Sind Mandeln mit Honig und Salz gesund?

Mandeln sind vielseitig, nährstoffreich und können die Ernährung bereichern. Entgegen der weitverbreiteten Annahme sind Mandeln keine Nüsse, sondern zählen zum Steinobst. Schließlich handelt es sich bei der Mandel um den Kern einer Frucht, und zwar der des Mandelbaums.

Was steckt in Mandeln?

Eines haben sie mit Nüssen aber gemeinsam: Auch sie stecken voller gesunder Nährstoffe. Dazu zählen: Fettsäuren (hoher Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren), Ballaststoffe, Proteine, Kohlenhydrate, Vitamine wie Vitamin E und B2, Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium, Kupfer und Zink sowie sekundäre Pflanzenstoffe (pflanzliche Farb-, Duft- und Aromastoffe). Da sich die gesunden Inhaltsstoffe unter anderem in der Mandelhaut befinden, sind ungeschälte Mandeln besonders empfehlenswert.

Mandeln im Ansatz: Mandelkerne mit brauner Haut

Gesundheitliche Vorteile von Mandeln

Die Nährwerte der Mandel lassen bereits erahnen, dass die Kerne die Ernährung bereichern können - doch wie gesund sind Mandeln tatsächlich? Mit dieser Frage beschäftigen sich Ernährungsexperten und Studien. Sie liefern Hinweise darauf, dass Mandeln vor allem das Herz-Kreislauf-System unterstützen können. Mandeln können das Herz schützen: Der 13. Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung gibt an, dass der Verzehr von Mandeln und Nüssen wahrscheinlich das Risiko für koronare Herzerkrankungen reduziert.

Mandeln können den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen: Ein guter Cholesterinspiegel sorgt für gesunde Gefäße und unterstützt die Herzgesundheit. Wer einen kohlenhydratreichen Snack wie Butterbrote durch Mandeln ersetzt, könnte damit das gesunde HDL-Cholesterin erhöhen - das hat zumindest eine Studie nahegelegt.

Ein Leichtgewicht sind Mandeln nicht gerade - etwa 25 Gramm liefern 152,5 Kilokalorien. Trotz der enthaltenen Kalorien sind Mandeln ein idealer Snack für zwischendurch. Bei dem Großteil der Fette handelt es sich nämlich um einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Einfach ungesättigte Fettsäuren sind wichtig für die Vitaminaufnahme und den Cholesterinspiegel. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren unterstützen hingegen die Zellgesundheit, das Gehirn und gute Blutdruckwerte.

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Mandeln haben den Vorteil, dass sie durch das ausgewogene Verhältnis der Fettsäuren gut sättigen. Außerdem können sie den Blutzuckerspiegel konstant halten und somit Heißhungerattacken vorbeugen - dafür sorgen die enthaltenen Ballaststoffe und das Eiweiß. Daher können auch Menschen mit Abnehmplänen zu Mandeln greifen.

Mandeln gegen Sodbrennen und als Alltagshelfer

Sodbrennen kann sich durch saures Aufstoßen oder einen brennenden Schmerz hinter dem Brustbein äußern. Vor allem in der Schwangerschaft ist Sodbrennen ein häufiger Begleiter. Mandeln sind ein beliebtes Hausmittel, um überschüssige Säure im Magen zu binden. Dafür können Betroffene einfach vier bis sechs Mandeln kauen. Haben sie im Mund eine breiige Konsistenz erreicht, werden sie langsam heruntergeschluckt. Damit sie den Magen nicht unnötig belasten, sollten die Mandeln weder gesüßt noch gesalzen sein.

Wer eine Mandelallergie hat, kann auf Kürbis- oder Sonnenblumenkerne zurückgreifen, die einen ähnlichen Effekt haben sollen.

Verarbeitung: Honig, Salz und Röstung - was ändert sich?

Geröstete Mandeln sind ebenfalls nicht so gesund wie die unbehandelte Alternative, denn beim Erhitzen gehen wertvolle Inhaltsstoffe wie Fettsäuren oder Vitamine verloren. Salzmandeln sind zwar für viele eine leckere Knabberei, sie enthalten aber viel Kochsalz und begünstigen somit Bluthochdruck. Gesunde Mandeln sind also optimalerweise ungeschält und ungewürzt.

Die Geschmackskombination von leichter Honigsüße mit dezentem Salzgeschmack verleiht dem Mix aus aromatischen Mandeln und Erdnüssen eine besondere Note. Edle Mandeln und knackige Erdnüsse treffen bei diesem Mix auf Honig und Salz.

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Diese Variante ist natürlichem Energiegehalt nicht ganz unerheblich. Öl, Honig und Nüsse eben… Aber es ist eine willkommene Abwechslung und vielleicht auch mal was für das Sofa.

Geröstete Mandeln mit Honig und einer Prise Salz

Zutaten und typische Zusammensetzung von Honig-Salz-Mandeln

Beispielhafte Zutatenliste eines Produktes: 78% MANDELN, Zucker, Glukosesirup, 1% Honig, Speisesalz, Sonnenblumenöl, Emulgator: Gummi arabicum. Das Produkt kann Spuren von ERDNÜSSEN, MILCH, SESAM und anderen SCHALENFRÜCHTEN enthalten.

Der harzige Pflanzensaft einiger in Afrika beheimateten Akazienarten wird Gummi arabicum genannt. Er besteht aus langkettigen, weit verzweigten Kohlenhydraten, die in charakteristischer Weise aus Einfachzuckern aufgebaut sind. Gummi arabicum ist gut wasserlöslich und bildet leicht zähflüssige Massen, die unter Einwirkung mechanischer Kräfte wie beim Schütteln oder Rühren vorübergehend flüssig werden. Wichtiger als seine im Verhältnis zu anderen Stoffe geringe verdickende Wirkung sind die stabilisierenden Effekte von Gummi arabicum. Es stabilisiert vor allem Fett‑Wasser‑Mischungen (Emulsionen) und Schäume.

