Lebkuchen Rezept mit Agavendicksaft: Eine gesunde und leckere Alternative für die Weihnachtszeit
Lebkuchen gehören zur Weihnachtszeit wie der Tannenbaum und die Geschenke. Wer auf eine gesunde Ernährung achten möchte, muss aber nicht auf die traditionelle Leckerei verzichten. Dieses Rezept für Lebkuchen mit Agavendicksaft ist eine köstliche und gesündere Alternative zu herkömmlichen Rezepten.
Einführung
Dieses Rezept bietet eine Möglichkeit, den traditionellen Lebkuchengenuss mit einem bewussteren Ansatz zu verbinden. Durch die Verwendung von Agavendicksaft und anderen natürlichen Zutaten entsteht ein Gebäck, das nicht nur lecker schmeckt, sondern auch eine gute Wahl für alle ist, die auf ihre Ernährung achten.
Zutaten und Vorbereitung
Dieses Rezept ist vegan und ergibt etwa 15 Portionen. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,9 von 5 Sternen (12 Bewertungen).
Zutaten:
- 170 g gemahlene Haselnüsse
- 100 g gemahlene Mandeln
- 130 g Mehl (Dinkelmehl Type 630)
- 50 g flüssiges Kokosöl
- 1 EL Süßungsmittel (Agavendicksaft, Reissirup, Honig)
- 50 g getrocknete Aprikosen
- 50 g getrocknete Feigen
- 2 EL Apfelmus
- Abrieb einer Orange (Bio)
- Orangenlikör (optional)
- 2 TL Lebkuchengewürz
- 1 Prise Salz
- 15 Oblaten (50mm Durchmesser)
Für die Dekoration:
- 100 g Zartbitterschokolade (mind. 70% Kakao)
- Blanchierte Mandeln
Zubereitung:
- Trockenfrüchte vorbereiten: Sehr harte Aprikosen und Feigen mit kochendem Wasser überbrühen und ca. 10 Minuten einweichen lassen. Anschließend abgießen, leicht ausquetschen und in kleine Würfel schneiden.
- Teig vorbereiten: Gemahlene Nüsse und Mehl mit Lebkuchengewürz und Salz vermengen. Apfelmus, Kokosöl, flüssiges Süßungsmittel, Orangenabrieb und Orangenlikör hinzufügen. Alles kräftig durchkneten. Gehackte Trockenfrüchte untermengen. Der Teig sollte feucht sein, aber sich mit angefeuchteten Händen gut formen lassen. Bei Bedarf etwas Mehl oder Flüssigkeit (Milch oder Zitronensaft) hinzufügen, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.
- Formen: Aus dem Teig ca. 15 Kugeln formen und auf die Oblaten drücken. Alternativ den Teig ausrollen und gewünschte Formen ausstechen.
- Backen: Die Lebkuchen bei ca. 175 °C Ober-/Unterhitze (oder 185 °C Heißluft) für ca. 12 Minuten backen. Die Backzeit kann je nach Dicke der Lebkuchen variieren (6-9 Minuten für ausgestochene Formen).
- Abkühlen: Die Lebkuchen nach dem Backen abkühlen lassen. Sie sind zunächst weich, werden aber beim Abkühlen fester.
- Dekorieren: Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen und die Lebkuchen damit überziehen. Mit blanchierten Mandeln verzieren.
- Aufbewahren: Vollständig trocknen lassen und in Keksdosen mit Backpapier zwischen den einzelnen Lagen aufbewahren. Am besten schmecken die Lebkuchen, wenn sie einige Tage durchgezogen sind.
Variationen und Tipps
- Vegane Variante: Honig durch Ahornsirup oder Agavendicksaft ersetzen.
- Glutenfreie Variante: Mehl durch glutenfreies Mehl ersetzen.
- Nussallergie: Mandeln und Haselnüsse durch andere Nüsse oder Saaten ersetzen.
- Teigkonsistenz: Wenn der Teig zu weich ist, noch etwas Mehl hinzufügen. Wenn er zu fest ist, etwas Milch oder Zitronensaft hinzufügen. Der Teig kann auch im Kühlschrank ruhen gelassen werden, um die Verarbeitung zu erleichtern.
- Backzeit: Die Backzeit hängt von der Dicke der Lebkuchen ab. Dünnere Lebkuchen benötigen eine kürzere Backzeit.
- Dekoration: Statt Zartbitterschokolade kann auch Zuckerguss oder weiße Schokolade verwendet werden.
Die Geschichte der Elisenlebkuchen
Um die Elisenlebkuchen rankt sich eine wundersame Geschichte: Man erzählt sich, dass die Tochter eines Nürnberger Lebküchners schwer erkrankte und keine Medizin bei ihrer Heilung unterstützte. Weil er sich nicht anders zu helfen wusste, verzog sich der Bäckermeister in seine Backstube und rührte einen Teig an, für den er hauptsächliche Gewürze aus dem fernen Orient nutzte, denn er wusste um deren Heilkraft. Das Mehl ließ er einfach weg und setzte stattdessen auf einen Guss aus feiner Schokolade, um seiner Tochter eine Freude zu machen. Die kostete von den Lebkuchen und wurde kurz darauf wieder gesund. Der Name des Mädchens? Elise.
Warum Lebkuchen selber backen?
Selbstgemachte Lebkuchen bieten viele Vorteile gegenüber gekauften Produkten:
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- Gesündere Zutaten: Man kann selbst bestimmen, welche Zutaten verwendet werden und so auf unnötigen Zucker, Fett und Zusatzstoffe verzichten.
- Individueller Geschmack: Durch die Wahl der Zutaten und Gewürze kann man den Geschmack der Lebkuchen individuell anpassen.
- Frische: Selbstgemachte Lebkuchen sind frisch und schmecken einfach besser.
- Freude am Backen: Das Backen von Lebkuchen ist eine schöne Beschäftigung, die Freude bereitet und die Vorfreude auf Weihnachten steigert.
Lebkuchen als Geschenkidee
Vegane Elisenlebkuchen sind nicht nur lecker, sondern auch eine tolle Geschenkidee. Mit Liebe selbst gebacken und schön verpackt, sind sie ein persönliches und besonderes Geschenk für Freunde und Familie.
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