Maltesers Schokolade: Inhaltsstoffe, Herstellung und Verfügbarkeit bei REWE

Maltesers sind eine weltweit bekannte Schokoladenmarke, die für ihre knusprigen, luftigen Kernstücke und die von Milchschokolade umhüllte Textur geschätzt wird. In diesem Artikel fassen wir zusammen, welche typischen Inhaltsstoffe in solchen luftigen Schokoladenprodukten vorkommen, wie die Herstellung grundsätzlich funktioniert und worauf Käufer*innen beim Einkauf bei REWE achten können.

Woraus besteht Schokolade grundsätzlich?

Unabhängig vom auserwählten Geschmack besteht die Basis jeder Schokolade aus flüssiger Kakaomasse. Diese Masse wird durch das Mahlen von Kakaobohnen gewonnen, die zuvor geröstet, gebrochen und geschält wurden.

Häufig ist auf der Liste der Inhaltsstoffe zusätzlich Kakaobutter, auch Kakaofett genannt, aufgeführt. Kakaobutter entsteht durch das Pressen von Kakaomasse - zum Beispiel, wenn man aus dieser Masse Kakaopulver herstellen möchte. Die Masse wird dann mithilfe sogenannter Fettpressen in zwei Bestandteile getrennt: Fett (Kakaobutter) und Pressrückstände (Kakaopresskuchen). Letzteres wird für die Herstellung von Kakaopulver benötigt.

Hinzu kommen Milch- oder Sahnepulver und Zucker. Im Rahmen der Herstellung von Schokolade wird Milchpulver Frischmilch vorgezogen, da frische Milcherzeugnisse einen hohen Wasseranteil besitzen. Für das richtige Aroma sorgen je nach Sorte, Hersteller und Zusammensetzung Würzstoffe wie Vanille oder Zimt. Mandeln oder auch Nüsse runden den Geschmack ab.

Damit die Schokoladenmasse im Rahmen der Produktion fließfähiger ist, werden innerhalb Deutschlands hauptsächlich Soja-Lezithine genutzt. Diese dienen als Emulgator. Farb- und Konservierungsstoffe dürfen nicht zur Schokolade hinzugegeben werden.

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Typische Inhaltsstoffe von Maltesers-ähnlichen Produkten

Produkte wie Maltesers enthalten neben der grundlegenden Schokoladenbasis oft spezielle Zusatzstoffe und Komponenten, die für die typische Textur und den Geschmack verantwortlich sind. Typische Bestandteile sind:

  • Zucker - sorgt für Süße und ist häufig in höheren Anteilen enthalten.
  • Kakaomasse und Kakaobutter - bilden die Schokoladenhülle und liefern das Kakaoaroma.
  • Milchpulver oder Magermilchpulver - für cremige, milchige Noten in der Ummantelung.
  • Fettarme Getreide- oder Malzbestandteile - bei luftigen, knusprigen Kernen können Getreidebestandteile für die Textur verantwortlich sein.
  • Lecithin (meist Soja-Lecithin) - als Emulgator, um Fett- und Wasserphasen zu verbinden.
  • Aromen wie Vanille - zur Abrundung des Geschmacks.

Wichtig: Während früher ein strengeres „Reinheitsgebot“ für Schokolade galt, ist seit 2001 die Zugabe von bis zu 5 % anderen Pflanzenfetten erlaubt. Dazu zählen Fette wie Sheanussöl, Palmöl oder Illipe. Die Verwendung von Palmöl wird jedoch häufig kritisiert, da für den Anbau Regenwälder gerodet werden und Lebensräume zerstört werden können.

Wie erkennt man die Qualität einer Schokolade?

Hochwertige Schokolade erkennst du in der Regel direkt am Äußeren - besitzt die Tafel einen seidigen Glanz, kannst du dich auf eine gute Qualität freuen. Beim Abbrechen eines Stückchens sollte die Bruchkante nicht bröckeln, sondern sauber zurückbleiben. Lässt du die Schokolade auf der Zunge zergehen, sollte diese weich schmelzen, nicht am Gaumen kleben oder sich sandig anfühlen. Treffen die genannten Punkte zu, handelt es sich um eine hochwertige Schokolade.

Wie gut die Qualität einer Schokolade letztendlich ist, wird von vielen Faktoren bestimmt. Einer dieser Faktoren ist die Auswahl der genutzten Kakaobohnen, die für die weitere Herstellung verwendet werden. Man unterscheidet dabei zwischen Edel- und Konsumkakao. Während Edelkakao zusätzlich zum charakteristischen Kakaogeschmack feine Aromanoten besitzt, beschränkt sich der Geschmack von Konsumkakao nahezu ausschließlich auf das Kakaoaroma.

