blatt Gelantine
  • 5 ml Grand Marnier
  • 16 Stück Papayastückchen

Zubereitung:

  1. Die Gelantine in kaltem Wasser einweichen. Die Papaya entkernen, schälen und ca 500 gr Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Für die Decko 16 Fruchtwürfel heraus schneiden.
  2. Den Orangensaft mit dem Zucker auf ca 40° erhitzen, die Blattgelantine ausdrücken und darin unter rühren auflösen. Die Masse unter die Fruchstücke heben.
  3. Von den Zitronen die Schale dünn abreiben. Den Quark und den Joghurt in einer Schüssel gut aufschlagen und dann den Zitronenabrieb unterziehen. Die Sahne sehr steif schlagen. Mit einem Holzspatel zuerst die Quarkmasse unter die Fruchtmasse heben und dann die Sahne ebenso.
  4. Von einen ganzen Bisquitboden ( ca 8 cm hoch ) mit dem Tortenmesser für den untersten Boden eine etwa 2,5 cm dicke Scheibe abschneiden. Dann noch 2 weitere etwa 1 cm dicke Scheiben. Die restliche Scheibe anderweitig verwenden. Die 3 Scheiben übereinander legen und mit dem Tortenring ausstechen. Den Mürbteigboden ebenso.
  5. Den Mürbteigboden auf die Tortenscheiben legen und den Tortenring drauf setzten. Mit der Ananas-Orangenkonfitüre bestreichen. Die dicke Tortenbodenscheibe darauf setzen.
  6. Nun die hälfte der Masse einfüllen und glatt streichen, den 1. dünnen Tortenboden darauf geben und die restliche Masse einfüllen und ebenso glatt streichen. Oben drauf der 2. dünne Bisquitboden. Nun den Tortenkörper über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  7. Den Tortenkörper aus dem Kühlschrank holen und mit einem nassen Messer an der Innenseite des Tortenringes die Masse vom Ring lösen und dann den Ring abziehen.
  8. Gelantine in kaltem Wasser einweichen. Einen kleinen Topf mit etwas Wasser erhitzen. In einem kleineren Topf die ausgedrückte Gelantine auflösen. In der Zwischenzeit die Sahne mit etwas Zucker steif schlagen. Die aufgelöste Gelantine sollte höchtens noch "Bluttemperatur" haben.
  9. In einen Rührkessel etwa 1/3 der Sahne geben, nun die Gelantine und den Grand Marnier zügig unterschlagen. Die restliche Sahne zugeben und zügig unterziehen.
  10. Mit etwa 2/3 der Sahne die Torte rundherum einstreichen und sauber abziehen. In 16 Teile einteilen und mit der Lochtülle die Stücke garnieren.

Tipps und Tricks

  • Reife der Papaya: Achten Sie darauf, dass die Papaya reif ist. Sie sollte auf Druck leicht nachgeben.
  • Alternativen zu Papaya: Wenn Papaya nicht verfügbar ist, können Sie auch andere Früchte wie Mango, Bananen oder Apfelmus verwenden.
  • Dekoration: Verzieren Sie den Kuchen nach Belieben mit frischen Früchten, Kokoschips, Pistazien oder essbaren Blüten.

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