Lebkuchen Backmischung Edeka: Anwendung, Zutaten und kreative Backideen
Lebkuchen ist ein Klassiker der deutschen Weihnachtsbäckerei und gehört traditionell zur Adventszeit. Backmischungen für Lebkuchen - wie die Lebkuchen Backmischung von Edeka - bieten eine schnelle und einfache Möglichkeit, dieses beliebte Gebäck auch zu Hause zu genießen. In dieser ausführlichen Anleitung erfährst du alles Wissenswerte über die Zutaten, die Anwendung und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten von Lebkuchen Backmischungen sowie zahlreiche Tipps und Inspirationen für deine Weihnachtsbäckerei.
Die wichtigsten Komponenten der Lebkuchen Backmischung
Natur pur. Einfache Handhabung. Ohne chemische Zusatzstoffe. Deftig oder Süß. Lebkuchen Backmischungen vereinen klassische Zutaten zu einem harmonischen Mix, der sowohl geschmacklich als auch in der Umsetzung überzeugt. Essenzielle Zutat für Lebkuchen ist das Gewürz - eine Mischung, die je nach Bäckerei variiert und oft ein wohl gehütetes Geheimnis ist. Honig, teilweise auch Zucker, ist besonders wichtig für selbst gemachte Lebkuchen. Er verleiht ihnen Süße und ist entsprechend üppig enthalten.
Ölsaaten, Hefe, Sauerteig, Malze, Salz, Zucker und Gewürze - all das gibt es in hochwertigen Backmischungen. Besonders beliebt sind neben Mehl auch Mandeln, Haselnüsse, Kakao und Raspelschokolade. Ob klassische Printen, ein raffiniertes Lebkuchenhaus oder süße Lebkuchenmänner - die Basis bleibt stets die fein abgestimmte Mischung aus Mehl, Honig und erlesenen orientalischen Gewürzen wie Zimt, Anis, Nelke, Kardamom, Muskat, Piment, Ingwer und Koriander.
Beispielhafte Zutatenliste für eine Lebkuchen Backmischung
| Zutat | Menge | Alternative |
|---|---|---|
| Dinkelmehl | 250 g | Glutenfreies Mehl |
| Zucker | 100 g | Brauner Zucker |
| Gemahlene Haselnüsse/Mandeln | 50 g | Andere Nüsse |
| Kakaopulver | 1 TL | Rohkakao |
| Schokoraspel | 1 TL | Gehackte Schokolade |
| Backpulver | 1 TL | Alternativen |
| Lebkuchengewürz | 1 TL | Selbstgemischtes Gewürz |
| Zimt | ½ TL |
Anwendung der Lebkuchen Backmischung von Edeka
Stellen Sie schnell und einfach einen leckeren Leb- bzw. Honigkuchen her. Die Zubereitung ist unkompliziert: Lebkuchen Mix (Packungsinhalt: 300g Backmischung) - Sie benötigen zusätzlich: 90g Honig, 50ml Wasser (Grundrezept).
- Erwärmen Sie 90g Honig mit 50ml Wasser auf ca. 45°C, bis Honigkristalle aufgelöst sind.
- Kneten Sie dies zusammen mit 200g Lebkuchen Mix glatt. Die restlichen 100g Lebkuchen Mix hinzufügen und ca. 4 Minuten kneten, bis ein ausrollfähiger Teig entstanden ist.
- Lassen Sie den Teig mindestens 4 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen. Ein noch besseres Backergebnis erreichen Sie bei einer Lagerzeit von mindestens 24 Stunden.
- Den Teig anschließend nochmals kurz durchkneten und dünn (max. 3mm) ausrollen. Stechen oder schneiden Sie die gewünschten Formen aus und legen sie auf ein Backblech.
- Vor dem Backen die Oberfläche dünn mit Wasser abstreichen - das lässt die Lebkuchen schön glänzen. Die Backzeit beträgt ca. 10-15 Minuten.
Die Lebkuchen können entweder pur genossen oder mit einer Glasur verfeinert werden (z.B. 150g Puderzucker, etwas Zitronensaft und heißes Wasser als Guss). Die fertigen Lebkuchen können mit Puderzucker bestreut, Schokoladenüberzug versehen oder mit Zuckerguss und Süßigkeiten dekoriert werden.
