Nippon Schokolade von Lidl: Inhaltsstoffe, Rückruf und Kritik
Nippon Schokolade, insbesondere die Variante mit Puffreis in weißer Schokolade, ist ein beliebtes Produkt, das unter anderem bei Lidl erhältlich ist. Dieser Artikel beleuchtet die Inhaltsstoffe dieser Süßigkeit, informiert über einen kürzlichen Rückruf und fasst Kritikpunkte zusammen, die in Bezug auf ähnliche Produkte, wie Reiswaffeln, geäußert wurden.
Inhaltsstoffe der Nippon Puffreis Schokolade
Die Nippon Puffreis Schokolade (200g Packung) enthält laut Herstellerangaben folgende Zutaten:
- Zucker
- Pflanzliche Fette (Palmkern, Palm)
- Puffreis
- Kakaobutter
- Vollmilchpulver
- Traubenzucker
- Maisgrieß
- Magermilchpulver (3 %)
- Süßlupinenmehl
- Reisgrieß
- Weizenmehl
- Süßmolkenpulver
- Sheabutter
- Emulgator: Lecithine (Soja), E476
- Salz
- Gerstenmalzmehl
- Gerstenmalzextrakt
- Aroma
Die durchschnittlichen Nährwerte pro 100g sind:
- Energie: 2249 kJ / 562 kcal
- Fett: 30g (davon gesättigte Fettsäuren: 22g)
- Kohlenhydrate: 60g (davon Zucker: 40g)
- Eiweiß: 5,8g
- Salz: 0,41g
Es ist wichtig zu beachten, dass ein hoher Zuckerkonsum zu Gewichtszunahme und Zahnverfall führen kann.
Rückruf aufgrund von Kunststoffteilen
Im Jahr 2023 gab es einen Rückruf von Nippon Puffreis-Häppchen in der 200-Gramm-Packung, die unter anderem bei Lidl, Rewe und anderen Händlern verkauft wurden. Der Hersteller Hosta informierte darüber, dass in zwei Chargen Kunststoffteile nachgewiesen wurden. Diese Teilchen stammten offenbar von der Abdeckung einer Verpackungsmaschine und gelangten so in die betroffenen Chargen.
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Die betroffenen Chargen waren:
- Artikel: Nippon
- Inhalt: 200g
- Chargennummern: L291 sowie L292
- MHD: 03.2023
Vom Verzehr dieser Chargen wurde dringend abgeraten, da Kunststoffteile, genauso wie Metall- oder Glassplitter, zu ernsthaften Verletzungen im Mund- und Rachenraum führen können. Kunden konnten die Produkte mit oder ohne Kassenbon beim jeweiligen Einzelhändler gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben.
Kritik an ähnlichen Produkten: Reiswaffeln und Schadstoffe
Obwohl sich der Rückruf spezifisch auf Nippon Puffreis-Häppchen bezog, ist es wichtig, auch auf allgemeine Kritik an ähnlichen Produkten einzugehen. ÖKO-TEST hat beispielsweise schon seit Jahren krebserregendes Arsen in Reiswaffeln kritisiert, die oft als Snack für Babys und Kleinkinder angeboten werden.
Arsen in Reiswaffeln
Reispflanzen nehmen Arsen aus dem Boden auf, und obwohl es mittlerweile Grenzwerte gibt, wurden auch in aktuellen Tests wieder erhöhte Arsengehalte in Reiswaffeln festgestellt. In einigen Produkten lag der gemessene Arsengehalt, bezogen auf den Reisanteil, sogar über dem Grenzwert für Reis für die Herstellung von Lebensmitteln für Säuglinge und Kleinkinder.
Weitere bedenkliche Stoffe
Neben Arsen wurden in Reiswaffeln auch andere bedenkliche Stoffe gefunden, darunter:
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- Cadmium: Ein giftiges Schwermetall, das die Nieren schädigen und möglicherweise fortpflanzungsschädlich sein kann.
- Blei: Ein weiteres giftiges Schwermetall.
- Acrylamid: Eine Substanz, die potenziell das Krebsrisiko erhöhen kann.
- Aflatoxin B1: Ein Schimmelpilzgift, das das Erbgut schädigen kann.
- MOSH/MOAH: Mineralölbestandteile, deren Gehalte in einigen Produkten kritisiert wurden.
Irreführende Kennzeichnung
ÖKO-TEST kritisierte auch die Kennzeichnung von Babyreiswaffeln mit Fruchtgeschmack, die oft mit Bildern von Himbeeren, Äpfeln oder Gemüse versehen sind. Tatsächlich enthalten diese Produkte jedoch hauptsächlich süßende Saftkonzentrate und sind somit eher als Süßigkeit zu betrachten.
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