Mineralöl in Schokolade: Ergebnisse von Stiftung Warentest und weiteren Untersuchungen

Schokolade zählt zu den beliebtesten Süßwaren in Deutschland. Egal ob dunkel oder hell, gefüllt oder ungefüllt, knackend oder zart-schmelzend: Schokolade zählt zu den beliebtesten Süßwaren in Deutschland. Pro Kopf, Bauch und Jahr werden in Deutschland faszinierende 9,2 Kilogramm vertilgt und 40 Euro für Schokoladenwaren ausgegeben.

Dass Schokolade Rückstände von Mineralölen enthalten kann, ist bekannt. Viele Schokoladentafeln enthalten neben Kakao und Zucker eine Zutat, die eigentlich nicht in Lebensmittel gehört: Mineralöl.

Infografik: Arten von Mineralölen (MOSH, MOAH, POSH, PAO) und ihre potenziellen Quellen in Schokolade

MOAH, MOSH, POSH und PAO: Begriffe und toxikologische Einordnung

Aromatische Mineralöle. Fachleute nennen sie Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons, kurz MOAH. Sie bestehen aus einer komplexen Mischung aus überwiegend alkylierten polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen. Die exakten Zusammensetzungen der MOAH sind noch ungeklärt. Man geht davon aus, dass darunter krebserregende Teilfraktionen sind.

Nicht-aromatische Mineralöle. Zu dieser Gruppe zählen die sogenannten MOSH (Abkürzung für Mineral Oil Saturated Hydrocarbons). Dabei handelt es sich um gesättige Kohlenwasserstoffketten, die auch ringförmig oder verzweigt sein können. Insbesondere die kürzerkettigen können sich im menschlichen Geweben einlagern. Im Tierversuch mit Ratten wurden sie mit Entzündungsreaktionen der Leber in Zusammenhang gebracht. Mittel­kettige nicht-aromatische Mineralöle können vermutlich etwas leichter aufgenommen werden als längerkettige nicht-aromatische Mineralöle.

Mineralölähnliche Substanzen. Dazu zählen die POSH. Die Abkürzung steht für Polyolefin Oligomeric Saturated Hydrocarbons. Es handelt sich dabei um gesättigte Kohlenwasserstoffe, welche als Oligomere aus Kunststoffen in Lebensmittel übergehen können. In ihrer chemischen Struktur ähneln sich POSH und MOSH sehr stark.

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Mineralöle aus Maschinenöl. Dazu gehören die Poly-Alpha-Olefine (PAO).

Stiftung Warentest: Nachweise in Adventskalender-Schokolade und Bitterschokolade

Die Stiftung Warentest hatte bereits im Winter 2015 Mineralölrückstände in der Adventskalender-Schokolade nachgewiesen. Nicht aus Neugier, sondern wegen eines dringenden Verdachts hat die Stiftung Warentest die Türchen von 24 handelsüblichen Adventskalendern schon vor dem 1. Dezember geöffnet: Gesundheitsschädliche Mineralöle könnten die Schokolade belasten. Tatsächlich haben die Tester in jeder Kalenderschokolade Mineralöle und verwandte Substanzen nachgewiesen.

Die Schokostückchen von 9 Kalendern enthielten sogar besonders kritische Mineralölbestandteile. Es handelt sich um sogenannte aromatische Mineralöle. Ein Teil davon steht in Verdacht, Krebs zu erregen. Besonders hoch waren die Gehalte an aromatischen Mineralölen in den Kalendern von Arko, der Confiserie Heilemann und Rausch. Die Kalender von Arko, der Confiserie Heilemann und Rausch waren zudem stark mit nicht-aromatischen Mineralölen belastet. Hohe Gehalte dieses Mineralöl-Typs wiesen die Tester auch in den Kalendern von Friedel, Reichsgraf von Aldi (Nord) und den Schlümpfen nach.

Nimmt man den „Worst Case“ an und berechnet den Gehalt des einzelnen Schokoladeteilchens aus den Kalendern mit den höchsten Gehalten von ca. 7 Milligramm je Kilogramm Schokolade, so ergibt sich ein Gehalt von 0,022 Milligramm aromatischer Kohlenwasserstoffe je Schokoladenteilchen. Aus diesem Gehalt ergibt sich unter der Annahme des Verzehrs von einem Schokoladenteilchen pro Tag nur ein sehr geringer zusätzlicher Anteil zu der von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA (2012) abgeschätzten täglichen Aufnahme von aromatischen Mineralölkohlenwasserstoffen über die Nahrung.