Selber machen: Hinweise zur Zubereitung

Da diese Woche schon wieder turbulent war, musste ein schnelles Rezept für den Blog her und da ich so oder so schon mal Gewürznüsse zaubern wollte, habe ich mich für die süß-salzige Variante entschieden. Alle Zutaten miteinander vermischen und auf dem Backblech oder der Pampered Chef Stoneware verteilen und für ca. 25 Min. bei Unter-/Oberhitze garen. Die letzten 5 Minuten auf Umluft schalten. Nüsse aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. Nach dem Erkalten, luftdicht aufbewahren.

Keine Sorge, wer keine Pampered Chef Stoneware besitzt und keine kaufen möchte, der nutzt einfach sein Backblech und Backpapier für die Honig Salz Nüsse. Die fertige Nussmischung im Garkörbchen in zwei Portionen je 10 Min. Die Steinfrüchte mit poröser Schale lassen sich besonders leicht knacken. Da meine White Lady noch zu wenig Patina hat, fette ich die Form immer noch etwas ein. Hierzu benutze ich Kokosöl, weil es besonders hoch erhitzbar ist. Für die Verarbeitung bei Lebensmitteln benutze ich es eher weniger, denn Kokosöl besteht zum Größten Teil aus gesättigten Fettsäuren. Das ist auch der Grund, warum ich für die Honig Salz Nüsse Rapsöl verwendet habe und lediglich das Kokosöl für den leichten Fettfilm auf der Stoneware. Rapsöl hat einen sehr hohen Wert an ungesättigten Fettsäuren und ist daher deutlich gesünder für uns als zum Beispiel andere Fette.

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Anleitung: Honig-Salz-Mandeln zu Hause rösten

Praktische Tipps: Kauf, Lagerung und Verzehr

Beim Kauf von Mandeln können Konsumenten und Konsumentinnen auf Bio-Qualität achten. Die Vorteile: Beim Bio-Anbau sind der Einsatz von Pestiziden und das Schwefeln als Konservierungsmethode untersagt. Ein großes Maß an Pestizidrückständen gilt als gesundheitsgefährdend und das Schwefeln zerstört das Vitamin B1 in den Mandeln - Bio-Qualität ist also durchaus empfehlenswert.

Mandeln können schimmeln, deshalb ist eine trockene Lagerung besonders wichtig. Am besten halten sie sich in gut verschlossenen Gefäßen an einem kühlen Ort, zum Beispiel in einer Speisekammer, im Keller oder im Kühlschrank. Sie schmecken roh und sind sehr gesund. Mit brauner Hülle, geschält, gehackt oder gemahlen: In der Küche verfeinern Mandeln Süßes oder Herzhaftes.

Praktische Verwendungsweisen

  • Das Müsli mit einer Handvoll Mandeln aufwerten.
  • Mandeln als Grundlage für Soßen oder Brotaufstriche nutzen.
  • Backrezepte oder Aufläufe mit Mandeln aufpeppen.
  • Fisch mit einer Mandelkruste servieren.
  • Den Salat mit Mandeln anreichern.
  • Mandelmus, Mandelmehl oder Mandelmilch einplanen.
  • Mandeln als Snack für zwischendurch, zum Beispiel in Kombination mit Obst, nutzen.

Risiken und Warnhinweise

Achtung: Bei einer Mandelallergie ist Vorsicht geboten. Sie kann zu starkem Juckreiz im Mund, Schwellungen im Gesicht, Husten und Magen-Darm-Beschwerden führen. Menschen mit einer entsprechenden Allergie sollten daher keine Mandeln verzehren. Da eine Deklarationspflicht auf Lebensmittelverpackungen herrscht, finden sich Mandeln stets auf der Zutatenliste.

Gesalzene Mandeln enthalten große Mengen Kochsalz, das zu Bluthochdruck führen kann. Auch gewürzte Mandeln enthalten oft viel Salz. Geröstete Mandeln sind nicht ganz so gesund wie frische, weil beim Erhitzen viele wertvolle Fettsäuren und Vitamine verloren gehen.

Fazit zur Frage: Sind Mandeln mit Honig und Salz gesund?

Mandeln sind per se ein nährstoffreicher, sättigender und gesundheitsfördernder Snack voller ungesättigter Fettsäuren, Ballaststoffe, Proteine, Vitamine und Mineralstoffe. Die Zugabe von etwas Honig verleiht Geschmack und süße, reduziert jedoch nicht die hohe Kaloriendichte; Salz kann den Genuss verschlechtern, wenn er in größeren Mengen zugeführt wird, da zu viel Kochsalz Bluthochdruck begünstigen kann. Geröstete, gezuckerte oder gesalzene Varianten sind zwar sehr schmackhaft, reduzieren aber teilweise den gesundheitlichen Nutzen gegenüber naturbelassenen, ungeschälten Mandeln. In Maßen und vorzugsweise ungesalzen bzw. nur leicht gesüßt mit Honig und ohne übermäßiges Öl bleiben Mandeln mit Honig und Salz eine durchaus akzeptable und genussvolle Variante - als gelegentlicher Snack oder Zutat, nicht als täglicher Ersatz für naturbelassene Mandeln.

FormVorteileNachteile
Roh, ungeschält Maximale Nährstoffe, Ballaststoffe mögliches Allergierisiko
Geröstet Besserer Geschmack, längere Haltbarkeit Verlust empfindlicher Fettsäuren/Vitamine
Mit Honig & Salz Lecker, sättigend Mehr Kalorien, Zucker, und bei viel Salz Risiko für Blutdruck

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