Macht Red Bull Sugarfree dick? Wissenschaftliche Fakten, Wirkungen und Risiken
Viele nutzen Energydrinks wie Red Bull als Wachmacher. Sie erhöhen Blutdruck und Puls. Forscher untersuchten die Wirkung auf den Körper und kommen zu dem Schluss: Mehr als zwei Dosen täglich sind problematisch. Wer genau wissen will, ob Red Bull wirklich Flügel verleiht, wie genau das süße Getränk das eigentlich anstellt und ob das Ganze schädlich ist, für den wird es etwas kompliziert. Das Wichtigste sind aber die Hauptbestandteile Koffein und Zucker. Und deren Wirkungen sind wissenschaftlich gut erforscht.
Was steckt in Red Bull Sugarfree?
Red Bull Sugarfree und Red Bull Editions Sugarfree werden ohne Zucker hergestellt und beinhalten dieselben Hauptzutaten. Sie unterscheiden sich in den Geschmacksrichtungen und bieten dir so eine Auswahl an zuckerfreien Flüüügeln. Stattdessen setzt Red Bull auf Süßstoffe, die den Geschmack ohne zusätzliche Kalorien ermöglichen. Red Bull Sugarfree verwendet Acesulfam-K und Aspartam, um den süßen Geschmack zu erzielen, ohne Kalorien zu erhöhen. Taurin: Dieser Aminosäure-Derivat unterstützt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Koffein: Eine bewährte Leistungssteigerung, die die Wachsamkeit erhöht. B-Vitamine: Diese Vitamine sind wichtig für den Energiestoffwechsel und tragen zur Reduzierung von Müdigkeit bei.
Koffein, Süßstoffe und Kalorien: Wie beeinflussen sie das Körpergewicht?
Eine 250-Milliliter-Dose enthält um die 80 Milligramm Koffein und 27,5 Gramm Zucker (im klassischen Red Bull). Ein Red Bull Sugarfree (250 ml) hat dagegen nur 8 kcal. Wenn du also regelmäßig Energy Drinks trinkst, kann der Wechsel zu Red Bull Sugarfree ohne Zucker eine echte Kalorienersparnis bringen - und damit deinen Abnehmerfolg unterstützen! Am Ende zählt beim Abnehmen eine simple Rechnung: Kalorieninput - Kalorienoutput = Körperfettanpassung. Wenn du also regelmäßig Energy Drinks konsumierst, kann der Wechsel zu zuckerfreien Varianten Kalorien sparen.
Studienlage zu Süßstoffen und Gewichtsverlauf
Die Beispiele zeigen, dass Süßstoffe - auch in Energy Drinks ohne Zucker - gesundheitlich weit unbedenklicher sind, als viele glauben. Der ADI-Wert (Acceptable Daily Intake) zeigt, wie viel Süßstoff du täglich konsumieren kannst. Für den Aspartam-Süßstoff gibt die EFSA einen ADI-Wert von 40 mg/kg/Tag an. Die obengenannten Studien (randomisiert-kontrollierte Versuche mit mehreren Hundert Teilnehmenden) zeigen, dass in Abnehmprogrammen der Gewichtsverlust in Süßstoff-Gruppen und Wasser-Gruppen ähnlich war (-5,8 kg vs. -5,6 kg), also kein eindeutiger Nachteil für Süßstoffe erkennbar ist.
Fördern Süßstoffe Heißhunger und machen sie dick?
Hier gehen die Meinungen auseinander. Und auch die Studienlage ist gemischt. Ich kann diese Frage extrem schnell abkürzen: Die meisten meiner Klienten im 1:1 Abnehm-Coaching konsumieren Süßstoffe. Entweder in Form von Eiweißshakes oder Light und Zero Getränken sowie Energy Drinks wie z.B. Red Bull Sugarfree. Die wenigsten haben jedoch Heißhunger-Probleme. Studien zeigen: Menschen reagieren unterschiedlich auf Sugarfree und Light Getränke. Mein Tipp: Probier es aus und schaue, wie dein Körper reagiert. In meiner Erfahrung als Abnehmcoach gilt: Wer Süßstoffe in Maßen konsumiert, hat im Normalfall keine Probleme mit Heißhunger.