Ein hoher Anteil an Edelkakao spricht deshalb für eine Schokolade mit hoher Qualität. Je höher der Konsumkakao-Anteil, desto weniger hochwertig ist die Schokolade.

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Herstellungsprozess von luftiger Schokolade (z. B. Maltesers)

Schokolade wird in einem mehrstufigen Prozess hergestellt. Zunächst werden die Kakaobohnen geröstet, gebrochen und geschält, anschließend zu Kakaomasse vermahlen. Für luftige Kernprodukte kommen zusätzliche Verarbeitungsschritte hinzu:

  1. Herstellung des knusprigen Kerns: Meist wird ein malzhaltiger oder zuckerbasierter Kern extrudiert oder gebacken, um eine leichte, poröse Struktur zu erzeugen.
  2. Beschichtung: Der Kern wird vollflächig mit flüssiger Milchschokolade überzogen. Dabei sorgt die hohe Kakaobuttermenge in der Schokolade für guten Fluss und Glanz.
  3. Temperierung: Um eine glatte Oberfläche ohne Fettreif zu erhalten, wird die Schokolade temperiert, sodass die Kakaobutter kristallisiert und die Tafel einen seidigen Glanz bekommt.
  4. Kühlung und Verpackung: Nach dem Überzug erfolgt die Kühlung und das Verpacken der Einzelstücke oder Beutel.

Bei Produktionen für Supermarkt-Eigenmarken können ähnliche Herstellungsverfahren wie bei Markenprodukten zum Einsatz kommen, und oftmals stecken dieselben Hersteller hinter Marken- und Eigenmarkenprodukten.

Infografik: Herstellungsschritte von luftiger Schokolade (Kern, Beschichtung, Temperierung, Kühlung)

Welche Qualitäts- und Kennzeichnungsregeln gelten?

In Deutschland sind Zusammensetzung, Herstellungsmerkmale und Verpackung von Schokolade durch die „Verordnung über Kakao- und Schokoladenerzeugnisse“ geregelt. So müssen zum Beispiel Angaben wie „Kakaoanteil: mindestens x %“ auf der Verpackung ersichtlich sein.

Die Kakaoverordnung legt auch Höchst- oder Mindestanteile für bestimmte Zutaten fest, etwa für Milchfett, Kakaobutter oder Gesamtzuckergehalt. Schokoladensorten wie Milchschokolade, Vollmilch- oder Bitterschokolade definieren sich durch Mindestkakao- und Milchanteile.

Verfügbarkeit bei REWE: Marken und Eigenmarken

Beim Blick ins Supermarktregal stellt sich oft die Frage: Markenprodukt oder Eigenmarke? Kaum steht Milka, Kinder oder Rittersport auf der Schokoladenpackung, schon muss tiefer in die Tasche gegriffen werden als bei No-Name-Produkten. Dabei dürfen die schokoladigen Eigenmarken der Supermärkte und Discounter nicht unterschätzt werden. Oft stecken nämlich dieselben Hersteller hinter den Produkten.

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Bei REWE führen zahlreiche Eigenmarken Schokoladenprodukte, zum Beispiel „REWE Feine Welt“, „REWE Beste Wahl“ oder „Ja!“. Wie bei Aldi und Penny stammen auch bei Rewe zahlreiche Eigenmarkenprodukte in Sachen Schokolade von Herstellern wie der Stollwerck GmbH. Produkte der Rewe-Eigenmarke „Ja!“ wie beispielsweise „Ja! Alpen-Vollmilch Schokolade“ oder „Ja! Brownie Edel-Vollmilch Schokolade 190 Gramm“ stammen aus der Herstellung der Firma.

Doch auch der Schweizer Konzern Halba liefert Rewe zahlreiche Schokoladenprodukte. Vor allem Artikel aus der Eigenmarkenreihe „Rewe Beste Wahl“, wie etwa die Bourbon Vanille Schokolade oder Edel Bitter stammen aus dieser Herstellung.

Beim Kauf lohnt sich ein Blick auf die Verpackung: Adressen können ein Indiz für den Hersteller sein. Rewe druckt beispielsweise bei Eigenmarken meist Hinweise auf den Produzenten auf die Packung. Auch Nährwertangaben und Zutatenlisten lassen oft Rückschlüsse zu.

