Norwegische Schokolade: Ein süßer Einblick in die Welt von Freia und mehr
Norwegen, bekannt für seine atemberaubende Natur und seine reiche Kultur, hat auch in Sachen Süßigkeiten einiges zu bieten. Insbesondere die Schokolade der Marke Freia spielt eine bedeutende Rolle im norwegischen Alltag und in der kulinarischen Tradition. Dieser Artikel wirft einen detaillierten Blick auf die Vielfalt der norwegischen Schokoladen, mit einem besonderen Fokus auf Freia und andere beliebte Marken.
Freia Melkesjokolade: Ein norwegisches Kulturgut
Die Freia Melkesjokolade ist nicht nur eine Süßigkeit, sondern ein Stück norwegischer Identität. Seit ihrer Einführung im Jahr 1889 hat sie sich fest in der norwegischen Kultur etabliert. Sie ist ein Symbol für Tradition und Qualität und wird von Einheimischen und Touristen gleichermaßen geschätzt. Ein Stück dieser Schokolade zu genießen, ist wie ein Eintauchen in die norwegische Geschichte.
Kvikk Lunsj: Der Begleiter für Outdoor-Abenteuer
Vergleichbar mit dem internationalen bekannten KitKat, ist Kvikk Lunsj ein Schokoladenriegel, der seit 1937 ein fester Bestandteil norwegischer Outdoor-Aktivitäten ist. Ob beim Wandern in den Fjorden oder beim Skifahren in den Bergen, Kvikk Lunsj spendet Energie und ist ein Stückchen Trost fernab der Zivilisation. Die Kombination aus knuspriger Waffel und Milchschokolade macht ihn zum idealen Proviant für Naturliebhaber.
Stratos: Luftige Schokolade für Kenner
Stratos zeichnet sich durch ihre einzigartige, luftige Textur aus, die in Skandinavien ihresgleichen sucht. Diese Schokolade bietet ein besonderes sensorisches Erlebnis und ist ein Favorit unter Schokoladenkennern, die Wert auf außergewöhnliche Qualität legen.
Smash!: Eine innovative Geschmackskombination
Smash! steht für die norwegische Kreativität, traditionelle Geschmäcker neu zu interpretieren. Die Kombination aus salzigen Brezeln und zarter Schokolade ist ein Beweis dafür, wie Norwegen Gegensätze harmonisch vereint. Diese Süßigkeit ist ein überraschendes und aufregendes Geschmackserlebnis.
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Weitere norwegische Süßigkeiten-Highlights
Neben den bereits genannten Schokoladensorten gibt es noch viele weitere norwegische Süßigkeiten, die es zu entdecken gilt:
- Cloetta Polly Licorice: Lakritzliebhaber kommen bei diesen weichen, lakritzgefüllten Schokoladendragees voll auf ihre Kosten.
- Bamse Mums: Diese schokoladenüberzogenen Schaumzucker-Bären sind ein fester Bestandteil norwegischer Feiern und Familienzusammenkünfte.
- Laban Seigmenn: Diese Gummibärchen in fröhlichen Formen und fruchtigen Geschmacksrichtungen sind ein Symbol norwegischer Lebensfreude.
- Brunost: Einzigartiger Braunkäse mit süßem und leicht nussigem Geschmack, der in der norwegischen Kaffeekultur nicht fehlen darf.
- Krone-Is: Ein Eis am Stiel, das besonders im Sommer als Erfrischung beliebt ist und in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich ist.
- Ahlgrens Bilar: Auto-förmige Schaumzuckerstücke, die in Skandinavien Kultstatus genießen und auch in Norwegen viele Anhänger haben.
Marabou: Eine schwedische Schwester von Freia
Marabou ist eine weitere bekannte Schokoladenmarke, die oft mit Freia in Verbindung gebracht wird. Gegründet vom norwegischen Chocolatier Johan Throne Holst, der bereits mit Freia in Norwegen erfolgreich war, bietet Marabou eine breite Palette an Schokoladensorten. Viele Menschen, die Marabou nur aus dem Urlaub in Schweden oder von IKEA kennen, sind überrascht von der Vielfalt der angebotenen Produkte.
Die Geschichte von Marabou
Johan Throne Holst gründete Marabou im Jahr 1916. Das Unternehmen nutzte das gleiche Schokoladenrezept, das bereits unter dem Namen Freia in Norwegen erfolgreich war. In den 1950er Jahren wurde das Rezept leicht verändert, wodurch die Schokolade eine karamellartige Note erhielt.
Beliebte Marabou-Sorten
Marabou bietet eine Vielzahl von Geschmacksrichtungen, darunter:
- Marabou Milchschokolade: Der Klassiker, bekannt für seine zarte Cremigkeit und sein volles Kakao-Aroma.
- Marabou Helnöt: Vollmilchschokolade mit ganzen Haselnüssen, ein Favorit vieler Schokoladenliebhaber.
- Marabou Black Saltlakrits: Eine Kombination aus zartschmelzender Vollmilchschokolade und knusprigen Lakritzstückchen.
- Marabou Popcorn: Milchschokolade gefüllt mit knusprigen Popcorn-Stückchen und einer Prise Salz, die ein Kino-Feeling vermittelt.
- Weitere Sorten: Mörk Choklad (Dunkle Schokolade), Vit Choklad (Weiße Schokolade), Gräddnougat (Sahne-Nougat), Schweizernöt (Schweizer Nuss), Frukt & Mandel (Frucht & Mandel), Apelsinkrokant (Apfelsine-Krokant), Mintkrokant (Minze-Krokant), Havssalt (Meersalz), Digestive, Daim, Dukat, Crisp, Cocos und Oreo.
Nachhaltigkeit bei Marabou
Marabou engagiert sich zunehmend für Nachhaltigkeit. Das Unternehmen ist Teil des Cocoa Life-Programms, das sich für nachhaltigen Kakaoanbau, bessere Arbeitsbedingungen für Kakaobauern und den Schutz der Umwelt einsetzt. Zudem arbeitet Marabou kontinuierlich daran, die Verpackungen umweltfreundlicher zu gestalten und den CO₂-Fußabdruck der Produktion zu verringern.
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Norwegische Schokolade in Deutschland finden
Auch in Deutschland ist es möglich, norwegische Süßigkeiten zu genießen. Skandinavische Läden in größeren Städten führen eine Auswahl an norwegischen Leckereien, von Freia Melkesjokolade bis hin zu Bamse Mums. Online-Shops bieten ebenfalls norwegische Süßigkeiten an, sodass man bequem von zu Hause aus bestellen kann. Es gibt sogar spezialisierte nordische Online-Märkte, die eine breite Palette an skandinavischen Produkten anbieten.
Weitere skandinavische Süßwarenhersteller
Neben Freia und Marabou gibt es noch weitere bedeutende Süßwarenhersteller in Skandinavien:
- Fazer (Finnland): Bekannt für seine FAzermint-Bonbons, Schokolade und Lakritzprodukte.
- Toms (Dänemark): Bietet eine Vielzahl von Süßigkeiten, darunter Schokoladenschildkröten mit Karamellfüllung und Lakritzbonbons.
- Cloetta (Schweden): Ein führender Hersteller von Süßwaren, einschließlich Schokolade, Bonbons und Nüssen, mit Marken wie Malaco und Red Band.
- Nidar (Norwegen): Bekannt für seine schokolierten Maistornados Smash! und andere Süßwaren.
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