Ursprung des Osterhasen und die Schokoladen-Tradition rund um Ostern
Ihr Unternehmenskonto ist gesperrt und Sie können keine Bestellungen aufgeben. Wie viele dieser Traditionen geht auch die erste Erwähnung des Osterhasen Jahrhunderte zurück. Die Bedeutung hinter Ostern und seinen TraditionenDie wichtigsten Kalenderdaten rund um Ostern sind der Karfreitag und der Ostersonntag. In vielen Haushalten wäre ein Osterfest ohne eine Ostereiersuche, ein Osterfrühstück im Kreise der Familie und den Genuss von Schokoladenhasen undenkbar, was auch die Grundlage für viele schöne Erinnerungen legt.
Eine Theorie zum Ursprung des Osterhasen geht bis ins 18. Jahrhundert zurück, als der Osterhase angeblich zunächst von deutschen Einwanderern in der Pennsylvania Dutch-Region in den USA eingeführt wurde. Man übernahm damit auch die Geschichte des Eier legenden Hasen namens «Osterhase» oder «Oschter Haws». Der Eier legende Hase brachte bunte Eier als Geschenke für brave Kinder. Als Teil dieses Brauchs bauten die Kinder Nester, in die der Hase die Eier legte. Diese Tradition hat sich schliesslich über ganz Nordamerika ausgebreitet.
Warum bringt der Osterhase Schokoeier?
Im Laufe der Zeit wurden die Ostergeschenke abwechslungsreicher und umfassten auch Schokoeier, -hasen und sogar Spielsachen. Ähnlich wie der Osterhase sind auch Eier ein altes Symbol für Fruchtbarkeit, Wiedergeburt und ein neues Leben. Seit dem 19. Jahrhundert sind das Dekorieren von Eiern und die Suche danach zu einem beliebten Teil der Ostertradition geworden, der sogar von den Adeligen übernommen wurde, die gestaltete Eier verschenkten. Schokolade wurde ebenfalls im 19. Jahrhundert populär. Auch heute noch werden in einigen Gemeinschaften Eier als Teil der Osterfeierlichkeiten dekoriert. Aber Schoko-Ostereier (und -hasen) sind zu einer beliebten modernen Tradition geworden und werden häufig für die Ostereiersuche in Körben versteckt und darin eingesammelt.
Der Osterhase heute
Der Osterhase ist auch heute noch eine beliebte Figur - und hüpft am Ostersonntag von Haus zu Haus, um Kindern Schokolade zu bringen, bevor die Osterfeierlichkeiten beginnen. Natürlich ist der Osterhase nicht der Einzige, der Osterfreude verbreitet. Viele Menschen schenken ihren Liebsten zur Osterzeit Süssigkeiten - von Schokoladeneiern bis Schokoladenhasen und sogar Ostergebäck. Lindt GOLDHASEUnser köstlicher GOLDHASE bringt seit mehr als 70 Jahren Ostermagie zu den Menschen weltweit. Er hat seine eigene interessante Geschichte, bei der es um einen Lindt Maître Chocolatier und seine kleine Tochter geht. Die Geschichte besagt, dass die Tochter einen Hasen sah, der bei der Ostermahlzeit der Familie durch das Gras hüpfte. Als sie aber nach draussen kam, um mit ihm zu spielen, war der Hase verschwunden. Der Vater sah, wie traurig sie war und entschied sich dazu, einen Hasen zu entwerfen, den sie dank seiner kleinen Glocke zu Ostern immer gut finden konnte. Und so wurde der Lindt GOLDHASE geboren - der nach wie vor den Menschen weltweit zu Ostern Freude und Magie bringt.
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Historische Wurzeln und Bräuche
Ostern wird im Frühling gefeiert und dieser steht für das Erwachen der Natur. Aus der Epoche des Mittelalters sind österliche Bräuche und auch erste Geschenke dokumentiert. So war es zum Beispiel üblich, dass Hausangestellte wie Mägde oder Knechte ein Ei geschenkt bekamen. Das gebackene Osterlamm wurde ebenfalls bereits in diesem Zeitalter zu Ostern angeboten. Das Osterlamm hat also eine Tradition über Jahrhunderte. Der erste Nachweis für den Osterhasen stammt aus dem Jahr 1682. Wobei unklar ist, wie der Hase und Ostern zusammengefunden haben. Die eine Theorie besagt, dass die Hasen zum einen als Symbol für den Frühling und Fruchtbarkeit galten. Eine andere Theorie geht davon aus, dass der Osterhase eher zufällig und aufgrund eines Missgeschicks zu einem Symbol des Osterfestes wurde. Weit verbreitet war der Brauch ein Osterlamm zu backen. Dafür wurde der Teig in einer Backform gebacken, die den Umriss eines Lamms nachzeichnet. Der Legende nach missglückte einer dieser Backversuche und heraus kam ein Gebäck, dass eher einem Hasen als einem Lamm ähnelte. Welche der Theorien auch stimmen mag - seit hunderten Jahren ist ein süßer Hase fester Bestandteil des Osterfestes.
