Marmelade auf Kuchen verwenden: Tipps und Rezepte für perfekten Glanz, Geschmack und Vielfalt
Aprikotieren bedeutet schlicht und einfach, dass du deinem Gebäck durch das Bestreichen mit erhitzter Aprikosenmarmelade extra schönen Glanz und einen intensiven Geschmack verleihst.
Aprikotieren? Aprikotieren beschreibt im Grunde nur das Bestreichen von Gebäcken mit erhitzter Aprikosenmarmelade oder -konfitüre.
Allerdings ist gekonntes Aprikotieren mehr als nur das Bepinseln von Kuchen & Co.
Ihren Ursprung hat die Technik des Aprikotierens übrigens in Frankreich.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten des Aprikotierens, welche je nach Art des Gebäcks und deines gewünschten Ergebnisses variiert werden können.
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Prinzipiell gibt es dabei spezielle Schritte, wie das Erhitzen der Marmelade und das gleichmäßige Bestreichen des Gebäcks, welche standardmäßig immer einzuhalten sind.
Die grundlegende Technik des Aprikotierens beinhaltet das Erhitzen der Marmelade und das Auftragen auf dem noch warmen Gebäck.
Achte unbedingt darauf, das Gebäck nach dem Auftragen der Aprikotur ruhen zu lassen.
Die Schicht muss unbedingt vollständig getrocknet sein, bevor du weitere Dekorationen hinzugefügtst.
Neben Aprikosenmarmelade und Marillenmarmelade kannst du auch andere Fruchtmarmeladen verwendet werden, um unterschiedliche Geschmackserlebnisse und Farbakzente zu erzielen.
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Um die Marmelade für das Aprikotieren vorzubereiten, wird sie erhitzt und mit Wasser gemischt, um eine streichfähige Konsistenz zu erreichen.
Das Abkühlen des aprikotierten Gebäcks ist entscheidend, um den Glanz zu bewahren und die Struktur des Gebäcks zu festigen.
Bewahre dein Ergebnis in einem luftdichten Behälter auf, um Austrocknung und vorzeitiges Verderben zu verhindern.
Dieser Marmeladenkuchen eignet sich perfekt für spontane Kuchen-Gelüste.
Dieser Kuchen hat mich schon oft gerettet! Gerettet deshalb, weil es von dem Moment, in dem mich die Lust auf ein Stück Kuchen überkommt, genau 15 Minuten dauert, bis ich den fertigen Teig in den Ofen schiebe.
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Die Zutaten für diesen so leckeren und saftigen Marmeladenkuchen finden sich nämlich fast immer in meinem Küchen- bzw.
Während der Ofen vorheizt, verrührt ihr Butter und Zucker zu einer hell-cremigen Masse.
Am besten nutzt ihr dazu ein Handrührgerät oder ihr habt eine geeignete Küchenmaschine, die für euch die Arbeit übernimmt.
4-5 Min. könnt ihr da ruhig rühren, bis die Masse wirklich schön locker und fluffig ist.
Das Vanilleextrakt könnt ihr zur Not auch weglassen oder ihr ersetzt einen Teil des Zuckers durch Vanillezucker.
Statt der abgeriebenen Orangenschale geht natürlich auch Zitrone und wenn ihr weder das eine noch das andere in frischer Form zu Hause habt, so schmeckt der Kuchen auch mit getrocknetem Abrieb oder Orangen- bzw. Zitronenaroma.
Ganz weglassen geht auch.
Vervollständigt wird der Rührteig nun nur noch durch Mehl, Backpulver, eine Prise Salz und cremigem Joghurt.
Ich habe immer einen großen Vorrat an griechischem Sahnejoghurt im Kühlschrank, aber es geht auch jeder andere Naturjoghurt.
Auch saure Sahne oder Schmand passen gut.
Die Hälfte vom Rührteig füllt ihr in eine vorbereitete Kastenform und gebt dann ca. 100 g Marmelade darauf.
Dabei ist es ganz egal, ob ihr Himbeer- oder Erdbeermarmelade, Hagebutte, Pflaume oder Orange wählt.
Nehmt die Marmelade, die euch am besten schmeckt bzw. die ihr bereits zu Hause habt.
Ich mag tatsächlich am liebsten Orangenmarmelade, die einen herrlich bittersüßen Geschmack hat.
Auf die Marmelade kommt der restliche Rührteig und darauf weitere 100 g Marmelade.
Nun zieht ihr den Teig mit einer großen Gabel spiralförmig durch, wie ihr es auch von einem Marmorkuchen kennt.
Gebacken wird der Kuchen für ca. 50-60 Min.
Frisch gebacken schmeckt der Marmeladenkuchen am besten!
Ihr könnt ihn aber bis zu 3 Tagen bei Zimmertemperatur aufbewahren, dafür am besten luftdicht in einer Dose verpacken.
1 große Rührschüssel
1 Handrührgerät alternativ Küchenmaschine
1 Kastenform ca. 300 g weiche Butter
250 g Rohrzucker
4 Bio-Eier Gr. M
2 TL Vanilleextrakt
1 TL abgeriebene Schale einer Bio-Orange
330 g Mehl Weizen Typ 405 oder Dinkel Typ 630
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
150 g griechischer Sahnejoghurt
200 g Marmelade nach Wahl z.B.
Den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.
Eine Kastenform (11 x 30 cm) mit Backpapier auslegen.
Die weiche Butter zusammen mit dem Rohrzucker in eine große Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät (alternativ in einer Küchenmaschine) zu einer hell-cremigen Masse aufschlagen.
4-5 Min. könnt ihr hier ruhig rühren, bis die Masse wirklich schön fluffig ist.
Nacheinander die Bio-Eier hinzufügen und unterrühren.
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