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Backmischung selber machen: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Backmischungen sind schnell und einfach gemacht. Hübsch verpackt in Gläsern wird aus ihnen ein süßes Weihnachtsgeschenk. Ins Glas kommen nur die trockenen Zutaten für den Lebkuchen. Die oder der Beschenkte fügt beim Backen dann die übrigen Zutaten selbst hinzu.
- Zutaten nacheinander in das Glas füllen, dabei jede einzelne Schicht sorgfältig festdrücken.
- Im Glas sollten nach Möglichkeit verschiedene Schichten zu sehen sein - das macht das Geschenk besonders dekorativ.
- Falls nach der letzten Zutat oben noch Luft im Glas sein sollte, mit Schokoraspeln, gehackten Nüssen, Haferflocken oder Rosinen auffüllen.
- Das Glas fest verschließen - gerne auch mit einem schönen Etikett versehen.
Für die Backmischung benötigst du: 250 g Mehl (z.B. Dinkelmehl), 100 g Zucker, 50 g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln, 1 TL Backkakao, 1 TL Raspelschokolade, 1 TL Backpulver, 1 TL Lebkuchengewürz, ½ TL Zimtpulver.
Backanleitung für die selbstgemachte Lebkuchenmischung
Ergänze die Backmischung mit folgenden Zutaten: 100 g Margarine, 2 Eier, 350 ml Milch. Backmischung und zusätzliche Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verrühren. Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Backform gießen und bei 175 °C etwa 40 bis 45 Minuten lang backen. Fertigen Kuchen aus dem Ofen holen, kurz abkühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.
Kreative Varianten und Inspirationen für Lebkuchen Backmischungen
Lebkucheninspiration gefällig? Mit Oblaten und ohne. Mit Schokolade und Zuckerguss. Steht Weihnachten vor der Tür, haben Lebkuchen ihren großen Auftritt - und mithilfe unserer Rezepte servierst du rund um die Feiertage nun selbst gemachte Lebkuchen in vielen Formen. Möchtest du deine Lebkuchen in der Weihnachtszeit mit einem ganz individuellen Aroma versehen, dann werde kulinarisch kreativ.
Du kannst also mit deiner eigenen Gewürzmischung ein Lebkuchen-Rezept verfeinern. Nutze dafür am besten ganze Gewürzkörner, röste sie kurz in der Pfanne, um sie danach im Mörser zu zerstoßen. So entfalten sie ihr Aroma noch intensiver. Ebenso gut kannst du natürlich ein fertiges Lebkuchen-Gewürz für dein Rezept verwenden:
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- 8 TL Zimt
- 7 TL Piment
- 3 TL Ingwerpulver
- 2 TL Anis
- 2 TL Koriander
- 1 TL Kardamom
- 1 TL Muskat
- 1 TL Nelken
- 1 TL getrockneter Fenchel
Experimentiere mit den Mengenangaben oder lasse Gewürze weg, die du nicht so sehr schätzt. Einmal verrührt und in ein luftdichtes Glas gegeben, hält sich das selbst gemachte Lebkuchengewürz mehrere Jahre und ist bereit für Mini-Lebkuchen, Adventskränze, Lebkuchenhaus oder Lebkuchenmänner.
Lebkuchenhaus: Ein Highlight der Weihnachtszeit
Ein Lebkuchenhaus gehört genauso zu Weihnachten wie ein Tannenbaum. Ein selbstgemachtes Exemplar ist etwas ganz Besonderes! So ein märchenhaftes Lebkuchenhaus selber zu machen, ist kein Hexenwerk und macht Erwachsenen genauso großen Spaß wie Kindern. Du kannst auch ein Lebkuchenhaus aus deiner Backmischung formen - Teile vorbereiten, backen und dann gemeinsam verzieren.
Du möchtest gleich selber eine Lebkuchen-Backmischung machen? Setze die benötigten Zutaten mit einem Klick auf deine Bring! Statt eine Backmischung für Lebkuchen zu kaufen, kannst du sie ganz einfach und sehr viel preiswerter selber machen. Dann weißt du genau, was drin ist, und kannst die Zutaten nach deinen Vorlieben abwandeln. Wenn du mit kleineren Kindern ein Lebkuchenhaus backen willst, empfiehlt es sich, die Hausteile schon vorzubereiten und dann gemeinsam das Lebkuchenhaus zusammenzubauen und zu verzieren.
