Neue Schokoladentrends: Innovationen, Nachhaltigkeit und Geschmackserlebnisse

Fast zwei Drittel der Verbraucher weltweit haben im letzten Jahr Schokoladenerzeugnisse gekauft. Diese Verbraucher äußern sich zu Kauf- und Konsumanregungen, Geschmackspräferenzen und Werten. Hier erfahren Sie, was Sie über die Trends und Entwicklungen auf dem Markt für Schokoladensüßwaren wissen müssen.

Markteinführungen und Neuentwicklungen (NPD)

Strahlende Zukunft für neuentwickelte Schokoladenprodukte (NPD). Die jährlichen Markteinführungen von Süßwaren nehmen seit 2018 zu und weisen zwischen 2018 und 2022 eine jährliche Wachstumsrate von +3 % auf. Während des Höhepunkts von COVID-19 in den Jahren 2020 und 2021 gab es einen kurzen Rückgang bei der Markteinführung neuer Produkte, aber die NPD erholte sich und setzte ihre positive Wachstumsrate im Jahr 2022 fort.

Infografik: Entwicklung der Markteinführungen von Schokoladen-NPD 2018-2022

Gründe für den Schokoladenkonsum

Nach Ansicht der Verbraucher ist der Geschmack der wichtigste Faktor für den Schokoladenkonsum. Er steht in den meisten Ländern an erster Stelle. Die Verbraucher kaufen Schokolade vor allem, um sich selbst eine Freude zu machen (55 %), um sich zu verwöhnen (40 %), um sich etwas zu gönnen oder zu belohnen (36 %) oder um zu entspannen und abzuschalten (33 %).

Konsumhäufigkeit und Formate

Fast zwei Drittel der Weltbevölkerung haben im vergangenen Jahr Süßwaren aus Schokolade gekauft. Und wenn man sich die Trends im Konsum ansieht, zeigt unsere Untersuchung, dass mehr als die Hälfte der Verbraucher angibt, mindestens einmal pro Woche Schokolade zu essen, wobei 53 % angeben, Schokolade in Form von Blöcken oder Tafeln zu essen, und 54 %, schokoladenbasierte Süßwaren wie Riegel oder Trüffel zu essen.

Beliebte Aromen und Experimentierfreude

Die Innovation bei Aromen und Einschlüssen setzt sich in der Schokoladenkonfiserie fort. Schokoladenkonfekt hat viele verschiedene Aromen, die sich je nach Land unterscheiden und auf bestimmte Vorlieben ausgerichtet sind. Nüsse sind nach wie vor die beliebtesten Aromen für Schokoladenkonfekt, und die vier beliebtesten Nussaromen des Jahres 2018 - Haselnuss, Mandel, Karamell und Erdnuss - sind auch heute noch die beliebtesten.

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Abenteuerlustige Verbraucher sind auf der Suche nach neuen Aromen und Erlebnissen, die ihre Vorlieben herausfordern. Die Untersuchungen von Innova zeigen, dass zwischen 2018 und 2022 die Zahl der Markteinführungen um 100 Aromen angestiegen ist. Die fünf wichtigsten Trends bei diesen neuen Aromen sind Brownie, Dattel, Joghurt, Honigwabe und Salz.

Bild: Schokoladen mit ungewöhnlichen Füllungen (Brownie, Dattel, Honigwabe)

Sensorik und Textur: Kinetisches Mundgefühl

Die Textur spielt nicht mehr nur eine untergeordnete Rolle, sondern ist die wichtigste „Sprache“ des Bonbons. Der Trend zum „kinetischen Mundgefühl“ konzentriert sich darauf, wie Schokolade im Mund ihren Zustand verändert. Es geht nicht einfach nur darum, weniger Zucker zu verwenden, sondern um „Clarified Cocoa Expression“.

Gesundheit, Funktionalität und „Healthy Indulgence”

Die Verbraucher wünschen sich Leckereien, die gut schmecken und Gutes bewirken. Functional snacking bedeutet für Schokoladenprodukte vor allem proteinreiche Schokoladenriegel und - in diesem Jahr ein ganz neuer Trend - probiotische Kulturen in Schokolade, die uns z. B. unter dem Namen ChoBiotics begegnen. Anhand dieser Produkte ist ein zunehmendes Verschwimmen zwischen dem Genuss- und Gesundheitsbereich erkennbar.