Spätestens nach der Reformation ab Mitte des 17. Jahrhunderts gönnten sich die Menschen Ostereier aus Zuckerwerk und Schokolade. Vor allem für den wohlhabenden Adel konnten Ostergeschenke nicht aufwendig genug sein. Von Sonnenkönig Ludwig XIV wird berichtet, dass er zu Ostern einer Freundin ein Osterei aus Schokolade schickte, dass so groß gewesen sein soll, dass es von vier Pferden gezogen werden musste. Die Durchbruch-Geschichte kam durch mediale Verbreitung: In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts illustrierte Bücher und Bilderbögen sowie Grußpostkarten verbreiteten den Osterhasen überregional. Konditoren nahmen den Trend auf und begannen zur Osterzeit Hasen aus Zucker und auch aus Schokolade zu fertigen. Dafür nutzten sie eiserne Gussformen, die vollständig mit flüssiger Schokolade gefüllt wurden. Anschließend schminkten sie die massiven Figuren und verkauften diese an Geschäftskunden, die die Figuren zum Beispiel als Schaufenster-Dekoration nutzten oder an wohlhabende Privatkunden verkauften. Die schokoladigen Osterhasen waren wertvolle Einzelstücke. Diese kunstvoll und aufwendig hergestellten Unikate waren vor allem eines: Sehr schwer. Mehrere Kilogramm massive Schokolade wurden in den bis zu 80 cm großen Figuren verarbeitet. Viele Motive sind aus heutiger Sicht undenkbar, waren aber in den Anfängen der Schokoladen-Osterhasen-Zeit wohl dennoch beliebt: Einige trugen Körbe auf dem Rücken, in denen nicht nur Eier, sondern sogar auch weitere kleinere Hasen zu sehen waren. Anderen hingegen hatten wie selbstverständlich eine Pfeife im Mund.
Der Durchbruch gelang erst im 20. Jahrhundert. Und wieder waren es die Konditoren, die die entscheidenden Impulse lieferten. Sie entwickelten in den 1920er Jahren kleinere Formen, die sie mit Schokolade ausgossen. So entstanden sogenannte Relief-Hasen, deren Rücken zwar flach war, deren Vorderseite aber die Formen des Osterhasen widerspiegelten. Auf Basis dieser Technik entstanden die ersten Serienfertigungen von Osterhasen aus Schokolade - der Durchbruch war geschafft. Um 1950 begannen die ersten Unternehmen in Deutschland mit der Serienfertigung des beliebten Saisonartikels als Hohlfigur. Die gegossenen Schokoladenhasen wurden damals noch per Hand in die glitzernde Stanniolfolie eingewickelt. Technologischer Vorreiter für die Serienproduktion war ein dänisches Unternehmen, das den Herstellungsprozess bereits im Jahr 1926 vollautomatisiert anbieten konnte. Zu Beginn wurde die Schokolade in Formen aus Metall gegossen, die dann verschlossen und geschleudert wurden. Später ersetzte Kunststoff die metallenen Formen.
Statistiken und heutige Produktion
Im Jahr 2019 produzierten die in Deutschland ansässigen Schokoladen-Unternehmen rund 220 Millionen Osterhasen, von denen rund 114 Millionen in Deutschland verkauft werden. Rund 106 Millionen werden weltweit exportiert. Neben dem klassischen Osterhasen aus Vollmilchschokolade sind Schoko-Eier sowie kleine Lämmer, Küken oder Möhren aus Schokolade sehr beliebt. Dabei legen die Hersteller auch im Ostersortiment großen Wert auf die Herkunft und die nachhaltige Produktion des eingesetzten Kakaos. Der Osterhase gehört zu den bekanntesten Symbolen des Osterfestes. Jedes Jahr versteckt er laut Tradition bunt bemalte Eier, die von Kindern am Morgen des Ostersonntags gesucht werden. Der genaue Ursprung des Osterhasenbrauchs ist - wie bei vielen Traditionen - nicht eindeutig, doch seine Wurzeln reichen weit zurück. Eine der häufigsten Theorien verbindet den Hasen mit alten heidnischen Frühlingsfesten, die den Neubeginn des Lebens feierten. In vielen Kulturen galt der Hase dabei als Fruchtbarkeitssymbol, da dieser sich nicht nur schnell vermehrt, sondern auch zu einem der ersten Tiere im Frühling gehört.
Im christlichen Kontext wird Ostern als Fest der Auferstehung Jesu gefeiert und der Frühling als Zeit des Erwachens interpretiert. Die erste dokumentierte Erwähnung des Osterhasen stammt aus Deutschland, wo im Jahr 1682 ein Frankfurter Arzt in seiner Dissertation den Brauch des Hasen als Eierbringer beschreibt. Die Tradition entwickelte sich weiter und setzte sich schließlich ab dem 19. Jahrhundert durch - seither ist der Osterhase fester Bestandteil des Osterfestes.