Die Stiftung Warentest hält es für vertretbar, wenn sich Kinder und Erwachsene täglich ein Schokoladenstück aus diesen Adventskalendern genehmigen. Insgesamt 12 Kalender waren zum Zeitpunkt der Analyse nur gering mit diesen Mineralölen belastet und gleichzeitig frei von aromatischen Mineralölrückständen. Darunter sind teure Markenprodukte, etwa von Milka und Hussel, sowie Discounter-Ware für ein paar Cent von Netto Markendiscount, Norma und Lidl.

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Erklärvideo: Wie gelangen Mineralöle aus Verpackungen in Adventskalender-Schokolade?

Bitterschokoladen-Test: Sensorik und Schadstoffe

Wir verkosteten 24 Bitterschokoladen mit einem Kakaogehalt von 60 bis 75 Prozent. Das Ergebnis: 13 Schokoladen sind gut, darunter teure Marken von Hachez und Lindt sowie günstige Handelsmarken von Aldi, Lidl und Edeka. Zwei im Test sind nicht besser als ausreichend.

In sechs Bitterschokoladen wiesen wir erhöhte Schadstoffgehalte nach. Die von Heilemann, Rewe, Rotstern und Zetti enthalten aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (Moah), die als potenziell krebserregend gelten. Fair-afric ist deutlich mit gesättigten Mineralölkohlenwasserstoffen (Mosh) belastet - diese können sich in Organen anreichern und sie schädigen. Da der Orientierungswert bei Mosh knapp überschritten ist und Moah nicht nachweisbar sein sollten, lauten die Schadstoffnoten nur ausreichend.

Die beste Bitterschokolade ist Hachez Edle Bitter (für 1,99 Euro pro 100 Gramm), gefolgt von der etwas teureren Lindt Excellence Edelbitter mild (2,29 Euro). Bittere Schokolade ist geschmacklich vielfältiger als Milchschokolade. Auch in unserem Test: Sie kann leicht blumig riechen und nach Zitrus schmecken wie die von Hachez, eine leichte Espresso- und Cassis-Note haben wie die von Aldi, herb sein und ein wenig Orange erkennen lassen wie Merci oder den Sinnen mit mildem Tabak und Vanille schmeicheln wie die Lindt.

Zu viel Kadmium kann nierenschädlich wirken. Daher hat die EU 2019 lange erwartete Höchstgehalte für das Schwermetall eingeführt: Eine Bitterschokolade darf je Kilo höchstens 0,8 Milligramm enthalten. Alle im Test lagen darunter, auch die Original Beans mit 0,56 Milligramm.

Öko-Test und weitere Laborbefunde: Breite Stichproben, große Spannweiten

Ökotest hat 40 Schokoladen von Markengerstellern und Discountern auf Rückstände von Mineralölen untersucht. Im aktuellen Juli-Heft sind die Ergebnisse veröffentlicht. Demnach waren nur 13 Schokoladen gering belastet. Testsieger: Choceur Feinherb Nuss von Aldi-Süd.

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Unter den Discounter Produkten besonders auffällig waren Moser Roth-Schokoladen von Aldi Süd. Hier fielen gleich 5 verschiedene Sorten mit hohen Konzentrationen auf. Aber auch eine Zartbitterschokolade des Markenherstellers Hachez erwies sich als hoch belastet. Die Tester zeigen sich überrascht, dass sowohl der Testsieger als auch besonders stark belastete Produkte von ein- und demselben Hersteller kommen.

Viele der 25 Produkte sind aromatisiert, echte Frucht bieten nur wenige. Viele Schokoladentafeln enthalten neben Kakao und Zucker eine Zutat, die eigentlich nicht in Lebensmittel gehört: Mineralöl.

Karte/Visual: Testübersicht - positiver und negativer Ausreißer bei Marken und Discountern

Von 40 getesteten Tafeln war nur eine nicht zu beanstanden, zwölf weitere wiesen nur leicht erhöhte Werte auf. Am besten schnitt die Aldi-Süd-Marke Choceur in der Sorte Feinherb Nuss ab. Auch Ritter Sport und Feodora fielen positiv auf. Bei anderen Discounter-Schokoladen fanden sich hingegen stark erhöhte Mengen an Mineralölen, zum Teil auch bei Bioprodukten. Zu den Schokoladen, die in der Stichprobe am schlechtesten abschnitten, zählten fünf verschiedene Moser Roth-Schokoladen von Aldi Süd, eine Ja! Zartbitterschokolade von Rewe, eine Zartbitterschokolade von Hachez.

„Öko-Test“ zeigt mit einer neuen Untersuchung aber, dass vor allem bekannte Marken problematische Inhaltsstoffe wie Mineralöl enthalten. Schadstoffe in Schokolade Der Test enthüllt, dass nicht jede Schokoladen bedenkenlos gekauft werden sollte. In einigen bekannten Marken weist das Labor zum Teil einen sehr stark erhöhten Gehalt an Mineralölbestandteilen nach.