Viele Naschkatzen möchten jedoch ein paar Kalorien sparen, aber trotzdem nicht auf Schoko-Genuss verzichten. Ihnen seien sogenannte „Thins“ empfohlen. Dabei handelt es sich um Schokolade in extradünnem Format. Ebenfalls eine tolle Alternative für alle, die ihren Zuckerkonsum einschränken möchten, bilden dunkle Schokoladen. Denn grundsätzlich gilt: Je höher der Kakaoanteil, desto geringer die enthaltene Zuckermenge.

Pflanzenbasierte Schokolade und Vegan-Trend

Pflanzliche Optionen nehmen bei Schokoladenkonfekt zu. Trends im Bereich der pflanzlichen Ernährung, wie z. B. vegane, vegetarische und pflanzliche Angaben, werden immer häufiger. Vegane oder milchalternative Inhaltsstoffe werden mit Schokolade oder Kakao gemischt, um Süßwaren, insbesondere Milchschokolade, einen besseren Geschmack und eine bessere Textur zu verleihen. Zu diesen alternativen Inhaltsstoffen gehören Hafermilch, Mandelmilch und Haselnussmus.

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Pflanzenbasierte Ernährung ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen, mit einem stabilen Interesse weltweit an pflanzenbasierter Schokolade. Da vegane und flexitarische Ernährungsweisen immer üblicher werden, entwickeln sich die Verbraucheranforderungen an pflanzenbasierte schokoladenhaltige Snacks und Leckereien weiter. Die Anforderungen an pflanzenbasierte Schokolade gehen jedoch über den Geschmack hinaus. Viele Verbraucher:innen entscheiden sich aus Umwelt- und Gesundheitsgründen für vegane oder flexitarische Ernährungsweisen, daher ist es entscheidend, dass pflanzenbasierte Schokoladenköstlichkeiten mit nachhaltigen und sogar nährstoffreichen Zutaten hergestellt werden.

Bild: Vegane Schokoladentafeln und milchfreie Alternativen (Hafermilch, Mandelmilch)

Nachhaltigkeit, Rückverfolgbarkeit und soziale Werte

Ein Trend in der Schokoladenbranche ist die zunehmende Verwendung von Umweltaussagen bei der Markteinführung von Schokoladensüßwaren. Von allen neu eingeführten Süßwaren hatten 24 % eine Umweltauslobung, verglichen mit 9 % im Jahr 2018. Umwelt, Verpackung und menschenbezogene Angaben sind die drei häufigsten Trends bei der Einführung neuer Produkte.

Die Megatrends von Innova haben ergeben, dass die größte Sorge der Verbraucher weltweit nach wie vor die Gesundheit des Planeten ist. Die Verbraucher geben an, dass sie beim Kauf von Schokolade auf das Wohlergehen der Umwelt und der Menschen achten. Er ist zwar nicht der wichtigste Kaufgrund, kann aber bei einem Unentschieden den Ausschlag geben.

Einer der beiden Trends, die sich aus den Wertvorstellungen der Verbraucher ergeben, ist die zunehmende Sorge um die Umwelt. Die Landwirte sind besorgt und stehen unter dem Druck, ihre landwirtschaftlichen Praktiken nachhaltiger zu gestalten. Dieser Druck hat dazu geführt, dass sich nachhaltige und fair gehandelte Landwirtschaft immer mehr durchsetzt. Der zweite Trend besteht darin, dass die Verbraucher eine Verbesserung des Wohlergehens der Menschen durch die Transparenz des Unternehmens bei der Beschaffung der Inhaltsstoffe wünschen.

Es ist zu erwarten, dass der gesamte Prozess von der Bohne bis zum Riegel nachhaltiger gestaltet werden wird. Die Verbesserung der Nachhaltigkeit bei der Schokoladenherstellung reicht vom Schutz und der Regenerierung der Umwelt bis hin zur Gewährleistung einer gerechten Behandlung von Landwirten und Landarbeitern. Außerdem wird dies zu nachhaltigeren Herstellungsverfahren und umweltfreundlicheren Verpackungen führen.