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Regional variierende Bräuche und Schokoladenkultur
In der Schweiz ist der Schokoladen-Osterhase besonders populär: Schokolade ist dort kulturell verankert, und der Schoko-Osterhase gehört zu den Favoriten. Laut Umfragen essen rund 76 Prozent der Schweizer Bevölkerung zu Ostern Schokolade. Der Verkauf von Schokoladenartikeln in der Osterzeit steigt entsprechend deutlich an. Die Osterzeit ist eine wichtige Verkaufsperiode für Schokoladenartikel. Laut einem Bericht des Bundesamts für Statistik betrug der Umsatz von Schokolade in der Schweiz im Jahr 2020 rund 1,78 Milliarden Schweizer Franken. Dies zeigt einen Anstieg von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Unglaublich aber wahr: Zur Osterzeit gibt es in der Schweiz doppelt so viele Osterhasen wie Menschen - mehr als 16 Millionen Schoggi-Langohren wandern über den Ladentisch.
Auch in Deutschland spielte und spielt die Schokolade als Medium der Tradition eine große Rolle. Rund 240 Millionen Schoko-Osterhasen wurden in Deutschland für die Osterzeit 2024 produziert. Davon wurden 122 Millionen ins Ausland exportiert, 118 Millionen wurden im Inland verkauft. War der Schoko-Osterhase bisher immer ein sicheres Geschäft für Schokoladenhersteller, setzen die sogenannte Kakaokrise und die allgemein unsichere Weltlage die Erfolgsgeschichte der Hohlfigur unter Druck. Vor allem die gestiegenen Schokoladenpreise führen zu veränderten Kaufverhalten. Der Weg von der Kakaopflanze bis zum Supermarktregal ist oft nicht eindeutig zurückzuverfolgen; die Ernte kommt meist von vielen Kleinbauern, die sich gegenüber großen Konzernen kaum behaupten können. Über Sammelstellen gelangen die Bohnen in Container, dann per Schiff in Europa, wo sie zu Kakaomasse, -butter, -pulver verarbeitet werden.
Wichtige Legenden und kulturelle Bezüge
Eine Theorie besagt, dass der Hase ein Symbol für Frühling und Fruchtbarkeit war, andere erklären ihn als zufällig entstandenes Symbol durch ein Missgeschick. Eine weitere Verbindung führt die germanische Frühlingsgöttin Ostara an, deren Begleiter der Hase war. Unabhängig von der Theorie ist der Hase heute fest im Osterfest verankert. Die Geschichte des Schoko-Osterhasen ist ähnlich wie die Herkunft des Osterhasen nicht eindeutig geklärt. Sicher ist, dass die Idee aus Deutschland stammt und ab den 1950er Jahren in bunte Folie verpackte Osterhasen in Serie gingen. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts zierten Hasen aus Schokolade deutsche Schaufenster; der Durchbruch kam mit der Hohlfiguren-Technik im frühen 20. Jahrhundert.
Zusammenfassung relevanter Schritte der Entwicklung
- Eier und Hasen als Fruchtbarkeits- und Lebenssymbole, Einbindung in Frühlingsrituale.
- Erste Dokumentationen des Osterhasen 1682 in Deutschland.
- 19. Jahrhundert: Dekoration von Eiern, Zucker- und Schokoladen-Übernahmen; Adel als Beispiel.
- Frühe Schoko-Osterhasen als massige Figuren; später erste Hohlfiguren in 1920er Jahren.
- 1950er Jahre: Serienfertigung in Deutschland; Goldfolien-Verpackung; weitere Exportsteigerung.
- Gegenwart: Fokus auf faire Herkunft des Kakao, Nachhaltigkeit, globale Produktion und Export.
Historische Perspektiven auf Bräuche außerhalb des deutschsprachigen Raums
In der Schweiz, Frankreich und anderen Regionen gibt es ähnliche Bräuche, wobei Variationen entstehen: Kuckuck in der Schweiz, Glocken aus Rom in Teilen Frankreichs, und ähnliche neue Ausprägungen bei Ostereiern und Schokolade. Dennoch bleibt der Osterhase in vielen Ländern weltweit das zentrale Symbol der Schokohasen und Schokoeier. In der Werbung und im Handel werden die Hasenfiguren oft zu Marketing-Zwecken genutzt, und die Tradition lebt in den Regalen der Geschäfte weiter.
Maßnahmen und Verantwortung der Industrie
In der modernen Chocolatierszene wird verstärkt auf Transparenz der Herkunft geachtet; Unternehmen arbeiten an fairen Preisen, besseren Lebensbedingungen für Kakao-Bauern und nachhaltigen Produktionsketten. Lindt und andere Marken führen Programme zur Rückverfolgbarkeit und unterstützen Projekte in Anbaugebieten. Gleichzeitig bleibt der Kult der Osterhasen ein stark vermarktetes Symbol, das Jahreszeiten und Familientreffen miteinander verbindet.
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