Kürbis-Apfel-Marmelade ohne Zucker: sämiges Herbstrezept
Wir sind mitten in der Kürbissaison und viele Leser unseres Foodblogs lieben Kürbis! Ich backe sehr gerne mit Kürbispüree und seit letztem Jahr haben wir uns alle in eine süße Kürbismarmelade mit Apfel verliebt. Solltest du noch kein Fan von Kürbis sein und ich kenne viele Menschen, die beim Thema Kürbis immer noch skeptisch sind, wirst du es vielleicht durch meine samtige Kürbismarmelade mit Apfel werden. Die Zubereitung dieser Marmelade ist recht einfach und benötigt auch nicht so viel Zeit.
Warum Hokkaido und warum ohne Zucker?
Kürbis - der Hokkaido ist grundsätzlich der Kürbis meiner Wahl. Ich verwende dafür den Hokkaido Kürbis, der ja von Natur aus eine schöne Süße mitbringt. Diese herbstliche Marmelade ohne Zuckerzusatz schmeckt nicht nur als süßer Brotaufstrich, sondern auch zu Wild oder Braten. Für alle Ernährungsbewussten, Eltern mit Kindern, zum selber Essen und super geeignet zum Verschenken! Geeignet für zuckerreduzierte Ernährungsformen, low carb und LCHF.
Hauptzutaten und Aromen
Apfel - ich koche meine Kürbismarmelade mit Elstar oder Boskop. Damit es nicht zu süß wird, kommt ein säuerlicher Apfel mit ins Spiel. Gewürzt wird mit Zimt und Vanille, den beides passt wunderbar zum Kürbis. Die Marmelade wird mit Kürbis und Apfel zubereitet und mit Zimt und Vanille gewürzt. Die Farbe der fertigen Marmelade ist klar eine meiner Lieblings-Herbst-Farben: warmes, etwas gedecktes Gelb-Orange!
Zubehör und Alternativen
Apfelsaft - darin werden Kürbis und Apfel weich gekocht und das Apfelaroma wird somit unterstrichen. Anstatt Apfelsaft kannst du auch mal Orangensaft oder eine Mischung aus beidem verwenden. Ich verwende schon seit ein paar Jahren ausschließlich Gelier-Xucker 3:1, mit Xylit für meine Marmeladen. Schmeckt super, sehr fruchtig und ist kalorienärmer, als herkömmlicher Gelierzucker. Allerdings könnt ihr das natürlich handhaben, wie ihr mögt. Die Marmelade funktioniert natürlich auch mit normalen Gelierzucker 3:1.
Wichtige Hinweise zur Zubereitung
- Die genaue Zutatenliste samt Mengenangaben findest du wieder am Ende dieses Beitrags.
- Bei der Zubereitung gibt es nichts Außergewöhnliches, was du beachten solltest.
- Wichtig: Vergiss nicht, die Vanilleschote vor dem Pürieren zu entfernen.
- Halte dich genau an die Packungsangaben des Gelierzuckers.
- Mache unbedingt eine Gelierprobe, bevor du die Marmelade in Gläser füllst.
- Fülle die Marmelade bis zum Rand in heiß ausgekochte Gläser und verschließe sie.
- Du solltest die Marmelade nach dem Öffnen immer im Kühlschrank aufbewahren.
Schritt-für-Schritt-Rezept (Ausführliche Anleitung)
Den Kürbis entkernen und wer mag, kann die Schale entfernen, bei Hokkaido aber kein Muss. Die Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. 300 g Apfel in Würfel schneiden, ähnlich groß wie die Kürbiswürfel. 700 g abwiegen und in kleine Würfel schneiden. Kürbis und Apfel in einen Topf geben. Die Zitrone auspressen und den Saft in den Topf gießen. Den Apfelsaft dazu geben sowie eine Prise Salz.
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Das Mark der Vanilleschote auskratzen und zusammen mit der Schote in den Topf geben. Alles mit geschlossenem Deckel für ca. 20 Minuten kochen, bis der Kürbis weich ist. Die Vanilleschote entfernen und mit einem Pürierstab alles fein pürieren. Wenn du es etwas stückiger magst, den Pürierstab nur kurz in den Topf halten.
Den Gelierzucker in den Topf geben sowie den Zimt. Gut verrühren und nach Packungsanleitung kochen (bei mir waren es 3 Minuten). Nun eine Gelierprobe machen. Dafür einen Teelöffel Kürbismarmelade auf einen Teller geben und kurz warten. Wird diese fest, geliert also, ist die Marmelade fertig. Die Mengen reichen für 4 Gläser a ca. 250 g. Die Marmelade hält sich luftdicht verschlossene Gläser mind.