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Kardiovaskuläre Effekte und Nebenwirkungen von Energy Drinks
Nur zehn Minuten dauert es, bis das Koffein im Blut angekommen ist. Der Blutdruck steigt, ebenso der Puls. Nach gut 20 Minuten spürt man die Wirkung des Koffeins: Man fühlt sich wach und konzentrationsfähig, auch der Blutzuckerspiegel ist jetzt auf dem Höhepunkt. Nach 40 Minuten ist alles Koffein, das aufgenommen wurde, im Umlauf. Das verstärkt sich weiter - nach fünf bis sechs Stunden ist die Hälfte des Koffeins im Blut abgebaut, nach etwa zwölf Stunden ist es gänzlich verschwunden. Es hängt ein bisschen vom Alter, Geschlecht und anderen Faktoren ab.
Von einem Red Bull wird niemand Schaden nehmen, da sind sich Experten einig. Doch mehr als zwei Dosen Energydrink am Tag sind problematisch - vor allem für jene, die mit Herz-Kreislauf-Beschwerden zu kämpfen haben. Denn Red Bull und Co. können das Herz aus dem Takt bringen. Weil das Koffein in dem süßen Getränk die Herzfrequenz nach oben schießen lässt, können bei empfindlichen Menschen oder bei zu hohem Konsum Herzrhythmusstörungen auftreten, wie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt. Dass durch den Genuss dieser Getränke der Puls ansteigt, ist nicht überraschend.
Die Europäische Sicherheitsbehörde (EFSA) hat in einer wissenschaftlichen Bewertung Höchstmengen für die Aufnahme von Koffein angegeben. Bei Erwachsenen sind Koffein-Einzeldosen von bis zu 200 Milligramm gesundheitlich unbedenklich. Über den Tag verteilt gelten 400 Milligramm Koffein für gesunde Erwachsene als unbedenklich, ausgenommen Schwangere und Stillende (für sie gelten 200 mg/Tag).
Risiken bei Kombination mit Alkohol oder Sport
Neben den Herzrhythmusstörungen könnten in Kombination mit Alkohol oder Sport auch Krampfanfälle oder Nierenversagen eintreten. „Die Energydrinks sind bestenfalls überflüssig, bei literweisem Konsum aber gefährlich“, lautete das Fazit der Stiftung Warentest. Das Bundesinstitut für Risikobewertung sieht ebenfalls im Konsum von Energydrinks in Verbindung mit Alkohol oder Sport mögliche gesundheitliche Probleme bis hin zu Todesfällen. Besonders gefährlich sind Energy-Alkohol-Mischungen, weil das Koffein die Wirkung des Alkohols maskiert und zu riskanterem Verhalten führen kann.
Zahn- und Magenrisiken
Energy Drinks haben aufgrund des meist tiefen pH-Werts eine erosive Wirkung auf den Zahnschmelz. Es spielt keine Rolle, ob das Getränk „zero“ ist oder nicht: Für die Erosionen besteht kein Unterschied zwischen den Varianten. Die Säure im Energy Drinks kann außerdem die Schleimhaut der Speiseröhre reizen und Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Nach dem Trinken mit Wasser zu spülen hilft dabei, den Säureangriff zu reduzieren.
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Red Bull Sugarfree: Geschmack, Einsatzbereiche und Verfügbarkeit
Red Bull Sugarfree bietet eine erfrischende und kalorienbewusste Energiequelle. Die erfrischende Wirkung sorgt für einen sofortigen Energieschub. Der Geschmack ist meist ein entscheidender Faktor beim Kauf von Energy Drinks. Viele Verbraucher vergleichen den Geschmack mit dem traditionellen Red Bull, das Zucker enthält. Der süße Geschmack bleibt auch ohne Zucker erhalten, was die Aufmerksamkeit auf den guten Geschmack lenkt. Für optimalen Genuss empfiehlt es sich, Red Bull Sugarfree gut gekühlt zu trinken.
Spezifische wissenschaftliche Befunde und offene Fragen
Obwohl Energydrinks zweifelsohne dem Körper viel Energie zuführen, muss das nicht heißen, dass sie auch leistungssteigernd wirken. Bei Reaktionstests schnitten in einer Untersuchung Probanden, die eine halbe Stunde vorher eine Dose Red Bull getrunken hatten, schlechter ab als Versuchsteilnehmer mit einem ebenso süßen Drink ohne Koffein. Gleichwohl fühlten sich die Studienteilnehmer mit dem Energydrink fitter und energiegeladener als die anderen Probanden. Insgesamt ist das Bild gemischt: Einige Untersuchungen fanden eine leicht verbesserte Konzentration und Wachheit sowie ein besseres Gedächtnis, andere widerlegen dies oder fanden gar keine Effekte.