Wie gelangen Mineralöle in die Schokolade?

Als mögliche Quelle der Verunreinigungen gelten vor allem die Verpackung, der Transportweg sowie die Maschinen, auf denen die Schokoladentafeln produziert werden. Das Mineralöl gelangt über die Verpackungen in die Schokolade. Kartonverpackungen sind besonders kritisch, wenn sie aus Altpapier bestehen. Bei der Produktion wird häufig Zeitungspapier verarbeitet, dessen Druckfarben Mineralöl enthalten können. Hersteller sollten die Schokolade in diesem Fall durch eine zusätzliche Umverpackung schützen.

Die aktuellen Untersuchungen bestätigen, dass eine Vermeidung dieses Übergangs prinzipiell möglich ist, da bei einem Teil der untersuchten Kalender in den Schokoladen keine dieser Substanzen nachgewiesen wurde. Wissenschaftliche Versuche zeigen: Je länger ein Lebensmittel lagert und Mineralölen ausgesetzt ist, desto mehr dringen davon in das Produkt ein - vor allem bei Raumtemperatur.

Darüber hinaus haben die Tester bei acht Produkten Mineralöl nachgewiesen, das offenbar von Maschinen herrührt. Viele Hersteller nutzen es, um ihre Maschinen zu schmieren, zu säubern und zu pflegen. Maschinenöl kann aber auch direkt aus der Umwelt in Lebensmittel geraten, zum Beispiel über Abgase.

Behördeneinschätzungen und Richtwerte

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat auf Basis der von Stiftung Warentest übermittelten Daten eine vorläufige Einschätzung des gesundheitlichen Risikos dieser Kontamination vorgenommen. Das Institut hatte bereits im Dezember 2009 darauf hingewiesen, dass der Übergang von Mineralölbestandteilen wie aromatischen Kohlenwasserstoffen und nicht aromatischen Kohlenwasserstoffen aus Verpackungen von Recyclingkarton grundsätzlich zu erwarten ist.

Gesetzliche Grenzwerte gibt es für aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) und für gesättigte Mineralölkohlenwasserstoffe (MOSH) nicht. Beide können sich jedoch im Körper anreichern; MOAH haben zudem möglicherweise erbgutverändernde und krebserzeugende Eigenschaften, wie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) mit Verweis auf toxikologische Daten mitteilt. Eine Verordnung für Mineralölkohlenwasserstoffe, die in der EU gilt, gibt es noch nicht. Ein vorgeschlagener Höchstwert für MOAH liege bei zwei Milligramm pro Kilogramm Fett, wie das Wissenschaftsunternehmen GBA Group, das BfR und Ökotest informieren.

Weil die toxikologische Einschätzung für den Menschen noch fehlt, liegt kein Grenzwert vor. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) hat eine provisorische festgelegte täglich tolerierbare Aufnahmemenge (Acceptable Daily Intake, ADI) zurückgerufen. Sie lag bei 0,01 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag.

Konsum, Beliebtheit und sensorische Qualität im Testumfeld

Fast 10 Kilo Schokolade essen die Deutschen pro Kopf jährlich. Zu Weihnachten und Ostern feiert Schokoladen-Branche Hochsaison. Doch auch das restliche Jahr über sind die Deutschen große Schoki-Fans. Schokolade fragt nicht, Schokolade versteht. Sie tröstet oder macht gute Laune - und ist Treibstoff für die Seele. Nur zwei Prozent der Leute in unserem Land essen keine Schokolade.

Sensorisch sind fünf Schokoladen ohne Fehl und Tadel: sehr gut. 13 sind gut. Bei vielen Schokoladen ist Vanille als Zutat angegeben. In einigen ließ sie sich selbst mit empfindlichen Analysemethoden nicht nachweisen. Auf einigen Verpackungen, wie der von Aldi, steht „wiederverschließbar“. Das ergibt beim Erlebnis Bitterschokolade Sinn.

Sinnbild: Beliebtheit von Schokolade und Verbrauch pro Kopf

Beispiele einzelner Marken und Produktkategorien

Die beste Bitterschokolade ist Hachez Edle Bitter (für 1,99 Euro pro 100 Gramm), gefolgt von der etwas teureren Lindt Excellence Edelbitter mild (2,29 Euro). Aber auch preiswerte Bitterschokoladen schneiden gut ab: etwa Aldi Moser Roth Edel Bitter (0,84 Euro) und Lidl J.D. Schwarz. Bei der Geruch- und Geschmacksprüfung auf Fremdnoten fiel auf, dass die Schokoladen von 7 der 24 Kalender sehr leicht bis deutlich nach Pappe schmeckte.