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Upcycling, Kakaoalternative und Rohstoffinnovationen

Gerade hier, aber auch in anderen Bereichen der Süßwarenindustrie, ist der angestoßene Prozess hin zu mehr Nachhaltigkeit und alternativen Zutaten aktuell in vollem Gange. Ein gutes Beispiel ist die fieberhafte Suche nach Rohstoffen, die den immer knapper und teurer werdenden Rohstoff Kakao ersetzen können. Schokoladen auf Basis von fermentiertem Hafer, Sonnenblumenkernen, Sojabohnen oder Johannisbrot sind stark nachgefragt und kleine Start Ups mit der richtigen Idee zur richtigen Zeit entwickeln sich zu erfolgreichen Playern.

Auch das Thema Nahrungsmittelverschwendung und das daraus resultierende Upcycling von Rohstoffen gewinnen an Relevanz im Schokoladenbereich. Hier etwa setzt die Schokoladenmischung „Pulp ´n Choc“ der belgischen Confiserie Vandenbulcke an. Neben den Kakaobohnen wird dabei auch das Fruchtfleisch der Kakaofrüchte genutzt, das normalerweise nach der Ernte weggeworfen wird. Die Pulpe wird stattdessen weiterverarbeitet und zusammen mit anderen fruchtigen Zutaten als Schokoladenfüllungen verwendet.

Infografik: Upcycling in der Schokoladenproduktion - Nutzung von Kakaofruchtpulpe

Trendbeobachtungen von Messen und der Industrie

Seit über 50 Jahren trifft sich Anfang des Jahres die weltweite Süßwarenbranche in Köln. Die Internationale Süßwarenmesse (ISM) war auch Anfang Februar ein Besuchermagnet und zog 32.000 Fachbesucher*innen aus 135 Ländern an. Wir waren in diesem Jahr wieder mit einem Stand vor Ort und haben uns zwischendurch auf der riesigen Ausstellungsfläche rumgetrieben, um speziell die neuesten Schoko-Trends unter die Lupe zu nehmen. Welche schokoladigen Innovationen kommen in diesem Jahr auf uns zu, wie wird sich die Schokoladenbranche in nächster Zeit verändern? Ein Überblick...

Wie schon in den letzten Jahren, setzen sich im Schokoladenbereich auch Trends fort. Besonders der Aufschwung des Snackformats ist ungebrochen und süße Kleinigkeiten für den Genuss unterwegs dürfen eigentlich in keinem Unternehmensportfolio fehlen. Dabei werden von Verbraucher*innen zunehmend auch die Aspekte healthy und functional snacking nachgefragt, worauf die Branche mit neuen Produktpalletten reagiert. Für den Schokoladenbereich heißt das vor allem ein Trend hin zu zuckerreduzierten Produkten, die eine bessere Vereinbarkeit mit einem gesunden Lifestyle garantieren sollen.

Hypes, Limited Editions und auffällige Neuheiten

Der Kakaosektor ist der Bereich der Süßwarenbranche, der zuerst von den Herausforderungen des Klimawandels betroffen war - wir berichteten über die verheerende Kakaokrise, die uns bis heute verfolgt. Ein Beispiel innovativer Produktideen ist die fieberhafte Suche nach Rohstoffen, die den immer knapper und teurer werdenden Rohstoff Kakao ersetzen können. Schokoladen auf Basis von fermentiertem Hafer, Sonnenblumenkernen, Sojabohnen oder Johannisbrot sind stark nachgefragt und kleine Start Ups mit der richtigen Idee zur richtigen Zeit entwickeln sich zu erfolgreichen Playern. Ein Beispiel ist natürlich die Schokoladenalternative ChoViva aus dem Hause Planet A Foods. Die völlig kakaofreien Schokoladen des Unternehmens nahe München stecken bereits schon als Zutaten in etlichen Supermarktartikeln.

Auch besondere „Hypes“ wie die Dubai-Schokolade und die rosa Angel Hair-Schokolade zeigen, wie Trends viral gehen und Konsumenten in Bewegung setzen. Währen die Dubai-Schokolade, neben einer Pistazien Creme, aus gerösteten Teigfäden besteht, bringt die rosa Angel Hair-Schokolade viele neue Besonderheiten mit sich. Neben der ebenfalls enthaltenen Pistazien Creme, enthält sie Vanille, Granatapfel und Himbeeren.

