Mokka-Schokolade zum Backen: Verwendung und die besten Rezepte
Die Verbindung von Schokolade und Kaffee zählt zu den beliebtesten Geschmackskombinationen der Backwelt. Besonders Mokka-Schokolade, die den intensiven Kakaogeschmack mit feinen Kaffeenoten vereint, begeistert Liebhaber raffinierter Kuchen und Gebäckspezialitäten. In diesem Artikel stellen wir die Einsatzmöglichkeiten von Mokka-Schokolade beim Backen sowie vielfältige, detaillierte Rezepte für ihre Verwendung vor - von klassischen Torten über Kekse bis zum trendigen Gebäck.
Was ist Mokka-Schokolade?
Mokkaschokolade ist derzeit schrecklich altmodisch, heutzutage muss man Schokolade mit Chili oder Pfeffer lieben, möglichst mit mehr als 80 % Kakao. Aber ich kann mich noch gut an den schmelzenden, vollsahnigen Geschmack von Mokkaschokolade erinnern, die war nämlich bis vor ein paar Jahren auch im Westen sehr verbreitet.
Der süß-herbe Geschmack der Schokolade unterstützt nämlich den leicht bitteren Geschmack des Kaffees, weshalb beide Zutaten einfach perfekt in unserem Mokka-Kuchen harmonieren. Mokkabohnen gibt es noch, die schmecken zwar besser, als was selbst gemixtes aus Schoko und Kaffee, das mach ich auch öfter mal, aber mit der "richtigen Mokkaschokolade" hat das alles nichts zu tun.
Besonderheiten der Verwendung von Mokka-Schokolade beim Backen
Goldbraun gebacken und frisch aus dem Ofen schmecken diese Schoko-Mokka-Knoten am besten. Saftig, schokoladig und mit einem Hauch von Kaffee als i-Tüpfelchen ist Mokka-Schokolade der ideale Kandidat für gemütliche Kaffeerunden oder ein nachmittägliches Geschmackserlebnis.
Schokolade und Kaffee sind eine unschlagbare Kombination, perfekt für Backwerke, die sowohl Erwachsenen als auch Kindern gefallen. Auch die Konsistenz von Kuchen und Torten wird durch die Zugabe von Mokka-Schokolade besonders angenehm - von cremig bis außen knusprig und innen weich.
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Klassische Rezepte mit Mokka-Schokolade zum Backen
1. Himmlische Mokkatorte
Ihr liebt Schokolade und Kaffee? Dann probiert unbedingt unsere himmlische Mokkatorte. Die besteht aus drei luftigen Schokoböden, einer leckeren Sahnecreme und ist unglaublich cremig. Die Mokkatorte zählt zu den absoluten Klassikern auf der Kuchentafel und schon Oma hat ihre Gäste damit beglückt.
- Um das Maximum an Geschmack aus der Torte herauszuholen, bereitet ihr den leckeren Schokobiskuit und die Sahnecreme am besten am Vortag zu.
- Mehl, Backpulver und Kakaopulver in eine andere Schüssel geben und vermengen. Anschließend rührt ihr das Kakao-Mehl-Backpulver-Gemisch vorsichtig und portionsweise unter die schaumige Masse. So lange rühren, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht.
- Eine Springform einfetten und den Teig anschließend dort hineinfüllen. Dann im vorgeheizten Ofen für etwa 20 Minuten bei 175° Ober-/Unterhitze backen.
- Für die Füllung Sahne in einen Topf geben und unter Rühren langsam zum Kochen bringen. Schokolade in Stückchen brechen und portionsweise zu der Sahne hinzugeben. Immer weiter rühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Zum Schluss gebt ihr das Kaffeepulver hinzu.
- Am nächsten Tag macht ihr mit dem Biskuit weiter. Legt ihn auf eine gerade Unterlage und teilt ihn mit einem großen, stumpfen Messer längs in 3 Teile.
- Den ersten Tortenboden auf eine Tortenplatte legen und ihn mit der Creme einstreichen. Dann kommt der zweite Tortenboden usw. Die Torte mit etwa 3/4 der Creme füllen und sie ringsum damit einstreichen.
- Anschließend einen Spritzbeutel zur Hand nehmen, die restliche Schokocreme einfüllen und die Torte ringsum mit kleinen Tupfern verzieren. Zum Schluss gebt ihr noch die Mokkabohnen als Deko auf die Torte. Wer will, kann zusätzlich noch Schokoraspeln auf den Kuchen streuen.
2. Saftiger Mokka-Kuchen
Egal, ob du dir nur eine kleine nachmittägliche Pause auf der Arbeit gönnst oder dir Freunde zu einer ausgiebigen Kaffee-und-Kuchen-Auszeit am Wochenende einlädst, was dabei nicht fehlen darf, ist ein Stückchen unseres Mokka-Kuchens.
Der Mokka-Kuchen besteht aus einem einfachen Rührteig, in den du sowohl Kakaopulver als auch gehackte Zartbitterschokolade rührst. Auch ein Espresso darf natürlich nicht fehlen. Highlight ist die cremige Glasur, die ebenfalls aus Schokolade und Espresso besteht.
| Zutat | Menge |
|---|---|
| Butter | 150 g |
| Mehl | 200 g |
| Espresso | 100 ml |
| Zartbitterschokolade | 100 g |
| Kakao | 50 g |
| Backpulver | 1 TL |
| Zucker | 150 g |
| Eier | 3 |
| Milch | 100 ml |
Gebacken wird der Kuchen in einer praktischen Kastenform, so kannst du gut ein Stück davon mit zur Arbeit nehmen. Verteile die Creme auf dem abgekühlten Kuchen und streue geraspelte Schokolade darüber. Hast du schokolierte Espressobohnen, kannst du auch diese auf der Glasur verteilen für ein noch intensiveres Kaffee-Aroma.
