Kokosette Kuchen Rezept einfach
Ein saftiger Kokos-Schoko-Kuchen, der nach Urlaub schmeckt: Kokosmilch und Kokosraspeln geben diesem Rührkuchen die besondere Note, das Schoko-Topping macht das Südseefeeling perfekt.
Zutatenübersicht (verschiedene Varianten)
Je nach gewünschter Variante (Kastenform, Springform, Blech oder kleine Stücke) kannst du die Mengen anpassen. Aus den im Material vorhandenen Rezepten ergeben sich die folgenden typischen Zutaten:
- Butter oder Margarine (125-250 g je nach Rezept)
- Zucker (100-250 g)
- Eier (2-4 Stück)
- Weizenmehl (200-450 g)
- Kakaopulver oder geschmolzene Kuvertüre / Zartbitter-Schokolade
- Backpulver (1 Pck. bzw. 2 TL)
- Kokosmilch (etwa 50-170 ml) und Kokosraspel (50-150 g)
- Optional: Vanillezucker, Salz, Milch, Rum oder Kardamom für individuelle Aromen
Grundrezept: Schoko-Kokos-Kuchen (Kastenform, einfach)
Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Kastenform mit Backpapier auslegen oder einfetten.
Butter, Zucker und Salz mit der Küchenmaschine ca. 5 Minuten schaumig schlagen. Die Eier einzeln nach und nach hinzufügen und nach jedem Ei 30 Sekunden weiter schlagen.
Die Kokosmilch und die Kokosraspel hinzufügen und gut verrühren. Das Mehl und das Backpulver auf 3 Portionen in die Teigmischung sieben und jeweils nur so lange verrühren, bis alle Zutaten gut vermischt sind. Optional die Schokoraspel kurz unterheben.
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Den Teig sofort in die vorbereitete Backform füllen und bei 180 Grad Ober- und Unterhitze für 45 Minuten backen. Nach ca. 30 Minuten Backzeit empfehlen wir den Kuchen zuerst mit einem scharfen Messer längs einzuschneiden und anschließend abzudecken, damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird.
Mit einer Stäbchenprobe testen, ob der Kuchen fertig ist und ggf. weitere 5-10 Minuten backen. Den Kuchen vor dem Dekorieren vollständig abkühlen lassen.
Alternative Variante: Schoko-Kokoskuchen mit Bounty-Charakter
Der schmeckt nach Urlaub: Rezept für einen Kokoskuchen à la Bounty - mit einer saftigen Kokosschicht auf dunklem Kuchenboden. Und obenauf? Kommt natürlich Schokolade.
Backofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen. Springform fetten und mit Backpapier auslegen. 125 g Sanella und 100 g Zucker mit den Quirlen des elektrischen Handrührers cremig aufschlagen. 2 Eier einzeln nacheinander unterrühren.
100 g Mehl, 2 TL Backpulver, 3 TL Kakao und 1 Prise Salz vermischen und mit 2 EL Milch kurz aber gründlich unter den Teig rühren. Teig in die Springform geben, glatt streichen und im vorgeheizten Ofen 20-25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen, am Holzstäbchen darf kein flüssiger Teig haften. Den Boden gut auskühlen lassen.
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250 ml Milch, 75 g Puderzucker und 50 g Grieß in einem Topf verrühren. Unter Rühren aufkochen und bei mittlerer Hitze ca. 1 Minute köchelnd eindicken lassen. Vom Herd nehmen, 100 g Sanella in Stücken und 100 g Kokosraspel unterrühren. Die Masse noch warm auf den abgekühlten Kuchenboden streichen. Fest werden lassen.
Für den Guss 100 g Schokolade in Stücke brechen und im kleinen Topf bei sehr geringer Hitze in 80 g Rama Cremefine schmelzen. Über die Kokosmasse geben.
Variante mit Kokosmakronen-Füllung (kleine Kastenform)
Eine kleine Kastenform (ca. 20-22 cm) einfetten und mit Mehl bestäuben. Backofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Dann das Ei für die Kokosfüllung trennen: Das Eiweiß wird für die Makronenmasse benötigt, das übrige Eigelb für den Schokokuchenteig.
Eiklar mit den Schneebesen eines Handmixers halb steif schlagen, dann unter weiterem Rühren den Zucker einrieseln lassen und weiter schlagen, bis der Eischnee steif ist. Die Kokosflocken vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben, sodass möglichst viel Volumen erhalten bleibt. Beiseite stellen.
Dann den Schokokuchenteig vorbereiten. Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Eigelb und Eier nacheinander einzeln gut unterrühren. Mehl, Kokosraspel, Kakao, Salz und Backpulver mischen. Im Wechsel mit der Kokosmilch unter die Eiercreme rühren. Den Schokoteig in die Backform geben. In die Mitte der Länge nach mit einem Löffel eine Teig-Rille formen (grob 3-4 cm breit und 2-3 cm tief). In diese Rille die Kokosmakronen-Füllung geben und die Oberfläche vorsichtig glatt streichen.