Bild: Limitierte Editionen und Hype-Produkte (Dubai-Schokolade, Angel Hair)

Geschmackliche Vielfalt: Kombinationen, Desserts und internationale Einflüsse

Was gibt es Besseres als zwei Leckereien in einem Produkt zu vereinen? Auch viele Schokoladen-Hersteller handeln nach exakt dieser Devise und bringen Schokolade mit Kuchen- und Gebäckgeschmack auf den Markt. Zu den beliebtesten Flavours zählen beispielsweise Apfelkuchen, Cheesecake, Brownie, Red Velvet, Birthday Cake, Cookie Dough und Butterkeks.

Kuchen ist nicht der einzige Nachtisch, der sich bestens mit Schokolade vereinen lässt - sie schmeckt auch in Kombination mit anderen Desserts. Verfügbar ist beispielsweise Schokolade mit einer Füllung in den Geschmacksrichtungen beliebter Dessertklassiker wie Tiramisu, Crème Brûlée, Lemon Tarte, Panna Cotta oder Mousse au Chocolat. Dass fruchtige Aromen hervorragend zu Schokolade passen, ist kein Geheimnis! Nicht umsonst existieren zahlreiche weiße, helle und dunkle Schokoladen, die mit Obstcreme - etwa Orange, Himbeere oder Kirsche - gefüllt sind. Auch pure Kokosraspel werden von Herstellern gern von Schokolade umhüllt.

Weiter geht es mit der Kombination aus Schokolade und anderen Food-Produkten: Gewürze ergeben in Verbindung mit Schokolade ebenfalls eine harmonische Einheit. Vor allem an Weihnachten darf trendige Zimtschokolade nicht fehlen. Schokolade mit Meersalz bedient den beliebten Süß-Salzig-Kontrast, Schokolade mit Chili vereint Süße und feurige Schärfe.

Premiumisierung, Single Origin und kulinarische Anwendungen

Kulinarischer Genuss ist in erster Linie eine Frage des Geschmacks - und nicht der Menge. In Sachen Schokolade sind deshalb Premium-Produkte gefragt, welche aus besten Zutaten hergestellt werden. Wholefruit-Schokoladen, etwa die Evocao von Cacao Barry, werden zu 100 Prozent aus Kakaobohnen gefertigt. Das sorgt für pikant-fruchtige Aromen und einen unverfälschten Schokoladen-Genuss der Extraklasse.

In der Gastronomie darf die Lieblingssüßigkeit der Gäste auf keinen Fall fehlen. Deine Gäste wünschen sich hier vor allem eines: Vielfalt. Welche Trends auf dem Schokoladenmarkt Gastronomen bei der Auswahl ihrer Produkte und Rezepte berücksichtigen sollten: Milchschokolade, Zartbitter, weiße Schokolade oder die angesagte Ruby-Schokolade - den zartschmelzenden Verführungskünstler gibt es in zahlreichen Varianten. Vor allem für Gebäck, Süßwaren und Desserts, aber auch für Trend-Getränke wie Heiße Schokolade und Milchshakes kommt Schokolade in der Gastronomie in seinen unterschiedlichsten Formen und Farben zum Einsatz. Gastronomen, die ihren Gästen eine vielfältige Auswahl bieten, heben sich mit ihrem Angebot von Wettbewerbern ab.

Rückverfolgbarkeit, Fairtrade und Bio

Die Verbraucher erwarten mittlerweile klare Herkunftsangaben, die über das Herkunftsland hinausgehen und bis hin zu bestimmten Weingütern reichen. Verbraucher verlangen Produkte aus nachhaltigem Anbau, bei denen man auch die Menschen und die Geschichte dahinter kennt. Das sorgt für eine besondere Wertschätzung des Lebensmittels und lässt Produzenten und Konsumenten näher zusammenrücken. Barry Callebaut bietet die Möglichkeit, die Schokolade sogar bis zum Bauern zurückzuverfolgen. Realisiert wird dies durch einen Code, der auf der Verpackung aufgedruckt ist und online eingegeben werden kann.