3. Schoko-Mokka-Knoten
Lust auf saftiges Gebäck mit Kaffee und Schokolade? Für den Teig die Milch und die Butter in einem kleinen Topf erwärmen. Die Hefe hineinbröckeln und unter Rühren auflösen. Mehl, Zucker und Kardamom vermischen, mit dem Ei zur Hefemischung geben. Alles zu einem glatten Teig verarbeiten und abgedeckt ca. 60 Min.
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Für die Füllung die Butter schmelzen. Zucker, Espresso, Kakao und Vanille einrühren, ca. 5 Minuten erhitzen und etwas abkühlen lassen. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, mit der Füllung bestreichen, eine lange Seite bis zur Mitte einklappen, dann die andere lange Seite darüber legen. Den Teig in ca. 16 Stücke schneiden und jeweils zu länglichen Strängen formen. Muffinformen jeweils mit zwei überkreuz gelegten Streifen Backpapier auslegen. Die Knoten in die Formen setzen und im Ofen 25-30 Minuten backen. Die Knoten auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
4. Mokka-Schokoladenkekse
Diese Mokka-Schokoladenkekse sind eine perfekte Kombination aus herzhaftem Kaffeegeschmack und süßer Schokolade. Sie sind außen knusprig und innen weich und zergehen förmlich im Mund.
- Die Zubereitung der Mokka-Schokoladenkekse ist einfach und für jeden, auch für Backanfänger, gut geeignet.
- Kuvertüre und Schokolade mit einem schweren Küchenmesser fein hacken, in einen Schlagkessel geben und bei milder Hitze (darf nicht kochen) im warmen Wasserbad unter Rühren schmelzen.
- Leicht abkühlen lassen.
- In der Zwischenzeit die Perla di cioccolato im Blitzhacker grob zerkleinern.
- Gut verrühren, damit sich alle Zutaten gut verteilen. Schokoladenmasse in eine Springform gießen und gleichmäßig verstreichen.
- Mindestens 2 Stunden kalt stellen, dann die Schokolade aus der Springform lösen, Backpapier entfernen und die Schokolade in Stücke brechen.
Serviervorschlag: Diese Kekse sind perfekt zu einem warmen Getränk oder als süßer Snack für zwischendurch. Sie können auch mit einer Tasse Kaffee serviert werden, um den Mokkageschmack noch zu verstärken.
5. Klassische Mokka-Haselnuss-Kekse
Zutaten für etwa 20 Stück:
- 150 g Die Streichzarte ungesalzen/gesalzen
- 200 g geriebene Haselnüsse
- 4 cl starker Kaffee
- 300 g Zartbitterkuvertüre oder -schokolade
- 150 g Puderzucker
- 160 g Mehl, 1 Msp. Backpulver
- Für die Garnitur: Kaffeebohnen, z. B. Mokkabohnen
Haselnüsse mit dem Kaffee tränken. 150 g Kuvertüre hacken, in einer Metallschüssel im Wasserbad mit wenig kochendem Wasser schmelzen. Mit Die Streichzarte, Puderzucker, Mehl, Backpulver und Nüssen vermengen, 1 Stunde kalt stellen. Den Teig 1 cm dick ausrollen, etwa 4 cm große Kreise ausstechen und auf zwei Bleche mit Backpapier verteilen. Nacheinander auf der mittleren Schiene jeweils 15 Minuten hell backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Die restliche Kuvertüre hacken und wie beschrieben schmelzen, Kekse damit bestreichen und mit Mokkabohnen garnieren.
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6. Mokka-Madeleines (Bärentatzen)
Genau diese Mokka Madeleines backe ich schon seit Jahren… als meine Tochter noch klein war, habe ich sie schlicht und einfach Bärentatzen genannt und habe sie meistens einfach pur serviert. Mehl, Kakao, Espressopulver und Salz in einer Schüssel vermengen und auf die Eimasse sieben. Mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben. Schokolade (oder Kuvertüre) über dem Wasserbad schmelzen und dann die Madeleines mit der Spitze eintauchen.
Optional gehackte Nüsse oder Kakao Nibs auf die noch feuchte Schokolade streuen.
Tipps und Hinweise für den optimalen Genuss mit Mokka-Schokolade
- Zum Backen eignet sich besonders hochwertige Zartbitter- oder Kuvertüre-Mokka-Schokolade.
- Auch Espressopulver oder frisch aufgebrühter starker Kaffee kann als Aromaquelle im Teig und in Füllungen für authentisch schmeckende Mokka-Backwaren sorgen.
- Wer besondere Dekoration sucht, verwendet Schokoraspeln, Kakaonibs oder Mokkabohnen als Topping.
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Beliebte Variationen und weitere Rezeptideen
Auch andere Kuchen sind Klassiker auf der Kuchentafel, etwa Zitronenkuchen, Apfelkuchen, Marmorkuchen, Käsekuchen oder Bienenstich, aber Mokkatorte und alle Kombinationen aus Kaffee und Schokolade bleiben für Fans der „schwarzen Bohne“ und Schokogenuss ein Muss. Für alle Schoko-Liebhaber sind Brownies ein absolutes Muss. Auch Carrot Cake (oder deutsch: Karottenkuchen) erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit.
Magst du lieber einen erfrischenden Kuchen zu deinem Kaffee, musst du unbedingt einen Joghurt-Zitronenkuchen probieren. Auch ein Kokos-Limetten-Kuchen oder ein Orangen-Mohnkuchen sind unkompliziert und schnell gebacken und bieten Variation zu Mokka-Klassikern.
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