Alternative Zubereitung (zuckerfrei mit Gelier-Xucker oder Agar-Agar)
Ich verwende schon seit ein paar Jahren ausschließlich Gelier-Xucker 3:1*, mit Xylit für meine Marmeladen. Die Marmelade funktioniert natürlich auch mit normalen Gelierzucker 3:1. Wenn kein Gelierzucker vorhanden ist, kann man Pektinpulver oder Agar-Agar verwenden; bei Agar-Agar: Agar Agar hinzugeben, unter Rühren aufkochen und 3 Minuten kochen lassen.
Tipp zur Konsistenz und Geschmack
Wie stückig du deine Kürbismarmelade haben möchtest, hängt natürlich von deinem persönlichen Geschmack ab. Ich püriere sie sehr, sehr fein, sodass keinerlei Stückchen mehr vorhanden sind. Den Pürierstab nur kurz halten, wenn du es stückiger magst. Zimtmenge kann natürlich nach Geschmack angepasst werden; ich mag es gerne, wenn die Kürbis-Apfel-ZIMT Marmelade auch deutlich nach Zimt schmeckt, daher wäre mir eine Messerspitze zu wenig gewesen.
Haltbarkeit, Gläser & Geschenkidee
Die Mengen reichen für 4 Gläser a ca. 250 g. Sofort in sterilisierte Schraubgläser abfüllen und fest verschließen. Luftdicht verschlossene Gläser halten sich mind. Du solltest die Marmelade nach dem Öffnen immer im Kühlschrank aufbewahren. Die fertigen Marmeladengläser habe ich - nachdem sie abgekühlt waren - mit Aufklebern beklebt; sie eignen sich hervorragend als Geschenk aus der Küche.
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Variationen und Serviervorschläge
- Anstatt Apfelsaft kannst du auch mal Orangensaft oder eine Mischung aus beidem verwenden.
- Die Marmelade schmeckt ganz wunderbar auf Toastbrot und natürlich auf Brötchen.
- Sie passt auch zu Brioche, Pancakes, Müsli, Crackern und zu Käse.
- Für einen feinen Geschmack kannst du einen Schuss Calvados hinzufügen.
- Als Alternative zu Hokkaido schmecken Moschus-Kürbisse besonders gut, sie haben einen feinen, molligen Geschmack.
Häufige Fragen und Hinweise
- Marmelade vs. Konfitüre: Ursprünglich bezeichnet Marmelade in der EU eine Zubereitung aus Zitrusfrüchten, Konfitüre bezeichnet Zubereitungen aus allen anderen Früchten außer Zitrusfrüchten. Im Alltag ist der Begriff Marmelade aber wohl der am häufigsten benutzte Begriff.
- Gelierprobe: Gib etwas von der kochend heißen Marmelade auf einen Teller und lass diese erkalten. Wenn alles anzieht und fest wird, also geliert, kannst du die Masse umfüllen.
- Sicherheits-Tipp: Achtung beim sprudelnden Kochen - kann spritzen!
Zutaten (kompakt)
| Zutat | Menge (Beispiel) |
|---|---|
| Hokkaido-Kürbis (gewürfelt) | ca. 700 g |
| Äpfel (geschält, entkernt, gewürfelt) | ca. 300-500 g |
| Apfelsaft | 100 ml (oder nach Rezept) |
| Zitrone (Saft) | Saft von 1/2 Zitrone |
| Gelier-Xucker 3:1 (zuckerfrei) oder Gelierzucker 3:1 | 200 g (oder nach Packungsangabe) |
| Zimt (Ceylon empfohlen) | nach Geschmack (z. B. 3 TL oder weniger) |
| Vanilleschote | 1 Schote (Mark herauskratzen) |
| Wasser | 50-100 ml |
Letzte Worte
Ich hoffe, du hast jetzt Lust bekommen, meine köstliche Kürbismarmelade zu probieren? Sie schmeckt herrlich sämig / samtig und hat eine tolle Mischung aus Süße und Säure. Ich wünsche guten Appetit und macht es Euch schön gemütlich mit einer Tasse Tee und einer Stulle mit leckerer Marmelade! Wenn dir mein Rezept gefallen hat, freue ich mich über einen Kommentar und auch über eine Bewertung.
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