Ökotest hat die 21 Schokoladen nach eigenen Angaben in verschiedene Labore geschickt, um diese unter anderem auf Rückstände von Schadstoffen wie Mineralölkohlenwasserstoffe zu untersuchen. Sensoriker testeten die Süßigkeiten auf Geschmack, Geruch und Haptik.

Milchschokoladen im Qualitätsurteil

Stiftung Warentest hat 22 Milchschokoladen unter die Lupe genommen. Bei Schokolade hat wahrscheinlich jeder seinen Favoriten. Und wer sich im Supermarkt oder beim Discounter eine Vollmilchschokolade aussucht, macht auch nur wenig falsch. Im Test der Stiftung Warentest von 22 Produkten im November 2025 erhalten zwölf Schokoladen das Qualitätsurteil „gut“ und sieben ein „befriedigend“.

Die drei bestbewerteten Schokoladen schmecken zudem auch noch sehr gut. Lauenstein Confiserie 45% Cacao Edel-Vollmilch-Schokolade (Note 1,9), Rewe Bio Edel-Vollmilch Kakao 37%, Bio (1,9) und Valrhona Jivara 40% Cacao (2,0) schneiden am besten ab und erhalten in Bezug auf den Geschmack die Note „sehr gut“.

Darstellung ausgewählter Testergebnisse und Belastungen

Aspekt Befund
Adventskalender-Schokolade In jeder Kalenderschokolade Mineralöle nachgewiesen; 9 Kalender mit MOAH, Spitzenwerte bis 7 mg/kg
Bitterschokolade 6 Produkte mit erhöhten MOAH/MOSH; beste Sensorik bei Hachez, Lindt; Mosh-Orientierungswert überschritten bei einzelnen
Öko-Test 40 Tafeln Nur 13 gering belastet; Choceur Feinherb Nuss Testsieger; mehrere Moser Roth hoch belastet
Quellen Verpackung (Altpapier, Druckfarben), Maschinenöle, Transport; Übergänge bei Lagerung begünstigt
Gesundheit MOAH potenziell krebserregend; MOSH Anreicherung in Organen; keine EU-Grenzwerte

Einordnung durch Hersteller und Marktreaktionen

Die Tester zeigen sich überrascht, dass sowohl der Testsieger als auch besonders stark belastete Produkte von ein- und demselben Hersteller kommen. Der Anbieter Arko bestätigte gegenüber der Stiftung Warentest schriftlich, dass er aufgrund der Testergebnisse das betroffene Produkt aus dem Verkauf genommen habe. Kunden können demnach bereits erworbene Kalender in die Arko-Filiale zurückbringen und erhalten dann den Kaufpreis erstattet.

Seit Bekanntwerden des Problems konnten wir die Mineralölkontamination durch verschiedene Maßnahmen erheblich und kontinuierlich reduzieren. In Verpackungen mit Lebensmittelkontakt werden ausschließlich hochqualitative Frischfasermaterialien genutzt. Zudem werden keine mineralölhaltigen Tinten und Lacke verwendet.

Weitere Produktgruppen und verwandte Befunde

Nach Angaben der Stiftung Warentest reichert sich insbesondere Mosh im Körper an. Die Europäische Lebensmittelagentur empfehle, nicht mehr als 9 Gramm Mosh pro Jahr zu sich zu nehmen. Bereits im Frühjahr hatte die Stiftung Warentest 35 beliebte Lippenpflegemittel untersucht. Das Ergebnis: Nur gut die Hälfte der Mittel ist empfehlenswert.

Regulatorischer Rahmen und Verbraucherhinweise

Die Stiftung Warentest hat sich bei ihrer Bewertung an Erfahrungswerten von Fachleuten orientiert, weil die EU noch keinen Grenzwert festgelegt hat. Der Grund: Toxikologische Studien fehlen. Zurzeit können Wissenschaftler nicht eindeutig abschätzen, wie stark Mineralöle den Menschen gefährden.

Die aktuellen Untersuchungen zeigen: Die hohen Gehalte sind durchaus vermeidbar. Hersteller sollten die Schokolade in diesem Fall durch eine zusätzliche Umverpackung schützen. Unerwünschte Verpackungsrückstände in Adventskalendern können aber nicht nur aus dem Pappgehäuse kommen, sondern auch aus den Schokoladenformen und Außenfolien aus Kunststoff.

Schematische Darstellung: Migrationspfade von Mineralöl aus Karton, Druckfarben und Maschinen in Schokolade

Viele der schätzungsweise 50 Millionen Adventskalender, die in Deutschland jedes Jahr verkauft werden, liegen bereits viele Wochen vor dem Vernaschen der Schokolade im Handel. Je länger ein Lebensmittel lagert und Mineralölen ausgesetzt ist, desto mehr dringen davon in das Produkt ein - vor allem bei Raumtemperatur.

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