Umweltfreundliche Produktionsbedingungen und eine faire Entlohnung all derer, die an der Herstellung von Lebensmitteln beteiligt sind, nehmen innerhalb der Gesellschaft einen immer größeren Stellenwert ein. Viele Gäste sind durchaus bereit, für Fairtrade-Produkte und Bio-Lebensmittel mehr Geld auszugeben. Gastronomen, die auf der Suche nach nachhaltigen Schokoladen sind, finden diese ebenfalls bei Herstellern, die zertifizierten Kakao verwenden.

Diagramm: Anteil neuer Süßwarenprodukte mit Umweltangaben 2018 vs. aktuell

Blick nach vorn: Was kommt als Nächstes?

Es ist zu erwarten, dass der gesamte Prozess von der Bohne bis zum Riegel nachhaltiger gestaltet werden wird. Mehr vegane, vegetarische und pflanzliche Angaben, kein Zuckerzusatz und die Verwendung natürlicher Süßstoffe in Schokoladen Süßwaren wird alltäglicher werden. Zutaten wie Yuzu, Pandan und schwarzer Sesam neben funktionellen Zusätzen wie adaptogenen Pilzen werden den Sprung von der Nische in den Mainstream schaffen. Die Untersuchung zeigt einen starken Anstieg an Kombinationen aus herzhaften und süßen Aromen (Swicy), die maßgeblich von Pflanzenstoffen aus dem asiatisch-pazifischen Raum beeinflusst werden.

Die „Indulgence Economy“ verlagert sich hin zu „Minorstones“ - dem Feiern kleiner, alltäglicher Erfolge statt nur großer Feiertage. Dies treibt die Nachfrage nach „Micro-Dosing“-Formaten an: ultra-premium-Häppchen von 10 g bis 15 g, die ein umfassendes Sinneserlebnis bieten, ohne dass man sich gleich auf eine ganze Tafel festlegen muss. Ja, das Jahr markiert den Beginn des Zeitalters der „radikalen Rückverfolgbarkeit“.

Reportage: Trends der ISM und Innovationen in der Schokoladenbranche

Praktische Handlungsempfehlungen für Hersteller und Gastronomen

  • Erweitern Sie pflanzenbasierte Schokoladenkreationen, indem Sie mit Zutaten wie Nüssen, Botanicals, Reis, Kokosnuss und Hafer experimentieren.
  • Setzen Sie auf nachhaltige Rohstoffbeschaffung und transparente Rückverfolgbarkeit, um Verbrauchervertrauen zu gewinnen.
  • Entwickeln Sie Produkte im Snack- und To-go-Format, die sich an „New Work“-Lebensstile anpassen.
  • Nutzen Sie Textur- und Sensorik-Innovationen (kinetisches Mundgefühl) als Differenzierungsmerkmal.
  • Berücksichtigen Sie Micro-Dosing-Formate und Premiumisierung, um unterschiedliche Genussanlässe abzudecken.
Trend Merkmale Auswirkung
Pflanzenbasiert / Vegan Milchersatz (Hafer, Mandel), NXT-Range, vegane Tafeln Erweiterung der Zielgruppen, Nachhaltigkeitsimage
Nachhaltigkeit & Rückverfolgbarkeit Fairtrade, Bio, Codes zur Farm-Rückverfolgung Höheres Vertrauen, Premium-Positionierung
Sensorik & Textur Kinetisches Mundgefühl, Thins, Micro-Dosing Neue Genussformate, Differenzierung
Innovative Aromen Yuzu, Matcha, Brownie, Dattel, Honigwabe Abenteuerlicher Geschmack, Nischen werden breiter
Functional & Healthy Proteinriegel, Probiotika, zuckerreduziert Gesundheitsbewusste Konsumenten ansprechen

Diese Trends entstehen nicht isoliert. Unser kontinuierlicher Austausch mit Chefs, Patissiers und Branchenexperten zeigt fünf konkrete Handlungsansätze: Mini Meilensteine feiern, nährstoffreiche Snacks entwickeln, sensorischen Genuss priorisieren, Zutaten aus aufstrebenden Kulturzentren integrieren und Zuckerreduktion mit klaren Zutatenlisten umsetzen. Die Verbraucher wünschen sich Leckereien, die gut schmecken und Gutes bewirken.

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