Erstaunt waren Wissenschaftler der Universität Freiburg, als sie mittels Ultraschallmessungen feststellten, dass Red Bull in der größten der drei Hirnarterien den Widerstand erhöhte - und dadurch die Fließgeschwindigkeit des Blutes abnahm. Zwar wurde das nicht direkt gemessen, doch der eigentliche Blutfluss ins Gehirn könnte sich dadurch rund zehn Prozent verringern. Die Forschungsergebnisse wurden im „European Journal of Nutrition“ veröffentlicht. Grasser räumte ein: Pauschal gesundheitsgefährdend sei Red Bull nicht. Die Wirkung unterscheide sich in der Tat nicht wesentlich von der von Kaffee.
In-vitro-Ergebnisse zu Muskelzellen
Eine erste Studie untersuchte den Einfluss verschiedener Energy Drinks auf die Myogenese in Maus-Muskelzellen. Sechs von acht getesteten Energy Drinks verhinderten die Bildung von mehrkernigen Myotuben bei bestimmten Verdünnungen; Red Bull und Red Bull Zero waren Ausnahmen. Diese Ergebnisse stammen aus In-vitro-Experimenten und geben keine direkte Antwort auf Effekte beim Menschen, zeigen jedoch, dass weitere Forschung nötig ist.
Weniger Kalorien, aber nicht risikofrei
Der einzige „positive“ Unterschied ist die Menge an Zucker und Kalorien, die man bei zuckerfreien Drinks einspart. Die restlichen Inhaltsstoffe wie Koffein, Taurin, Säurungsmittel sind jedoch gleich und sollten zurückhaltend eingenommen werden. Denn auch ohne Zucker können diese gesundheitsschädigende Wirkungen auftreten (z.B. Herz-Kreislaufsystem, Erhöhung des Blutdrucks, Herz-Rhythmus-Störungen, aber auch problematisch für Zahngesundheit, Schlafstörungen, Suchtverhalten).
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Praktische Empfehlungen
- Wenn überhaupt, sollten Jugendliche maximal eine Dose Red Bull am Tag trinken; für Kinder, Schwangere und Stillende gelten strengere Empfehlungen bzw. wird vom Konsum abgeraten.
- Gesunde Erwachsene sollten insgesamt 400 mg Koffein pro Tag aus allen Quellen nicht überschreiten; Einzelportionen bis 200 mg gelten als unbedenklich.
- Wer abnehmen will, kann durch Austausch von zuckerhaltigen Drinks gegen Sugarfree-Konzentrate Kalorien sparen - der Gesamtkontext der Ernährung entscheidet.
- Energy Drinks nicht mit Alkohol mischen und bei körperlicher Belastung vorsichtig sein.
- Zur Zahnpflege nach dem Konsum mit Wasser spülen, um Säureangriff zu reduzieren.
- Auf individuelle Empfindlichkeit achten: Manche Personen reagieren mit Unruhe, Schlafstörungen oder Herzrasen schon bei geringen Mengen.
| Aspekt | Red Bull (250 ml) | Red Bull Sugarfree (250 ml) |
|---|---|---|
| Koffein | ca. 80 mg | ähnlich (ca. 80 mg) |
| Kalorien | ca. 100 kcal | ca. 8 kcal |
| Zucker | ja (ca. 27,5 g) | nein (Süßstoffe statt Zucker) |
| Haupt-Süßstoffe | - | Acesulfam-K, Aspartam |
| Wichtigster Nutzen | Sofortiger Energieschub | Sofortiger Energieschub ohne Zucker |
| Haupt-Risiken | Zuckerkonsum, Koffeinwirkungen | Koffeinwirkungen, Säure, mögliche Süßstoff-Bedenken |
Fazit (kein abschließender Abschnitt): Worauf es ankommt
Red Bull Sugarfree kann beim Abnehmen helfen, weil es Kalorien spart; es ist aber kein Wundermittel. Die wichtigsten Wirkungen stammen vom Koffein (Wachheit, erhöhte Herzfrequenz) und nicht vom Wegfall des Zuckers. Süßstoffe reduzieren Kalorienaufnahme, ihre gesundheitlichen Langzeiteffekte sind in vielen Bereichen weiterhin Gegenstand der Forschung. Bei moderatem Konsum (ein bis zwei Dosen pro Tag für Gesunde) sind akute Schäden unwahrscheinlich, doch mehr als zwei Dosen pro Tag sind problematisch - insbesondere bei jungen Menschen, Schwangeren, Personen mit Herz-Kreislauf-Beschwerden oder in Kombination mit Alkohol oder intensiver körperlicher Belastung.
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