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Kuchen ca. 45-50 Minuten backen; Stäbchenprobe machen. Nach ca. 25 Minuten mit Alufolie abdecken, damit die Oberfläche bzw. Kokosfüllung nicht zu dunkel wird. Kuchen abkühlen lassen. Die Kuvertüre für den Guss klein hacken und mit dem Öl im heißen Wasserbad oder der Mikrowelle bei niedriger Wattzahl schmelzen.
Schnelle Variante und Tipps zur Schokolade
Schneller Schoko-Kokoskuchen gewünscht? Wenn dir die Zubereitung mit geschmolzener Kuvertüre zu zeitaufwendig ist, nimm für den Teig 100 g Raspelschokolade und überziehe den Kuchen mit fertiger Kuchenglasur aus dem Backregal.
Schokokuchen mit Kokos - Wissenswertes zu Schokolade: Kuvertüre enthält mehr Kakaobutter als Schokolade. Dadurch schmilzt sie besonders gut und ist gerade zum Überziehen von Kuchen die beste Wahl. Ob Kuvertüre oder Schokolade: wird sie zu heiß, klumpt sie und ist nicht mehr zu gebrauchen. Deshalb ist es bei beiden Varianten sinnvoll, sie in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad zu schmelzen.
Achte darauf, dass die Schüssel nicht direkt im Wasserbad hängt, sondern etwas Luft hat. Zwischendurch umrühren und aufpassen, dass das Wasser nur siedet und nicht sprudelnd kocht.
Variante: Kokos-Schoko-Schnitten vom Blech
Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 160 Grad) vorheizen. Ein Backblech mit Rand (30 cm x 20 cm) mit Butter einfetten und etwas Mehl bestäuben. Für den Teig Eier mit Zucker zu einer cremigen Masse aufschlagen, die Butter schmelzen und in einem dünnen Strahl unterrühren. Mehl mit Backpulver in den Teig sieben, kurz verrühren. Zuletzt die Milch unterrühren.
Den Teig in ein Backblech streichen und im vorgeheizten Ofen für ca. 30-35 Minuten backen. Kuchen komplett auskühlen lassen, dann in 12 Quadrate schneiden. Kuvertüre fein hacken und mit Zucker und Milch bei mittlerer Hitze erwärmen, bis die Kuvertüre komplett geschmolzen ist. Die Kokosraspel in einen tiefen Teller schütten. Die ausgekühlten Kuchenwürfel erst kurz in die Schokosoße tunken, dann rundum in den Kokosraspeln wenden. Die Kokosschnitten können entweder sofort serviert oder luftdicht verpackt für 2 Tage im Kühlschrank gelagert werden.
Back- und Serviertipps
- Wichtig ist eine Stäbchenprobe, bevor der Kuchen aus dem Ofen kommt: Bleibt kein Teig mehr kleben, ist der Kuchen fertig.
- Den Kuchen nach dem Backen vollständig auskühlen lassen, bevor du ihn glasierst. So zieht er besser durch und die Glasur läuft nicht weg.
- Ich backe den Schoko-Kokos-Kuchen gerne schon einen Tag vorher, lasse ihn vollständig abkühlen, verziere ihn mit dem Guss und verpacke ihn dann luftdicht. So zieht er richtig schön durch und schmeckt am nächsten Tag noch besser.
- Wer den Kokoskuchen kalorientechnisch etwas leichter möchte, kann fettreduzierte Kokosmilch verwenden; geschmacklich macht das kaum einen Unterschied.
- Variationen: mit Kardamom, Rum, Ananassaft in der Füllung oder gerösteten Kokoschips als Dekoration.
Tabelle: Vergleich dreier typischer Varianten
| Variante | Form | Backzeit | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Kastenform Kokos-Schoko | Kastenform 20-22 cm | 45 min | Reich an Kokosmilch und Kokosraspeln, Schokoglasur |
| Bounty-Style | Springform | 20-25 min (Boden) + Festwerden | Grieß-Kokos-Schicht, dunkle Schokolade als Guss |
| Blech-Schnitten | Backblech 30×20 cm | 30-35 min | In Stücke schneiden, in Schokosoße tunken und in Kokos wälzen |
So bekommst du das beste Ergebnis
Backzeiten variieren je nach Ofen: Verwende die Stäbchenprobe, decke empfindliche Oberflächen ggf. während des Backens mit Alufolie ab und lasse gebackene Kuchen vollständig auskühlen, bevor du sie glasierst. Für saftige Ergebnisse sorgen Kokosmilch und Kokosraspeln im Teig; die Schokohülle schützt und erhält die Frische.
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