Regalansicht: Schokoladenprodukte bei REWE (Marken und Eigenmarken)

Preis, Qualität und Verbrauchertipps

Bekannt und beliebt heißt jedoch nicht gleich gut. Auf dem Markt gibt es zahlreiche günstigere Alternativen, die mindestens genauso gut schmecken. Warum werden Markenprodukte immer teurer angeboten? Viele Preisunterschiede begründen sich nicht allein durch die Zusammensetzung der Zutaten, sondern durch Weiterentwicklung der Ware, Image und Werbung.

Um herauszufinden, welche Hersteller hinter welchen Produkten stecken, gibt es ein paar Tricks:

  • Adressen auf der Verpackung prüfen: Eine ähnliche Postleitzahl kann ein Indiz für denselben Hersteller sein.
  • Nährwertangaben und Zutatenliste vergleichen: Identische Angaben können auf denselben Produzenten hindeuten.
  • Etikett genau ansehen: Manchmal ist der Name des Markenartikels kleingedruckt auf der Verpackung einer Eigenmarke zu finden.
  • Online-Datenbanken nutzen: Im Internet kursieren zahlreiche Vergleichsdatenbanken.

Sicherheitshinweise und Rückrufe

Immer wieder sind Snacks oder Schokoladen-Produkte von Rückrufen betroffen. So kann bei einigen Chargen der Grenzwert bestimmter Verunreinigungen - etwa Aflatoxine - überschritten werden. Aflatoxine sind potenziell krebserregende Stoffwechselprodukte und können in Kakaobohnen vorkommen.

Kunden, die betroffene Artikel gekauft haben, können diese gegen Erstattung des Kaufpreises in ihren Einkaufsstätten zurückgeben. Laut europäischer Lebensmittelbehörde sollten Aflatoxine möglichst niedrig gehalten werden. Daher ist es sinnvoll, Produktwarnungen zu beachten und beim Zweifelsfall die Rückrufmeldungen auf Seiten wie lebensmittelwarnung.de zu verfolgen.

Lagerung, Haltbarkeit und Fettreif

Wer Schokolade oder Pralinen über längere Zeit aufbewahren möchte, sollte darauf achten, dass sie keinen Fremdgerüchen, Temperaturschwankungen und keiner Wärme ausgesetzt sind. Steigen die Temperaturen, bewahrst du sie bestenfalls in kühlen Räumen oder im Kühlschrank auf.

Hin und wieder bildet sich auf Schokoladentafeln ein weißlicher Belag. Ist die Schokolade hohen Temperaturen ausgesetzt, kristallisiert das Fett der Kakaobutter und bildet den sogenannten Fettreif auf der Oberfläche. Dieser ist vollkommen unbedenklich und schmälert weder die Haltbarkeit noch den Geschmack der Tafel Schokolade.

Fazit: Was Käuferinnen und Käufer beachten sollten

Produkte wie Maltesers zeichnen sich durch eine Kombination aus luftigen Kernen und milchiger Schokoladenhülle aus. Beim Einkauf bei REWE lohnt es sich, neben Markenprodukten auch Eigenmarken zu prüfen: Oft stecken vergleichbare Hersteller dahinter und die Qualität kann sehr gut sein. Achte auf Zutatenlisten, Herkunftsangaben und eventuelle Warnhinweise oder Rückrufe. Wer auf Palmöl verzichten möchte oder bestimmte Allergene meiden muss, sollte die Verpackungsangaben genau studieren.

Video: Unterschiede zwischen Marken- und Eigenmarken-Schokolade sowie Herstellungsprozess
Aspekt Worauf achten
Inhaltsstoffe Kakaomasse, Kakaobutter, Zucker, Milchpulver, Lecithin, Aromen
Qualitätserkennung Seidiger Glanz, sauberer Bruch, geschmeidiges Schmelzen, hoher Edelkakaoanteil
Herstellungsschritte Rösten, Mahlen, Extrusion (Kern), Beschichtung, Temperierung, Kühlung
Verfügbarkeit bei REWE Markenprodukte und zahlreiche Eigenmarken (z. B. REWE Feine Welt, REWE Beste Wahl, Ja!)
Sicherheitsaspekte Rückrufe (z. B. Aflatoxine), Lagerung, Etiketten prüfen

Wenn du beim nächsten Einkauf bei REWE Maltesers oder ähnliche Produkte suchst, lohnt sich ein Blick auf die Verpackung und der Vergleich mit Eigenmarkenangeboten. Häufig lassen sich damit gute Produkte zu einem günstigeren Preis finden.

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