Lebkuchenhaus dekorieren
Nachdem das Lebkuchenhaus ausgehärtet ist, kannst du es nach Lust und Laune dekorieren. Zuckergusskleckse auf Flächen und Oberkanten und Kokosflocken auf den noch feuchten Zuckerguss sorgen für eine verschneite Optik. An den Mauern lassen sich Fruchtgummis, kleine Bretzeln, Schokolinsen, Nonpareilles und kleine Plätzchen befestigen.
Lebkuchenhaus: Eine Schablone zum Ausschneiden der Hausteile kannst du hier als PDF herunterladen. Ein Lebkuchenhaus ist auch eine tolle Geschenkidee, denn es ist nicht nur sehr dekorativ, es duftet auch herrlich weihnachtlich. Du kannst es ohne Weiteres ein paar Wochen stehenlassen - der Lebkuchen wird mit der Zeit lediglich etwas härter.
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Lebkuchen-Gewürz: Anwendungsmöglichkeiten über das traditionelle Gebäck hinaus
Lebkuchengewürz verleiht vielen Speisen und Getränken ein weihnachtliches Aroma: Kröne eine heiße Schokolade, eine Chai-Latte oder einen Milchkaffee mit einer Prise Lebkuchengewürz. Verwandle klassische Dessert-Spezialitäten in weihnachtliche Desserts wie Lebkuchen-Mousse oder Lebkuchen-Parfait oder gib es in den Joghurt, ins Müsli, in den Stollen- oder Plätzchenteig. Auch zu herzhaften Fleischgerichten wie Braten oder Wild passt das selbst gemachte Lebkuchengewürz fabelhaft.
Haltbarkeit, Aufbewahrung und Variationen
Einmal fertig, halten sich Lebkuchen als Dauerbackware mehrere Monate - solange du sie richtig aufbewahrst. Am besten eignet sich eine luftdicht verschlossene, innen trockene Blechdose in kühler Umgebung. Bei Oblaten-Lebkuchen verzichtest du fast bis komplett auf die Zugabe von Mehl. Stattdessen wird eine Masse aus Zucker, Mandeln, Hasel- oder Walnüssen auf die Oblaten gespritzt. Ölsamen und Marzipanrohmasse sind ebenfalls eine Option.
Wenn du Lebkuchen über Nacht oder sogar mehrere Tage stehen lässt, verstärkt sich das Aroma des Gebäcks. Denn je länger du mit dem Essen wartest, desto intensiver können die Gewürze sich entfalten. Das gilt auch für Mandel-Lebkuchen oder Lebkuchenmänner.
Weitere Tipps und Genussmomente
Back-Tipps vom Müller: Viele nützliche Alltagstipps, damit Ihr Backergebnis auf jeden Fall gelingt! Entdecke weitere Geschenke aus der Küche - Backmischungen sind nicht nur praktisch, sondern auch persönlich und kreativ. Besonders gut funktioniert es mit einem runden Glas ohne Flaschenhals. Drücke jede Schicht etwas flach, bevor du die nächste einfüllst.
Backkurse vermitteln traditionelles Wissen rund um das Backen im eigenen Herd - vom Brot bis zum Hefezopf. Und falls du noch mehr Inspiration suchst: Lebkuchen-Mousse, Mini-Lebkuchen, Gingerbread mit Icing oder Pfefferkuchen sind für vorweihnachtlichen Genuss besonders zu empfehlen!
Lebkuchen: Herkunft und Geschichte
Lebkuchen gilt als deutsches Weihnachtsgebäck schlechthin und ist ebenso beliebt wie köstlich. Tatsächlich wurden die kleinen süßen Fladen sowohl mit als auch ohne Oblaten zunächst vor allem deshalb in unterschiedlichen Klöstern gebacken, weil sie so lange lagerbar waren. Während des Dreißigjährigen Krieges änderte sich die Tradition und Lebkuchen wurden zu besonderen Anlässen serviert - allem voran Weihnachten. Die Tradition von Lebkuchen reicht bis zu den berühmten Aachener Printen zurück, inspiriert von belgischen Nachbarn. Der Name „Lebkuchen“ ist nicht final geklärt: Vielleicht aus dem mittellateinischen "libum" (Fladen), oder vom mittelhochdeutschen "Leip" (ungesäuertes Brot).
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